Was tun gegen Rückenschmerzen? Eine 4 Schritte Routine für Schmerzgeplagte

Was tun gegen Rückenschmerzen?

Hast Du schon mal Rückenschmerzen gehabt?

Ich auch. Und zwar richtig.

Gerade dann, wenn man den ganzen Tag sitzt, kommt es zu unangenehmen Verspannungen. Meistens merkt man es erst, wenn Schulter- und Rückenmuskeln bereits regelrecht zu Stein geworden sind. Dann ist es nicht einfach, sie wieder zu lockern.

Was tun gegen Rückenschmerzen, wenn Du so verspannt bist, dass Du eigentlich nur noch liegen willst? Im folgenden Artikel bekommst Du eine Schritt für Schritt Anleitung, um Deine Rückenschmerzen sehr schnell loszuwerden!

Warum Du noch heute etwas gegen Deine Rückenschmerzen unternehmen solltest

Vielen Menschen warten zu oft ab. In manchen Lebensbereichen ist das nicht weiter schlimm. Wen interessiert es, wenn in der Küche für ein paar Tage das Geschirr rumsteht? Unansehnlich, aber nicht unbedingt schlimm. In anderen Bereichen kann ein Zögern jedoch fast schon fatale Folgen haben. So auch bei Rückenschmerzen!

Nur weil viele auf die Frage „Was tun bei Rückenschmerzen?“ nicht sofort eine Antwort parat haben, tendieren sie dazu, eine Lösung auf die lange Bank zu schieben. Schmerzmittel vertreiben das unangenehme Drücken und Ziehen, alles scheint beim Alten.

Doch Verspannungen und Schmerzen zu ignorieren, kann im schlimmsten Fall sogar dazu führen, dass sie chronisch werden.

Wenn Du also Rückenschmerzen hast, dann solltest Du sofort etwas unternehmen. Anfangs ist es in den meisten Fällen noch recht einfach, die Sache in den Griff zu bekommen. Deshalb rate ich Dir ab heute mit den folgenden 4 Schritten Rückenschmerzen vorzubeugen.

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Schritt 1: Aufstehen

„Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen.“

Georg Christoph Lichtenberg

Zahlreiche Studien haben gezeigt: Sitzen ist ungesund. Je länger, desto schlimmer. Insbesondere dann, wenn die Sitzperioden nicht wenigstens ab und an durch Bewegung unterbrochen werden.

Fazit: Du solltest zwischendurch aufstehen! Versuche, nie länger als 45 Minuten am Stück zu sitzen. Spätestens dann empfehle ich Dir eine kurze Stehsession von mindestens 10 Minuten. Sehr gut unterstützen kann Dich dabei ein elektrisch höhenverstellbarer Schreibtisch. Einfach per Knopfdruck auf die gewünschte Höhe einstellen und dann im Stehen weiterarbeiten.

Falls Du keinen Steh-Sitz Schreibtisch hast, dann schaue Dich doch in Deinem Büro oder Home-Office um, ob es ein Regal gibt, das die für Dich geeignete Steh-Arbeitshöhe hat.

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Schritt 2: Bewegung und Spaziergang

„Alles Leben ist in Bewegung.“

Heraklit von Ephesus (etwa 540 bis 480 v. Chr.)

Ausruhen und ruhig im Bett liegen bei Rückenschmerzen? Eher nicht. Die heute am häufigsten Empfohlene Therapie heißt: Bewegung!

Deswegen empfehle ich Dir als zweiten Schritt, nach dem Du Dich im Anschluss an eine längere Work-Session vom Stuhl erhoben hast, ein kurzes Sportprogramm und anschließend einen Ausflug nach draußen.

Damit tust Du nicht nur etwas gegen Rückenschmerzen, sondern schlägst sogar gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe:

  • Du lockerst Deine Muskeln und beugst so Verspannungen vor
  • Deine Haut bekommt etwas Sonnenlicht ab. Das macht wach, bringt gute Laune und gibt Deinem Körper eine wichtige Dosis Vitamin D (unter anderem gut für Knochen und Immunsystem)
  • Du bekommst sehr wahrscheinlich etwas Grünes zu sehen, was dazu beitragen kann, Stress abzubauen (ideal ist ein Waldspaziergang)

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Schritt 3: Gesunden Snack zubereiten

“Viele versuchen es mit einer Diät, weil sie mit einer gesunden Ernährung nicht klarkommen.“

Frank Dommenz (*1961), Malermeister und Illustrator

Nach der kurzen Bewegungseinlage und nach dem Du ein wenig frische Luft geschnappt hast, ist es an der Zeit, Deinem Körper einige wertvolle Nährstoffe zu schenken.

Hier denken viele Menschen sehr merkwürdig: Auf der einen Seite erwarten sie Höchstleistungen von Körper und Geist. Auf der anderen Seite führen sie jedoch gar nicht den nötigen „Brennstoff“ zu, um das zu bewerkstelligen!

Wenn der Tank Deines Autos leer ist, füllst Nutella oder Coca Cola nach? Nein, Du fährst zur Tankstelle und kaufst den dafür vorgesehenen Treibstoff. Das heißt im Klartext: Wenn Dein Körper das nächste Mal nicht so funktioniert, wie er soll, dann probier mal, ihm ursprünglich für uns gedachte Nahrung zuzuführen.

Als Zwischenmahlzeit eignen sich vor allem Obst und Nüsse. Sehr vitaminreich und außerdem enthalten Nüsse zusätzlich noch gesunde ungesättigte Fettsäuren. Achtung: Es reicht eine Handvoll von beidem. Man sieht es Nüssen nicht an, doch in ihnen stecken eine ganze Menge Kalorien.

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Schritt 4: Power Nap

“Studien haben zeigen können, dass ein Nickerchen die Leistungsfähigkeit um bis zu 35 Prozent steigern kann.”

Schlafexperte Jürgen Zulley, Professor für Biologische Psychologie

Schlafmangel ist eine der häufigsten Ursachen für körperliches Unwohlsein. Während der Nachtstunden liegt der menschliche Körper nicht einfach nur herum – viel mehr ist er die ganze Zeit damit beschäftigt, stark beanspruchte Bereiche zu regenerieren, Muskeln aufzubauen und neue Verknüpfungen im Gehirn herzustellen.

Wer viel arbeitet oder oft abends noch unterwegs ist, dem gehen mitunter einige Stunden Nachtschlaf durch die Lappen. Doch kein Grund zum Verzweifeln: Mit einem Powernap lässt sich zumindest ein Teil davon wieder aufholen. Um wieder auf das Auto-Beispiel zurückzukommen: Der Lack wird zwar nicht komplett erneuert, aber immerhin schön aufpoliert!

Nutze diese Möglichkeit, um Deine Leistungsfähigkeit wieder herzustellen, wenn Du Dich gerade wie gerädert fühlst. Danach geht es Dir mit Sicherheit besser. Doch Vorsicht: Nur ca. 20 bis maximal 30 Minuten schlafen, sonst gerätst Du in eine Tiefschlafphase und hast beim Aufstehen mit starker Müdigkeit zu kämpfen.

Übrigens: Ein Nickerchen ist nicht nur gut, um Deine mentale Leistungsfähigkeit wiederherzustellen. Einer an 23.700 Probanden von amerikanischen und griechischen Wissenschaftlern durchgeführten Studie zufolge, können regelmäßige Nickerchen das Risiko für Herzkreislauferkrankungen um 37 Prozent senken.

Was tun gegen Rückenschmerzen? Die Routine auf einen Blick:

Wenn wir uns nun an die Frage vom Anfang des Artikels erinnnern (“Was tun gegen Rückenschmerzen?”), sollte sich bereits ein besseres Gefühl einstellen. Denn Du kennst jetzt einige einfache Antworten, die Dir helfen, Deinem geplagten Rücken etwas Gutes zu tun.

Hier noch einmal die Zusammenfassung:

  1. Aufstehen
  2. Bewegen und nach draußen gehen (z.B. Yoga, 5-Minuten Schreibtisch-Workout oder Spaziergang im Grünen)
  3. Gesunder Snack (Obst und Nüsse)
  4. Power Nap (ca. 20 Minuten)

Empfehle diese Routine gerne auch anderen Menschen weiter, die davon profitieren könnten. Klar: Bei akuten Schmerzen ist der Gang zum Arzt absolut angebracht. Immer noch plagen sich allerdings zu viele mit Verspannungen herum, die sich eigentlich sehr einfach auflösen lassen. Die 4 im Artikel vorgestellten Schritte helfen.

Wenn Dich also nächstes Mal jemand fragt: Was tun gegen Rückenschmerzen? Dann verweis gerne auf diese Seite hier!

Bildcredit: belchonock /Depositphotos.com

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von Alex Weitnauer

Alex ist Unternehmer, Mitgründer bei Ergotopia, Speaker und begeisterter Sportler. Sein Motto: "Produkte erschaffen und verbreiten, die Menschen helfen." Wenn er gerade nicht dabei ist, gemeinsam mit großartigen Menschen die Welt zu verändern, trainiert er gerne Kampfsport und liest mindestens ein Buch pro Woche zur Weiterbildung."

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