Früh aufstehen: 14 geniale Tipps für Morgenmuffel

früh aufstehen Beitragsbild

“Andere hüpfen aus dem Bett wie ein fertiges Brot aus dem Toaster. Ich bin eher die Semmel, die mit der Butterseite nach unten fällt und liegen bleibt.” Bislang hatte ich oft das Gefühl, dass dieses Zitat meinen morgendlichen Ablauf sehr gut zusammenfasst. Der Morgenmuffel hatte zur frühen Tageszeit das Sagen. Früh aufstehen war für mich ein Fremdwort.

Morgens ein ausgiebiges Frühstück? Keine Zeit. Fit wie ein Turnschuh das Haus verlassen? Fehlanzeige. Morgenstund… hat garantiert kein Gold im Mund. Dafür zu viel Kaffee, um wach zu bleiben und eine genervte Äußerung für jeden, der denkt die Morgenstunden seien eine gute Zeit, um lockeren Smalltalk zu halten.

Kommt Dir das irgendwie bekannt vor?
Dann gehörst Du vermutlich zu den vielen Menschen, die morgens schlecht aus dem Bett kommen und eher schlecht gelaunt sind. Mit anderen Worten: Du bist ein Morgenmuffel.

14 erfrischende Tipps, mit denen Du zukünftig besser früh aufstehen wirst!

Früh aufstehen fällt Dir schwer? Mit den folgenden 14 Tipps verwandelst Du Dich von der morgens trägen Nachteule zur hellwachen Lerche, von der liegen gebliebenen Semmel zum aus dem Bett hüpfenden Toast. Also raus aus den Federn und rein in den Tag!

1

Notiere Dir 3 Motivations-Gründe, weshalb Du früh aufstehen solltest

„Motivation bewegt Dich zum Start. Gewohnheit sorgt dafür, dass Du dranbleibst.“
– Jim Rohn

Weshalb lohnt es sich für Dich, morgens früh aufzustehen? Mache Dir Gedanken darüber, was Du morgens alles erledigen möchtest.

Vielleicht startest Du besser in den Tag, wenn Du bereits morgens etwas Gutes für Deinen Körper getan hast? Denn manchmal bleibt am Ende des Tages nur noch wenig Zeit für Sport. Ein kurzes morgendliches Workout oder auch ein leckeres Frühstück zu planen, kann Dir morgens auf die Sprünge helfen.

früh aufstehen morgenroutine

Notiere Dir daher jetzt insgesamt 3 Motivations-Gründe, um bereits Morgen das erste Mal früher aufzustehen! Hänge Dir diese Notiz an einen sichtbaren Ort, um Dich immer wieder daran zu erinnern.

2

Erstelle Dir Dein persönliches Morgenritual!

Wie stellst Du Dir den perfekten Morgen vor? Die Art, wie Du Deinen Morgen verbringst, kann die Stimmung für den restlichen Tag erheblich beeinflussen.
Stehst Du entspannt auf und nimmst Dir Zeit für Dich selbst, wirst Du positiv gestimmt in den Tag starten. Mache Dir daher Gedanken darüber, wie Dein perfekter Morgen aussehen könnte und notiere Dir diese Punkte. Das könnte beispielsweise so aussehen:

  • 05:30 Uhr: Nach dem ersten Weckerklingeln aufstehen und ordentlich strecken
  • 05:35 Uhr: Meine Lieblingsmusik aufdrehen und dazu tanzen!
  • 05:45: Ein kurzes Workout einlegen
  • 05:55: Eine Dusche nehmen
  • 06:20: Gemütlich einen Kaffee trinken und dabei in meinem Lieblingsmagazin lesen
  • 06:30: Ein leckeres Frühstück zubereiten und essen
  • 06:55: Vor den Spiegel stellen, lächeln und mir sagen: „Das wird ein großartiger Tag! Du schaffst das!“
  • 07:00: Das Haus mit einem breiten Lächeln verlassen

Wichtig ist, dass Du bewusst in den Morgen startest und gleich zu Beginn Kontrolle über den Tag gewinnst. Mit einem gesunden Morgenritual wirst Du viel besser früh aufstehen können. Es wird Dir Kraft, Entspannung und Energie schenken und den Morgenmuffel vertreiben!

3

Hinterfrage und verbessere Deine bisherige Morgenroutine

Gehörst Du zu den Menschen, die gerne das Frühstück ausfallen lassen, nur um länger zu schlafen? Oder zu denen, die erst nach dem vierten Snooze-Klingeln aufstehen?
Eine solche Morgenroutine sorgt sicherlich nicht für gute Laune und einen entspannten Morgen, sondern nur für eines und zwar Stress. Sie ist aber sehr leicht ausbaufähig. Überlege Dir jetzt, wie Du Deine morgendliche Routine verbessern könntest und welche Gewohnheiten Du ablegen möchtest. Vielleicht kannst Du Deine Snooze-Anzahl nach und nach reduzieren. Dann bleibt auch genug Zeit, um das Frühstück zumindest zuhause in Ruhe vorbereiten zu können.

4

Schreibe vorm Schlafengehen eine To-Do-Liste für den nächsten Tag !

Gibt es Aufgaben, die Du schon seit längerer Zeit vor Dir herschiebst oder die Dir kurz vorm Schlafengehen ständig im Kopf herumschwirren?

Dann ist eine To-Do-Liste eine gute Möglichkeit, um Dich perfekt auf den nächsten Tag vorzubereiten und entspannter in den Morgen zu starten. Dadurch verschaffst Du Dir einen Überblick darüber, was Du alles erledigen musst und strukturierst Deinen Tagesablauf.

Untersuchungen der Florida State University zeigen, dass ausstehende Aufgaben mit hoher Priorität Stress verursachen und die Gehirnaktivität maßgeblich behindern, da Dir diese ununterbrochen im Kopf herumschwirren. Die Folge: Deine Produktivität sinkt erheblich. Schreibst Du Dir die wichtigsten Aufgaben jedoch vorab auf, kannst Du Deine Konzentrationsfähigkeit steigern und produktiver arbeiten. [3]

Sortiere Deine To-Do-Liste stets nach Dringlichkeit der Aufgaben. Wichtige Aufgaben stehen ganz oben, erst dann folgen Aufgaben mit geringerer Priorität. Unterteile größere Aufgaben in kleinere Blöcke – dadurch weißt Du direkt, was Du zu tun hast und kannst gleich mit dem Erledigen der Aufgaben anfangen.

5

Mache Deinen Wecker zu Deinem neuen besten Freund

Schon beim Gedanken an Deinen Wecker-Klingelton jagt Dir eine Gänsehaut über den Rücken und morgens würdest Du das Ding lieber gegen die Wand schmeißen, als aufzustehen? Höchste Zeit, diese Situation zu ändern. Dafür habe ich gleich mehrere gute Möglichkeiten für Dich.

  • Der gesündeste Weg? Gesunder Schlafrhythmus – kein Wecker!
  • Wer ausreichend schläft und seinen Schlafrhythmus kennt, der braucht meist gar keinen Wecker, um zur gewünschten Zeit aufzustehen. Versuche Deine optimale Schlafdauer zu ermitteln. Das geht am besten, wenn Du mehrere Tage am Stück nicht zu einer bestimmten Uhrzeit aufstehen musst und Dein Körper selbst bestimmen kann, wann der Tag startet, zum Beispiel im Urlaub.

    Wenn Du lieber einen Wecker benutzen möchtest, weil Du beispielsweise in Schichten arbeitest oder Du Dich mit Wecker sicherer fühlst, habe ich nun einige Tipps, wie der Wecker nicht mehr das unbeliebteste Accessoir Deines Schlafzimmers sein muss.

  • Kleine Schritte, große Wirkung – Erlerne frühes Aufstehen, indem Du Deinen Wecker täglich 5 Minuten früher stellst
  • Früh aufstehen ist keine Kunst, es passiert aber auch nicht von einem auf den anderen Tag. Du kannst frühes Aufstehen erlernen, indem Du Dir Deinen Wecker täglich 5 Minuten früher stellst, anstatt gleich eine halbe Stunde früher aufzustehen. Führe dies so lange durch, bis Du Deine gewünschte Aufstehzeit erreicht hast.
    So gewöhnst Du Dich allmählich an die neuen Weckzeiten, ohne gleich einen großen Unterschied zu Deinen bisherigen Aufstehzeiten wahrzunehmen.

  • Gute Laune beim Wecker-Klingeln: gute Songs als Klingelton erleichtern Dir den Start in den Tag
  • Du bist genervt von Deinem täglichen Wecker-Klingelton, welcher Dir allein schon beim Gedanken eine Gänsehaut über den Rücken jagt?
    Dann verändere Deinen Wecker-Klingelton, indem Du ein Lied auswählst, dass Du gerne hörst. Dadurch wirst Du gleich früh morgens für gute Laune sorgen! Damit Dir allerdings dieses Lied nicht auch noch irgendwann auf den Senkel geht, würde ich gleich mehrere Lieder zur Auswahl herunterladen, damit Du jeden Morgen ein bisschen Abwechslung hast. Es gibt außerdem viele Wecker-Apps, die mit nützlichen Funktionen das Aufstehen etwas erleichtern können.

  • Dein Wecker verhilft Dir zu Bewegung als Waffe gegen morgendliche Müdigkeit
  • Dein Wecker klingelt. Schlaftrunken öffnest Du Deine Augen, während Dir mit einem Mal tausende Flüche in den Sinn kommen, von denen Du nicht einmal wusstest, dass diese existieren. Aufstehen? Von wegen! Jetzt heißt es: Faust auf den Wecker und weiterschlafen wie ein Profi! Ärgerlich ist es nur, als Du beim nächsten Mal aufwachst und Du bereits eine halbe Stunde zu spät dran bist…
    Damit Dir das beim nächsten Mal nicht mehr passiert, platziere Deinen Wecker am anderen Ende des Raumes. Dadurch wirst Du dazu gezwungen, direkt nach dem ersten Klingeln aufzustehen. Die Ausrede „Ich habe meinen Wecker erschlagen“ gilt dann nicht mehr.

6

Trinke direkt nach dem Aufstehen ein großes Glas Wasser

Es ist altbekannt, das Wasser verschiedenste körperliche Beschwerden lindern kann. Dazu gehören vor allem Kopfschmerzen, anhaltende Müdigkeit, Verstopfung, Wassereinlagerungen, trockene Haut oder Kreislaufprobleme. Darüber hinaus regt Wasser den Stoffwechsel an, weswegen Dich ein großes Glas Wasser direkt nach dem Aufstehen wach machen wird.

Wusstest Du, dass Dein Körper während des Schlafes durch Deine Atmung und das Schwitzen bis zu einem Liter Flüssigkeit verlieren kann? Daher ist es besonders wichtig, nach dem Aufstehen Wasser zu trinken. Bei mangelnder Flüssigkeit wird Dein Blut dickflüssiger, wodurch Dein Herz mehr arbeiten muss, um Deinen Kreislauf stabil zu halten. [4]

Trinkst Du außerdem ausreichend Wasser vorm Frühstück, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass Du Dich beim Frühstück übernimmst und schon direkt morgens in ein Schnitzel-Koma verfällst. Auch ein warmes Glas Wasser mit dem Saft einer halben Zitrone kann Dir dabei helfen, Deinen Appetit zu zügeln. Noch dazu stärkt diese Trinkkombination Dein Immunsystem.

Mein kleiner Zusatz-Tipp für Dich: Suche Dir im Supermarkt Wasser mit einem hohen Mineralstoffgehalt aus, da diese für den menschlichen Organismus überlebenswichtig sind. Folgende Wassersorten, die bundesweit erhältlich sind, enthalten die meisten Mineralien: Gerolsteiner Sprudel/Medium oder Staatlich Fachingen. [5]

7

Plane ein aufregendes und abwechslungsreiches Frühstück

Wie oft hast Du bereits den Spruch „Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages“ gehört? Da ist etwas dran: Denn nachdem Dein Körper für mehrere Stunden auf Essen verzichtet hat, braucht er wieder eine ausreichende Energiezufuhr, um besser in den Tag zu starten.

Laut dem Online-Statistik-Portal „Statista“ gaben 77% der deutschen Bürger im Jahr 2014 an, an Werktagen regelmäßig zu frühstücken. Lediglich 13% nahmen morgens gar keine Mahlzeit zu sich, während 9% angaben, nur gelegentlich zu frühstücken. [6]

Lässt Du das Frühstück komplett ausfallen, wirst Du wahrscheinlich bereits am späteren Morgen in ein kleines Müdigkeitstief verfallen, da Du Dich ohne eine ausreichende Energiezufuhr nur schwer konzentrieren kannst. Warst Du bisher nicht so der Frühstücks-Typ, fange auch hier in kleinen Schritten an:

Iss zum Beispiel am ersten Tag nur einen Naturjoghurt mit Früchten oder einen Apfel. Hast Du Dich erst mal an die kleinen morgendlichen Mahlzeiten gewöhnt, kannst Du Deine Energiezufuhr etwas steigern. Ich versuche mittlerweile, morgens immer einen kleinen Obstsalat mit einer Gemüse-Vollkornschnitte zu essen. Schaffst Du nicht alles auf einmal, verteile Dein Frühstück lieber über den Tag!

Früh aufstehen - aufregendes Frühstück planen

8

Motiviere Deine Freunde, auch täglich früh aufzustehen, um für gegenseitige Motivation zu sorgen

Du kannst Dich ganz einfach zum frühen aufstehen Motivieren, indem Du Dich mit einem Freund oder einer Freundin zusammen tust, die täglich ebenfalls früh aufsteht.

Deine Freunde sind ebenfalls Morgenmuffel? Macht eine kleine Challenge draus, um euch gegenseitig zu motivieren: Beispielsweise müsst ihr euch beide direkt nach dem Aufstehen gegenseitig ein Selfie schicken, um zu beweisen, dass ihr tatsächlich früh aufgestanden seid. Oder ihr schickt euch zu einer vereinbarten Uhrzeit ein Foto von eurem Frühstück. Wer es nicht geschafft hat, ein Foto zu schicken, muss den anderen beim nächsten Mal zum Kaffee einladen. ;-)

Durch solche spielerischen Challenges macht früh aufstehen gleich viel mehr Spaß!

9

Streiche die Tage in einem Kalender durch, an denen Du es geschafft hast, zur gewünschten Uhrzeit aufzustehen

Dadurch hast Du im Blick, wie viele Tage Du es hintereinander geschafft hast, Dich an Deinen neuen Vorsatz zu halten. Lege Dir als Anfangsziel fest, mindestens eine Woche durchzuhalten. Hast Du diese eine Woche geschafft, belohne Dich mit einer Kleinigkeit, wie einem entspannten Wellnessabend oder einem Massage-Termin. Nach und nach wirst Du feststellen, wie es Dir immer einfacher fällt, früh aufzustehen.

10

Nimm Dir morgens Zeit für Deinen Körper und lege ein kurzes Workout ein oder gehe laufen

Morgens verbrennt Dein Körper am meisten Fett, da er auf die Notreserven des Körpers zurückgreift. Machst Du bereits morgens Sport, sorgst Du für einen tollen Körper und startest positiv gelaunt in den Tag (auch wenn sich das direkt nach dem Aufstehen wahrscheinlich erst mal nicht so anfühlen wird ;-)). Aber ich garantiere Dir, dass Du Dich danach toll fühlen wirst!

Und mal Hand auf’s Herz: Wie oft bevorzugst Du nach Feierabend doch lieber Dein Sofa oder einen gemütlichen Abend mit Freunden, anstatt Sport zu machen? Machst Du bereits morgens Sport oder legst ein kurzes Workout ein, kannst Du nach Feierabend mit gutem Gewissen entspannen.

Sorge Dich auch auf der der Arbeit um Deine Gesundheit und beuge mit etwas Bewegung einem Müdigkeitstief vor. Zu diesem Zweck haben wir ein kostenloses 5-Minuten-Workout erstellt, welches Du unauffällig und schnell im Büro durchführen kannst:

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11

Mache Dir positive Gedanken: Worauf freust Du Dich am nächsten Tag besonders?

Es heißt:

„Positive Gedanken sind der beste Start für die Reise auf die Sonnenseite des Lebens.“
– Jeremy A. White

Gibt es am morgigen Tag etwas, worauf Du Dich besonders freust? Beispielsweise ein Wiedersehen mit einem alten Freund oder eine Theaterveranstaltung nach Feierabend? Halte Dir diese Vorfreude vorm Schlafengehen vor Augen, um Dich zum frühen Aufstehen zu motivieren. Mit einer kleinen Vorfreude auf den nächsten Tag lässt es sich viel besser aus dem Bett kommen!

Und falls Du für den nächsten Tag nichts spannendes geplant hast, solltest Du dies unverzüglich tun. Denn jeder Tag ist wertvoll, weswegen es töricht wäre, nicht jeden einzelnen Tag auszunutzen, um Deinen Geist positiv zu stimmen.

12

Sorge für regelmäßige Schlafzeiten

Fühlst Du Dich nach einem langen Wochenende manchmal so, als hättest Du einen Jetlag? So geht es mir manchmal auch und das gehört ja auch manchmal zum Leben dazu. Allerdings sollte ein unregelmäßiger Schlafrhythmus nicht zu Deiner Gewohnheit werden, denn dies stört Deine innere Uhr und könnte langfristig zu gesundheitlichen Problemen führen.

Denn Dein Schlafrhythmus übt den bedeutsamsten Einfluss auf Deine innere Uhr aus. So ist Dein Körper bei regelmäßigen Schlafzeiten auf bestimmte Tagesabläufe eingestellt: Du bekommst meistens zur gleichen Zeit Hunger, wirst zu einem bestimmten Zeitpunkt müde und wachst automatisch zu bestimmten Tageszeiten auf.

Gehst Du häufig zu unterschiedlichen Zeiten schlafen, gerät Deine innere Uhr durcheinander: du wirst zu den unpassendsten Zeiten müde oder kannst abends nur schlecht durchschlafen.

Doch wie kannst Du für einen ordentlichen Schlafrhythmus sorgen?
Anstatt früher ins Bett zu gehen, obwohl Du noch nicht müde bist, ist es effektiver, einfach zur gewünschten Zeit aufzustehen – also lediglich Deine Aufsteh-Zeit zu regulieren. Denn oftmals nimmt man sich vor, früh schlafen zu gehen und wälzt sich dann doch nur zwei Stunden im Bett herum.

Zwar wirst Du anfangs besonders müde sein, wenn Du früh aufstehst und zur selben Zeit wie sonst ins Bett gehst, doch Dein Körper wird sich daran gewöhnen. Das bedeutet, dass Du nach ca. einer Woche automatisch früher ins Bett gehen wirst, da Du durch die neue Aufsteh-Zeit auch früher müde wirst.

Unsere Infografik mit 20 Tipps von Schlaf-Experten für gesunden Schlaf könnte Dir dabei helfen, nachts schneller zur Ruhe zu finden. Früh aufstehen wird für Dich dadurch bestimmt bald zum Kinderspiel!

13

Schlafe mit nur halb heruntergelassenen Rollos

Eine natürliche Methode, um schnell wach zu werden ist es, wenn es morgens in Deinem Zimmer allmählich heller wird. Wenn Du nicht gerade an einer hell beleuchteten Straße wohnst, lasse Deine Rollos nur halb herunter oder schließe Deine Vorhänge nicht ganz.

Dadurch fällt morgen ein wenig Licht in Dein Zimmer, wodurch Du automatisch früher wacher wirst und früh aufstehen kannst.

Aber Achtung: Diesen Tipp bitte nur anwenden, wenn sich vor Deinem Zimmerfenster keine Lichter befinden. Denn für einen erholsamen Schlaf ist es sehr wichtig, dass Dein Zimmer die Nacht über komplett abgedunkelt ist.

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Lege morgens einen kleinen Spaziergang ein, genieße den Sonnenaufgang und nehme das Zwitschern der Vögel bewusst war!

Dieses kleine Ritual hat mir besonders dabei geholfen, morgens früher aufzustehen. Wie lange hast Du keinen Sonnenaufgang mehr gesehen? Wenn Du zu lange schläfst, verpasst Du viel zu viel von der Schönheit unserer Welt.

Früh aufstehen - Spaziergang einlegen

Ich liebe es, morgens einen kurzen Spaziergang in der Natur zu machen und frische Luft zu schnappen. Meistens suche ich mir auch für 10 Minuten ein ruhiges Plätzchen, wo ich meine Augen schließe und den Vögeln beim Zwitschern zuhöre. Die frische Morgenluft riecht besonders gut. Wird Zeit, sie mal wieder zu schnuppern!

Fazit: Früh aufstehen hilft Dir dabei, entspannter in den Tag zu starten und bereits morgens wertvolle Zeit zu nutzen, um wundervolle Taten zu vollbringen

„Every morning you have two choices: Continue to sleep with dreams or wake up and chase your dreams. The choice is yours“
– Unbekannter Autor

Wie Du in diesem Artikel erfahren hast, bringt frühes Aufstehen zahlreiche Vorteile mit sich, die Du Dir im Schlaf vielleicht niemals erträumt hättest, also sag dem Morgenmuffel in Dir den Kampf an! ;-) Früh aufstehen hilft Dir dabei, mehr Zeit dazu zu gewinnen. Wertvolle Lebenszeit, die Du ansonsten verschlafen hättest. Der Morgen ist für mich die perfekte Zeit, um meinem Körper und meiner Seele etwas Gutes zu tun und diese bewusst wahrzunehmen.

Hier nochmal meine 14 Tipps als kleine Checkliste. Vielleicht möchtest Du sie Dir ja ausdrucken und als Motivation in Dein Zimmer hängen:

  • Notiere Dir 3 Motivations-Gründe, weshalb Du früh aufstehen solltest
  • Erstelle Dir Dein persönliches Morgenritual
  • Hinterfrage und verbessere Deine bisherige Morgenroutine
  • Schreibe vorm Schlafengehen eine To-Do-Liste für den nächsten Tag
  • Mache Deinen Wecker zu Deinem neuen besten Freund
  • Trinke direkt nach dem Aufstehen ein großes Glas Wasser
  • Plane ein aufregendes und abwechslungsreiches Frühstück
  • Motiviere Deine Freunde, auch täglich früh aufzustehen, um für gegenseitige Motivation zu sorgen
  • Streiche die Tage in einem Kalender durch, an denen Du es geschafft hast, zu der gewünschten Uhrzeit aufzustehen
  • Nimm Dir morgens Zeit für Deinen Körper und lege ein kurzes Workout ein oder gehe laufen
  • Mache Dir positive Gedanken: Worauf freust Du Dich am nächsten Tag besonders?
  • Sorge für regelmäßige Schlafzeiten
  • Schlafe mit nur halb heruntergelassenen Rollos
  • Lege morgens einen kleinen Spaziergang ein, genieße den Sonnenaufgang und nehme das Zwitschern der Vögel bewusst war!

Ich hoffe, dass Du Dich mit diesen Tipps ab jetzt über den frühen Vogel freuen wirst, der Dir bei Sonnenaufgang ein Ständchen zwitschert. Dass sich beim Gedanken an die morgendlichen Stunden eine kleine Vorfreude überkommt, da Du ein tolles Morgenritual für Dich gefunden hast, um Dich positiv zu stimmen. Und dass Du von nun an morgens ohne die Antriebskraft von zehn Pferden aus dem Bett kommst.

Ich wünsche Dir viel Erfolg!

Wie sieht Dein persönliches Morgenritual aus? Ich freue mich auf Deinen Kommentar! :-)

©Bildcredit: xload/Depositphotos.com



[1] http://de.wikihow.com/Fr%C3%BCher-aufstehen
[2] http://www.dr-mueck.de/HM_Depression/HM_Depressions-Wissenschaft/ZNS_Depression_Fruehaufstehen.htm
[3] http://karrierebibel.de/todo-listen/ 
[4] http://bessergesundleben.de/warum-du-nach-dem-aufstehen-wasser-trinken-solltest/
[5] http://www.plus-magazin.com/wp-contentnew/uploads/2013/07/Wasser-Liste.pdf
[6] http://de.statista.com/statistik/daten/studie/324559/umfrage/umfrage-zur-fruehstueckshaeufigkeit-in-deutschland/
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4 Kommentare zu “Früh aufstehen: 14 geniale Tipps für Morgenmuffel

  1. Avatar von Minna Trans Artikel
    Tatjana sagt:

    Und was soll ich machen, wenn mein Freund denkt, dass das “ein Schmarrn” ist? Hat er nämlich gerade vorhin gesagt. Zum Beispiel die Sache mit dem Spatziergang. Da sagt er, dass das was für Hartz IV Empfänger oder Rentner sei, obwohl du ganz klar die Arbeit in deinem Artikel erwähnst.

    Klar kann ich mein Ding in Zukunft voll durchziehen (oder es zumindest so gut wie möglich versuchen), aber dann hätte das auch wieder einen faaden Beigeschmack. Mein Freund kommt bereits jeden Tag früh raus, auch am Wochenende, und macht das so wie er es meint – und sehr oft empfinde ich seine Art und Weise als sehr stressig. Daher komme ich oftmals sehr schlecht aus dem Bett und kann nicht aufstehen, weil ich voll übermüdet bin und dann wird er richtig genervt. Weil ich dann aber noch müde bin, interessiert mich das dann aber auch nicht, ob er jetzt genervt ist oder nicht. Und das alles, obwohl ich selbst auch früher aufstehen lernen will, weil es sein kann, dass ich ja auch mal früh arbeiten muss. Das sagt er selbst: Was machst du, wenn du mal einen Job hast?

    Er muss eh auch schon oft früh raus, da er bei Frühschicht schon um 07:00 Uhr zum Arbeiten beginnen muss. Wir beiden sind blind, brauchen daher ein Wenig länger und er hat einen längeren Arbeitsweg.

    Dann kommt noch hinzu, dass ich momentan noch keinen Job habe und dann tagsüber nichts zu tun habe; ich kann mich auch nicht die ganze Zeit bewerben bei Firmen, wo ich als Blinde eh keine Chancen bekomme, weil die keine Ahnung davon haben. Freunde habe ich leider noch nicht wirklich gefunden, seitdem ich vom Elternhaus vor über einem Jahr ausgezogen bin… – schwierige Situation. Was kann ich da machen? Oder soll ich mich dann nach anderen Tipps umsehen?

    • Avatar von Minna Trans Artikel
      Krystian Manthey sagt:

      Hallo Tatjana,
      wenn Du es schaffen willst, früher aufzustehen, dann ist das in erster Linie eine Sache Deiner Überzeugung und Motivation.
      Natürlich wäre es schön, wenn Dein Partner Dich dabei unterstützt. Meine Empfehlung: bei einem gemeinsamen Essen oder Spaziergang das Thema einfach nochmals ansprechen und betonen, dass Du dabei seine Hilfe und Unterstützung benötigst. Dann könnt ihr beide euch vielleicht auch schrittweise dem Früheraufstehen annähern. Alles Gute für euch! :-)

  2. Avatar von Minna Trans Artikel
    Miriam sagt:

    Danke für die Tipps und tollen Anregungen. Man merkt, dass sich hier jemand wirklich Mühe gegeben und gut recherchiert hat. Vielen Dank dafür!
    Bin seit einer Weile dabei, mir das Früh aufstehen anzugewöhnen und werde immer besser dabei :) Wirklich hilfreich war auch, dass ich mir eine persönliche Morgenroutine antrainiert habe. Bin da über das Buch “Dein perfekter Morgen” von Laura von Liebe gestoßen, was mir wirklich weiter geholfen hat. Gibt natürlich noch mehr Literatur dazu, fand das aber ganz nett. Wichtig ist halt, dass man dran bleibt und nicht gleich aufgibt! Wünsche daher jedem, der es ernsthaft versuchen möchte, viel Erfolg!

  3. Avatar von Minna Trans Artikel
    Timo sagt:

    ich bin ja auch so ein richtiger Morgenmuffel. Früher hab ich auch immer mindestens dreimal die Snooze-Taste gedrückt. Aber dadurch wird das Aufwachen ja nicht angenehmer…

    Ich habe für mich einen guten Weg gefunden, indem ich mehrere Sachen kombiniere. Früh genug ins Bett gehen gehört allerdings auch dazu.

    Jeder Mensch hat ja sein indivuelles Schlafbedürfnis. Bei mir sind es gut 7:30 h Schlaf die ich einfach brauche. Wenn ich um halb acht aufstehen will, sehe ich also zu, dass ich so um 23:30 ins Bett gehe, damit ich dann auch gegen 0:00 Uhr schlafe.

    Die Jalousien sind bei mir auch leicht geöffnet, so dass ich mitbekomme, wenn der Tag beginnt. Im Winter funktioniert das leider nicht so gut. Freunde von mir nutzen eine dieser Sonnenaufgangs-Simulations-Lampen und haben damit gute Erfahrungen gemacht.

    Und hier kommt der Pro-Tipp: Ich stelle mir in der Regel keinen Wecker.

    Dadruch, dass ich meistens früh genug ins Bett gehe, wache ich ganz natürlich so um 7:30 Uhr auf. Das ist früh genug für Termine ab 9 Uhr. Und frühere Termine versuche ich möglichst zu vermeiden. Wenn es nicht anders geht, stelle ich mir zur Sicherheit einen Wecker.

    Der Vorteil: Dadurch, dass ich nicht durch einen fiesen Wecker aus einer Tiefschlafphase gerissen werde, sondern einfach aufwache, wenn ich fertig mit dem schlafen bin, entfällt die Snooze-Tasten-Tortur und das Aufwachen verliert seinen Schrecken.

    Ah, einen weiteren Pro-Tipp hab ich noch, der zu Deinem Tipp 2 passt: eine programmierbare Kaffeemaschine! Ein wohliger Kaffeeduft ist auch ein prima Wachmacher. Wenn der um Punkt 7:30 beginnt durch die Wohnung zu wandern… hach…

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