Möchtest Du auf der Arbeit glücklich sein? Diese 25 Dinge solltest Du regelmäßig tun!

Glücklich-Sein-Beruf

Wie oft stehst Du mit dem Gedanken „Ich hab heute keine Lust auf die Arbeit“ auf?

Vielleicht lautet Deine Antwort „zu oft“. Deine Arbeitstage gleichen einer Achterbahnfahrt: Es geht acht Stunden lang auf und ab, sodass Du nach Feierabend mit einem Gefühl der Übelkeit das Büro verlässt. Dein größter Tageserfolg besteht darin, Deinen Arbeitskollegen keinen Kaffee ins Gesicht geschüttet zu haben und Dein Arbeitshöhepunkt ist der Feierabend.

Wenn Dir das bekannt vorkommt, möchtest Du gewiss etwas an Deiner Situation ändern. Du möchtest mit Deiner Arbeit glücklich sein, denn die Unzufriedenheit zerrt an Deinem Wohlbefinden.

Genau deswegen bist Du hier. Denn Du verbringst mehr als die Hälfte Deines Lebens auf der Arbeit.

Laut dem Arbeitszeitreport 2016 der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin arbeiten deutsche Vollzeitbeschäftigte im Durchschnitt 43,5 Stunden die Woche. [1]

Und weil Du täglich so viel Zeit auf der Arbeit verbringst, solltest Du auch mit Deinem Job glücklich sein. Doch was bedeutet „Glück“ eigentlich?

Im Duden hat Glück unter anderem folgende Bedeutung:

„Ein Zustand der inneren Befriedigung und Hochstimmung.“ [2]

Vorab gesagt: Du kannst nicht täglich 24 Stunden lang glücklich sein. Denn Glück ist kein anhaltender Zustand. Es bedarf auch schlechter Tage, damit Glück überhaupt existieren kann. Viel mehr geht es darum, etwas öfter glücklicher und zufrieden mit Deiner Arbeit zu sein.

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Warum Du am Arbeitsplatz glücklich sein solltest? 10 Vorteile!

Die Stepstone Studie zum Glück am Arbeitsplatz belegt, dass eine große Wechselwirkung zwischen Berufs- und Privatleben besteht. Bei 57,5% der Europäer wirkt sich das Berufsleben negativ auf das Privatleben aus. [3].

Sicherlich kennst Du diese Tage, an denen Du gestresst von der Arbeit nach Hause kommst und Dein soziales Umfeld Deine miese Laune zu spüren bekommt. Diese ist meistens trüber als jedes Herbstwetter in England. Vielleicht vernachlässigst Du aber auch Deine Hobbies, weil Du einfach zu erschöpft nach der Arbeit bist und nur noch entspannen möchtest. Doch das schadet auf Dauer Deinem Wohlbefinden.

Hier die 10 wichtigsten Aspekte, warum Du auch auf der Arbeit glücklich sein solltest:

  1. Du verbringst mehr als die Hälfte Deines Lebens auf der Arbeit
  2. Du bist seltener gestresst
  3. Du bist produktiver, wenn Dir die Arbeit auch Spaß macht [4]
  4. Du hast bessere Chancen auf eine höhere Jobposition
  5. Du stehst öfter motiviert auf und freust Dich auf den Tag
  6. Deine Gesundheit ist stabiler, da sich Dein psychisches Wohlbefinden unmittelbar auf Dein physisches Wohlbefinden auswirkt
  7. Du pflegst ein bessere Verhältnis zu Deinen Arbeitskollegen
  8. Du verspürst mehr Lebensfreude
  9. Du steckst Dein Team mit Deiner guten Laune an und sorgst somit unmittelbar für eine bessere Arbeitsatmosphäre
  10. Deine Work-Life-Balance ist besser, weil Dich nach Feierabend nicht unnötige Gedanken an die Arbeit stressen

Ob Du glücklich bist oder nicht, liegt größtenteils an der Beschaffenheit Deiner Gedanken!

Vielleicht denkst Du jetzt:

„Es liegt nicht in meinen Händen, ob ich auf der Arbeit glücklich bin.“

Was ist, wenn ich Dir sage: Doch, es liegt in in Deinen Händen?

Denn Glücklichsein ist zum Großteil Deine eigene Entscheidung. Zwar kannst Du nicht immer beeinflussen, was Dir im Leben geschieht. Doch Du kannst immer wählen, wie Du auf bestimmte Ereignisse reagierst. Du entscheidest darüber, ob Dein Glas halb voll oder halb leer ist. Ob Du positiv über Deine Arbeit denkst oder negativ.

Kurz gesagt erschaffen Deine Gedanken Deine Realität. Und so wie Du gegenüber Deiner Arbeit eingestellt bist, ziehst Du auch dementsprechend bestimmte Handlungen und Ereignisse an.

Glücklich-sein-positive-Gedanken

Verlässt Du beispielsweise bereits morgens mit den Gedanken „Ich hab keine Lust auf meine Arbeit“ das Haus, legst du Dir mit Deiner negativen Denkweise bereits den Grundstein für einen schlechten Arbeitstag.

Wenn Du Deinem Team oder Boss Schuldzuweisungen für Deine Unzufriedenheit auferlegst, gibst Du in diesem Moment die Verantwortung für Dein Leben ab. Du machst Dein Glück von anderen abhängig und fühlst Dich ohnmächtig. Schuldzuweisungen sind für viele Menschen einfacher, weil sie sich dann selbst nicht mehr in der Schuld sehen, dass ihr Leben so läuft wie es läuft. Es ist immer einfacher, anderen die Verantwortung zu übergeben.

Doch möchtest Du das wirklich? Ich glaube nicht.

Genau deswegen helfe ich Dir in diesem Artikel, aus Deinem Hamsterrad auszubrechen.

Glücklich sein auf der Arbeit? Diese 25 Tipps verraten Dir wie es geht!

Meine Tipps sollen Dir helfen, eine positive Denkweise zu trainieren und mit bestimmten Gewohnheiten für mehr Zufriedenheit auf der Arbeit zu sorgen. Diese helfen natürlich nur, wenn Du bereits zufrieden mit Deinem Job bist und seit geraumer Zeit etwas demotiviert bist.

Und wenn Du tatsächlich so unglücklich mit Deinem Job bist, hilft nur noch einst: Such Dir einen anderen. Damit kommen wir gleich zum ersten Punkt! :)

1

Arbeite in einem Beruf, den Du liebst

„Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten.“
– Konfuzius, chinesischer Philosoph

Zitat jetzt twittern

Suche Dir von vorneherein einen Job, der zu Deinen Interessen und Fähigkeiten passt. Stelle Dir die Frage: „Kann ich mir vorstellen, täglich in diesem Beruf zu arbeiten?“ Wenn Du diese Frage bejahst, sind das die besten Voraussetzungen für langfristige Zufriedenheit am Arbeitsplatz.

Selbst wenn Du gerade nicht zufrieden in Deinem Job bist, kannst Du Deinen Arbeitgeber wechseln. Zwar magst Du damit erst mal ein Risiko eingehen, doch es wird sich lohnen.

Vielleicht verfügst Du gerade über einen blockierenden Glaubenssatz, der Dir einredet: „Ich werde sowieso keinen anderen Job finden“. Dann wird es Zeit, an Deiner Denkweise zu arbeiten. Denn möchtest Du wirklich bis zur Rente in einem Job bleiben, der Dir keinen Spaß macht?

Lasse Dich gerne professionell beraten und schaue Dich jetzt schon mal nach Möglichkeiten um. Der Aufwand wird sich lohnen.

2

Führe alle Dinge schriftlich auf, die Du an Deinem Job magst

Unser Gedächtnis prägt sich evolutionsbedingt eher negative als positive Ereignisse ein. [5] In der Steinzeit hatte dies eine Überlebensfunkton. Man konnte dadurch schneller auf Gefahren reagieren. Doch heutzutage sind wir diesem Kampf ums Überleben nicht mehr ausgesetzt.

Du kannst Dein Denken jedoch umtrimmen. Mach Dir eine Liste mit Dingen, die Du an Deinem Job magst. Seien es einzelne Aufgaben, Dein Team oder die Einrichtung Eures Büros – alles zählt, um die positiven Dinge Deiner Arbeit zu erkennen! :)

Schau Dir diese Liste jeden Morgen an und sei dankbar für die Kleinigkeiten.

3

Stehe morgens frühzeitig auf, um noch etwas Zeit für Dich haben

Startest Du morgens mit einer vitalen Morgenroutine in Deinen Tag, bist Du auf der Arbeit weniger gestresst. Es tut gut, morgens nochmal Zeit für sich zu haben anstatt gleich zur Arbeit zu hetzen.

Nutze die Zeit morgens beispielsweise, um ein kurzes Workout auszuführen, in einem Buch weiterzulesen oder entspannt zu frühstücken.

Erhalte in unserem Artikel „17 inspirierende Angewohnheiten für Deine Morgenroutine, mit der Du jeden Tag erfolgreich startest“ wertvolle Ideen für den perfekten Start in Deinen Tag.

4

Sorge für eine motivierende Arbeitsroutine

Hast Du bestimmte Arbeitsgewohnheiten? Diese können entscheidend darüber sein, wie Dein Arbeitstag verläuft.

Schreibe Dir beispielsweise zu Beginn des Arbeitstages (besser noch vorm Schlafengehen) eine To-Do-Liste mit den wichtigsten Aufgaben und gehe diese morgens nochmal durch. Nach der Mittagspause kannst Du täglich einen kurzen Spaziergang an der frischen Luft einlegen, um neue Energie zu tanken. Außerdem lohnt es sich, nach Feierabend Deinen Schreibtisch aufzuräumen – das sorgt für weniger Stress am nächsten Morgen!

In unserer Infografik „Gesund arbeiten: 18 Tipps für Deinen vitalen Arbeitstag“ kannst Du Dir weitere Inspiration holen.

5

Pflege eine gute Beziehung zu Deinem Team

Du kannst auf der Arbeit nur glücklich sein, wenn Du Dich auch gut mit Deinem Team verstehst. Denn wer arbeitet schon gerne mit Menschen zusammen, die einen unmittelbaren Fluchtinstinkt in einem auslösen? ;)

Eine gute Beziehung zu Deinen Arbeitskollegen sorgt automatisch dafür, dass Du Dich auf der Arbeit wohler fühlst. Ihr könnt euch aufeinander verlassen, euch gegenseitig aushelfen und Neuigkeiten austauschen. Das macht insgesamt zufriedener im Job.

Das beweist auch eine Umfrage von LinkedIn: 46% der Erwerbstätigen weltweit sind glücklicher mit ihrem Beruf, wenn sie Freunde auf der Arbeit haben. [6]

Biete Deinen Kollegen daher gelegentlich mal Deine Hilfe an, zeige Deine Wertschätzung, kommuniziere mit ihnen oder sorge auch mal für eine kleine Überraschung auf der Arbeit (zum Beispiel in Form eines Kuchens). Das wird erheblich Euer Betriebsklima verbessern!

6

Sprich mit Deinem Boss über ein faires Gehalt

Wusstest Du? Eine bessere Bezahlung ist laut der Ernst & Young Jobstudie 2017 der häufigste Grund für einen Jobwechsel. So sieht sich jeder zweite Erwerbstätige in Deutschland als unterbezahlt. Durchschnittlich wünschen sich Arbeitnehmer 10% mehr für ihre Leistung. [7]

Das richtige Money Mindset wird Dir dabei helfen, in Deinem Job glücklich zu sein. Oftmals haben wir blockierende Glaubensansätze, was Geld anbetrifft. Entweder glauben wir, dass wir keinen finanziellen Reichtum verdient haben oder wir sind nicht selbstbewusst genug, nach einer Gehaltserhöhung zu fragen.

Doch für eine gute Leistung hast Du auch ein faires Gehalt verdient. Scheue Dich daher nicht davor, mit Deinem Boss über eine Gehaltserhöhung zu sprechen.

Mache Dir jetzt Gedanken über Dein Gehalt. Bist Du zufrieden mit Deinen Einkommen oder steckst Du bei vielen Bedürfnissen im Alltag zurück? Schreibe Dir jetzt 3 Gründe auf, weswegen Du ein faires Gehalt verdient hast und bereite Dich schon mal auf das Gespräch mit Deinem Boss vor.

7

Hinterfrage Deine Aufgabenbereiche

Wer auf der Arbeit glücklich sein möchte, sollte auch die Arbeitstätigkeiten auf die persönlichen Fähigkeiten und Interessen abstimmen.

Wie zufrieden bist Du derzeit auf einer Skala von 0 bis 10 mit Deinem Aufgabenbereich? Welche Aufgaben erledigst Du besonders gerne, vor welchen drückst Du Dich? Passen Deine Aufgaben zu Deinem langfristigen Karriereziel? Welche Aufgaben würdest Du gerne abgeben, welche dazunehmen? Sind Deine Aufgaben abwechslungsreich genug? Kannst Du genügend Kreativität entfalten?

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Beantworte für Dich diese Fragen und sprich monatlich mit Deinem Boss über Deine Aufgaben. So hältst Du Deine Arbeitsmotivation aufrecht und bildest Dich auch stets persönlich weiter.

8

Meide ein negatives soziales Umfeld

Vielleicht hast Du in Deinem Arbeitsumfeld ein paar Arbeitskollegen, die ständiges Beschweren oder Gejammere zu ihrer Haupttätigkeit gemacht haben,

Halte Dich so gut es geht von dieser Negativität fern, denn auch schlechte Laune ist ansteckend. Umgebe Dich hingegen von positiven Menschen und Du wirst sehen, dass sich Deine Laune auf der Arbeit erheblich verbessern wird. Denn die schönen Dinge im Leben passieren, sobald Du Dich von Negativität entfernst.

Wie sagte Prentice Mulford so schön?

„Positive Gedanken ziehen positive Gedanken an; negatives Denken verstrickt unverweigerlich in die Negation des eigenen Daseins.“

9

Erschaffe Dir ein schönes Arbeitsumfeld

Fühlst Du Dich in Deinem Büro wohl?

Wenn nicht, wird es Zeit, das zu ändern. Denn Du verbringst etwa die Hälfte des Tages im Arbeitszimmer. Wie wäre es mit ein paar Bildern an der Wand oder atmungsaktiven Pflanzen für besseren Sauerstoff?

Pflanzen im Büro führen laut Forschern der Cardiff University darüber hinaus zu mehr Produktivität. Um ganze 15% kann sich Deine Produktivität durch mehr Grün im Büro steigern. Gleichzeitig steigt auch Deine geistige Zufriedenheit mit an. [8]

Also: Ab zum nächsten Blumenladen! ;) Falls Du nach mehr Einrichtungsideen suchst, schau gerne in unserem Artikel „21 Tipps für eine gesunde und produktive Home Office Arbeit“ vorbei.

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Arbeite Deiner Gesundheit zuliebe an einem ergonomischen Arbeitsplatz

Darüber hinaus sollte Dein Arbeitsplatz ergonomisch eingerichtet sein. Denn dieser ist Voraussetzung für gesundes und konzentriertes Arbeiten ohne Rückenschmerzen oder Verspannungen.

Du fragst Dich, was in einem ergonomischem Büro nicht fehlen darf?

Die zwei wichtigsten Büromöbel sind ein höhenverstellbarer Schreibtisch und ein ergonomischer Bürostuhl. Damit ist die halbe Miete gewonnen. Alleine mit diesen zwei Möbeln kannst Du erheblich Verspannungen reduzieren und typischen Sitzkrankheiten wie Diabetes II vorbeugen.

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Halte Dich während des Arbeitens an die 40-15-5-Regel: Innerhalb einer Stunde solltest Du 40 Minuten dynamisch (in Bewegung) sitzen, 15 Minuten stehen und 5 Minuten gezielt umherlaufen.

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Arbeite nach Möglichkeit in einem Job mit Aufstiegschancen und guter Absicherung

Du kannst sicherlich nur schwer in einem Job glücklich sein, in dem Du von heute auf morgen ersetzt werden kannst. Wenn Du die Möglichkeit hast, arbeite in einem Job, der Dir ein faires Gehalt bietet und Du gut abgesichert bist. Alles andere verursacht viel Stress.

Auch Aufstiegsmöglichkeiten sollten Dir offen stehen. So macht es viel mehr Spaß, an Deinen jetzigen Aufgaben zu arbeiten und das Beste aus Dir herauszuholen.

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Erkenne Dich für den Weg zum Ziel an und nicht erst für die Erreichung eines Ziels

Hast Du Dir eigentlich schon mal bewusst gemacht, was Du alles bisher geleistet hast?

Wenn nein, ist es genau jetzt Zeit, mal eine Minute innezuhalten. Erkenne Dich für Deine Fähigkeiten und Leistungen an und mache Dir bewusst, dass Du ein wertvoller Teil des Teams bist. Ohne Dich würden die derzeitigen Projekte wahrscheinlich nicht optimal laufen.

Oftmals hetzen wir uns von Aufgabe zu Aufgabe und vergessen im ganzen Stress, uns für unsere Arbeit wertzuschätzen. Doch Du hast Deine eigene Anerkennung verdient! Du bist ein Geschenk für das Unternehmen. :)

13

Suche regelmäßig Feedback von Deinem Boss oder den Kunden

Wenn Du an Deiner persönlichen Weiterentwicklung interessiert bist, solltest Du Deinen Boss oder Deine Kunden regelmäßig nach Feedback fragen.

Was ist Dir besonders gut gelungen und wo kannst Du Dich noch verbessern? Dadurch wird die Arbeit nicht langweilig und Du weißt immer genau, wo Du derzeit stehst.

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Schreibe jeden Tag ein Erfolgserlebnis und einen schönen Moment des Arbeitstages auf

Was ist Dir heute besonders gut gelungen? Vielleicht hast Du eine Aufgabe beendet oder einen Kollegen zum Lachen gebracht? Schreibe Dir jeden Tag Deinen persönlichen Erfolg und einen schönen Moment des Arbeitstages auf, auch wenn es nur etwas Kleines ist.

Das Aufschreiben hilft Dir, den Blick aufs Positive zu lenken und in schwierigen Zeiten Motivation zu schöpfen.

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Mache Dir täglich bewusst, wofür Du im Bezug auf Deine Arbeit dankbar bist

„Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind“. – Francis Bacon, britischer Maler
Zitat jetzt twittern

Wenn Du glücklich sein möchtest, empfehle ich Dir jeden Tag aufzuschreiben, wofür Du auf der Arbeit dankbar bist. Denn Dankbarkeit führt wissenschaftlich erwiesen zu mehr Zufriedenheit:

Die US-amerikanischen Psychologie Robert A. Emmons und Michael McCollough führten eine Studie mit 192 Probanden durch, die in drei Gruppen unterteilt wurden. Die erste Gruppe sollte zehn Wochen lang aufschreiben, wofür sie täglich dankbar waren. Die zweite notierte, was jeden Tag nicht so gut lief und die dritte Gruppe schrieb ihre Erlebnisse neutral auf. Das erstaunliche Ergebnis: Die erste Gruppe mit dem Dankbarkeits-Tagebuch war nach zehn Wochen viel optimistischer, lebensfreudiger und gesünder als die erste Gruppe. Sie gingen deutlich seltener zum Arzt und trieben mehr Sport als die anderen beiden Gruppen. [9]

Ich kann Dir auch aus eigener Erfahrung sagen, dass Dankbarkeit mein Leben verändert hat. Auch wenn Du nur Kleinigkeiten aufschreibst, wie “Ich hatte ein tolles Gespräch mit meinem Arbeitskollegen” oder “Meine Arbeitskollegin hat mir einen Kaffee gemacht” – diese kleinen Alltagsmomente im Leben machen das Leben erst so schön! :)

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Lege regelmäßige Pausen ein

Pausen werden in Deutschland leider viel zu sehr unterschätzt. So lassen laut einer Studie der Bundesanstalt und Bundessschutz für Arbeitsmedizin 26% der deutschen Erwerbstätigen aufgrund ihres hohen Arbeitspensums ihre Pausen regelmäßig ausfallen. [10]

Dabei sind Pausen so wichtig, um überhaupt über einen längeren Zeitraum konzentriert arbeiten zu können, Stress vorzubeugen und die Fehlerquote zu verringern. Dabei ist Pause allerdings nicht gleich Pause. Entferne Dich während Deiner kurzen Erholungsphase unbedingt vom Schreibtisch, sorge für Bewegung und vermeide es, über die Arbeit zu sprechen.

Möchtest Du weitere wertvolle Tipps erfahren, um richtig Pause zu machen? Dann lies Dir unseren Artikel „10 einfache Gewohnheiten, mit denen Du ab jetzt richtig Pause machst und spürbar fitter wirst“ durch!

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Lerne, nein zu sagen

Gehörst Du zu den Personen, die sich öfter zu viel Arbeit aufladen? Fällt es Dir schwer “nein” zu sagen? Vorab gesagt: Das ist eigentlich ein schöner Charakterzug, denn anscheinend gehörst Du zu den hilfsbereiten Menschen. Allerdings solltest Du unbedingt auch mal lernen, „nein“ zu sagen.

Denn es bringt Dir auf Dauer nichts, Dich mit Aufgaben aufzuladen und diese im Endeffekt nur unter enormen Stress oder sogar gar nicht erfüllen zu können. Langfristig führt das zur Unzufriedenheit und zum Burnout. Jeder wird Verständnis dafür haben, wenn Du Deine Aufgaben erst mal vorziehst.

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Sorge für eine gesunde Balance zwischen Privat- und Arbeitsleben

Wenn Du das Gefühl hast, in letzter Zeit Dein soziales Umfeld und Deine Hobbies zu vernachlässigen, solltest Du ernsthaft etwas an Deiner Situation ändern. Denn Du kannst nicht glücklich sein, wenn Du Dich täglich überarbeitest und alles andere links liegen lässt. Eine gesunde Work-Life-Balance macht’s!

Trage Dir daher private Vorhaben, wie zum Beispiel „heute Abend mal wieder klettern gehen“ auch in Deinen Terminkalender ein, um Dein Privatleben nicht zu vernachlässigen.

Auch der bekannte Fußballspieler Christoph Kramer weiß:

„Das Glück in der Arbeit ist nicht vom privaten Glück zu trennen.“

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Sorge für ausreichend Bewegung

Hand auf’s Herz: Wie viele Stunden sitzt Du am Tag? Wahrscheinlich lautet auch Deine Antwort: Viel zu lange. Ob beim Frühstück, im Büro, beim Abendessen oder im Auto, wir sitzen durchschnittlich zu viel.

Typischer Arbeitstag im Sitzen - Haltungskorrektur üben

Wenn Du wöchentlich länger als 42 Stunden sitzt, steigt Dein Risiko für psychische Erkrankungen um 31%. [10] Hingegen kann ausreichend Bewegung laut einer Studie der North Carolina Duke University depressive Symptome um 82% lindern.

Sorge daher bereits während der Arbeit für regelmäßige Bewegungspausen.

Bewegung-auf-Arbeit

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Bringe Dir ein leckeres, gesundes Mittagessen mit auf die Arbeit und trinke genügend

Ich weiß nicht, wie es Dir geht, aber ich liebe Essen. Wenn ich morgens gegessen habe, freue ich mich aufs Mittagessen und wenn ich mittags gegessen habe, freue ich mich aufs Abendessen. Daher bringe ich mir auch ins Büro immer selbstgemachtes Essen mit, um mir den Tag zu verschönern. ;)

Vielleicht lässt Euer Kantinenessen einiges zu wünschen übrig. Darüber hinaus gibt es in deutschen Kantinen oftmals nur recht deftiges Essen, was bereits beim Anblick ein Schnitzelkoma prophezeit. Bringe Dir daher Essen mit, das ein Mittagstief vorbeugt und Deine Konzentration aufrechterhält.

Vergiss außerdem nicht, genügend Wasser zu trinken. Stelle dafür am besten die Wasserflasche direkt neben Dich, um Deinen Körper hydriert zu halten!

Hier noch Prof. Dr. Ingo Froböse’s 5 besten Lebensmittel fürs Büro:

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Höre niemals auf, Dich weiterzubilden

Es kann schnell langweilig werden, sich jeden Tag mit den selben Aufgaben zu beschäftigen. Lerne daher jeden Tag etwas Neues dazu, um Deine Fähigkeiten zu verbessern und Dich gegebenenfalls an neue Herausforderungen auf der Arbeit heranzuwagen. Persönlicher Wachstum sorgt für mehr Zufriedenheit und lässt Dich auch die Karriereleiter schneller aufsteigen.

Mark Zuckerberg setzte sich 2015 beispielsweise den Vorsatz, jede Woche mindestens ein Buch zu lesen, um mehr über verschiedene Kulturen, Glaubensrichtungen, Technologien und Geschichte zu lernen. Nicht umsonst gehört er zu eine der finanziell erfolgreichsten Persönlichkeiten der Welt.

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Beherrsche ein gutes Stressmanagement

Stress macht auf Dauer unglücklich und schadet im Übermaße der Gesundheit. Versuche daher, von Vorneherein Stress vorzubeugen. Stehe frühzeitig auf, lerne es zu delegieren und plane Deine Aufgaben klug für den Tag. Schreibe Dir beispielsweise jeden Monat Deine wichtigsten Projekte auf und lege auch jeden Abend vorm Schlafengehen eine To-Do-Liste mit Aufgaben für den nächsten Tag an. Vergiss nicht, zwischen den ganzen Aufgaben auch mal Pause zu machen und durchzuatmen.

Werde Dir außerdem darüber bewusst, dass Stress lediglich Deine Reaktion auf bestimmte Situationen ist. Du kannst daher frei entscheiden, ob Du gestresst sein möchtest oder nicht.

Schau Dir unsere Infografik „Stressmanagement: 14 Anti-Stress-Tipps für Deinen Alltag an“, um ab jetzt entspannter durch Deinen Arbeitstag zu gehen!

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Eigne Dir eine passende Produktivitäts-Technik an, mit der Du Deine Aufgaben effizienter erledigst

Prokrastination macht schlichtweg unzufrieden. Wenn auch Du Deine Aufgaben wie einen mit Steinen bepackten Einkaufswagen vor Dir herschiebst, solltest Du Dir eine geeignete Zeitmanagement-Methode aneeignen.

Ich nutze seit geraumer Zeit die Pomodoro-Technik, mit der ich viel fokussierter arbeiten kann. Diese ist ganz simpel:

    1. Verschriftliche Deine Aufgabe
    2. Stelle einen Wecker auf 25 Minuten
    3. Arbeite in diesen 25 Minuten fokussiert und ohne Unterbrechungen an Deiner Aufgabe
    4. Lege nach Weckerklingeln eine 5-Minuten-Pause ein und gehe danach wieder in die 25-minütige Fokus-Phase
    5. Lege nach vier Arbeitsintervallen („Pomodoris“) eine 25-minütige Pause ein.

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Sammle lustige Sprüche, die im Büro fallen

Ein kleines bisschen Humor muss sein! Sicherlich gibt es täglich lustige Situationen, über die Du schmunzeln musst. Schreibe Dir diese Momente auf, um in schlechten Zeiten gemeinsam mit Deinen Kollegen darüber lachen zu können!

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Belohne Dich am Ende jeden Arbeitstages für Deine Leistung

Wie oft gönnst Du Dir eigentlich etwas? Ich finde, Du hast es täglich verdient, Dir etwas Gutes zu tun.

Hast Du eine wichtige Aufgabe erledigt, belohne Dich mit Wellness am Abend, einem neuen Buch oder Restaurantbesuch. Belohnungen sind übrigens auch ein super Motivator, wenn Du eine eher etwas ungeliebte Aufgabe ausführen musst. Sage Dir beispielsweise „Wenn ich diese Aufgabe meistere, kann ich heute Abend zu meinem Lieblingsrestaurant gehen.“

So macht arbeiten gleich viel mehr Spaß! ;)

Fazit: Du kannst auf der Arbeit glücklich sein, indem Du Dir positive Routinen erschaffst

Ganz nach dem Motto “Leave it, love it or change it”, kannst Du selbst über Deine Arbeitszufriedenheit entscheiden. Wenn Dir Dein Job trotz der Tipps nicht gefällt, solltest Du daran denken, Dich für andere Positionen zu bewerben. Denn Du möchtest sicherlich nicht Dein halbes Leben in einem Beruf arbeiten, der Dich unglücklich macht. Ich verspreche Dir: Der Aufwand wird sich lohnen!

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Hast Du weitere Tipps, wie man auf der Arbeit glücklich sein kann oder Gewohnheiten, die Dir das Arbeitsleben erleichtern? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

© Bildcredits (www.depositphotos.com/): tomwang, PromesaStudio, yacobchuk1, kantver, 4masik, olly18

Quellen und wissenschaftliche Studien:
[1] https://www.baua.de/DE/Angebote/Publikationen/Berichte/F2398.pdf?__blob=publicationFile&v=15
[2] https://www.duden.de/rechtschreibung/Glueck
[3] http://www.stepstone.de/b2b/stellenanbieter/jobboerse-stepstone/upload/studie_gluck_am_arbeitsplatz.pdf
[4] https://warwick.ac.uk/fac/soc/economics/staff/dsgroi/impact/hp_briefing.pdf
[5] https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/positive-psychologie-wie-negative-gefuehle-das-gehirn-vernebeln/9870006.html
[6] https://blog.linkedin.com/2014/07/08/work-bffs
[7] http://www.ey.com/Publication/vwLUAssets/ey-jobstudie-2017-karriere-und-wechselbereitschaft/$FILE/ey-jobstudie-2017-karriere-und-wechselbereitschaft.pdf
[8] http://www.cardiff.ac.uk/news/view/47147-flower-power?utm_source=cu-home&utm_medium=News_Feed&utm_campaign=news
[9] https://emmons.faculty.ucdavis.edu/wp-content/uploads/sites/90/2015/08/2003_2-Emmons_McCullough_2003_JPSP.pdf
[10] http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-10/sitzen-gesundheit-arbeit/seite-2


Kennst Du eine Person, die sich häufig über die Arbeit beschwert? Dann teile mit ihr diesen Artikel, damit auch sie auf der Arbeit glücklich sein kann!
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