Entspannt zum Erfolg – 6 geniale Tipps für weniger Stress am Arbeitsplatz

6 geniale Tipps für weniger Stress am Arbeitsplatz

Kennst Du es auch? Unzählige Dinge stehen auf Deiner To-do-Liste und Du hast keine Ahnung, wie Du das alles schaffen sollst. Bei vielen Menschen hat das zur Folge, dass sie gar nicht erst beginnen – der Berg an Aufgaben wirkt regelrecht abschreckend.

Die Folge: Stress am Arbeitsplatz.

Jeder verwendet das Wort, doch keiner weiß genau, was „Stress“ eigentlich wirklich ist. Manche nennen es die Volkskrankheit Nummer 1. Andere, und dazu gehöre auch ich, sehen es als eines der mächtigsten Werkzeuge, die dem Menschen zur Verfügung stehen.

Wenn ich Dir nur einen Satz zu diesem Thema mit auf den Weg geben dürfte, dann wäre es dieser: „Jeder entscheidet selbst, wie er mit Stress umgeht und was er daraus macht.“ Statt den typischen Fehlannahmen zu erliegen, wie: „Stress macht krank“ oder „Viel Arbeit führt automatisch zu Stress“, sollten wir also überprüfen, ob es nicht auch völlig andere Ansätze gibt.

Stell Dir vor, Stress wäre eine Art Feuer. Wenn Du die 6 bewährten Tipps dieses Artikels befolgst, dann entzündest Du ein wohlig warmes Kaminfeuer, an dem Du Dich wärmen kannst. Es flackert fleißig vor sich hin, Du musst nur ab und an Holz nachlegen.

Das ist auf jeden Fall sehr viel besser, als der „Wohnungs-Brand“, mit dem sich viele stressgeplagte Zeitgenossen herumschlagen müssen.

Feuer – genau wie Stress – kann Dich entweder ausbrennen – oder es entfacht Deine Leidenschaft!

Und hier kommen die Tipps gegen Stress am Arbeitsplatz:

1

Hilfe annehmen

„Wer seiner Führungsrolle gerecht werden will, muss genug Vernunft besitzen, um die Aufgaben den richtigen Leuten zu übertragen, und genügend Selbstdisziplin, um ihnen nicht ins Handwerk zu pfuschen.“
– Theodore Roosevelt

Gehörst auch Du zu den Menschen, die am liebsten alles selbst erledigen wollen? Besonders betroffen von diesem Phänomen sind Perfektionisten. Bitte versteh mich nicht falsch: Es ist super, wenn jemand eine Sache so gut wie möglich machen möchte. Aber perfekt … so etwas gibt es nicht. Und wenn, dann liegt Perfektion immer im Auge des Betrachters.

Wer nun alles selbst machen will, macht sich unnötigen Stress. Egal ob es nun um den Haushalt in Deiner Wohnung oder um Aufgaben im Büro geht – hol Dir ein paar helfende Hände! Menschen lieben es, um Hilfe gebeten zu werden. Deswegen wäre es verrückt, diese Möglichkeit nicht zu nutzen.

Besonders gerne helfen andere Dir natürlich dann, wenn Du selbst bereit bist, ab und zu Deinen Mitmenschen unter die Arme zu greifen, ohne dafür direkt eine Gegenleistung zu erwarten. Doch Achtung: Wenn Du gerade wirklich keine Zeit hast, musst Du auch in der Lage sein, „Nein“ zu sagen. Eine Sache, die mir selbst lange Zeit sehr schwer fiel …

Dieser Artikel hilft Dir Dein Zeitmanagement zu verbessern:
Zeitmanagement Methoden – 3 effektive Techniken, mit denen Du Deinen Alltag spielend leicht meistern kannst”

Eigentlich hatte ich schon einen überfüllten Terminkalender. Trotzdem wollte ich unbedingt noch diesen einen interessanten Auftrag eines Kunden übernehmen, zu dem ich sehr gute Kontakte hatte. Obwohl wirklich absolut keine Zeit dafür vorhanden war. Da wäre es doch viel klüger gewesen, den Auftrag an einen befreundeten Unternehmer zu vermitteln oder einen Mitarbeiter damit zu betrauen!

Nun könnte man einwenden: „Zu viel delegieren ist auch nicht gut!“ und hätte selbstverständlich recht damit. Allerdings haben die meisten Menschen eben eher das umgekehrte Problem, nämlich zu viel alleine machen zu wollen. Da ist ein Schritt in die andere Richtung aus meiner Sicht empfehlenswert.

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2

Einen messerscharfen Fokus entwickeln

„Aber wenn wir uns niemals Zeit nehmen, wie können wir dann jemals Zeit haben?“
– Filmzitat aus Matrix

Um zu erklären, wovon hier die Rede ist, möchte ich Dir kurz folgende Begebenheit erzählen. Sie verdeutlicht exakt, worauf es wirklich ankommt. Vielleicht hältst Du Dich schon daran, doch falls nicht, dann wird sie Dir die Augen öffnen.

Ein junger Angestellter ging zu seinem stets gut gelaunten Chef und fragte:

„Sie haben extrem viel zu tun und arbeiten meist 15 Stunden am Tag. Trotzdem sind Sie immer gut gelaunt und zeigen nicht einmal die leisesten Anzeichen von Stress am Arbeitsplatz. Wie machen Sie das?“
Der Vorgesetzte des Mitarbeiters kratzte sich kurz am Kopf.

Dann entgegnete er mit ruhiger Stimme:

„Wissen Sie, es ist so: Die meisten Menschen sind immer schon einen Schritt weiter im Kopf, als es ihnen gut tut. Das gilt es abzustellen. Wenn ich eine E-Mail verfasse, dann verfasse ich eine E-Mail. Wenn ich ein wichtiges Telefongespräch führe, dann führe ich ein wichtiges Telefongespräch. Und wenn ich Mittagspause mache, dann mache ich Mittagspause.“

Dann lächelte er freundlich und ging einfach weiter. Erst viel später erkannte der Fragende, was sein Chef gemeint hatte: Zu oft verfallen wir der Versuchung, mehrere Dinge gleichzeitig erledigen zu wollen, statt unsere ganze Aufmerksamkeit der Gegenwart zu widmen.

Stress entsteht nämlich vor allem in solchen Momenten. Was echten Erfolg ausmacht, ist nicht, so viel wie möglich auf einmal zu tun – sondern ein messerscharfer Fokus.

Hast Du mitunter Probleme damit, Dich zu konzentrieren? Schiebst Du Dinge vor Dir her? Dann ist es möglicherweise an der Zeit, Deinen Fokus zu schärfen und Stress am Arbeitsplatze lebe wohl zu sagen.

Trainiere Deinen Fokus!

Übe das, indem Du Dich für eine festgelegte Zeitperiode vollkommen auf eine einzige Sache konzentrierst. Alle Ablenkungen blockst Du zu 100 % ab. Beginne zum Beispiel mit 10 Minuten oder am Anfang auch gerne nur 5, wenn Du nicht mehr schaffst.

Steigere die Zeit weiter, auf bis zu 40 Minuten. Gehe Schritt für Schritt vor und lass Dich nicht entmutigen, wenn Dein Fokus noch nicht gleich so stark ist. Ein guter Fokus ist wie eine Waffe. Und ein Schwert musst Du ja auch erst schärfen, bevor es schneidet!

3

Bewusst entspannen, statt Stress am Arbeitsplatz!

„Die Kunst des Ausruhens ist ein Teil der Kunst des Arbeitens.“
– John Steinbeck

Schultern hochgezogen? Kiefer zusammengepresst? Glasklare Anzeichen für körperlichen Stress. Wenn Du diese Symptome bei Dir feststellst, dann ist es Zeit für eine Pause. Sie muss gar nicht lang sein. 5 bis 10 Minuten reichen oft, um Dich für einen Moment bewusst zu entspannen. Das Ganze wiederholst Du alle 40 Minuten.

Freu Dich über Erfolge. Es gehört einfach dazu, auch mal kurz innezuhalten, wenn etwas gut gelungen ist. Entspanne Dich in solchen Momenten und genieße das Gefühl. Statt Stress am Arbeitsplatz, heißt es nun für Dich: Den Moment bewusst erleben und die innere Ruhe aufkommen lassen… Auch hier gilt die Fokus-Regel: Egal ob Du gerade spazieren gehst, eine Sportübung machst oder einfach nur kurz die Augen schließt: Gehe völlig in die Entspannung und sei nicht schon in Gedanken bei der nächsten Aufgabe.

Atme beispielsweise ein paar Mal tief in den Bauch hinein. Beim Ausatmen entspannst Du bewusst Deine Schultern, sodass sie wieder in die entspannte Lage absinken. Dann entspannst Du Deinen Kiefer. Dann Deinen Rücken und so weiter. Du kannst dabei die Augen schließen. Was allein diese sehr kurze Übung bewirkt, ist großartig.

4

Dein Masterplan

„Niemand plant zu versagen, aber die meisten versagen beim Planen.“
– Unbekannt

Eine wichtige Erkenntnis: Stressresistente Erfolgsmenschen planen ihren Tag. Die meisten anderen machen das nicht, sondern leben einfach so vor sich hin und wundern sich dann, wenn ihnen die Dinge über den Kopf wachsen und sie ständig Stress am Arbeitsplatz haben.

Wenn Du eine Urwaldexpedition durchführen müsstest, würdest Du dann einfach losfahren und hoffen, dass schon irgendwie alles gut geht? Eher nicht. Denn dann würde Dich wahrscheinlich schon bald ein Krokodil verspeisen wollen. Und das ist mit Sicherheit eine der stressigsten Situationen, in die ein Mensch kommen kann …

Stattdessen würdest Du Dich wahrscheinlich vorher hinsetzen und exakt planen, welche Ausrüstung Du brauchst, wer mitkommen soll und wann der ideale Zeitpunkt ist. Nur so kannst Du effektiv dazu beitragen, dass die Expedition gelingt.

Genauso ist es auch mit den Tagen und Wochen die noch vor Dir liegen. Mache Dir einen Plan! Setz Dich an jedem Abend für ein paar Minuten hin und erstelle den Plan für den kommenden Tag. Ich mache es genauso. Einfach 3 bis 5 schaffbare Aufgaben notieren und dann am nächsten Tag Schritt für Schritt abhaken – das macht den Kopf frei.

Außerdem ist es eine gute Idee, zusätzlich zur täglichen To-do-Liste auch langfristig zu planen. Quartals- und Jahresziele beispielsweise. So bleibst Du auf Kurs und hast einen klaren Weg vor Dir liegen, dem Du einfach nur noch zu folgen brauchst.

4

Lerne, Dich abzuschotten gegen Stress am Arbeitsplatz

„Wenn der Mensch zur Ruhe gekommen ist, dann wirkt er.“
– Francesco Petrarca

Einfach mal in Ruhe nachdenken – dafür ist im rasanten Alltag unserer dynamischen Welt kaum Zeit. Immer will irgendjemand etwas, ständig vibriert das Smartphone, das E-Mail Postfach läuft über.

Wenn es Dir nicht gelingt, Dich gelegentlich abzuschotten, dann hast Du ein Problem. Deinen Fokus kannst Du nämlich oft am besten finden, wenn Du alleine bist. Oder mit Gleichgesinnten zusammen sitzt, die vehement auf dasselbe Ziel hinarbeiten.

In solchen Momenten darf niemand stören. Selbst geliebte Personen sind dann vorübergehend eine Ablenkung. Bespreche das mit Deinen Freunden, Bekannten und Deinem Partner. Das ist der einfachste Weg. Und Du wirst damit mit Sicherheit Respekt für Dein konsequentes und zielstrebiges Handeln ernten.

Ein „Bitte nicht stören“-Schild an der Tür wirkt wahre Wunder. Es ist auch keinesfalls egoistisch sich abzuschotten. Denn überleg mal: Wenn Du erst einmal Deine eigenen Aufgaben erledigt hast, dann hast Du den Kopf frei. So kannst Du anderen sogar noch sehr viel besser helfen!

4

Bringe Bewegung in Deinen Arbeitstag

„Zu unserer Natur gehört die Bewegung; die vollkommene Ruhe ist der Tod.“
– Blaise Pascal

Ein allgemein bekannter Grundsatz: „Bewegung hält gesund“. Trotzdem sind in der Realität die meisten Menschen in etwa so bewegungsfreudig, wie eine Litfaßsäule. Erstaunlicherweise sogar Sportler!

Sonst können diese Menschen es kaum erwarten, loszurennen. Doch im Büro oder zu Hause am PC erstarren sie zu Stein – und die Muskeln machen mit. Ein unangenehmes Gefühl, das ich niemandem wünsche. Auch deswegen, weil ich es selbst schon so oft erlebt habe, trotz regelmäßigen Kampf- und Kraftsports.

Einer der Hauptgründe dafür: Sitzen. Im Sitzen werden sowohl körperliche als auch kognitive Leistungsfähigkeit auf ein Minimum reduziert. Es ist fast so, als würdest Du ein älteres Notebook im Energiesparmodus betreiben: Alles geht langsamer und der Bildschirm wird unangenehm dunkel.

Lange Sitzperioden sind schädlich für den menschlichen Körper. Das belegen zahlreiche Studien, die Du unter anderem in unserem Artikel „Sitzt Du zu viel? 14 erstaunliche Studien über höhenverstellbare Tische im Büro“ nachlesen kannst. Sitzen verspannt und verursacht körperlichen und geistigen Stress.

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Die Lösung? Bring Bewegung in Deinen Arbeitstag. Steh mindestens alle 40 Minuten auf, laufe umher und schnapp im Idealfall ein wenig frische Luft. Um die Bewegung sozusagen automatisch in Deinen Tag zu integrieren, eignet sich ein höhenverstellbarer Schreibtisch. Damit kannst Du einfach 1 x pro Stunde für 15 Minuten im Stehen arbeiten.

Sobald Du mehr zu diesem Thema wissen möchtest und noch mehr Tipps dieser Art bekommen willst, kannst Du Dich unter dem Artikel sehr gerne in unseren Ergotopia Newsletter eintragen (Dafür bekommst Du sogar zwei kostenlose Mini-eBooks zugesendet).

Kennst Du jemanden, dem unsere 6 Stress-weg-Tipps nützen würden? Dann wäre es großartig, wenn Du den Artikel teilst und ihn diesen Menschen zugänglich machst. Stress am Arbeitsplatz ist für viele ein großes Problem. Indem Du die Infos weiterverbreitest, trägst Du zur Lösung der Schwierigkeiten bei. Danke dafür!

Bildcredit: © Depositphotos.com/alphaspirit

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von Alex Weitnauer

Alex ist Unternehmer, Mitgründer bei Ergotopia, Speaker und begeisterter Sportler. Sein Motto: "Produkte erschaffen und verbreiten, die Menschen helfen." Wenn er gerade nicht dabei ist, gemeinsam mit großartigen Menschen die Welt zu verändern, trainiert er gerne Kampfsport und liest mindestens ein Buch pro Woche zur Weiterbildung."

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