Luftreinigende Pflanzen: 5 der besten Zimmerpflanzen für Büro und zu Hause

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29093958/
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Von Dr. med. Oliver Said nach hohen wissenschaftlichen Standards geprüft.

Info

Luftreinigende Pflanzen gegen die dicke Luft im Büro und zu Hause: Was für ein schöner Gedanke. Aber funktionieren luftreinigende Zimmerpflanzen eigentlich? Und welche Pflanzen eignen sich, um Schadstoffe aus der Luft zu filtern?

Die oft zitierte Studie der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA hat den Ruf der Zimmerpflanze als Lufterfrischer maßgeblich geprägt. Wir haben uns das Ganze etwas genauer angeschaut und zeigen Dir in diesem Artikel alles, was Du über luftreinigende Pflanzen wissen musst – natürlich auch 5 der besten Zimmerpflanzen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Schadstoffe in der Luft: An diesen Symptomen erkennst Du sie

  2. Die NASA-Studie: Luftreinigende Zimmerpflanzen – ein Mythos?

  3. Gesund mit Zimmerpflanzen: 6 gesundheitliche Effekte

  4. Unsere Favoriten: Die 5 besten luftreinigenden Pflanzen 

  5. 5 Tipps für die optimale Pflanzenpflege

Zusammenfassung
  • In Innenräumen sind zum Teil zahlreiche Schadstoffe in der Luft, die Deiner Gesundheit auf Dauer schaden können.

  • Klassische Anzeichen von schlechter Luftqualität sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Husten und gereizte Schleimhäute.

  • In den meisten bisherigen Studien wurde der Effekt von luftreinigenden Pflanzen unter Laborbedingungen untersucht. Die Ergebnisse sind deswegen nur schlecht auf Dein Büro oder Zuhause übertragbar.

  • Unsere Top 5 der luftreinigenden Büropflanzen: Einblatt, Drachenbaum, Chrysantheme, Grünlilie, gemeiner Efeu

Schadstoffe in der Luft: An diesen Symptomen erkennst Du sie

Schätzungen zufolge verbringen Menschen in Mitteleuropa durchschnittlich 80 bis 90 Prozent ihres Tages in Innenräumen.[1] Dadurch sind sie unterschiedlichen Schadstoffen (auch bekannt als flüchtige organische Verbindungen) wie Formaldehyd ausgesetzt, die beispielsweise von Möbeln, Teppichen, Textilien oder elektronischen Geräten abgesondert werden.[2]

Diese Schadstoffe können Beschwerden verursachen, die in der Regel schlimmer werden, wenn man sich in dem Gebäude aufhält und nachlassen, sobald man es wieder verlässt.[3] Typische Symptome sind unter anderem:[2,3]

  • Kopfschmerzen

  • Übelkeit und Schwindel

  • Trockene, juckende Haut

  • Müdigkeit und Konzentrationsprobleme

  • Gereizte Schleimhäute, beispielsweise der Augen, Nase und Kehle

  • Husten

Soforttipp: Öffne mehrmals täglich für zehn Minuten die Fenster und verbringe Deine Pausen häufiger an der frischen Luft, um die Beschwerden zu lindern.[3]

Die NASA-Studie: Luftreinigende Zimmerpflanzen – ein Mythos?

Können Pflanzen als natürliche Luftverbesserer eingesetzt werden? Die Antwort darauf ist tatsächlich gar nicht so einfach. Um das zu verstehen, müssen wir ein wenig in der Zeit zurückreisen.

Alles fing mit einer im Jahre 1989 veröffentlichten Studie der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA (National Aeronautics and Space Administration) an. Darin fanden Forscher heraus, dass bestimmte Pflanzen neben der Sauerstoffproduktion in der Lage sind, Schadstoffe aus der Luft zu filtern. Die Medienlandschaft stürzte sich daraufhin auf die Studienergebnisse – und die Idee von Zimmerpflanzen als natürliche Luftreiniger für ein gutes Raumklima war geboren.[4]

Es gibt nur einen kleinen, aber wichtigen Haken an dieser Studie: Sie war nie darauf ausgelegt, festzustellen, ob Pflanzen die Luft in der Wohnung oder dem Büro verbessern können, sondern ob sie in dichten Räumen wie einer Raumstation Schadstoffe filtern können.

Für die Studie wurden verschiedene Pflanzen in knapp einen Kubikmeter große, luftdichte Plexiglaskammern gestellt. Daraufhin wurde jeweils ein Schadstoff in die Kammer gegeben, um die Filterfunktion der Pflanze zu erforschen. Da Du aber (hoffentlich) nicht in einer luftdichten, winzigen Kammer arbeitest und in einem herkömmlichen Gebäude durchgehend Schadstoffe entstehen, sind die Forschungsergebnisse nur schlecht auf Dein Büro übertragbar.

Studien zufolge benötigst Du zwischen zehn und 1000 Pflanzen pro Quadratmeter, um die Luft effektiv zu reinigen.[5]

Gesund mit Zimmerpflanzen: 6 gesundheitliche Effekte

Der Begriff “luftreinigende Pflanzen” ist also ein Trugschluss – zumindest für unsere herkömmlichen Büro- und Wohnräume. Aber das heißt nicht, dass Dein Drachenbaum jetzt zu Kompost werden muss. Es gibt nämlich zahlreiche gesundheitliche Aspekte, warum Pflanzen gut für Dich sind:

  • Stress abbauen: Nicht nur die Pflege, sondern auch die bloße Anwesenheit von Zimmerpflanzen kann nachweislich Stress reduzieren.[6,7,8] 

  • Produktivität steigern: Eine Zimmerpflanze am Arbeitsplatz konnte in mehreren Studien die Produktivität der Testpersonen ankurbeln.[9,10,11]

  • Zufriedener arbeiten: Naturelemente auf der Arbeit können Studien zufolge Deine Jobzufriedenheit steigern.[9,12]

  • Konzentration erhöhen: In einer südkoreanischen Studie stieg die Konzentration von Kindern an, wenn sich eine Pflanze in Sichtweite befand. Interessanterweise konnte weder eine Kunstpflanze noch ein Bild einer Pflanze denselben Effekt erzielen.[13] 

  • Stimmung verbessern: Testpersonen in einer japanischen Studie waren bei der Bearbeitung einer Probeaufgabe glücklicher, wenn sich eine Pflanze in ihrem Zimmer befand.[10]

  • Psychische Erkrankungen behandeln: Studien haben gezeigt, dass die Pflege von Zimmerpflanzen beispielsweise Depressionen und Angststörungen lindern kann.[12,14]

Unsere Favoriten: Die 5 besten luftreinigenden Pflanzen

Es gibt also viele gute Gründe, Dein Büro und Dein Zuhause etwas grüner zu gestalten. Dafür zeigen wir Dir fünf beliebte (und pflegeleichte) luftreinigende Pflanzen und wie Du sie pflegen kannst.

1

Drachenbaum: Die große Pflanze fürs kleine Büro

Drachenbaum-Luftreinigende-Pflanze

Du wolltest schon immer mal einen eigenen, zähmbaren Drachen haben ohne Gefahr zu laufen, Dich zu verbrennen? Dann ist der Drachenbaum (Dracaena marginata) genau das Richtige für Dich. ;-) Mit seinen mehrfarbigen Blättern setzt diese robuste Pflanze schöne Akzente im Büro.

Beachte: Alle Teile des Drachenbaums können giftig für Kinder und Haustiere sein. Da die Blätter aber bitter schmecken und erst größere Mengen zu Vergiftungserscheinungen führen, kommt es nur selten dazu.

Pflegetipps: Der Drachenbaum mag keine direkte Sonneneinstrahlung, da die Blätter sonst schnell verwelken können. Daher ist ein halbschattiger Platz empfehlenswert. Bei Temperaturen zwischen 19 und 25 Grad fühlt er sich besonders wohl.

Die Triebspitzen des Drachenbaums wachsen zum Licht. Deswegen solltest Du ihn etwa alle zwei Wochen drehen, um ihm ein gleichmäßiges Wachstum zu ermöglichen. Halte die Erde stets feucht, ohne dass Staunässe entsteht. Zwischen Frühling und Herbst sollte der Drachenbaum zweimal monatlich gedüngt werden, in den Wintermonaten ist kein Dünger notwendig.

Wusstest Du? Mit der richtigen Pflege kann der Drachenbaum bis zu 2,50 Meter hoch werden und zählt somit eher zu den großen luftreinigenden Pflanzen auf unserer Liste.

2

Grünlilie: Die ungiftige Pflanze fürs Kinderzimmer

Gruenlilie-Luftreinigende-Pflanze

Bislang haben nur Kakteen und Kunstpflanzen bei Dir überlebt? Dann ist die Grünlilie (Chlorophytum comosum) dank ihrer Widerstandsfähigkeit die perfekte luftreinigende Pflanze für Dich.

Übrigens: Diese luftreinigende Zimmerpflanze ist ungiftig und deswegen auch fürs Kinderzimmer geeignet.

Pflegetipps: Die Grünlilie bevorzugt einen hellen Standort, da sich nur so die volle Farbenpracht ihrer Blätter entfalten kann. Allerdings sollte sie während heißer Sommertage nicht in der prallen Sonne stehen, weil die Blätter sonst austrocknen können.

Im Sommer sind 20 Grad Celsius ideal, bei Temperaturen unter zehn Grad kann sie dagegen nur schlecht wachsen. Zwischen Frühling und Herbst sollte die Erde stets feucht sein, in der kälteren Jahreshälfte kann die Feuchtigkeit ein wenig reduziert werden. Zusätzlich kann die Pflanze zwischen März und August einmal wöchentlich gedüngt werden.

3

Einblatt: Die perfekte Zimmerpflanze für Zimmer mit wenig Licht

Einblatt-Luftreinigung

Das Einblatt (Spatiphyllum) ist eine der schönsten luftreinigenden Pflanzen. Sie ist aber nicht nur etwas fürs Auge: Manche Arten verströmen einen vanilleartigen Geruch, wodurch sie bei stickiger Büroluft auch geruchsneutralisierend wirken können.

Achtung: Sowohl der Verzehr als auch die Berührung vom Einblatt können giftig für Kinder, Hunde und Katzen sein und unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen oder Hautreizungen führen. Deswegen sollten Menschen mit Haustieren oder Kindern das Einblatt entweder an einem sicheren Ort platzieren oder zu einer anderen Pflanze greifen.

Pflegetipps: Das Einblatt verträgt keine direkte Sonneneinstrahlung und sollte an einem schattigen bis halbschattigen Ort stehen. Am besten gedeiht die Pflanze bei Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad. Dadurch ist das Einblatt die perfekte luftreinigende Pflanze für die Küche oder das Badezimmer.

Die Erde sollte das ganze Jahr über feucht gehalten werden, ohne dass Staunässe entsteht. Zwischen Frühjahr und Herbst kannst Du das Einblatt zusätzlich einmal pro Woche düngen, in den Wintermonaten sind alle zwei Wochen ausreichend.

Übrigens: Der chinesischen Harmonielehre Feng Shui zufolge beseitigt das Einblatt negative Schwingungen – perfekt für den stressigen Büroalltag. Und wenn Du nicht daran glaubst, hast Du mit dem Einblatt trotzdem eine neue, schöne Pflanze gewonnen. ;-)

4

Chrysantheme: Die farbenfrohe Ergänzung fürs Büro

Luftreinigende Pflanzen Chrysantheme

Die möglicherweise farbenfrohste, luftverbessernde Pflanze ist die Chrysantheme (Chrysanthemum morifolium). Sie schmückt auch zur kühlen Jahreszeit viele Gärten. Kein Wunder: Mit ihren bunten Blüten sorgt sie für etwas Lebhaftigkeit und ruft Erinnerungen an warme Sommertage hervor.

Achtung: Der Verzehr von einige Arten der Chrysantheme kann giftig für Kinder, Hunde und Katzen sein, weswegen auch diese Pflanze an einem sicheren Ort platziert werden sollte. Falls Dein Kind oder Dein Haustier dennoch etwas von der Chrysantheme gegessen hat, solltest Du einen Arzt oder Tierarzt aufsuchen.

Manche Menschen reagieren allergisch auf Chrysanthemen. Deswegen solltest Du zunächst herausfinden, ob Allergiker in Deinem Büro arbeiten, bevor Du diese luftreinigende Pflanze aufstellst.

Pflegetipps: Die Chrysantheme gedeiht am besten am Nordfenster im Halbschatten und fühlt sich bei Temperaturen zwischen zwölf und 19 Grad am wohlsten. Gieße sie immer dann, wenn die Erde bereits oberflächlich angetrocknet ist, und dünge sie zwischen April und September.

5

Gemeiner Efeu: Die hängende Pflanze für dunkle Räume

Luftreinigende Büropflanzen gemeiner Efeu

Der gemeine Efeu (Hedera helix) ist ein Klassiker unter den hängenden, luftreinigenden Pflanzen. Er ist nicht nur schön anzusehen, sondern kann beispielsweise auch als Sichtschutz oder Verzierung von kahlen Bürowänden verwendet werden.

Achtung: In kleinen Mengen kann der gemeine Efeu heilsam sein, jedoch solltest Du nicht auf die Idee kommen, ihn selbst zu verarbeiten. Der Verzehr kann nämlich insbesondere für Kinder, Hunde und Katzen giftig sein. Um also auf der sicheren Seite zu sein, kannst Du diese Pflanze in einem Hängetopf platzieren, damit weder Kinder noch Haustiere etwas davon essen können.

Pflegetipps: Der gemeine Efeu mag es sonnig, sollte jedoch nicht der prallen Sonne ausgeliefert werden. Er kommt aber auch mit wenig Licht aus und bevorzugt kühle Temperaturen (ungefähr 19 Grad im Sommer und 15 Grad im Winter). Dadurch ist er die perfekte luftreinigende Pflanze für das Schlafzimmer.

Da er bei Staunässe schnell eingeht, solltest Du ihn nur gießen, wenn die Erde oberflächlich komplett angetrocknet ist. Der Efeu kann einmal im Monat gedüngt werden.

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5 Tipps für die optimale Pflanzenpflege

Gehen die Pflanzen bei Dir im Büro ständig ein? Dann wird es höchste Zeit, sich mit der optimalen Pflanzenpflege zu befassen. Dafür haben wir 5 Tipps zur Pflanzenpflege für Dich und Dein Team:

  1. Teilt einen Pflanzendienst ein: Legt fest, wer für die Pflanzenpflege verantwortlich ist. Wenn sich niemand bereit erklärt, kann der Pflanzendienst auch in regelmäßigen Abständen rotieren.

  2. Informiert Euch: Macht Euch von vornherein über die Bedürfnisse Eurer neuen Büropflanze schlau. Wichtige Informationen über die Pflanze (beispielsweise wie oft sie gegossen oder gedüngt werden soll) können beispielsweise am Topf vermerkt werden, damit der Pflanzendienst weiß, was zu tun ist. 

  3. Verwendet Bewässerungssysteme: Besonders praktisch sind automatisierte Bewässerungssysteme, bei denen sich die Bewässerungszeiten individuell programmieren lassen. So bekommen die Pflanzen auch an Wochenenden und Feiertagen genügend Wasser.

  4. Findet einen idealen Ort: Findet einen Platz, an dem sich die Pflanze wohlfühlt und lange gesund bleibt. Dabei sollten Orte in der Nähe der Heizung oder der Klimaanlage unbedingt vermieden werden.

  5. Beachtet die Topfgröße: Ist der Topf zu groß, gelangen die Wurzeln möglicherweise nicht an das Wasser in der Erde. Ist der Topf wiederum zu klein, hat die Pflanze nicht genug Platz, um zu wachsen. Findet deswegen eine Topfgröße, die zu Eurer Pflanze passt. 

Zusatztipp: Wachsen die Wurzeln entweder nach oben oder unten aus den Bodenlöchern heraus, ist dies ein Zeichen, dass der Topf zu klein ist.

Fazit

Pflanzen sind vielleicht nicht die effektivste Methode, um Schadstoffe aus Deiner Umgebung zu filtern. Es gibt aber auf jeden Fall viele erwiesene gesundheitliche Effekte von Pflanzen – gute Gründe für etwas mehr Botanik in Deinem Leben gibt es also allemal.

Wir hoffen, dass wir Dir die Vorzüge von Pflanzen näher bringen konnten und möchten Dir gerne noch dieses Zitat mit auf den Weg geben:

„Ich züchte Pflanzen aus vielen Gründen: Um meine Augen und meine Seele zu erfreuen, um die Elemente und meine Geduld herauszufordern, für Neues und Nostalgie, aber vor allem aus Freude, sie wachsen zu sehen.”

David Hobson (Amerikanischer Politiker)

Hast Du Erfahrungen mit luftreinigenden Pflanzen im Büro gemacht? Dann schreib uns doch mal in den Kommentaren!

© Depositphotos.com/stokkete, NewAfrica, jonny4c, teresinagoia, BalaguR, Myimagine

[1] Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz. Innenraumluft. URL: https://www.bmuv.de/themen/gesundheit-chemikalien/gesundheit/innenraumluft. Letzter Abruf: 12.09.22

[2] Soni V, Singh P, Shree V, Goel V. Effects of VOCs on Human Health. Air Pollution and Control. 2018. doi: 10.1007/978-981-10-7185-0_8.

[3] National Health Service. Sick building syndrome. URL: https://www.nhs.uk/conditions/sick-building-syndrome/. Letzter Abruf: 12.09.22

[4] Wolverton BC, Johnson AH, Bounds K. Interior Landscape Plants for Indoor Air Pollution Abatement. 1989.

[5] Cummings BE, Waring MS. Potted plants do not improve indoor air quality: a review and analysis of reported VOC removal efficiencies. J Expo Sci Environ Epidemiol. 2020 Mar;30(2):253-261. doi: 10.1038/s41370-019-0175-9. Epub 2019 Nov 6. PMID: 31695112.

[6] Lee MS, Lee J, Park BJ, Miyazaki Y. Interaction with indoor plants may reduce psychological and physiological stress by suppressing autonomic nervous system activity in young adults: a randomized crossover study. J Physiol Anthropol. 2015 Apr 28;34(1):21. doi: 10.1186/s40101-015-0060-8. PMID: 25928639; PMCID: PMC4419447.

[7] Beukeboom CJ, Langeveld D, Tanja-Dijkstra K. Stress-reducing effects of real and artificial nature in a hospital waiting room. J Altern Complement Med. 2012 Apr;18(4):329-33. doi: 10.1089/acm.2011.0488. Epub 2012 Apr 10. PMID: 22489806.

[8] Park SH, Mattson RH. Ornamental indoor plants in hospital rooms enhanced health outcomes of patients recovering from surgery. J Altern Complement Med. 2009 Sep;15(9):975-80. doi: 10.1089/acm.2009.0075. PMID: 19715461.

[9] Nieuwenhuis M, Knight C, Postmes T, Haslam SA. The relative benefits of green versus lean office space: three field experiments. J Exp Psychol Appl. 2014 Sep;20(3):199-214. doi: 10.1037/xap0000024. Epub 2014 Jul 28. PMID: 25068481.

[10] Shibata S, Suzuki N. Effects of an indoor plant on creative task performance and mood. Scand J Psychol. 2004 Nov;45(5):373-81. doi: 10.1111/j.1467-9450.2004.00419.x. PMID: 15535806.

[11] Bringslimark T, Hartig T, Patil G. Psychological Benefits of Indoor Plants in Workplaces: Putting Experimental Results into Context. HortScience: a publication of the American Society for Horticultural Science. 2007. doi: 42. 10.21273/HORTSCI.42.3.581.

[12] An M, Colarelli SM, O'Brien K, Boyajian ME. Why We Need More Nature at Work: Effects of Natural Elements and Sunlight on Employee Mental Health and Work Attitudes. PLoS One. 2016 May 23;11(5):e0155614. doi: 10.1371/journal.pone.0155614. PMID: 27214041; PMCID: PMC4877070.

[13] Oh YA, Kim SO, Park SA. Real Foliage Plants as Visual Stimuli to Improve Concentration and Attention in Elementary Students. Int J Environ Res Public Health. 2019 Mar 5;16(5):796. doi: 10.3390/ijerph16050796. PMID: 30841505; PMCID: PMC6427160.

[14] de Seixas M, Williamson D, Barker G, Vickerstaff R. Horticultural therapy in a psychiatric in-patient setting. BJPsych Int. 2017 Nov 1;14(4):87-89. doi: 10.1192/s2056474000002087. PMID: 29093958; PMCID: PMC5663021.

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