Wie Du Deine Konzentrationsschwäche gezielt überwindest – 5 hilfreiche Tipps für einen laserscharfen Fokus

Konzentrationsschwaeche überwinden

„Konzentration ist die Kunst, dort zu sein, wo man ist.“
– Andreas Tenzer

Bestimmt hast Du auch Tage, an denen Du mit den Gedanken nicht ganz bei der Sache bist und immer wieder abschweifst. Solche Momente kennt vermutlich jeder von uns und sie sind auch vollkommen natürlich.

Es ist normal, dass nach etwa einer Stunde Deine Konzentrationsfähigkeit nachlässt. Aus diesem Grund ist es auch wichtig, dass Du regelmäßig Pausen einlegst.

Schießen Deine Gedanken jedoch sehr häufig kreuz und quer und Du kannst nur selten fokussiert an einer Sache arbeiten, dann hast Du vermutlich eine Konzentrationsschwäche. Das muss jedoch nicht heißen, dass Du krank bist. Im Gegenteil: Du musst nur lernen, Deine kreativen Gedankengänge in die von Dir gewünschte Richtung zu lenken.

Um in Zukunft wieder konzentrierter in den Tag zu starten, ist es deshalb wichtig, die Ursache für Deine mangelnde Konzentration herauszufinden.

Die 6 häufigsten Gründe für Konzentrationsschwäche und was Du dagegen tun kannst

Die häufigsten Ursachen für Konzentrationsschwäche hängen in der Regel mit Deinem Lebensstil zusammen. Meist hilft schon eine kleine Umstellung Deiner Gewohnheiten, um Deine Unkonzentriertheit wieder in den Griff zu bekommen.

1

Schlafmangel

Wenn Du nachts nicht zur Ruhe kommst, bist Du am nächsten Morgen nicht nur müde, sondern meist auch weniger konzentriert. Dein Körper hatte in der Nacht nicht genügend Zeit, sich vollständig zu regenerieren und lässt es Dich spüren.

Leider haben heutzutage jedoch immer mehr Personen Schlafprobleme. Laut dem aktuellen DAK Gesundheitsreport klagen ganze 80% der deutschen Erwerbstätigen über Ein- und Durchschlafprobleme. [1]

Damit Du in Zukunft in Ruhe schlummern kannst, sind hier 5 hilfreiche Expertentipps, die das Ein- und Durchschlafen erleichtern und für eine erholsame Nacht sorgen:

  • Verwende Dein Bett ausschließlich als Ruheplatz, nicht zum Arbeiten oder Fernsehen
  • Verzichte ab 15 Uhr auf Koffein
  • Verzichte Abends auf schwere Kost
  • Entwickle ein abendliches Entspannungsritual
  • Sorge für Dunkelheit

Für noch mehr Einschlaftipps schau Dir diese sehr hilfreiche Infografik an: Die Wurzeln eines gesunden Schlafes: 20 wichtige Tipps von Schlafexperten

2

Bewegungsmangel

Bewegungsmangel verursacht Konzentrationsschwäche

Die heutige Bewegungsarmut in den Industrienationen ist Auslöser für viele gesundheitliche Probleme. Neben Verspannungen und Rückenschmerzen verschlechtert Bewegungsmangel auch die Sauerstoffversorgung Deines Körpers.

Hierdurch nimmt die Leistungsfähigkeit Deiner Nervenzellen ab und folglich auch die Deines Gehirns, was schlussendlich der Grund für Deine Konzentrationsschwäche sein kann.

Um die grauen Zellen wieder auf Trab zu bringen, sollte Bewegung auf der Tagesordnung stehen! Und das Beste ist: Schon durch wenige, kleine Umstellungen kannst Du es schaffen, Deinen Alltag deutlich “bewegter” zu gestalten.

  • Nutze anstatt des Aufzugs die Treppe
  • Wenn Du mit Bus oder Bahn unterwegs bist, steige eine Station früher aus
  • Wenn Du mit dem Auto fährst, dann parke absichtlich etwas weiter weg und geh ein paar Schritte 🙂
  • Laufe während Deiner Telefonate umher
  • Mach nach dem Mittagessen einen Spaziergang

Durch die zusätzliche Bewegung verbessert sich jedoch nicht nur Deine Konzentrationsfähigkeit. Du senkst gleichzeitig auch Dein Risiko an Depressionen, Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Problemen zu erkranken.

Noch mehr Fakten und Bewegungsgewohnheiten haben wir für Dich in unserer Infografik zusammengetragen: 10000 Schritte täglich: 33 gesunde Bewegungsgewohnheiten

3

Stress

„Der beste Nährboden für Konzentrationsprobleme sind innere Leere und innere Fülle.“
– Andreas Tenzer

In unserer heutigen Gesellschaft wird Stress leider immer präsenter und mehr und mehr Menschen leiden unter den gesundheitlichen Folgen von Dauerstress. Konzentrationsschwäche ist hierbei nur eine unter vielen. Bist Du nämlich häufig gestresst, schweifst Du schneller mit den Gedanken ab und lässt Dich eher ablenken.

Aber auch Schlafmangel ist ein häufiger Begleiter von Stress und wie Du eben schon erfahren hast, kann Übermüdung zu Konzentrationsschwäche führen. Die beiden gehen also Hand in Hand. [2]

Laut der TK-Stressstudie „Entspann Dich, Deutschland“ aus dem Jahr 2016 fühlen sich 60% der Deutschen häufig oder zumindest manchmal gestresst. [3]

Umso wichtiger ist es demnach, dass Du die Auslöser für Deinen Stress an der Wurzel packst und nachhaltig loswirst.

Konzentrationsschwäche Stressabbau

Wenn Du das nächste Mal spürst, wie Stress in Dir aufsteigt, versuche eine der folgenden Übungen:

  1. Schließe Deine Augen und halte Deine Hände vor Dein Gesicht. Atme nun tief in den Bauch ein, halte die Luft kurz dort und atme dann wieder aus.

    Wiederhole diese Atmung mehrmals. Für noch mehr Stressabbau, denke an eine schöne Erinnerung. Dann solltest Du ganz schnell wieder ein Lächeln auf den Lippen haben. 🙂
  2. Bewegung ist ideal um Stress abzubauen. Merkst Du also das nächste Mal wie sich Anspannung in Dir aufbaut, dann mache einen kurzen Spaziergang.

    Falls Du gerade keine Möglichkeit hast nach draußen zu gehen, kannst Du unser kostenloses „5-Minuten Schreibtisch-Workout“ ausprobieren, um Dich zu entspannen.

Längerfristig helfen Yoga und Meditation, Deine innere Ruhe wiederzufinden. Aber auch gelegentliches Bitten um Hilfe, regelmäßige Pausen und Verzicht auf Multitasking helfen, Dein Stresslevel auf lange Sicht zu senken.

Besonders der Verzicht auf Multitasking wirkt sich positiv auf Deine Konzentrationsfähigkeit aus. Warum das so ist, erfährst Du hier: Ist der Mensch multitaskingfähig? Die häufigsten Irrtümer über Multitasking und wie Du Deine Produktivität wirklich steigerst.

4

Schlechte Ernährung

Auch Deine Ernährung spielt eine Rolle bei Konzentrationsschwäche. Ernährst Du Dich beispielsweise stark zuckerhaltig, kann das Blutzuckerschwankungen auslösen.

Diese verursachen einen Leistungsabfall und meist auch Konzentrationsprobleme. Aber auch ein Vitamin- oder Mineralstoffmangel ist mitunter verantwortlich für einen Leistungsabfall oder führt bei chronischem Mangel zu dauerhafter Konzentrationsschwäche.

Achte aus diesem Grund auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit vielen frischen Lebensmitteln. Denn: abgepackte Fertigkost mag zwar praktisch sein, kommt dafür allerdings selten ohne Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker aus. Auch enthalten Fertiggerichte oft nur wenig essentielle Nährstoffe, anstatt dessen jedoch leider ungesunde Formen von Fetten sowie übermäßig Zucker und Salz.

Empfehlenswerte Snacks für bessere Konzentration: Bananen, Nüsse und Wasser. Warum Wasser? Sehr viele Menschen trinken zu wenig. Doch schon ein leichter Flüssigkeitsmangel kann Deine Hirnfunktion beeinträchtigen. Durst zeigt bereits einen Wassermangel an.

5

Nikotin und Alkohol

Der Konsum von Nikotin und Alkohol ist mitverantwortlich für Konzentrationsprobleme und teilweise sogar Hauptverursacher. Im Speziellen sind es die Entzugserscheinungen, welche die Konzentrationsschwäche auslösen.

Bei einem Raucher kommt es meist schon relativ zeitnah, nach der zuletzt gerauchten Zigarette, zum „Entzug“. Schon nach wenigen Stunden, teils sogar weniger, hat der Raucher das Bedürfnis seine Sucht zu stillen und es fällt mitunter schwer, sich auf etwas anderes zu konzentrieren.

Aber auch ohne Konzentrationsprobleme ist es sinnvoll, das Rauchen aufzugeben. Denn: In Tabakrauch sind über 4800 verschiedene Substanzen enthalten, von denen viele als giftig und krebserregend gelten. Also: Schlag zwei Fliegen mit einer Klappe und wirf Deine Zigaretten dahin, wo sie hingehören: in den Müll! [4]

6

Symptom von anderen Grunderkrankungen

Eine Konzentrationsschwäche kann auch als Symptom einer anderen Erkrankung auftreten und sollte deswegen nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Bei langanhaltenden Problemen oder plötzlicher Verschlimmerung solltest Du deshalb unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Erkrankungen, bei denen Konzentrationsschwäche eine häufige Begleiterscheinung sind:

  • Demenzerkrankungen
  • Psychische Erkrankungen (z.B. Depressionen)
  • Durchblutungsstörungen
  • Niedriger Blutdruck
  • ADHS
  • starke Hormonschwankungen (z.B. während der Menopause)

Wobei Durchblutungsstörungen meist durch Bewegungsmangel und schlechte Ernährung verursacht werden. Aber auch Depressionen werden durch fehlende Aktivität begünstigt und teilweise verstärkt. Du siehst: Alles steht und fällt mit dem Maß an Bewegung und einem gesunden Lebensstil.

Fazit: Gelegentliche Konzentrationsprobleme sind noch ok. Wenn sie über einen längeren Zeitraum auftreten, kannst Du sie meist mit einer kleinen Umstellung der Lebensgewohnheiten wieder in den Griff bekommen.

  • Schlafe ausreichend
  • Bewege Dich mehr
  • Vermeide Stress
  • Ernähre Dich gesund und ausgeglichen
  • Vermeide Nikotin und Alkohol

Welcher dieser Tipps hilft Dir am besten bei Konzentrationsschwäche? Oder hast Du eigene Tipps, die in diesem Artikel nicht genannt wurden? Teile es uns gerne in den Kommentaren mit 🙂

© Depositphotos.com: SIphotography, Valentyn_Volkov

Quellen und wissenschaftliche Studien:
[1] https://www.dak.de/dak/bundes-themen/muedes-deutschland-schlafstoerungen-steigen-deutlich-an-1885310.html
[2] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/814/umfrage/stress-symptome/
[3] https://www.tk.de/centaurus/servlet/contentblob/916666/Datei/61141/TK-Pressemappe-TK-Stressstudie-2016.pdf
[4] https://www.rauchfrei-info.de/informieren/rauchen-gesundheit/

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