Wie Du endlich Deine Kreuzschmerzen loswirst und sie Dir dauerhaft vom Leib hältst

Wie Du endlich Deine Kreuzschmerzen loswirst

In diesem Artikel erfährst Du von 4 sehr guten Möglichkeiten, die Dir dabei helfen können, Deine Kreuzschmerzen in den Griff zu bekommen. Nimm Dir einfach jetzt 5 Minuten Zeit und profitiere von den Informationen dieses Artikels.

Es zieht und drückt. Es sticht und schmerzt: Der Rücken tut mal wieder weh. Kennst Du das auch? So richtig unangenehme Kreuzschmerzen? Am liebsten würde man sich in solchen Momenten der Länge nach hinlegen und keinen Finger mehr rühren, bis der Schmerz vorbeigeht.

Doch wie zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen deutlich machen, ist schonende Ruhe und Bewegungslosigkeit in den meisten Fällen keine gute Idee. Im Gegenteil: Mangelnde Aktivität entpuppt sich mehr und mehr als eine der Hauptursachen für Kreuzschmerzen.

Warum Du Dich unbedingt um Deinen Rücken kümmern solltest

  1. Der Rücken ist ein komplexes Stützsystem für den gesamten Körper. Wenn Dein Rücken ein Problem hat, hast auch automatisch Du ein Problem.
  1. Wer über längere Zeit Schmerzen hat und keine entsprechenden Gegenmaßnahmen ergreift, läuft Gefahr, dass die Schmerzen chronisch werden. Höchste Zeit also, Deine Kreuzschmerzen loszuwerden, wenn Du Dich schon längere Zeit damit herumplagst
  1. Mit einem gesunden Rücken lebt es sich entspannter, schöner und Du kannst Dich viel besser auf die Dinge konzentrieren, die Dir wichtig sind.

Die Frage ist nun: Was hilft gegen Kreuzschmerzen? Im Folgenden zeigen wir Dir einige bewährte Möglichkeiten, die bereits viele Menschen bei ihrem Kampf gegen Rückenschmerzen unterstützen konnten, indem sie eine deutliche Linderung oder die komplette Schmerzfreiheit bewirkten. Wichtig: Probiere die Vorschläge aus, nur so können sie ihre Wirkung entfalten!

1. Ursache klären

Als erstes solltest Du abklären, wo die Ursache für Deine Kreuzschmerzen liegt. Ein Gang zum Arzt ist hier die erste Wahl. Denn wenn wirklich Verletzungen oder Krankheitsbilder vorliegen, ist es wichtig, eine medizinische Behandlung zu beginnen.

In vielen Fällen kommt aber nichts Konkretes bei einer Untersuchung heraus. „Leichte Haltungsprobleme und Verspannungen“ heißt es dann. Starke Schmerzmittel und weitere medikamentöse Therapien sind hier nur in seltenen Fällen notwendig (bitte auf den Rat Deines Arztes hören!) und vor allem oft nur gut, um Symptome zu behandeln.

Denn: Moderate Rückenschmerzen lassen sich ziemlich gut in den Griff bekommen. Gerade, wenn sie durch Stress am Arbeitsplatz oder falsche Haltung entstehen. Hier müssen wir bei der Ursache ansetzen, statt immer wieder die Symptome zu lindern.

2. Schonhaltungen meiden

Wenn der Rücken wehtut, verfällt man leicht in eine sogenannte Schonhaltung, um die Schmerzen zu lindern. Diese Schonhaltungen entsprechen jedoch meistens nicht der natürlichen Körperhaltung des Menschen. Einseitige Muskelverspannung und letztlich zusätzliche Schmerzen sind die Folge.

Einzige empfehlenswerte „Schonhaltung“: Schlafen! In dieser Zeit regenerieren sich die Bandscheiben und sammeln die Flüssigkeit zwischen den Wirbeln an, die tagsüber zur Abfederung dienen. Tatsächlich kann also eine Mangel an Schlaf zu Rückenproblemen führen.

3. In Bewegung kommen

Die vielleicht beste Vorsorge für Deinen Rücken heißt „Bewegung“. Wer regelmäßig rückenfreundlichen Sport treibt, ist schon mal auf einem sehr guten Weg und senkt das persönliche Risiko für Verspannungen und unangenehme Schmerzen.

Achte dabei darauf, dass Du nicht nur den Rücken, sondern auch Schultern, Nacken, Arme und Beine mit in Dein Workout einbeziehst. Denn: Im Rücken läuft alles zusammen, er ist die Halt gebende Kraft. Als Unterstützung für ihn ist es wichtig, trainierte Bauchmuskeln, Brustmuskeln, Schultermuskeln und Nackenmuskeln zu haben.

Nutze dazu gerne vorgefertigte Workouts, die Du einfach nachmachst. Eines findest Du beispielsweise in unserem Artikel „Ich litt unter Nackenschmerzen – bis ich dieses Programm entdeckte“.

Darüber hinaus haben wir auch ein eigenes 5-Minuten Schreibtisch Workout zusammengestellt, das aus verschiedenen Übungen bekannter Rücken-Experten besteht:

Zusätzlich helfen kleine Anpassungen im Alltag: Streich das „Roll“ aus „Rolltreppe“ und nutze in Zukunft Deine Muskelkraft, um die Stufen zu erklimmen. Treppe statt Aufzug heißt das einfache Prinzip, das ich selbst befolge und das ich auch Dir ans Herz legen möchte. Es kann so einfach sein, für mehr Bewegung zu sorgen.

Genauso während eines normalen Arbeitstages: Statt in der Mittagspause herumzusitzen, wäre es manchmal vielleicht besser, einen Ortswechsel zu vollziehen. Mach einen kleinen Spaziergang, auch wenn es nur 5 bis 10 Minuten sind – völlig egal. Hauptsache Du bist an der frischen Luft und kommst in Bewegung.

Zusätzlich dazu spielt eine ergonomische Büroausrüstung eine entscheidende Rolle. Mit einem höhenverstellbaren Schreibtisch hast Du quasi einen Helfer, der Dir auf Knopfdruck zur Seite springt. Zwischendurch im Stehen arbeiten – etwa ein Viertel der Arbeitszeit – dieses einfache Konzept hat mein Leben verändert und kann auch für Dich wirken.

4. Schädliche Bewegungsabläufe ändern, um Kreuzschmerzen vorzubeugen

Es gibt Standard-Bewegungsabläufe, die von vielen Menschen falsch ausgeführt werden. Das fängt schon beim einfachen Gehen an. Durch schwach ausgebildete Muskeln, Schonhaltungen und ungünstige Gewohnheiten kommt es zu schädlichen Veränderungen in den Bewegungsabfolgen, die jeden Tag wichtig sind.

Beim Gehen ist es sehr wichtig, eine aufrechte Haltung zu wahren. Oft passiert es, das Kopf und Schultern leicht nach vorne fallen und einen Rundrücken bilden. Halte Kopf und Nacken grade, entspanne jedoch gleichzeitig Deine Schultern. Häufig zieht man bei Stress die Schultern nach oben. Konzentriere Dich mal genau jetzt auf Deine Schultern und lass sie entspannt nach unten sinken.

Normalerweise wirst Du feststellen, dass sie vorher angespannt und etwas zu weit nach oben gezogen waren. Achte im Verlauf des Tages mal darauf und entspanne Dich immer wieder bewusst. So bekommst Du eine wesentlich gesündere Haltung und beugst Schmerzen effektiv vor.

Vorsicht ist auch beim Heben geboten: Während Du schwere Gegenstände hebst, bitte niemals drehen und immer den Rücken gerade lassen. Dazu gehst Du einfach mit geradem Rücken in die Hocke, greifst zu und richtest Dich dann mithilfe Deiner Beinmuskeln wieder auf. Niemals nach vorne gebeugt mit Rundrücken heben – das stellt eine enorme Belastung dar und führt nicht selten zu Verletzungen wie z.B. einen Hexenschuss.

Fazit: Bleib dran!

Zuletzt sei noch gesagt: Bleib dran! Kreuzschmerzen wird man in den meisten Fällen nicht von heute auf morgen los. Eine Umstellung der Alltagsgewohnheiten erfordert konsequentes Handeln und Zeit.

Sehr gerne unterstützen wir Dich dabei mit hochwertigen Tipps und Produkten. Trage Dich dazu einfach unter diesem Artikel in unseren Newsletter ein und Du bekommst hilfreiche Informationen und kostenlose eBooks mit Tipps gegen Kreuzschmerzen zugesendet.

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von Alex Weitnauer

Alex ist Unternehmer, Mitgründer bei Ergotopia, Speaker und begeisterter Sportler. Sein Motto: "Produkte erschaffen und verbreiten, die Menschen helfen." Wenn er gerade nicht dabei ist, gemeinsam mit großartigen Menschen die Welt zu verändern, trainiert er gerne Kampfsport und liest mindestens ein Buch pro Woche zur Weiterbildung."

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Mit diesem Mini-Workout wirst Du unangenehme Nacken- und Rückenschmerzen während der Arbeit los!

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2 Kommentare zu “Wie Du endlich Deine Kreuzschmerzen loswirst und sie Dir dauerhaft vom Leib hältst

  1. Stefan sagt:

    Ich arbeite täglich am Schreibtisch und habe seit einiger Zeit mit enormen Rückenschmerzen zu kämpfen. Durch Freunde bin ich auf das Faszien Training mit einer Faszienrolle aufmerksam geworden… Anfangs war ich skeptisch, habe mich dann aber weiter über das Tehma Faszien Training und Faszienrolle informiert und mir schließlich eine Blackroll zugelegt um es probiert zu haben. Und ich bin bis heute absolut begeistert!! Schon nach wenigen Anwendungen waren deutliche Erfolge zu spüren und die Rückenschmerzen haben erheblich nachgelassen… Für mich also eine klare Empfehlung an jeden der unter Rückenschmerzen leidet einmal eine Faszienrolle auszuprobieren!!
    LG

  2. Minna Tran sagt:

    Hallo Stefan,

    vielen Dank für Deinen Tipp. Es freut uns zu hören, dass Deine Rückenschmerzen durch das Faszien-Training nachgelassen haben.

    Tatsächlich wurden verklebte Faszien innerhalb wissenschaftlicher Kreise bisher selten als eigenständiger Akteur und Verursacher von Rückenschmerzen betrachtet. Es gibt sicherlich auch einige Rückenschmerz-Patienten, die mit dem Faszien-Begriff nichts anfangen können.

    Daher habe ich zu diesem Thema einen Artikel geschrieben, der am Ende ebenfalls Faszien-Übungen enthält. Vielleicht helfen Dir diese ja auch weiter:
    http://www.ergotopia.de/blog/warum-verklebte-faszien-rueckenschmerzen-verursachen

    Wir wünschen Dir ansonsten weiterhin viel Erfolg bei der Bekämpfung von Rückenschmerzen! 🙂

    Liebe Grüße,
    Minna

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