11 inspirierende Lebensweisheiten für mehr Motivation, Produktivität und Gelassenheit im Arbeitsalltag

Beitragsbild für den Ergotopia-Artikel über Lebensweisheiten

Hast Du Schwierigkeiten, morgens aus dem Bett zu kommen? Quält Dich der Gedanke an den scheinbar unüberwindbaren Kilimandscharo anstehender To-Do’s, die Du im Laufe des Tages erledigen musst? Manchmal können inspirierende Lebensweisheiten für den nötigen Antrieb sorgen, den Du gerade brauchst.

Vielleicht hast Du auch Schwierigkeiten, beim Arbeiten konzentriert und produktiv mit Deinen Aufgaben voranzukommen. Die Folge? Genauso gestresst, wie Du auf die Arbeit gekommen bist, verabschiedest Du Dich auch in den Feierabend. Obendrein bist Du auch noch unzufrieden mit Dir selbst. Das sollten wir vermeiden.

In diesem Artikel erfährst Du 11 bereichernde Lebensweisheiten, die Deine Perspektive herausfordern, Dir mehr Bewusstheit für das eigene Leben ermöglichen können und Dir Impulse geben, wie Du motivierter und produktiver arbeiten kannst.

Mehr Bewusstsein führt zu besseren Entscheidungen. Bessere Entscheidungen führen zu besseren Ergebnissen.
– Robin Sharma, Autor und Leadership-Experte

Natürlich wirst Du nichts verändern können, wenn Du Dir die Lebensweisheiten nur durchliest, aber nicht danach handelst. Verknüpfe sie immer mit der nötigen Portion Eigenverantwortung, damit sie auch dienliche Früchte tragen können 😉

Lebensweisheiten für mehr Motivation auf dem Arbeitsplatz

„Fang an und komm ins Handeln!“

1

„Du musst nicht großartig sein, um zu starten. Aber Du musst starten, um großartig zu sein.“
– Les Brown, Speaker, Autor und Motivationstrainer

Folgendes Szenario kennst Du sicher. Dein morgendlicher Wecker reißt Dich aus dem Tiefschlaf. Während Du den Wachmacher sensorisch bereits mit Deinen Ohren wahrnehmen kannst, fühlt sich Dein Körper wie Blei an und eine Stimme in Deinem Kopf sagt Dir: „Gib mir noch 10 Minuten, dann bin ich bereit.“

Nachdem Du 2 weitere Male auf den Snooze-Button gedrückt hast, bilden die Tränensäcke unter Deinen Augen so langsam grubentiefe Krater, die einem winzigen Meteoritenanschlag gleichen. Auf der Arbeit angekommen, begrüßt Dich im Büro bereits ein Papierstapel voller Unterlagen, die Dein Tagespensum an Arbeit repräsentieren.

Motivation fühlt sich anders an. Dein Kopf meldet sich nüchtern mit „Das schaffe ich doch nie!“ zu Wort. Gerade als Du alles hinschmeißen willst, fällt Dir die Magnetwand mit betriebsinternen Lebensweisheiten ins Auge.

Bild für Abschnitt Motivation für Fokuswort Lebensweisheiten

Als Du ein inspirierendes Zitat erspähst, fängst Du kurzerhand an zu arbeiten, auch wenn die Motivation nach wie vor zu wünschen übrig lässt.

10 Minuten später merkst Du zum ersten Mal „Hoppla, ich komme ja voran“ und schmunzelst leicht über Deinen Fortschritt. Als Du die erste Stunde fokussiert hinter Dich gebracht hast, realisierst Du, wie der zuvor so gigantisch erscheinende Papierstapel um ¼ geschrumpft ist. Langsam wird Dir klar: „Wenn ich so weiter mache, kann ich sogar rechtzeitig Feierabend machen“.

Das Gute an Lebensweisheiten ist: Sie können Deine Perspektive erweitern und sie verändern. Bevor Du mit der Arbeit begonnen hast, bist Du vielleicht davon überzeugt, dass Du sie niemals schaffen wirst. Als Du aber den Fortschritt 1 Stunde später erleben durftest, hat sich auch Deine Einstellung zum Positiven verändert.

Fang also an und komm ins Handeln. Du wirst realisieren, dass jede Krise zunächst nur eine Wahrnehmungskrise ist.

„Mach Dir nicht mehr Stress, als Du Dir auferlegen musst“

2

„Gehe so weit, wie Du sehen kannst. Wenn Du dort ankommst, wirst Du sehen, wie es weiter geht.“
– Thomas Carlyle, schottischer Essayist und Historiker

Wenn Dir im Büro ein Mount-Everest an To-Do’s die Luft zum Atmen nimmt, kann man schon mal am Rande der Verzweiflung enden. Geht es mal hektisch zu und Du bekommst mehrere Aufträge auf einmal zugeteilt, wird Dir vielleicht bereits der Gedanke „Ich weiß nicht mehr wo vorne und hinten ist“ gekommen sein. Verständlich, weil umständlich.

Wir scheinen in der schnelllebigen Zeit vergessen zu haben, wie wertvoll das Schritt-für-Schritt-Vorgehen zu sein scheint. Auch wenn Multitasking heutzutage hoch im Kurs steht, führt sie auf der Arbeit meistens nicht dazu, produktiver zu arbeiten.

Mach Dir nicht mehr Stress, als Du Dir auferlegen musst. Habe immer den nächsten Schritt im Auge. Erledige ihn aber erst, wenn Du den vorigen Schritt abgeschlossen hast.

„Du kannst alles haben, nur nicht alles auf einmal“.
– Oprah Winfrey, Moderatorin und Unternehmerin

Ähnlich verhält es sich auch mit den Aufgaben auf dem Arbeitsplatz. Du kannst es locker schaffen, mehrere Aufgaben über den Tag verteilt zu erledigen – aber nur, wenn Du Dich jeder einzelnen Aufgabe fokussiert widmest. In den meisten Fällen arbeitest Du auf diese Weise nicht nur effektiver, sondern auch schneller.

Die US amerikanische Ärztin und Gründerin des “Center for Brain Health” hat passend dazu herausfinden können, dass „Singletasking“ gesünder und effektiver für die menschliche Gehirnarbeit ist. [1]

Damit ist übrigens inbegriffen, dass Du während Deiner fokussierten Arbeitszeit auf das Smartphone-Surfen verzichtest. Selbst das wäre bereits kein „Single Task“ mehr 😉

„Mach schlechte Erfahrungen nicht zum schlechten Erlebnis!“

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„Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben.“
– Konfuzius, chinesischer Philosoph

Das Gefühl von Faulheit und Lethargie kennen wir alle. Mal haben wir es mehr, mal weniger. Eins steht jedoch fest: Nichts passiert, bis Du nicht anfängst, den ersten Schritt zu gehen.

Hast Du schon mal erlebt, dass eine Erfahrung bei Dir vorbeikommt, um Dir beim Faulenzen auf der Couch Gesellschaft zu leisten? Falls ja, berichte mir gerne in den Kommentaren von Deinen Erlebnissen!

Ich bezweifle jedoch stark, dass das je passieren wird. Komm deshalb aus Deiner passiven Stellung raus und höre auf damit, Erfahrungen zu „haben“. Konzentriere Dich lieber auf das, was Du kontrollieren kannst: Deine Eigenverantwortung, persönlich zu entscheiden und zu handeln.

Entscheide Dich bewusst für das „Machen“ von Erfahrungen!

Entschlossenheit verbildlicht für Artikel über Lebensweisheiten

Umso mehr Wege Du hinter Dich bringst, desto heller und farbenprächtiger scheint Licht auf das, worauf Du zurückblickst. Worauf möchtest Du später zurückschauen? Welche Geschichten möchtest Du erzählen können? Welche Erinnerungen möchtest Du gedanklich mit Deiner inneren „Laterne“ mal bewundern?

Wenn Dir inspirierende Lebensweisheiten dabei helfen, bewusster nach diesen Fragen zu handeln, solltest Du Dir öfter welche „reinziehen“!

Dasselbe gilt natürlich für „schlechte“ Erfahrungen. Wie bereits erwähnt, scheint Deine „Laterne“ immer nur auf die Erfahrungen, die Du hinter Dir hast. Für den Weg vor Dir musst Du selbst zuerst Licht ins Dunkel bringen. Nur, weil Dein Chef Dich also beim letzten Meeting im Büro vor ein paar Kollegen etwas lautstärker kritisiert hat, muss das kein Dauerzustand sein. Bewerte die Situation nicht schlimmer, als sie ist.

Mach schlechte Erfahrungen nicht zum schlechten Erlebnis und sei Dir bewusst, dass sich hinter jedem Menschen eine Wirklichkeitsinsel aus eigenen Erfahrungen und Glaubenssätzen verbirgt.

„Mach Dir immer wieder klar, wie dynamisch das Leben eigentlich ist“

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„Entweder du erträgst den Schmerz der Disziplin, oder den Schmerz der Enttäuschung und des Bedauerns. Der Unterschied ist: Disziplin wiegt Gramm. Bedauern wiegt Tonnen.“
– Jim Rohn, Autor, Unternehmer und Motivationstrainer

Das ist eine der Lebensweisheiten, die mich morgens am meisten motivieren, aufzustehen. Besonders dann, wenn das Aufstehen schwer fällt. Mach Dir immer wieder klar, wie dynamisch das Leben eigentlich ist und dass menschliche Gefühle sich oft schneller ändern als die Tarnfarben eines Chamäleons.

Jedes Gefühl intensiviert sich, schwächt ab oder wird von neuen Emotionen überdeckt. Du selbst hast großen Einfluss darauf, ob Deine Lust- und Antriebslosigkeit am Morgen sich in ein schlechtes Gewissen voller Bedauern und Selbstvorwürfe transformiert, oder ob sie in Zufriedenheit für getane Arbeit und Dankbarkeit für die eigene Willenskraft, es trotzdem durchzuziehen, münden.

Zufriedenheit auf Bild für Artikel über Lebensweisheiten

Neben dem Verinnerlichen dieser und ähnlicher Lebensweisheiten können intelligente Gewohnheiten wie eine gesunde Morgenroutine Dir dabei behilflich sein, mehr Antrieb und Produktivität im Alltag umzusetzen.

Bonus: Erholsam Schlafen trägt ebenfalls zu mehr Energie am nächsten Morgen bei. Schau Dir jetzt unsere Infografik an, in der wir 20 wichtige Tipps von Schlafexperten darstellen, die Dich gesund schlafen lassen können!

„Wenn Dir eine Tür zufällt, ist die nächste bereits offen“

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„Der Meister hat öfters versagt, als der Schüler überhaupt versucht hat“
– Stephen McCranie, Cartoonist

Eingangs sind wir bereits darauf eingegangen, wie wichtig es ist, mit dem ersten Schritt anzufangen, damit Du überhaupt gut in Deiner Sache werden kannst. Mindestens genauso wichtig ist aber der gesund-ehrgeizige Umgang mit Misserfolgen, Fettnäpfchen oder anderen Formen des „Scheiterns“. Unsere Vorstellung von Misserfolgen ist dabei meist viel größer als die Situation selbst, wenn wir sie erst erleben.

Sei Dir immer wieder bewusst, dass Fehler und sich irren menschlich ist. Wenn Dir eine Tür zufällt, ist die nächste bereits offen. Außerdem wirst Du aus Deinen Fehlern lernen und dadurch automatisch besser für die Zukunft.

Um Dich ein wenig herauszufordern, empfehle ich Dir: Schrecke vorm Scheitern nicht zurück! Suche und „umarme“ es förmlich. Gerade für uns Deutschen scheint der Aspekt „Sicherheit“ ein besonders großer Wichtigkeitsfaktor darzustellen. Sicherheit ist schön, gut und wichtig – doch glaubst Du wirklich, dass „glücklich“ sein auch immer „sicher“ sein bedeutet? Fang an, mehr zu riskieren 😉

Lebensweisheiten für mehr Produktivität am Arbeitsplatz

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„Fokussiere Dich darauf, produktiv zu sein, nicht darauf, beschäftigt zu sein.“
– Timothy Ferriss, Coach und Autor der „4-Stunden-Woche“

Kennst Du das Gefühl, wenn Dir der Kopf vor lauter Konzentration brennt und Du Dich wunderst, warum Du nicht mit Deinen Aufgaben vorankommst, obwohl Du bereits mehrere Stunden daran gearbeitet hast?

Hauptgrund dafür könnte sein, dass Du Dein Zeitmanagement unvorteilhaft einsetzt. Es kommt nicht darauf an, wie viel Zeit Du mit etwas verbringst, sondern wie Du die Dir gegebene Zeit nutzt, um Deine Ziele zu erreichen.

Ein weiterer Grund für das Stagnieren Deines Fortschritts könnte auch sein, dass Du vernachlässigt hast, richtig Pause zu machen. Machst Du erst Pause, wenn Du bereits erschöpft bist und Dein Kopf brennt, hast Du zu lange gearbeitet. Sorge deshalb für regelmäßige Pausen und „asch ab“, bevor Du anfängst zu glühen.

Nutze Techniken für mehr Produktivität im Alltag

Um fokussiert arbeiten zu können und trotzdem genügend Revitalisierung in den Alltag zu integrieren, kann ich Dir die Pomodoro-Technik ans Herz legen. Arbeite in zeitlich festgelegten Fokus-Einheiten zwischen 50 und 90 Minuten, bei denen Du Dich einer einzigen Aufgabe konzentriert widmest. [2]

Vermeide den Blick aufs Smartphone und andere Ablenkungen. Wenn die Zeit abgelaufen ist, machst Du anschließend 10 bis 20 Minuten Pause. Nutze die Zeit auch bewusst, Dich gedanklich von der Arbeit zu distanzieren.

Bild vpn Kaffeepause für Artikel über Lebensweisheiten

„Wenn Du arbeitest, arbeite. Wenn Du spielst, spiele. Vermische nicht beides miteinander.“ – Jim Rohn, Autor, Unternehmer und Motivationstrainer

Darüber hinaus hat sich das Eisenhower Prinzip als Tool für mehr Produktivität bewährt, indem Du Deine Aufgaben in die Kategorien wichtig, eilig, nicht eilig und unwichtig einteilst und Deinen Fokus zunächst auf die wichtigen und eiligen Dinge legst.

Verknüpfe die Pomodoro-Technik am besten mit dem Eisenhower-Prinzip, damit Du umso effektiver Deine Tages- und Wochenziele erreichst 😉

„Beginne mit dem Ende im Hinterkopf“

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„Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind der richtige“
– Seneca, römischer Philosoph und stoischer Schriftsteller

Noch wichtiger, als produktiv arbeiten, ist Dein Ziel. Damit Deine Anstrengungen auch in ein zielführendes Ergebnis münden, solltest Du klar und detailliert wissen, auf was Du Dich eigentlich fokussieren willst. Ausschließlich produktiv zu sein ist kontraproduktiv, wenn Dir nicht klar ist, wie das Ergebnis am Ende aussehen soll.

Beginne mit dem Ende im Hinterkopf. Bevor Du mit der eigentlichen Arbeit anfängst, solltest Du Dir regelmäßig die Frage stellen: „Was ist mein Ziel?“. Bring einen schriftlich ausformulierten Fahrplan zu Papier. Arbeitest Du im Service, kann eine abgeänderte Frage zum Beispiel lauten: „Was ist der Nutzen, der am Ende für die Kunden dabei rumkommt?“.

Bild zur Wichtigkeit von Zielen für Artikel über Lebensweisheiten

Um Deine Ziele mit genügend Klarheit und Detail zu verknüpfen, kannst Du Dich zum Beispiel dem SMART-Prinzip widmen. Ausformuliert steht das Akronym für „spezifisch, messbar, akzeptiert (oder attraktiv), realistisch und terminiert“ und beschreibt eine Vorgehensweise, wie Du Deine Ziele schriftlich dokumentieren kannst. [3]

Mach Dir zu jedem Buchstabe des Akronyms möglichst treffende Notizen und schreib Dir anschließend einen Aktionsplan auf, in dem Du Deine Fokus-Einheiten aus der Pomodoro-Technik mit dem SMART-Prinzip kombinierst.

Auf diese Weise erreichst Du zunächst Etappenziele, die Dir zusätzliche Dopamin-Schübe geben und Dir die nötige Motivation für die restlichen zu erledigenden Aufgaben geben können.

„Mach ein paar Experimente!“

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„Ich habe nicht versagt. Ich habe 10.000 Wege gefunden, die nicht funktionierten.”
– Thomas A. Edison, Erfinder und Unternehmer

Manchmal braucht es Kreativität, um produktiver arbeiten zu können. Gemeinhin kann es nicht schaden, durch Ausprobieren und Experimentieren zu gewinnbringenden Lösungen zu kommen.

Der Designer Tom Wujec hat mit dem Spaghetti-Turm-Experiment in Studienergebnissen belegen können, wie förderlich Experimentieren für innovative Projekte und gewinnbringende Ergebnisse sein kann. [4]

Eine Gruppe aus Kindergartenkindern ist dabei jeweils gegen ein Team aus Studierenden und Führungspersonen angetreten. Ihre Aufgabe lautete, aus trockenen Spaghetti, einer Rolle Klebeband und Marshmallows einen möglichst hohen Turm zu bauen. Gewinner ist, wer den höchsten Turm in der vorgegebenen Zeit baut. Insgesamt sollen über 70 verschiedene Gruppen verglichen worden sein.

Bild, das Kreativität zeigt für Artikel über Lebensweisheiten

Das Ergebnis? Die Kinder haben gegenüber ihrer Kontrahenten in beiden Fällen die besseren Ergebnisse erzielt und immer höhere Türme bauen können. [5]

Als die unterschiedlichen Vorgehensweisen aller Gruppen genauer beobachtet wurden, konnte man einen prägnanten Unterschied feststellen. Während Studenten und Führungskräfte zunächst penibel versuchten, einen Schritt-für-Schritt-Plan für ihren Turm zu diskutieren, fingen die Kinder bereits mit dem Bauen an.

Das „Drauflosarbeiten“ hat sich also bewährt. Wenn Du das nächste Mal vor einem komplizierteren Projekt stehst und mit der kreativen Umsetzung zu hadern hast, mach ein paar Experimente und scheue nicht vor „Fehlern auf dem Weg“ zum Ergebnis zurück.

Der Erfinder der Glühlampe – Thomas A. Edison – soll mehrere Tausend Versuche gebraucht haben, bis seine Erfindung realisiert werden konnte. [6]

Auch hier ist es wieder eine Frage Deiner subjektiven Bewertung. Bewertest Du Deine Stolpersteine als Misserfolg und etwas Negatives – oder als Einsicht darüber, wie es nicht funktioniert, um Dein neu erlerntes Wissen als Ressource für das weitere Vorgehen zu nutzen? Ich würde Letzteres bevorzugen 😉

„Arbeite an Deiner Konzentrationsfähigkeit“

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„Der erfolgreiche Kämpfer ist der Durchschnittsmensch – mit laser-ähnlichem Fokus.”
– Bruce Lee, Kampfkünstler und Schauspieler

Hast Du Dich schon mal darüber beklagt, dass Deine Kollegen im Büro schneller als Du vorankommen oder sogar bessere Ergebnisse erzielen, obwohl Du die bessere Qualifikation hast? Vielleicht hast Du Dir dann gedacht „Wie kann es sein, dass der das schafft, und ich nicht?“

Höchstwahrscheinlich liegt die Antwort nicht darin, dass diese Menschen mehr Talent oder Fähigkeiten haben als Du. Es kann allerdings sein, dass sie fokussierter arbeiten und sich besser auf die Erledigung ihrer Aufgaben konzentrieren können.

Wenn Du wirklich produktiv arbeiten möchtest, lohnt es sich daher ungemein, an Deiner Konzentrationsfähigkeit zu arbeiten. Glücklicherweise kann diese sogar trainiert werden, und zwar durch die Stimulation Deines Innenohrs.

Es besteht im Wesentlichen aus der Gehörmuschel (auch Cochlea) und dem Vestibularorgan, welche neben dem Gleichgewichtssinn auch Deinen Wachheitszustand steuern und die Hirnaktivität beeinflussen soll. [7]

Bild zur Wichitgkeit von Fokus für Artikel über Lebensweisheiten

Du kannst das Innenohr zum Beispiel durch leichtes Hin-und Her-Wippen oder dem Hüpfen auf einem Trampolin stimulieren und Deine Konzentrationsfähigkeit steigern. Dadurch fokussierst Du Dich leichter und begünstigst den trance-ähnlichen Zustand, mit dem Du Dich in der jeweiligen Sache „verlieren“ kannst, mit der Du gerade beschäftigt bist. [8] [9] [10]

Großmütter, die stundenlang im Schaukelstuhl mit dem Nähen verbringen, können Dir von diesem Zustand sicher berichten. Ihre Ergebnisse lassen sich meistens auch sehen. Informiere Dich am besten näher über „Vestibular-Übungen“, wenn Dich das Thema näher interessiert. Eine hervorragende Übung ist zum Beispiel das gleichzeitige Vor-und Zurückschwingen Deiner Arme, während Deine Knie bei jedem neuen Schwung leicht einknicken.

Diese Übung kannst Du z.B. morgens für 5 Minuten durchführen, um Dich besser in einen fokussierten Zustand zu versetzen. Einen ähnlichen Effekt kannst Du mit dem richtigen Gleichgewichtstraining bewirken. Dadurch förderst Du Deine Durchblutung und begünstigst obendrein noch die richtige Köperhaltung.

Lebensweisheiten für mehr Gelassenheit im Alltag

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„Alles, was wir hören, ist eine Meinung, keine Tatsache. Alles, was wir sehen, ist eine Perspektive, keine Wahrheit.“
– Marc Aurel, römischer Kaiser und Philosoph

Hin und wieder gibt es Lebensweisheiten, die fast schon als Mantra für die eigene Lebensweise dienen können. Für mich persönlich ist dieses Zitat von Marcus Aurelius ein solches.

Ohne mich dabei zu weit aus dem Fenster zu lehnen, glaube ich zu ahnen, dass Du in Deinem Beruf in irgendeiner Weise mit anderen Menschen zu tun hast. Anders ausgedrückt könnte man auch sagen: Man hat mit emotionalen Wesen zu tun. Wie Du sicher selbst weißt, liegt es in der Natur der Emotionen, sich ständig zu verändern.

Sei also nicht zu hart mit Dir selbst und Deinen Mitmenschen, die im Umgang mit Dir negativ umgegangen sind. Das heißt nicht, dass Du Deine Betroffenheit nicht ehrlich kommunizieren darfst. Dennoch lohnt es sich ab und zu, eine erhitzte Situation zunächst abkühlen zu lassen.

Lebensweisheiten für mehr Gelassenheit im Alltag

In angespannten Situationen können die Emotionen schnell Überhand gewinnen, sodass bestimmte Reaktionen aus dem Affekt heraus hervorgerufen werden. Auch, wenn Dich inspirierende Lebensweisheiten nicht vor diesen Situationen bewahren, können sie trotzdem ein anderes Licht auf die Situation werfen.

In den meisten Fällen haben überhitzte Reaktionen aus dem Affekt heraus nichts mit Dir zu tun, sondern lediglich mit dem Gegenüber. Sei in diesem Fall etwas nachsichtiger mit Deinen Kollegen und erinnere Dich daran, dass dort gerade Emotionen verrücktspielen.

Das erspart sowohl Deinem Gegenüber, als auch Dir selbst eine Menge Stress. Genauso solltest Du auch Frieden mit Deinen eigenen unüberlegten Handlungen schließen. Das heißt natürlich nicht, dass Du in Zukunft nicht versuchen solltest, an Dir zu arbeiten und beim nächsten Mal daraus gelernt zu haben 😉

Lerne loszulassen

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„Nicht den Fluss anschieben, er fließt von alleine“
– George Tabori, Dramatiker, Regisseur und Drehbuchautor

Viele Menschen benutzen die Metapher des Flusses, um verschiede Aspekte des Lebens zu beschreiben. Wenn das eigene Leben „im Fluss“ ist, fühlt man sich meistens wohl, es schmeckt gut und man ist ausgeglichen. Hin und wieder staut es gelegentlich oder man bleibt zeitweise an Felsen hängen, die den Fortschritt stagnieren lassen. Es ist allerdings egal, wie oft man an welcher Stelle hängen bleibt. Letztlich treibt einen die Strömung immer wieder an und man wird mitgerissen.

Genau deshalb sollte man auch nicht versuchen, so schnell wie möglich den „Flussarm“ seines Lebens hinunter zu schwimmen. Geschwindigkeit ist schön, aber nur, wenn sie nicht dem Aufprall auf einen großen Felsen verknüpft wird. Kommst Du zu schnell in die falsche Richtung voran, kann das im wahrsten Sinne des Wortes auch den „Untergang“ bedeuten.

Durch Lebensweisheiten mehr im Fluss sein

Letztlich wird selbst ein lebloser Körper immer noch weiter von der Strömung angetrieben und mitgerissen. Versuche deshalb nicht, Deinen Fluss anzuschieben. Sei auf ein Ziel fokussiert und navigiere in die Richtung, in die Du fließen möchtest.

Zu einem guten Stressmanagement gehört auch, bewusst loslassen zu können und sich treiben zu lassen. Paddle mal mehr nach rechts, mal mehr nach links, aber versuche nicht, die Geschwindigkeit zu erhöhen, wenn Du in die falsche Richtung fließt.

Lass Dich weiter antreiben, wenn Du motiviert bist. Lass Dich mitreißen, wenn Du mal festsitzt. Bedenke immer: Wenn du „im Fluss“ sein willst, musst Du Dich auch wie jemand verhalten, der sich darin befindet – nicht so, als wärst Du der Fluss.

Ich hoffe, dieser kleine Ausflug inspirierender Lebensweisheiten konnte Dir dabei helfen, motivierter, gesünder, produktiver und gelassener in den Arbeitstag zu starten 😉

Fazit: Mit 11 inspirierenden Lebensweisheiten kannst Du motivierter, produktiver und gelassener in den Arbeitstag starten

Welche Lebensweisheiten kannst Du empfehlen, um mit weniger Stress und mehr Produktivität den Tag zu meistern? Schreib mir Deine Ansichten doch gerne unten in die Kommentare!

In diesem Sinne: Bleib glücklich, gesund und produktiv!

Bis neulich

Marco.

[1] http://www.nextavenue.org/why-single-tasking-makes-you-smarter/
[2] http://karrierebibel.de/pomodoro-technik/
[3] http://projekte-leicht-gemacht.de/blog/pm-methoden-erklaert/die-smart-formel/
[4] http://www.ted.com/talks/tom_wujec_build_a_tower , http://www.ted.com/talks/tom_wujec_build_a_tower/transcript?language=en#t-22000
[5] http://readwrite.com/2010/04/23/marshmallows-and-spaghetti-how-kindergartners-think-like-lean-startups/
[6] http://www.energiewelt.de/web/cms/de/1201028/energieberatung/energie-sparen/energiesparlampen/energiesparlampen-im-vergleich/gut-zu-wissen/
[7] http://www.tomatis.com/de/die-tomatis-methode/schallleitung.html
[8] http://sollenlaub.com/article/top-10-vestibular-bungen-und-ihre-vorteile
[9] http://www.dasgesundeohr.de/notsignalezelle.htm
[10] https://www.umc.edu/uploadedFiles/UMCedu/Content/Education/Schools/Medicine/Clinical_Science/Otolaryngology__Communicative_Sciences/Handouts/VestibularExercise.pdf

Bildcredits © Depositphotos: SIphotography, galdzer, konradbak, Goodluz, racorn, vinnstock, chika_milan, lightsource, damedeeso, interactimages

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von Marco Weber

Marco ist Personal- und Business-Coach, Blogger und Musiker. Seine kreative Leidenschaft, sich durch Worte auszudrücken und aus Nichts Etwas zu schaffen verknüpft er mit der Hingabe und Willenskraft, seine Mitmenschen mit mehr Bewusstheit und inspirierenden Perspektiven durch ein gesünderes, produktiveres und glücklicheres Leben zu begleiten.

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