Mit diesen 5 hilfreichen Tipps gehört Dein psychischer Stress fortan der Vergangenheit an

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Hast Du an manchen Tagen auch das Gefühl, dass Dir die Welt auf den Kopf zu fallen scheint? Fühlst Du Dich manchmal im Alltag und im Arbeitsleben überfordert? Würdest Du vielleicht eher am liebsten die Decke über den Kopf ziehen und Dich im Bett verkriechen, weil Dir alles zu viel wird?

Mit diesen Fragen bist Du in der heutigen Zeit leider nicht mehr allein. Psychischer Stress und Überforderung scheinen unser stetiger Wegbegleiter geworden zu sein. Aufgrund der vielen Aufgaben, mit denen wir im Alltag und Arbeitsleben konfrontiert werden, fällt es uns schwer, das Leben zu genießen. Das wohlverdiente Lebensglück bleibt dabei leider oftmals auf der Strecke. Das Ergebnis: Frust und ein tiefes Gefühl der ständigen Niedergeschlagenheit schleicht sich in unser Leben ein. Insbesondere Menschen in Großstädten sind oft von Stress geplagt, so eine Untersuchung der Universität Mannheim. [1]

In einigen Fällen kann Stress sogar zur Arbeitsunfähigkeit führen. Hast Du beispielsweise gewusst, dass 30% aller Frühberentungen auf die psychischen Folgebelastungen zurückzuführen sind, die am Arbeitsplatz entstehen? [2] Das ist eine höchst alarmierende Zahl, die wir nicht verharmlosen dürfen. Um unserer Gesundheit willen sind wir dazu verpflichtet, unser Wohlbefinden in die eigenen Hände zu nehmen. Aus diesem Grund müssen wir lernen, wie wir bestmöglich mit dem psychischen Stress umgehen, mit dem wir im Leben konfrontiert werden.

Damit Dir das in Zukunft gelingt, habe ich Dir in diesem Artikel 5 erprobte Tipps zusammen gestellt, die Dir dabei helfen werden, mehr geistige Ausgeglichenheit in Deinem Leben zu erlangen. Jeden der in Folge dargestellten Tipps kannst Du spielend leicht in Deinen Alltag oder Dein Berufsleben einbauen.

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Mit diesen 5 erprobten Tipps wird sich Dein psychischer Stress mit einem Fingerschnipsen verabschieden

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Anti-Stress Tipp Nr. 1: Durch Meditation zu innerer Ruhe und Ausgeglichenheit

Vor wenigen Jahren hielt ich nicht sonderlich viel von Meditation. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, mich irgendwo für 15 Minuten hinzusetzen, besinnlichen Klängen zu lauschen und die Seele einfach baumeln zu lassen. Um ehrlich zu sein, hielt ich tägliches Meditieren für lange Zeit als esoterisch.

Glücklicherweise konnte mich ein guter Freund vom Gegenteil überzeugen. Ich sicherte ihm zu, über zwei Wochen jeden Tag mit ihm zu meditieren. Dabei nahm ich mir vor, all meine Vorurteile abzulegen, die ich Meditation gegenüber hatte. Ich lies mich auf das Projekt ein und hoffte, dass ich meinen Horizont erweitern könnte.

Fortan trafen wir uns also jeden Morgen, kurz bevor wir zur Arbeit gingen, machten es uns bequem, lauschten angenehmen Klängen und ließen die Seele baumeln. Nach dem ersten Tag konnte ich kein spürbares Ergebnis verzeichnen. Meine Skepsis konnte also nicht beseitigt werden.

Im Verlauf der nächsten Wochen merkte ich jedoch, wie ein langsamer Wandel einsetzen. Ich stellte fest, dass ich in manchen Situationen, die ich vorher als stressig empfand, plötzlich viel ruhiger reagierte. Ich ließ mich einfach nicht mehr aus der Ruhe bringen und reagierte ganz relaxed, als mein Chef in mein Büro stürmte und mir einen neuen Stapel frischer Akten auf den Tisch legte.

Rückblickend bin ich meinem Freund einen großen Dank schuldig, denn heute weiß ich, dass Meditation Balsam für Körper und Geist ist. In meinem Alltag bin ich viel ausgeglichener und nahezu nichts kann mich aus der Ruhe bringen. Und dafür bedarf es nur 15 Minuten am Tag, in denen man die Seele einfach baumeln lässt.

Aus diesem Grund lege ich Dir ans Herz, dass auch Du in Zukunft kleine Meditationseinheiten in Deinen Alltag integrierst. Dazu habe ich Dir ein Video vorbereitet, dass Du für den Anfang gerne nutzen kannst. Später kannst Du dann für Dich entscheiden, welche Meditationsform für Dich die richtige ist. In diesem Sinne: Viel Spaß! 🙂

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Anti-Stress Tipp Nr. 2: Kurze Sporteinheiten gegen psychischen Stress

Wann hast Du eigentlich das letzte Mal Sport getrieben? Wann bist Du eigentlich das letzte Mal gemütlich eine Runde im Park Joggen gewesen? Wann hast Du eigentlich das letzte Mal nach einer ausgiebigen Sporteinheit eine schöne heiße Dusche genommen?

Wenn es um Sport geht, dann sträuben sich bei vielen Menschen die Nackenhaare auf. Mir ging es da auch lange Zeit nicht anders. Sobald mich Freunde fragten, ob ich Interesse auf ein Fußball-Match im Park hätte, winkte ich dankend ab und machte es mir mit einer Chipstüte auf dem Sofa bequem.

Dabei ist Sport ein essentieller Stresskiller. Das belegt auch eine von Schoenfeld und Kollegen durchgeführte Studie, die zu dem Ergebnis kommt, dass physische Aktivitäten Angstgefühle reduzieren und die Widerstandsfähigkeit gegen Stress erhöht wird. [3] Darüber hinaus kann psychischer Stress zu lästigen Rückenschmerzen führen. Wenn Du von Rückenproblemen geplagt bist und die Ursache dafür im Stress siehst, dann solltest Du unbedingt etwas gegen Deinen psychischen Stress tun, damit sich kein Schmerzgedächtnis aufbaut und du chronische Rückenschmerzen bekommst.

Und nein, Du musst jetzt nicht jeden Tag in das nächste Fitness-Studio laufen und zu einem zweiten Arnold Schwarzenegger werden. Das ist gar nicht notwendig. Du brauchst nicht einmal ein Fitness-Studio. Alles was Du benötigst sind lediglich bequeme Sportschuhe, eine nette Strecke, die Du ablaufen kannst und den eisernen Willen etwas gegen den alltäglichen Stress zu tun.

Wie gehst Du also jetzt am besten vor? Ganz einfach! Steig zukünftig zwei bis drei Mal in der Woche in bequeme Sportklamotten, Jogge für 30 Minuten im nächst gelegenen Park und höre dabei motivierende Musik.

Am Anfang wirst Du den inneren Schweinehund bezwingen müssen. Das ist vollkommen normal. Jeder muss das. Mir erging es nicht anders. Wenn Du das jetzt geschafft hast, wirst Du schon in wenigen Tagen feststellen, dass es Dir besser geht. Damit Dir das leichter gelingt, habe ich Dir motivierende Musik vorbereitet, die Dich anspornen wird. Einfach die Kopfhörer rein und los geht es! 🙂

Übrigens: Solltest Du zeitlich wirklich extrem eingespannt sein, dann kannst Du Dir hier gerne unser kostenloses Ergotopia Workout herunterladen. Dieses Kannst Du sogar ganz bequem in Deinem Büro ausführen.

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Anti-Stress Tipp Nr. 3: Gezielt Pausen einlegen

Mein Motto lautete früher: Durcharbeiten! Ständig verzichtete ich auf meine Pausen, weil ich dachte auf diese Weise mit meinen Arbeitsaufträgen schneller fertig zu werden. Das, jedoch, war ein gewaltiger Trugschluss.

Manchmal saß ich bis zu 8 Stunden vor einem Artikel und merkte dann, dass ich keinen halben Satz zu Papier brachte. Ich hatte ein riesengroßes Brett vor dem Kopf, was mich daran hinderte einen qualitativ hochwertigen Text zu verfassen.

Wenn ich dann Feierabend machte, fühlte ich mich ständig ausgelaugt und gestresst. Obwohl ich vollkommen K.O. war, fiel es mir schwer Nachts ruhig zu schlafen. In meinem Biorhythmus waren keinen Pausen vorhanden und das verschlimmerte letztendlich meine Leistungskraft. Über die Zeit wurde es immer schlimmer. Meine Konzentrationsfähigkeit war am Nullpunkt angelangt. Also musste eine gravierende Veränderung erfolgen, damit ich wieder die Leistung an den Tag legen konnte, die ich an den Tag zu legen imstande war.

Deshalb entschied ich mich ein gezieltes Pausen-Management in meinen Arbeitsprozess zu integrieren. Ich entschied mich dazu jedes Mal, wenn ich merkte, dass meine Konzentration rapide abnahm und psychischer Stress sich breit machte, meinen Laptop auszuschalten, raus zu gehen und mir die Füße zu vertreten. Auf diese Weise gelang es mir, abzuschalten und wieder neue Energie zu tanken.

Als ich mich dann im Anschluss wieder an den PC setzte, konnte ich wieder mit voller Energie loslegen. Meine Produktivität gelangte wieder erneut an ihren Höhepunkt. Endlich war ich wieder mit meinen Ergebnissen vollkommen zufrieden.

Mein Tipp an Dich lautet deshalb: Sobald Du merkst, dass sich Stress breit macht, Deine Konzentrationsfähigkeit abnimmt und Du Dich in Deinem Arbeitsalltag eventuell überfordert fühlst, dann suche nach Mitteln und Wegen, um etwas runterzukommen. Du kannst aber auch ganz entspannt einen Tee trinken oder Dich für einen kurzen Power-Nap auf die Couch zurückziehen. Überlege Dir am besten gleich jetzt etwa drei Möglichkeiten, die Du nutzen kannst, um abzuschalten, damit Du neue Energie tanken kannst.

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Anti-Stress Tipp Nr. 4: Optimiere Deinen Arbeitsplatz

Wie fühlst Du Dich eigentlich, wenn Du morgens in Dein Büro kommst und Dich an Deinen Schreibtisch setzt? Fühlst Du Dich wohl oder würdest Du am liebsten gleich wieder umdrehen und nach Hause gehen?

Wenn ich an mein vergangenes Schreibtisch-Management ohne elektrisch höhenverstellbaren Schreibtisch denke, dann graut es mir. Überall lagen Akten, lose Blätter tanzten auf der Schreibtischplatte, mein Telefon lag unter Ordnern begraben. Es sah so aus, als wäre ein kleiner Tornado über meinen Schreibtisch geflogen. Kein Wunder, dass sich psychischer Stress breit machte, weil ich ständig stundenlang nach irgendwelchen Unterlagen suchen musste, die ich häufig auch nicht fand.

Aus diesem Grund musste unbedingt ein vernünftiges Schreibtisch-Management her, mit dem ich meine Produktivität steigern und meinen Stress abbauen konnte. Dabei ging ich folgendermaßen vor: Zunächst verabschiedete ich mich von allen unnötigen Utensilien, die ich selten bzw. nie benutze. Darüber hinaus verfrachtete ich alle alten Akten, Ordner und Blätter in die Schublade, die keinen Bezug zu laufenden Projekten hatten. Nachdem ich mit dem Ausmisten fertig war, stellte ich fest, wie groß mein Schreibtisch eigentlich war.

Was blieb übrig? Auf meinem Schreibtisch befand sich nun neben meinem Monitor, der Maus und Tastatur lediglich ein Telefon, ein Notizblock und Akten, die direkten Bezug zu laufenden Projekten hatten. Auf diese Weise war alles von Relevanz in direkter Griffnähe. Darüber hinaus freute ich mich, wenn ich am nächsten Tag wieder ins Büro kam. Vorher wurde ich von der Unordentlichkeit nahezu erschlagen. Das ständige Suchen nach Unterlagen raubte mir wichtige Zeit und Nerven.

Ich war ganz überrascht, wie eine scheinbar simple Sache wie die Schreibtischordnung dazu führen konnte, dass mein Stresslevel sich senkte. Probiere diesen Tipp einfach mal und Du wirst feststellen, wie Dein Stresslevel sich in Nullkommanix absenkt.

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Anti-Stress Tipp Nr. 5: Privaten Ausgleich finden

Wie sieht eigentlich Dein üblicher Tagesablauf aus? Hast Du Tätigkeiten in Deinen Alltag integriert, die Dir einen freien Kopf machen und bei denen Du abschalten kannst? Verfolgst Du Tätigkeiten, bei denen Du wieder neue Energie tanken kannst? Achtest Du auf Deine Work-Life-Balance?

An dieser Stelle möchte ich Dir kurz einen Schwank aus meinem Leben erzählen. Noch vor recht kurzer Zeit sah mein üblicher Tagesablauf folgendermaßen auf. Ich stand auf, machte mich fertig und fuhr dann zur Arbeit. Nach der Arbeit fuhr ich wieder nach Hause, setzte mich auf das Sofa und schaute mir irgendwelche Serien an. Hin und wieder las ich vor dem Schlafengehen ein Buch.

Am Wochenende verbrachte ich dann die meiste Zeit sinnlos im Bett, da ich glaubte auf diese Weise wieder neue Energie tanken zu können, um in die neue Woche zu starten. Manchmal ging ich mit Freunden ins Kino oder auf eine Party. Ich merkte aber schnell, dass diese Lebensweise keinen wirklichen Ausgleich brachte, sondern mich viel eher ausmürbte. Am Wochenende gelang es mir neue Kraft zu tanken und stressfrei die neue Woche zu beginnen.

Ich überlegte mir, was ich tun konnte, damit ich etwas mehr Ausgleich in meinen Alltag einbauen konnte, um meinen Stresslevel endlich etwas abzusenken. Also dachte ich darüber nach, was ich schon immer machen wollte. Da ich mich schon immer zu einem Tanzkurs anmelden wollte, ging ich diesem Wunsch nach. Beim Tanzen gelang es mir meinen gesamten psychischen Stress von den Hüften zu wackeln. Im Anschluss fiel ich erschöpft, aber vollkommen stressfrei in mein Bett. Als ich dann am nächsten Morgen aufwachte, hatte ich Energie für den gesamten Tag getankt.

Was ist die Essenz aus dieser Geschichte? Unser Leben besteht nicht nur aus Arbeit. Wenn wir den Fokus jedoch ausschließlich auf die Arbeit richten, dann wird Stress in jeder Sekunde von unserem Leben Bestand haben. Das muss nicht sein. Aus diesem Grund solltest Du nach Mitteln und Wegen suchen, die dazu beitragen, Dir einen Ausgleich bieten.

Was wolltest Du schon immer machen? Nimm Dir jetzt einen Zettel zur Hand und schreibe Dir 5 Dinge auf, die Du schon immer verwirklichen wolltest und setze diese anschließend um. Los gehts!

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Fazit: Psychischer Stress lässt sich mit den richtigen Präventivmaßnahmen minimieren

In diesem Artikel hast Du 5 wertvolle Anti-Stress-Tipps erhalten, die auch Du spielend leicht in Deinen Alltag integrieren kannst. Mit Sicherheit war auch etwas dabei, aus dem Du Deinen persönlichen Nutzen ziehen kannst.

Du wirst erfreut sein, wie sich Dein emotionales Befinden verändert und Dein Stresslevel abnimmt, sobald Du Dein Leben ein klein wenig umstellst. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Dir das schon in kurzer Zeit gelingen wird. Wichtig ist nur, dass Du sofort mit der Umsetzung der entsprechenden Maßnahmen beginnst. In diesem Sinne: Auf geht´s!

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[1] http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/leben-in-der-grossstadt-stress-laerm-isolation-a-1022495.html
[2] Stress ist in unserer Arbeitswelt ein Volksleiden, Ärzte-Zeitung, 18. Januar 2010, S. 6
[3] http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html

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von Branko Dacevic

Branko studierte Deutsch und Geschichte auf Lehramt an der RWTH in Aachen. Während seinem Studium entwickelte er ein leidenschaftliches Interesse am Schreiben von Texten, die das Leben seiner Mitmenschen bereichern sollen. Als freier Angestellter arbeitet er zur Zeit für verschiedene Unternehmen im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung und Gesundheit. Seine große Leidenschaft gilt dem Reisen und kennenlernen neuer Länder und Kulturen. Sein Motto: „Jeder Mensch trägt alle nötigen Ressourcen in sich, um Großes zu schaffen.“

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