21 inspirierende Ideen für Deine energievolle Morgenroutine

Morgenroutine-Ideen

Was Du jeden Morgen machst, hat einen großen Einfluss auf Deine Gefühlslage des restlichen Tages. Eine perfekte Morgenroutine schenkt Dir direkt nach dem Aufstehen Motivation, Entspannung und positive Energie für den Tag. Erhalte in diesem Artikel 21 geniale Tipps zur Inspiration!

Erfolgreiche Persönlichkeiten wie Richard Branson oder Brian Tracy haben ihre morgendliche Routine.

Richard Branson steht um fünf Uhr morgens auf und nimmt sich genügend Zeit für das Frühstück mit seiner Familie. Brian Tracy verzichtet morgens auf sein Handy und startet nach dem Motto „Eat the Frog first“ mit der wichtigsten Aufgabe.

Es gibt nicht die Morgenroutine. Welche Gewohnheiten sich für Dich morgens am besten anfühlen, kannst nur Du für Dich selbst wissen.

7 gute Gründe, warum Du eine Morgenroutine haben solltest:

  1. Du startest mit einem guten Gefühl und energiegeladener in Deinen Tag
  2. Dir fällt es leichter aus dem Bett zu kommen
  3. Du lebst einfach bewusster und sorgst für mehr Vorfreude auf Deinen Tag
  4. Du nimmst Dir morgens Zeit nur für Dich selbst
  5. Du steigerst Dein Wohlbefinden
  6. Dir bleiben Stress und Hektik in den frühen Morgenstunden erspart
  7. Du bist, was Du täglich machst. Routinen bestimmen im Endeffekt darüber, wie Dein Leben verlaufen wird.

21 inspirierende Ideen für Deine Morgenroutine

Konntest Du mit dem Sprichwort “Morgenstund hat Gold im Mund” bisher nichts anfangen? Hast Du bisher immer frech “Gold im Mund ist ungesund” gekontert? ;)

Ich hoffe, das wird sich mit nachfolgenden Ideen für Deine Morgenroutine ändern. Ich habe diese für Dich chronologisch geordnet: Sie reichen vom kurz nach dem Aufstehen bis hin zum Verlassen Deines Hauses. Los geht’s!

1

Lege Dir bereits vorm Schlafengehen Deine Kleidung für den nächsten Tag zurecht

Vielleicht kennst Du das auch: Du stehst morgens vorm vollen Kleiderschrank voll nichts zum Anziehen.

Manchmal vergeht morgens unnötig viel Zeit für die passende Klamottenwahl. Um Dir morgens unnötigen Stress zu ersparen, suche Dir Deine Klamotten für den nächsten Tag bereits vorm Schlafengehen aus. Denn eine stressfreie Morgenroutine beginnt bereits abends.

2

Starte offline in Deinen Tag

Dein erster Blick am Morgen geht auf Dein Handy? Du verlierst einen Großteil Deiner Zeit durch Facebook und Co?

Laut aktuellen Statistiken, prüfen 37 % der Deutschen morgens erst mal ihre E-Mails oder Handynachrichten, während jede fünfte Person erst mal auf sozialen Netzwerken aktiv ist. [1]

Bevor Du Deinen Alltag schon am Morgen nach der Tagesordnung anderer Menschen planst, nimm Dir erst mal Zeit für Dich. Wähle bewusst Selbstbestimmung statt Fremdbestimmung. Dadurch lebst Du viel bewusster und nimmst Deinen Gefühlszustand besser wahr. Eine kleine Angewohnheit, die zu mehr Achtsamkeit führen kann.

3

Nimm Deinen Körper bewusst wahr

Im Stress kann es einfach sein, dem Körper wenig Achtsamkeit zu schenken. Unter psychischen Belastungen sind nicht nur Deine Gedanken, sondern auch Dein gesamter Körper angespannt.

Letzteres zeichnet sich zum Beispiel durch eine schlechte Körperhaltung aus, die langfristig besonders häufig zu Rückenschmerzen, Schulterschmerzen oder Nackenschmerzen führen kann.

Atme daher tief ein und aus und achte auf Deinen Körper. Wie fühlt er sich an? Ist er an einigen Stellen verspannt? Dann atme nochmals tief in diesen Bereich ein und dehne die verspannte Stelle.

4

Visualisiere Deinen Tag

Deine Gedanken erschaffen Deine Realität.

Es ist unglaublich, was Du mithilfe Kraft der Visualisierung erreichen kannst. Erfolgreiche Persönlichkeiten wie Jim Carrey, Arnold Schwarzenegger oder Will Smith nutzen sie.

„Our thoughts, our feeling, our dreams, our ideas are pysical in the universe. That if we dream someting, if we picture something, it adds a physiscal thrust towards realization that we can put into the universe.“ – Will Smith (US-amerikanischer Schauspieler, Produzent und Rapper)
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Die Visualisierung ist ein wunderschönes Geschenk, was wir Menschen bekommen haben. Wir können damit viel wahrscheinlicher unsere Ziele erreichen und das eintreten lassen, was wir uns wünschen.

Warum?

Dank der “Self-Fulfilling-Prophecy” (selbsterfüllende Prophezeiung). Diese ist ein psychologischer Begriff und besagt: Glaubst Du an eine Vorhersage, wird sie mit hoher Wahrscheinlichkeit eintreten.

Morgenroutine-Visualisierung

Ein Negativ-Beispiel, wie Visualisierung Deine Realität erschaffen kann

Du stehst vor einem wichtigen Job-Interview. Schon seit Tagen davor denkst Du Dir ständig: “Ich werde bestimmt ganz nervös und mich verhaspeln. Sie werden mich sowieso nicht nehmen”.

Und dann passiert es: Im Gespräch stotterst Du vor Dich hin und verlässt mit einem ganz schlechten Gefühl das Interview. Denn auch während des Gespräches hast Du nicht daran geglaubt, dass Du es schaffst. Das, was Du ganze Zeit über Dich gedacht hast, ist tatsächlich eingetreten. Das kennst Du wahrscheinlich auch aus anderen Situationen.

Denn Deine Gedanken haben eine unglaubliche Macht über Dich. Sie erzeugen in Wechselwirkung Deine Gefühlswelt, welche wiederum Dein Handeln beeinflusst. Und Taten kreieren letztendlich Dein Leben.

Aber stell Dir mal vor, Du hättest an Dich geglaubt und wärst mit positiven Gedanken reingegangen. Stell Dir vor, Du hättest bereits vor dem Gespräch das Erfolgsgefühl spüren können, das nach dem erfolgreichen Interview eingetreten wäre.

Du kannst Dein Leben dank der Visualisierung als Teil der Morgenroutine ganz nach Deinen Wünschen aktiv gestalten. Probier’s direkt nach dem Aufstehen aus:

  1. Schließe Deine Augen.
  2. Stell Dir nun ganz detailreich vor, wie Du Deinen Tag gerne gestalten möchtest. Was möchtest Du, was heute eintritt? Wie Du mit Deinen Mitmenschen kommunizierst? Wie Du Dich fühlst?
  3. Begib Dich noch tiefer in Deine Vorstellungskraft und fühle bereits jetzt all die positiven Emotionen, die bei der Vorstellung Deines perfekten Tages aufkommen.
  4. Öffne Deine Augen und erschaffe Deinen Tag genauso, wie Du ihn Dir eben vorgestellt hast.

5

Schreibe drei Dinge auf, für die Du dankbar bist

“Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.” – Francis Bacon (englischer Philosoph und Staatsmann)
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Mit Dankbarkeit bringst Du mehr Fülle in Dein Leben. Denn Du richtest Deinen Blick auf das Positive. Auf das, was bereits vorhanden ist und nicht auf das, was Dir fehlt. Dadurch erfährst Du automatisch Glücksgefühle und steigerst Dein Wohlbefinden.

Eine Studie über die positiven Effekte von Dankbarkeit

Dass Dankbarkeit glücklicher macht, belegten auch die Psychologen Dr. Robert A. Emmons der University of California und Dr. Michael E. McCullough der University of Miami. Für eine Studie unterteilten sie ihre Probanden in drei unterschiedliche Gruppen: Die erste Gruppe schrieb eine Woche lang auf, wofür sie dankbar waren. Die zweite Gruppe notierte hingegen täglich Dinge, die sie störten. Die letzte Gruppe schrieb Ereignisse nieder, die sie weder positiv noch negativ beeinflussten. Nach zehn Wochen fühlte sich die erste Gruppe im Vergleich zu den letzten beiden Gruppen deutlich glücklicher. Sie trainierten mehr und wurden weniger häufig krank. [2]

6

Erkenne Dich für ein gestriges Erfolgserlebnis an

Was ist Dir gestern besonders gut gelungen?

Hast Du vielleicht mehr Wasser getrunken als sonst? Oder hast jemandem gesagt, wie gern Du die Person hast?

Selbst, wenn es etwas Kleines ist: Erkenne Dich mit ganzem Herzen dafür an und schreibe Dir Deinen Erfolg gerne auf. Denn unser innerer Kritiker ist manchmal lauter als wir möchten. Durch das Erfolgserlebnis hältst Du seine Stimme klein und lässt Deine erfolgreichen Momente lauter sprechen.

7

Starte mit einer positiven Affirmation in Deinen Tag

Starte ab heute jeden Morgen mit einer positiven Affirmation.

Positive Affirmationen sind selbstbejahende Sätze. Hierfür wählst Du einen Leitsatz aus, nach dem Du Dich den ganzen Tag richten möchtest. Einen Satz, der Deinen Tagesablauf und Deine Denkweise positiv beeinflussen wird. Zum Beispiel:

  • Ich bin erfüllt von Dankbarkeit und zeige das meinen Mitmenschen.
  • Ich bin selbstbewusst und lasse mein Licht heute strahlen.
  • Ich liebe Herausforderungen und meistere diese erfolgreich.
  • Ich bin frei und wähle Selbstbestimmung. Ich kann jederzeit eigene Entscheidungen treffen.
  • Ich bin ein Geschenk für die Welt und hinterlasse eine Spur von Freude im Universum.
  • Dank positiven Affirmationen kannst Du Deine Gedanken positiv beeinflussen und Deinen Blick auf das hinrichten, was Du erschaffen möchtest. Du lebst automatisch bewusster und gehst achtsamer mit Deinen Gedanken sowie Handlungen um.

    8

    Dehne und strecke Dich ordentlich direkt nach dem Aufstehen

    Warum verspürt man eigentlich morgens so einen großen Drang danach, sich erst mal ordentlich zu strecken?

    Im Schlaf bewegst Du Dich viel weniger als während Deiner Wachzeit. Deine Muskeln, Bänder und Faszien befinden sich dadurch im Ruhemodus. Durch das Dehnen und Strecken Deiner Glieder weckst Du sie auf und förderst Deine Durchblutung.[3] Probier’s mal mit diesen schnellen Übungen.

    Merkst Du es?

    Mit dieser Yoga-Morgenroutine startest gleich mit einem besseren (Körper-)Gefühl in Deinen Tag und sorgst für mehr Flexibilität. Darüber hinaus regst Du Deinen Kreislauf an und sorgst für ein schnelleres Wachwerden. Mit morgendlichen Dehnübungen kannst Du außerdem Verspannungen lösen. Auch Dein Rücken wird sich freuen!

    9

    Durchflute Dein Zimmer mit Licht

    Tageslicht weckt auf und fördert die Produktion des Glückshormons Serotonin. Außerdem wird durch Licht das Schlafhormon Melatonin abgebaut, welches bei Dunkelheit produziert wird. [4] Öffne daher direkt nach dem Aufstehen alle Rollos und lüfte Dein Zimmer einmal komplett durch.

    Für die dunklere Jahreszeit ist ein Lichtwecker empfehlenswert, welcher Dich sanft und natürlich aus dem Schlaf holt. Dieser strahlt etwa 20 bis 60 Minuten vor Weckzeit immer heller werdendes Licht aus. Dadurch wachst Du viel entspannter auf und startest gelassener in Deinen Tag.

    10

    Trinke ein warmes Glas Zitronenwasser

    Laut der schon seit über 5000 Jahren bestehende ayurvedische Heilmedizin, stärkt warmes Zitronenwasser direkt nach dem Aufstehen nachhaltig Deine Gesundheit. Unmittelbar nach dem Aufstehen befindet sich Dein Körper noch in der Entgiftungsphase, da Dein Stoffwechsel noch nicht komplett hochgefahren ist. [5]

    Hier gilt: Weniger ist mehr.

    Ein Glas warmes Zitronenwasser am Morgen reicht vollkommen aus, um positive Effekte zu erzielen. Empfehlenswert ist stilles Wasser mit einer halben ausgepressten Zitrone, um Deinen Magen nicht zu reizen.

    8 gesundheitliche Vorteile warmen Zitronenwassers nach dem Aufstehen: [5]

    1. Stärkung Deines Immunsystems durch Vitamin C
    2. Ankurbelung Deiner Verdauung, was auch beim Abnehmen hilft und Deinen Körper auf das Frühstück vorbereitet
    3. Entgiftung Deines Körpers. Durch Zitronenwasser wird insbesondere die Enzymbildung in Deiner Leber angeregt, wodurch Giftstoffe besser abtransportiert werden können.
    4. Entsäuerung Deines Körpers und Erhalt eines gesunden PH-Wertes. Trotz ihrer Säure ist die Zitrone erstaunlicherweise eine der basischsten Lebensmittel. Die Entsäuerung beugt Entzündungen vor, welche durch eine Übersäuerung des Körpers schneller hervorgerufen werden können.
    5. Bessere Gehirnleistung durch den hohen Magnesium- und Kaliumanteil
    6. Schönere Haut durch den hohen Anteil an Antioxidantien, welche freie Radikale bekämpfen
    7. Linderung von Gelenk- und Muskelschmerzen
    8. Reduzierung der Schleimbildung und Vorbeugung von Erkältungen

Morgenroutine-Zitronenwasser-Immunsystem

Darüber hinaus solltest Du nach dem Aufstehen ohnehin Flüssigkeit zu Dir nehmen. Denn während des Schlafens kannst Du kein Wasser trinken, wodurch Dein Körper leicht dehydrieren kann.

Wichtig: Um Deinen Zahnschmelz zu schützen, solltest Du laut Gesundheits-Experten allerdings direkt danach Deinen Mund etwa 30 Sekunden lang mit Leitungswasser ausspülen. [6]

11

Schaue Dir jeden Morgen Deine Ziele und Vision an

Warum stehst Du morgens auf? Was ist Deine Motivation, Deine Vision, Dein Lebenssinn?

Ob Torschützenkönigin bei der WM, Pizzabäcker des Jahres oder der Traum vom Bauernhof:

Visualisiere Deine Ziele. Hänge sie Dir sichtbar auf und lies sie Dir jeden Morgen durch. Dadurch verinnerlichst Du sie und verlierst Deine große Vision nicht aus den Augen. Außerdem wirst Du mit einer höheren Wahrscheinlichkeit täglich Schritte gehen, die Dich Deinem Ziel näher bringen.

Mein Tipp: Unterteile Deine Ziele in kurzfristige und langfristige Ziele (zum Beispiel ein Monat, drei Jahre, zehn Jahre). Prüfe sie jeden Monat nach Aktualität. Suchst Du speziell nach Tipps, um Deine beruflichen Ziele zu erreichen? Dann schau gerne in meinem Artikel “Ziele erreichen im Beruf – 17 Erfolgsstrategien, mit denen Du die Karriereleiter hochsteigst” vorbei.

12

Meditiere jeden Morgen

Viele wissenschaftliche Studien zeigen: Regelmäßige Meditation kann nachweislich Gehirnbereiche verändern, die für Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung und Stressbewältigung zuständig sind. Außerdem lassen sich dadurch depressive Symptome mindern [7]

Bei der Meditation geht es darum, ganz im Hier und Jetzt zu sein. Achtsamkeit zu trainieren und vollkommen bei Dir zu sein. Ob Du 5, 10 oder 15 Minuten meditierst oder länger meditieren möchtest, ist völlig Dir überlassen. Für Einsteiger gibt es dazu tolle Apps, wie zum Beispiel die App 7Mind oder Headspace.

Ich habe hier noch eine schöne geführte Meditation für Dich, die Du morgen gleich ausprobieren kannst.

“Bei der Meditation geht es nicht um den Versuch, irgendwo hinzugelangen. Es geht darum, dass wir uns selbst erlauben, genau dort zu sein, wo wir sind, und genau so zu sein, wie wir sind, und desgleichen der Welt zu erlauben, genau so zu sein, wie sie in diesem Augenblick ist.” – Jon Kabat-Zinn (ehemaliger Professor für Medizin an der University of Massachusetts)
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13

Höre direkt nach dem Aufstehen Deinen Lieblingssong

Kennst Du das, wenn in einer Bar plötzlich Dein Lieblingssong gespielt wird? Wenn Dich im ganzen Körper ein Glücksgefühl durchfährt und Deine Alltagssorgen wie vergessen zu sein scheinen?

Kanadische Forscher haben längst bewiesen: Das Hören von Musik, die man mag, führt zur Ausschüttung des Glückshormons Dopamin. [8] Kein Wunder, dass 23 % der Deutschen morgens erst einmal Musik hören. [1]

Zu meiner Morgenroutine gehört meine Lieblingsplaylist einfach dazu. Gute Laune ist dadurch vorprogrammiert. Insbesondere dann, wenn Du auch noch Deine Hüften dazu schwingst und quer durchs Zimmer tanzt! ;)

14

Notiere die wichtigsten Tagesaufgaben und setze eine Belohnung für das Erreichen Deiner Ziele fest

Lege jeden Tag eine To-Do-Liste mit den wichtigsten Aufgaben an und sortiere diese nach Priorität. Am besten startest Du gleich mit der wichtigsten Aufgabe, ganz nach Brian Tracys Prinzip “Eat the frog first!” Dadurch hast Du bereits zu Beginn des Tages die größte Herausforderung gemeistert und kannst nun stressfrei Deine restlichen Aufgaben anpacken.

Notiere Dir auch täglich mindestens eine Aufgabe auf Deiner To-Do-Liste, welche Dich Deinen langfristigen Zielen näherbringt. Selbst, wenn es nur eine kleine Aufgabe ist. So kannst Du sichergehen, dass Du Dein langfristiges Ziel trotz Alltagspflichten nicht aus den Augen verlierst.

In unserem Artikel „Zeitmanagement Methoden – 3 effektive Tipps, mit denen Du Deinen Alltag spielend leicht meistern kannst“ findest Du außerdem weitere Lifehacks zum Bearbeiten Deiner täglichen Aufgaben.

Noch ein kleiner Selbstmotivationstipp: Lege Dir schon mal eine Belohnung für Deinen Feierabend fest. Sei es ein leckeres Essen oder ein heißes Bad – dadurch hast Du schon mal etwas, worauf Du Dich freuen kannst.

15

Nimm eine Wechseldusche

Eine morgendliche Wechseldusche hilft Dir nicht nur dabei, Deinen Kreislauf anzuregen und schnell wach zu werden. Du stärkst auch Dein Immunsystem und Deine Gefäße, wodurch Dir Du nicht mehr so schnell frierst. Darüber hinaus ist die Wechseldusche auch bei Frauen ein beliebtes Mittel gegen Cellulite, da es die Haut strafft. [9]

Den gesundheitlichen Effekt von Wechselduschen untersuchten auch niederländische Wissenschaftler anhand von 3018 Teilnehmern zwischen 18 und 65 Jahren. Hierfür sollten sie 30 Tage lang nach jeder Dusche zum Abschluss 30, 60 oder 90 Sekunden lang kalt duschen.

Daraufhin untersuchten die Forscher die Arbeitsanwesenheit der Probanden. Die Krankheitstage der Probanden, die ihre Duschen mit kaltem Wasser beendeten, reduzierte sich um 29 % im Vergleich zur Kontrollgruppe – und sogar um 54 %, wenn diese zusätzlich Sport trieben.[10]

Und so funktioniert die Wechseldusche:

  1. Beginne mit warmen Wasser. Führe den Wasserstrahl immer von unten nach oben und von außen nach innen entlang.
  2. Das heißt: Du beginnst mit den Füßen und arbeitest Dich langsam nach oben.
  3. Bevor Du Deine Körpermitte mit dem warmen Wasser abduschst, fängst Du erst mit den Armen an. Dadurch hat Dein Körper genügend Zeit, sich an die Temperatur zu gewöhnen.
  4. Denselben Vorgang wiederholst Du dann mit kaltem Wasser. Vergiss dabei nicht, auf Dein Körpergefühl zu achten und fange lieber mit kleinen Temperatur-Abstufungen an.

16

Gönne Dir ausgiebig Zeit für ein gesundes, vitales Frühstück

Wer morgens das Frühstück ausfallen lässt, hat zur Mittagszeit oftmals mit Heißhunger zu kämpfen. Die Folge: das berüchtigte Mittagstief setzt ein und die Leistungsfähigkeit sinkt in den Keller. Zudem liefert Dir ein Frühstück wichtige Energie und Kraft für den Tag.

Morgenroutine-gesundes-fruehstueck

Eine Studie zum Frühstücksverhalten in Deutschland

Laut der Studie “Deutschland, deine Frühstücker” der Score Media Group, frühstücken 73 % der Deutschen. Das Frühstück ist für sie eine wichtige Ruhezeit, bevor der Tag beginnt. Die meisten hierzulande frühstücken zwischen sieben und neun Uhr morgens. 61 % der Befragten achten auf ein gesundes Frühstück mit weniger Zuckergehalt in Produkten.

Was gehört zu einem gesunden Frühstück?

Ich habe verschiedene Experten-Tipps von Ernährungswissenschaftlern für Dich zusammengesucht. Hier ist eine kleine, gesunde Auswahl zur Inspiration[11][12][13][14]:

  • Über Nacht eingeweichte Haferflocken, die Du mit Obst aufpeppen kannst. Diese liefern wichtige Ballaststoffe und komplexe Kohlenhydrate, welche für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl sorgen
  • Smoothies mit Beeren oder Porridge aus Quinoa. Denn Beeren stecken voller Antioxidantien und haben kaum Kalorien
  • Ballaststoffreiches Müsli mit wenig Zuckergehalt. Dazu Obst und fettarme Milch oder Joghurt
  • Vollkornbrot (ohne Weißmehl) mit Hüttenkäse oder magerem Schinken, nur dünn mit Butter oder Margarine bestrichen
  • Nüsse oder Ölsaaten: Sonnenblumen- oder Kürbiskerne, Leinsamen oder Walnüsse
  • Eier halten den Blutzucker stabil und sind ein wichtiger Lieferant von Cholin, welches wichtig für Deine Leber und Dein Gehirn ist. Sie sorgen dafür, dass Du bei der nächsten Mahlzeit zu weniger Kohlenhydrate greifst
  • Chia-Samen sind reich an Ballaststoffen und Antioxidantien. Sie beugen Entzündungen vor

17

Plane Zeit zum Lesen ein oder schau Dir ein inspirierendes Video an

Wann hast Du das letzte Mal ein Buch gelesen?

Es kann unglaublich entspannend sein, sich in einer Geschichte zu verlieren. Einen Moment vom Alltag abzuschalten und sich einfach Mal Zeit zu nehmen. Besonders morgens vor der Arbeit.

Doch Entspannung ist nicht der einzige Grund, öfter Mal in ein Buch reinzuschauen. Das Lesen kann uns auch empathischer machen, unser Gehirn trainieren und unsere Weltansicht erweitern. Außerdem fördert es laut aktuellen Wissenschaften die Kreativität. [15]

Ich schaue mir morgens auch gerne ein inspirierendes Video oder höre in meinen Lieblings-Podcast “Happy, Healthy & Confident” von Laura Seiler rein. Egal was es ist – Du wirst sicherlich motivierter in Deinen Tag starten! :-)

18

Bestärke Dich vor dem Spiegel mit netten Worten

Bist Du Dir eigentlich bewusst, was Du den ganzen Tag über Dich denkst? Sind Deine Gedanken über Dich eher positiv oder negativ? Gehst Du mit Dir selbst so liebevoll um wie mit anderen Menschen?

Nicht nur Deine Mitmenschen haben nette Worte verdient. Auch Du solltest Dich im Alltag nicht vernachlässigen. Mache es daher zu Deiner Morgenroutine, Dir vorm Spiegel ein paar ehrlich gemeinte Komplimente zu machen. Denn das machen wir viel zu selten.

Was magst Du besonders an Dir? Worauf kannst Du stolz sein?

Es ist auch unheimlich kraftvoll, Dir vorm Spiegel tief in die Augen zu schauen und zu sagen:

Ich liebe Dich. Aus tiefstem Herzen.

Vielleicht mag es sich anfänglich seltsam anfühlen. Doch Du stärkst dadurch Dein Selbstwertgefühl und wirst mit dieser Morgenroutine immer mehr lernen, Dich selbst zu akzeptieren. Selbstliebe ist der erste Schritt, um anderen Menschen Liebe entgegenbringen zu können und Dein authentisches Ich zu entfalten. Ein unheimlich schönes Gefühl.

19

Mache morgens einen kurzen Spaziergang an der frischen Luft

Vielleicht hast Du Dir auch schon öfter vorgenommen, nach Feierabend nochmal eine Runde laufen zu gehen und es “aus zeitlichen Gründen” doch nicht mehr geschafft. Wenn es um unsere Gesundheit geht, prokrastinieren wir gerne. Nach Feierabend ziehen viele die Horizontale dem Laufen vor.

Dabei solltest Du täglich etwa 10.000 Schritte am Tag laufen, um Deine Gesundheit zu fördern. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt mindestens 150 Minuten moderate körperliche Aktivität pro Woche oder 75 Minuten Intensivsport, um zumindest die Gesundheit aufrechtzuerhalten. [6]

Eine wunderbare Lösung: Direkt am Morgen einen Spaziergang einlegen. Dadurch bringst Du gleich in der Früh Deinen Kreislauf in Schwung und fühlst Dich energiegeladener. Darüber hinaus hast Du gleich am Morgen ein kleines Erfolgserlebnis gehabt und sorgst somit für ein positives Mindest. Deine Gesundheit wird sich erfreuen – in physischer als auch psychischer Hinsicht!

„Ein Spaziergang am frühen Morgen ist ein Segen für den ganzen Tag.“ – Henry David Thoreau (amerikanischer Philosoph)
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20

Schaffe Ordnung in Deinem Zimmer, bevor Du das Haus verlässt

Was gibt es Schöneres als nach einem langen Tag die eigenen vier Wände zu betreten?

Nicht allerdings, wenn Du erst mal Ordnung schaffen musst und Deine sieben Sachen nicht findest. Sorge daher vor dem Verlassen des Hauses für etwas Ordnung. Wer äußerlich Ordnung schafft, schafft auch Ordnung im Geiste.

Wusstest Du? Insgesamt räumen 21 % der Deutschen morgens ihr Zimmer auf. [1]

Morgenroutine-Aufraeumen-Gemuetlich

21

Hinterlasse Deiner Lebenspartnerin oder Deinem Lebenspartner eine nette Botschaft

Wann hast Du das letzte Mal einer wichtigen Person gesagt, wie viel sie Dir bedeutet?

Manchmal können kleine Botschaften Großes bewirken. Denn zu wissen, dass eine Person an einen gedacht hat, ist unglaublich schön. Wenn auch Du jemandem ein gutes Gefühl geben möchtest, hinterlasse dieser besonderen Person doch morgens eine kleine Nachricht. Du wirst ihr sicherlich den Tag versüßen. Zu wissen, dass Du zu jemandem ein kleines bisschen Glück geschenkt hast, wird auch gleichzeitig Deine Stimmung aufhellen. :-)

Die Power-Morgenroutine des Ergotopia-Mitgründers Alex:

“Meine Morgenroutine enthält ganz bestimmte Elemente, die den Körper auf den Tag vorbereiten. Man kann es sich fast vorstellen, wie bei einem Auto: Punkt 1 bis 4 sind der Anlasser. Sie bringen zunächst einmal den Kreislauf in Schwung.

Punkt 5, 6 und 7 sind das kräftige Gas geben zum Anfahren. Denn: Positive Selbstfragen versetzen in gute Stimmung. Frühsport löst Verspannungen, kurbelt den Kreislauf an und schüttet zusätzliche Endorphine aus. Und die kalte Dusche ist erfahrungsgemäß effektiver als jeder Kaffee!

Punkt 8 und 9 schließlich (Meditation + Frühstück) ist quasi das entspannte Einbiegen auf die Autobahn. Ein in sich Ruhen, ein entspanntes Versinken. Wer diese Form der Stressreduktion testen möchte, nutzt am besten zu Beginn ein Hilfsmittel, wie beispielsweise die App 7Mind. Dort werden angeleitete Kurzmeditationen in einer Art Einführungskurs zur Verfügung gestellt.

Nach der Morgenroutine beginnt dann der eigentliche Tag, genau wie sonst – nur eben mit gefühlt doppelt so viel Wohlbefinden und Energie! Es lohnt sich definitiv, selbst eine Morgenroutine ins eigene Leben zu integrieren.”

  1. Ein paar Mal tief in den Bauch hinein atmen
  2. Dankbar sein für all die großartigen Dinge in meinem Leben
  3. Strecken und dann aufstehen
  4. Ein großes Glas stilles Wasser trinken
  5. Positive Selbstfragen stellen („Was genau macht mich in diesem Augenblick meines Lebens glücklich?“, „Was kann ich heute tun, damit ich heute Abend beim Einschlafen mit mir selbst zufrieden bin?“ und „Was genau macht mich in diesem Augenblick meines Lebens stolz?“)
  6. Frühsport (Yoga oder Joggen)
  7. Kalte Dusche
  8. Meditation
  9. Frühstück
  10. Durchstarten!

Fazit: Eine perfekte Morgenroutine wirkt sich positiv auf Deinen Tagesablauf und letztendlich auf Dein Leben aus

Dein Leben ist die Gesamtsumme aller Tage. Und Deine Gewohnheiten bestimmen darüber, wie Deine Tage verlaufen. Startest Du bereits morgens voller Energie und Lebensfreude in Deinen Tag, wird sich vieles in Deinem Leben verändern.

Morgenroutine-Lebensqualitaet-steigern

Es lohnt sich, langsam anzufangen. Suche Dir ein bis zwei Ideen aus, die Dir besonders gut gefallen haben und setze diese für mindestens 30 Tage um. Mindestens diese Zeit braucht Dein Gehirn, um sich allmählich an eine neue Aktivität zu gewöhnen.

Im Durchschnitt braucht das menschliche Gehirn etwa 66 Tage, bis eine Tätigkeit tatsächlich so fest im Kopf verankert ist, dass man sie ohne großes Nachdenken ausführen kann. Je nach “Aufwand” der Gewohnheit, kann das allerdings auch variieren. [17]

Stell Dir mal vor, Du startest jeden Morgen voller Energie, Dankbarkeit und Vorfreude auf den kommenden Tag. Stell Dir vor, Du kannst Dein Leben anhand kleiner Routinen verändern.

Ich sage Dir: Du kannst es.

Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg! :-)

Wie sieht Deine Morgenroutine aus? Hinterlasse mir gerne einen Kommentar. Ich bin gespannt, von Deiner Erfahrung zu hören!

©Bildcredits (www.depositphotos.com): IgorVetushko, evgeniyauvarova, belchonock, Photocreo

Quellen und wissenschaftliche Studien:
[1] https://www.mymarktforschung.de/studien/Studie-Morgenroutinen-der-Deutschen-2016.pdf
[2] https://www.health.harvard.edu/healthbeat/giving-thanks-can-make-you-happier
[3] Kjellrup, Mariann. Eutonie: bewusst mit dem Körper leben: Verspannungen und Blockaden lösen-Fehlhaltungen verhindern-der bewährte Weg zu mehr Ausgeglichenheit. Georg Thieme Verlag, 2006.
[4] https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article121830380/Lichtwecker-ermoeglichen-einen-sanften-Tagesstart.html
[5] Ploch, Sibylle. Zitrone: Multitalent für Gesundheit und Schönheit. Verlag Komplett-Media GmbH, 2017.
[6] https://www.welt.de/icon/fitness/article180699790/Warmes-Zitronenwasser-am-Morgen-Gesund-oder-schaedlich.html
[7] https://en.wikipedia.org/wiki/Research_on_meditation
[8] Salimpoor, V.N., Benovoy, M., Larcher, K., Dagher, A. & Zatorre, R.J. (2011). Anatomically distinct dopamine release during anticipating and experience of peak emotion to music. Nature Neuroscience, Published online 09 January 2011, doi: 10.1038/nn.2726
[9] https://de.wikipedia.org/wiki/Wechseldusche
[10] The Effect of Cold Showering on Health and Work: A Randomized Controlled Trial. Geert A. Buijze, Inger N. Sierevelt, Bas C. J. M. van der Heijden, Marcel G. Dijkgraaf, Monique H. W. Frings-Dresen. PLoS One. 2016; 11(9): e0161749. Published online 2016 Sep 15. doi: 10.1371/journal.pone.0161749
[11] https://www.welt.de/kmpkt/article163137008/So-sieht-das-perfekte-Fruehstueck-aus.html
[12] https://www.stern.de/genuss/essen/fruehstueck–was-ernaehrungsexperten-am-morgen-essen-7333928.html
[13] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10426702
[14] https://nutritiondata.self.com/facts/nut-and-seed-products/3061/2
[15] https://www.nbcnews.com/better/pop-culture/why-getting-lost-book-so-good-you-according-science-ncna893256
[16] Krankenkasse, Techniker. „Beweg Dich, Deutschland.“ (2016)
[17] Dean, Jeremy. Making Habits, Breaking Habits: Why We Do Things, why We Don’t, and how to Make Any Change Stick. Da Capo Lifelong Books, 2013.
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3 Kommentare zu “21 inspirierende Ideen für Deine energievolle Morgenroutine

  1. Avatar von Minna Trans Artikel
    Dominik sagt:

    Wow, danke für den super umfangreichen Artikel! Viele Tipps setze ich persönlich schon um, vor allem die To-Do-Liste und die “Medien-Diät” am Morgen sind mir wichtig. Außerdem finde ich eine kurze Meditation am Morgen sehr hilfreich, um den Fokus zu schärfen.

    Anstatt nur das Gesicht mit kaltem Wasser abzuwaschen kann ich empfehlen, eine kalte Ganzkörperdusche zu nehmen – das macht nicht nur frisch, es soll auch äußerst gesund sein!

    • Avatar von Minna Trans Artikel
      Minna Tran sagt:

      Hallo Dominik,

      freut uns, dass Dir der Artikel gefällt! Der Tipp mit der Ganzkörperdusche ist klasse – das habe ich direkt zu Punkt Nummer 3 ergänzt!

      Liebe Grüße,
      Minna Tran

  2. Avatar von Minna Trans Artikel
    Timo sagt:

    Danke für die Tipps, da kann ich mir noch etwas abgucken. Meine Ausnahmen werden momentan nämlich eher zur Regel. LG

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