Yoga: Was Yoga ist und wie Du es lernen kannst

Yoga

Ob Fitness-YouTuber oder verspannter Mathelehrer – Yoga scheint jeden zu begeistern. Aber was ist Yoga eigentlich? Was macht die jahrtausendealte Technik so besonders? Und was soll eigentlich der Unterschied zwischen Hatha-, Yin- und Kundalini-Yoga sein?

Wenn Du auch mehr über die weite Welt des Yogas erfahren willst, dann bleib dran: Wir beantworten die häufigsten Fragen und erklären Dir ein paar Grundlagen, damit Du möglichst schnell Yoga lernen kannst –  und auch weißt, warum Du diese Verrenkungen auf der Yoga-Matte überhaupt machst.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Yoga? Yoga-Philosophie und Konzept

Yoga ist so populär wie nie zuvor: Schätzungen zufolge gibt es derzeit ungefähr 300 Millionen Yoga-Anhänger weltweit.[1] In Deutschland sind es bereits ungefähr acht Millionen Menschen, die zumindest immer mal wieder die Yoga-Matte ausrollen – und es werden von Jahr zu Jahr mehr.[2]

Aber was ist Yoga eigentlich? Um das herauszufinden, sollte vielleicht erst mal geklärt werden, was es nicht ist.

Yoga ist nämlich nicht dieses spirituelle Ganzkörperworkout, für das es zumindest im Westen häufig gehalten wird: Neben den bekannten Körperhaltungen (Asanas), beinhaltet Yoga noch viele weitere Bereiche, beispielsweise verschiedene Atemübungen (Pranayama) und Meditationen und kann darüber hinaus Einfluss auf viele weitere Lebensbereiche nehmen, wie zum Beispiel die Ernährung.

Der bekannte Indologe Erich Frauwallner hat Yoga folgendermaßen zusammengefasst:[3]

Unter Yoga versteht der Inder das Streben, vermittels systematischer Schulung des Körpers und Geistes auf dem Weg innerer Sammlung durch unmittelbares Schauen und Erleben die erlösende Erkenntnis oder die Erlösung selbst zu erlangen. Er ist also keine Lehre, sondern eine Methode, und kann als solches mit den verschiedensten Lehren in Verbindung treten.

Erich Frauwallner (Indologe)

Wenn Du also ausschließlich die körperlich anstrengenden Yoga-Übungen machen willst, ist das vollkommen in Ordnung. Schließlich gibt es viele gesundheitliche Vorzüge von Bewegung und in einigen moderneren Yoga-Stilen kommst Du auch vollkommen ohne spirituelle Einflüsse aus. Yoga kann aber so viel mehr sein als nur Sport.

Was ist der Unterschied zwischen Yoga und Pilates? Obwohl Yoga und Pilates durch die verschiedenen körperlichen Übungen sehr ähnlich aussehen können, gibt es dennoch einen großen Unterschied: Während Pilates eine Art modernes, kontrolliertes Ganzkörpertraining ist, werden beim weitaus älteren Yoga neben den körperlichen Übungen auch unterschiedliche mentale Übungen verwendet. 

Im Zweifelsfall kannst Du beides einfach mal ausprobieren. Oder Du versuchst es mit dem sogenannten Yogilates, einer Kombination aus Yoga und Pilates.

Wurzeln und Geschichte von Yoga

Yoga ist mindestens 3500 Jahre alt und kommt aus Indien. Damals sah Yoga noch etwas anders aus als heutzutage: In den jahrtausendealten hinduistischen Textsammlungen (den sogenannten Veden) heißt es nämlich, dass beim Yoga ursprünglich verschiedene Opferhandlungen und Ekstasetechniken verwendet wurden, um den Göttern näherzukommen und sie zu ehren.

Die Opfergaben wurden im Laufe der Zeit aber (zum Glück) abgewandelt: Die Yogis – so nennt man nämlich die Menschen, die Yoga machen – erkannten, dass das Göttliche in allem ist, auch in einem selbst. Tiere und Ähnliches zu opfern, wurde dadurch überflüssig: Praktizierende wollten lieber das innere Göttliche finden, um ihm innere Opfergaben zu präsentieren, beispielsweise den Atem im Rahmen einer Meditation.

Die Bhagavad Gita: Die Yoga-Grundlagen als Geschichte

Einige wichtige Yoga-Grundlagen werden in der Bhagavad Gita beschrieben, eine der zentralen heiligen Schriften im Hinduismus. Darin wird der Prinz Arjuna von dem Gott Vishnu in den drei Wegen des Yogas unterrichtet. Durch diese sollen Menschen die Erlösung (Moksha) erhalten und so aus dem Kreislauf der Wiedergeburten ausbrechen:

  • Karma-Yoga, dem sogenannten Yoga des aktiven Tuns, dass Du also selbstlos handeln sollst.

  • Bhakti-Yoga, dem Yoga der liebenden Hingabe an das Göttliche

  • Jnana-Yoga, dem Yoga der Erkenntnis, dass Du also wahres Wissen erlangst, indem Du Dich mit den existenziellen Fragen des Lebens befasst.

Dabei ist ein wichtiger Hinweis von Vishnu, dass jeder Mensch Yoga praktizieren kann. Man solle sich also nicht von unvorteilhaften Umständen aufhalten lassen, sondern lieber das Beste daraus machen. Schließlich könne aus der inneren Einstellung viel Leid entstehen – eine entsprechende Geisteshaltung könne den Praktizierenden wiederum von diesem Leid erlösen.

Yoga war demnach nicht nur eine Methode, um sich mit dem Göttlichen zu verbinden. Es war auch ein Mittel, um Selbsterkenntnis zu erlangen und das eigene Schicksal mitzubestimmen.

Die Entwicklung zum Hatha-Yoga

Basierend auf diesen Erkenntnissen entstand im 8. Jahrhundert nach Christus das sogenannte Hatha-Yoga. Neben den bekannten Körperhaltungen (Asanas) entstanden dabei noch viele weitere Techniken wie Atemübungen (Pranayama), Reinigungsübungen (Kriyas) und verschiedene Körper- und Fingergesten (Mudras).

Yoga Geschichte

Welche verschiedenen Yoga-Arten gibt es?

Bevor Du Dich im Yoga-Studio anmeldest, solltest Du zunächst einen passenden Yoga-Stil finden: Es gibt nämlich ungefähr 100 verschiedene Yoga-Arten. Um Dir die Wahl etwas zu erleichtern, haben wir Dir hier einige der bekanntesten Yoga-Stile zusammengestellt:

Hatha-Yoga: Die bekannteste Yoga-Art

Hatha-Yoga ist wohl der bekannteste und populärste Yoga-Stil. Er ist der Stil, an den die meisten Leute denken, wenn sie Yoga hören und er bildet die Grundlage vieler weiterer Yoga-Arten. Neben den körperlichen Übungen (Asanas) sind die wichtigsten Bestandteile des Hatha-Yogas die Atemübungen (Pranayama) und Meditationen.

Kundalini-Yoga: Fokus auf Energie und Chakren

Kundalini-Yoga ist ein dynamischer Stil, in dem intensive Körper- und Atemübungen verwendet werden. Es gibt viele verschiedene Variationen dieses Yoga-Stils, grundsätzlich soll aber die innere Energie (die sogenannten Kundalini) erweckt und in das oberste Chakra gebracht werden.

Yin-Yoga: Ruhiger, aber fordernder Yoga-Stil

Yin-Yoga ist ein ruhiger, langsamer Stil, um körperliche und geistige Anspannungen abzubauen. Dabei werden erstrangig Dehnübungen verwendet, ohne aktiv die Muskeln anzuspannen. Die verschiedenen Haltungen werden meistens über mehrere Minuten (überwiegend im Liegen oder Sitzen) gehalten, weswegen Yin-Yoga insbesondere für Anfänger äußerst fordernd sein kann. 

Hier zeigen wir Dir eine Yin-Yoga-Routine gegen Rückenschmerzen:

Ashtanga-Yoga: Dynamisch und herausfordernd

Viele Menschen sind der Meinung, Ashtanga-Yoga sei der schwierigste Yoga-Stil überhaupt. Das liegt nicht nur an den kraftvollen Bewegungen und vielen Sprüngen, sondern auch an den langen Übungsserien: Im Asthanga-Yoga gibt es nämlich insgesamt sechs Serien, die wiederum aus mehreren Übungen bestehen. Dabei sind die Reihenfolge und die Ausführung der Übungen genau beschrieben – “leichte” Varianten der Übungen gibt es nicht.

Ashtanga-Yoga benötigt viel Disziplin: Es dauert häufig mehrere Monate bis Jahre, bis Praktizierende die 41 Asanas der ersten Serie beherrschen.

Vinyasa-Yoga: Kreativer Flow

Das Wort “Vinyasa” kommt aus dem altindischen Sprache Sanskrit, und beschreibt den sanften Übergang von einer Körperhaltung in die nächste. Vinyasa-Yoga kann als eine Abwandlung des Ashtanga-Yoga angesehen werden: Während beim Ashtanga-Yoga immer die gleiche Übungsabfolge erfolgt, kann die Reihenfolge der Übungen bei Vinyasa-Yoga variieren.

Power-Yoga

Power-Yoga stammt aus den USA und ist eine Abwandlung der klassischen indischen Yoga-Stile. Im Vergleich zu den meisten Yoga-Arten ist es deutlich weniger spirituell: Meditationen und Atemübungen wirst Du hier also kaum finden, dafür eine Praxis, die mehr einem Ganzkörperworkout als einer “klassischen” Yoga-Routine ähnelt.

Du bist neugierig geworden? Dann haben wir hier ein Power-Yoga-Programm für Anfänger:

Yoga Nidra

Nidra bedeutet soviel wie “Schlaf” und genau darum geht es bei diesem Yoga-Stil. Beim Yoga Nidra soll der sogenannte “yogische Schlaf” herbeigeführt werden, also ein Zustand wie in Trance zwischen Wachsein und Schlaf. Körperlich anstrengende Übungen gibt es bei diesem Yoga-Stil nicht – es handelt sich eher um eine Art Entspannungsübung, die größtenteils auf dem Rücken stattfindet.

Yoga und Gesundheit: Wirkung und Vorteile

Spätestens seitdem Yoga in der westlichen Welt angekommen ist, versuchen Forscher den gesundheitlichen Nutzen dieser Praxis zu ermitteln. Dadurch wurden über die Jahre viele Studien veröffentlicht, die zeigen, dass Yoga nicht nur gut für den Geist, sondern auch für den Körper sein kann. Die wichtigsten gesundheitlichen Effekte haben wir Dir hier zusammengestellt:[4-27]

  • Baut Stress ab: Eine der Hauptmotivationen für Yoga wurde mittlerweile durch Studien belegt: Yoga kann Dir nämlich nachweislich mehr Energie und Gelassenheit schenken und somit zur Stressbewältigung eingesetzt werden.[4,5] 

  • Verbessert Beweglichkeit: Studien zeigen, dass Dich bereits wenige Wochen Yoga beweglicher machen können.[6,7,8]

  • Fördert mentale Gesundheit: Studien zufolge kann Yoga nicht nur bei der Therapie von Depressionen helfen, sondern auch das Burnout-Risiko verringern.[9-12]

  • Baut Kraft auf: Viele Yoga-Übungen können ganz schön anstrengend sein (und einen massiven Muskelkater verursachen). Deswegen ist es kaum verwunderlich, dass Du mit Yoga-Übungen nachweislich Deine Muskeln aufbauen und kräftigen kannst.[7,13,14] 

  • Lindert Schmerzen: Studien haben ergeben, dass Yoga bei chronischen Schmerzen helfen und dadurch die Lebensqualität der Betroffenen verbessern kann.[15,16]

  • Fördert Achtsamkeit: Yoga kann helfen, achtsamer zu leben, den Moment also voll wahrzunehmen.[17] Das ist kaum verwunderlich: Schließlich lernst Du beim Yoga, Deinen Körper und Deinen Geist gezielt auf Deine Yoga-Praxis zu fokussieren.

  • Yoga zum Abnehmen: Tatsächlich hilft Dir beim Yoga nicht nur der erhöhte Kalorienverbrauch, um abzunehmen: Unter anderem können die Stressreduktion und die gesteigerte Achtsamkeit das Risiko für Übergewicht reduzieren.[17]

  • Verbessert Gleichgewicht: Sei es, um Stürze zu vermeiden oder um Seiltänzer zu werden: Studienergebnisse weisen darauf hin, dass Yoga helfen kann, nicht nur Dein inneres, sondern auch Dein äußeres Gleichgewicht zu verbessern.[18,19]

  • Stärkt Herz-Kreislauf-System: Yoga kann nachweislich Dein Herz-Kreislauf-System stärken, beispielsweise indem es Deinen Blutdruck senkt.[20,21,22]

  • Verbessert Schlaf: Yoga kann Deinen Geist beruhigen und somit bei Schlafstörungen helfen.[23] Hier ist insbesondere der Yoga-Stil Yoga Nidra interessant, der nachweislich die Schlafqualität verbessern kann.[24]

  • Steigert Selbstwertgefühl: Studien haben gezeigt, dass Du mit Yoga Deine Selbstliebe und Selbstzufriedenheit stärken kannst.[25,26] Dies funktioniert Forschern zufolge besonders gut, wenn Du Deine Yoga-Erfolge nicht mit denen anderer Yogis vergleichst.[26] 

  • Verbessert Hirnleistung: Studien weisen darauf hin, dass Yoga gut für das Gehirn ist: Yoga kann nämlich sowohl die Hirnleistung als auch die Hirnstrukturen ausbauen.[27]

Yoga für Kinder und Jugendliche: Es gibt auch viele gute Gründe für Yoga in der Schule: Studien haben nämlich gezeigt, dass Yoga die Laune und Resilienz von Kindern verbessern und Stress abbauen kann.[28]

Man kann den Wert von Yoga nicht beschreiben, man muss ihn erfahren.

B.K.S. Iyengar (Yoga-Lehrer und Gründer des Iyengar-Yoga)

Yoga lernen: Tipps, Grundlagen und Antworten auf die häufigsten Fragen

Als Yoga-Anfänger kann es manchmal ganz schön schwierig sein, in die riesige Yoga-Welt einzutauchen. Damit Du also möglichst schnell loslegen kannst, haben wir Dir hier einige der häufigsten Yoga-Fragen beantwortet.

Weitere Tipps für Neulinge findest Du in unserem Artikel über Yoga für Anfänger.

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Kann jeder Yoga lernen und praktizieren?

Ein ganz klares Ja! Egal, welches Alter, Geschlecht oder Fitnesslevel: Es gibt so viele verschiedene Yoga-Stile, dass wirklich für jeden etwas dabei ist:

  • Du möchtest ordentlich schwitzen und scherst Dich nicht um spirituelle Einflüsse? Dann ist womöglich Power-Yoga für Dich geeignet.

  • Du suchst einen entspannenden Yoga-Stil mit vielen sanften Bewegungen? Dann solltest Du unbedingt Yin-Yoga ausprobieren.

  • Du leidest unter Schlafstörungen und suchst einen Yoga-Stil, mit dem Du richtig entspannen kannst? Dann ist Yoga Nidra möglicherweise genau das Richtige für Dich.

2

Ist Yoga schwierig?

Wenn die Frage lautet, ob es körperlich anstrengende Yoga-Stile gibt, ist die Antwort ganz eindeutig: Ja. Aber was heißt “schwierig” überhaupt? Und ist schwierig denn immer etwas Schlechtes?

Ein Beispiel: Für Menschen, die die körperliche Herausforderung suchen, sind Yoga-Stile, bei denen sie am Ende schweißgebadet auf der Matte liegen, genau das Richtige – sie finden es anstrengend, sind aber am Ende froh, dass sie es gemacht haben. Für diese Menschen könnte es dagegen langweilig und “schwierig” sein, minutenlang auf der Matte zu liegen und verschiedene Atemübungen und Meditationen zu absolvieren.

Ob etwas schwierig ist oder nicht, ist maßgeblich abhängig von Deinen Erwartungen an Dich und Deine Yoga-Praxis. Finde also einen Yoga-Stil, der Dir Spaß macht – dann werden selbst herausfordernde Übungen keine Qual für Dich sein. 

Sei nicht zu streng mit Dir: Insbesondere als Anfänger wirst Du manche Übungen abbrechen oder abwandeln müssen – und das ist überhaupt kein Problem. Es ist keine Schande, Hilfsmittel wie Yoga-Klötze und -Gurte zu verwenden, und es ist auch vollkommen normal, wenn Du während eines anstrengenden Yoga-Programms hin und wieder eine Pause einlegst. 

Yoga braucht Übung, und es kann Jahre dauern, bis Du auf dem Level Deines Yoga-Lehrers bist. Dennoch wirst Du schnell sehen, dass Dir Yoga mit der Zeit immer leichter fallen wird. Also bleib dran, frag Deinen Lehrer nach Tipps und nicht vergessen: Yoga soll sich an Dich anpassen und nicht umgekehrt.

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Brauche ich einen Lehrer, um Yoga zu lernen?

Ja, am besten schon. Du kannst zwar auch ohne Lehrer Yoga lernen; schließlich gibt es mittlerweile dank Apps, DVDs oder Internet viele Möglichkeiten (zum Beispiel unseren YouTube-Kanal).

Insbesondere für Anfänger ist es dennoch sinnvoll, zunächst einen Yoga-Lehrer aufsuchen. Denn so schön es auch ist, zu Hause vor dem Bildschirm zu üben, hat ein Yoga-Lehrer vor Ort viele Vorteile. Er ist nämlich nicht nur der perfekte Ansprechpartner für Deine Yoga-Fragen, sondern kann auch Deine Technik korrigieren und Dir hilfreiche Tipps geben. So kannst Du beispielsweise das Verletzungsrisiko bei schwierigen Asanas reduzieren.

Dabei ist es manchmal gar nicht so leicht, einen passenden Yoga-Lehrer zu finden: Dieser sollte sich nämlich nicht nur Zeit für Dich nehmen, sondern Du solltest Dich bei ihm auch wohlfühlen. Wenn das nicht der Fall ist, solltest Du Dir lieber einen neuen Lehrer suchen.

Wusstest Du: Im alten Indien war es üblich, dass der Yoga-Unterricht nur mit einem einzigen Schüler stattfand.[3] Durch die modernen Yoga-Gruppen ist dieses persönliche Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler zunehmend verloren gegangen.

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Wo kann ich Yoga üben?

Das Schöne am Yoga ist, dass Du nur sehr wenig bis gar nichts dafür brauchst: Ob also im Wohnzimmer, am Strand oder im Wald – Du kannst Yoga beinahe überall in Deinen Alltag einbauen und auch problemlos als Mittel für mehr Bewegung am Arbeitsplatz verwenden. Als Anfänger solltest Du aber am besten im Yoga-Studio starten, zusammen mit Deinem Yoga-Lehrer.

Yoga lernen
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Wie oft in der Woche sollte ich Yoga praktizieren?

Die Frage ist nur schwierig zu beantworten. Denn tatsächlich gibt es nicht die eine, perfekte Anzahl an wöchentlichen Yoga-Einheiten, die für jeden stimmt. Häufig wird zwar empfohlen, zwei- bis drei Yoga-Sessions pro Woche zu absolvieren – es ist aber auch vollkommen in Ordnung, wenn Du nur einmal in der Woche Yoga machst.

Denn viel wichtiger als die Anzahl der wöchentlichen Yogastunden ist es, dass Du regelmäßig die Matte ausrollst und Spaß dabei hast. Also quäle Dich bitte nicht jeden zweiten Tag ins Yoga-Studio, wenn Du keine Lust darauf hast. Und bitte sei nicht frustriert, wenn Du an einem regnerischen Sonntag lieber zu Hause bleibst. Etwas Disziplin brauchst Du zwar, aber dennoch sollst Du aus freien Stücken und mit Freude Yoga praktizieren.

Wenn Du Deine drei wöchentlichen Yoga-Einheiten nämlich eher als Zwang siehst, kann es sein, dass Du schnell die Motivation verlierst und dem Yoga nicht die Chance gibst, die es verdient. Schließlich soll Yoga Stress abbauen und ihn nicht etwa noch verstärken.

Yoga passt sich dem Menschen an und nicht umgekehrt.

Tirumalai Krishnamacharya (Yoga-Lehrer und “Vater des modernen Yogas”)
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Welches Yoga-Zubehör brauche ich?

Für die allermeisten Yoga-Stile brauchst Du nur sehr wenig bis gar nichts: 

  • Das wichtigste Zubehör ist eine Yoga-Matte. Diese sollte möglichst rutschfest sein, um Dir Stabilität bei den Übungen zu schenken. 

  • Yoga-Blöcke und -gurte können insbesondere Anfängern bestimme Übungen erleichtern.

  • Du kannst auch eine Decke verwenden, um Dich bei den Entspannungshalten zuzudecken.

  • Sitzkissen oder -bänkchen können bei unterschiedlichen Sitzhaltungen hilfreich sein.  

Wenn Du zu Hause Yoga praktizieren willst, kann es auch schön sein, Deine Umgebung angenehm zu gestalten: Du kannst Dir beispielsweise ein paar schöne Pflanzen besorgen oder vor den Übungen das Licht dimmen und angenehme Musik anmachen, um in Stimmung zu kommen.

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Wie ist eine Yoga-Stunde aufgebaut?

Obwohl der Ablauf einer Yoga-Stunde stark von Lehrer und Yoga-Stil abhängen, gibt es dennoch einige klassische Elemente, die oft verwendet werden. Häufig laufen Yoga-Stunden ungefähr so ab:

  • Anfangsentspannung oder Meditation 

  • Atemübungen (Pranayama

  • Aufwärmübungen, beispielsweise ein Sonnengruß

  • Körperliche Übungen (Asanas)

  • Schlussentspannung

Teil vieler Yoga-Stunden ist der sogenannte Sonnengruß. Hier zeigen wir Dir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung:

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Was muss ich zum Yoga anziehen?

Wahrscheinlich wirst Du ein wenig herumprobieren, bis Du die perfekte Yoga-Kleidung gefunden hast. Eine feste Kleiderordnung gibt es beim Yoga aber nicht – die Hauptsache ist, dass Du Dich wohlfühlst. Dennoch haben wir ein paar Tipps, die Dich bei der Kleiderwahl möglicherweise unterstützen:

Für eine ausreichende Bewegungsfreiheit solltest Du darauf achten, dass Deine Kleidung weit genug oder elastisch ist. Deine Kleidung sollte aber auch nicht zu weit sein, weil Du Dich bei den Übungen ansonsten darin verheddern könntest.

Klassischerweise wird Yoga barfuß praktiziert – Deine Sportschuhe kannst Du also im Schrank lassen. Das hat zum einen hygienische Gründe, auf der anderen Seite bekommst Du so ein besseres Gefühl für die Übungen. Wenn Du dennoch etwas an den Füßen tragen willst, solltest Du rutschfeste Socken anziehen.

Yoga Anleitung
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Ist Yoga eine Religion?

Nicht nur die überzeugten Anhänger, sondern auch die vielen spirituellen Techniken lassen es manchmal so aussehen, als wäre Yoga eine eigene Religion. Und das zu Recht: Denn Yoga wurde ursprünglich insbesondere durch religiöse Einflüsse aus dem Hinduismus geformt. So sind zum Beispiel immer noch einige Übungen nach hinduistischen Göttern benannt.

Mittlerweile ist Yoga aber vollkommen losgelöst von Religionen. Solange Du also Yoga praktizieren willst, ist es egal, ob Du selbst irgendeiner Religion angehörst oder nicht.

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Yoga-Lexikon: Die wichtigsten Yoga-Begriffe

Besonders als Anfänger kann die Yoga-Welt ganz schön verwirrend sein. Aber keine Bange – wir erklären Dir hier einige der häufigsten Begriffe, damit Du auch verstehst, was Dein Yoga-Lehrer von Dir will.

Asana: Körperhaltungen im Yoga

Asanas sind die Körperhaltungen im Yoga. Ursprünglich gab es nur eine Asana, den Lotossitz, mittlerweile gibt es aber Hunderte von ihnen. Das führte irgendwann dazu, dass die Menschen im Westen davon ausgingen, dass Yoga nur aus Asanas besteht – obwohl sie nur der Gipfel des Yoga-Eisbergs sind.

Wichtig bei den Asanas ist, dass sie möglichst ruhig und kontrolliert erfolgen. Ein ruhiger Körper soll nämlich auch dem Geist helfen, ruhiger und entspannter zu werden. Deswegen solltest Du immer das richtige Maß finden: Es ist nicht hilfreich, immer besonders komplizierte und fordernde Asanas zu suchen, wenn Du sie bereits nach wenigen Sekunden abbrechen musst.

Wenn auch Du nach Asanas suchst, kannst Du bei unserem Artikel über Yoga-Übungen oder unserem YouTube-Kanal vorbeischauen.

Yoga Stellungen

Der Lotossitz

Pranayama

Bei Pranayama handelt es sich um die verschiedenen Atemübungen, die beim Yoga verwendet werden. Im Leitfaden des Yoga, dem sogenannten Yogasutra, heißt es, dass unser Atem in der Regel unregelmäßig und unruhig ist – genauso wie unser Geist. Die unterschiedlichen Atemübungen sollen wiederum dabei helfen, die Lebensenergie (Prana) frei fließen zu lassen und den Geist zu beruhigen.

Chakra

Bei Chakren handelt es sich um angenommene Energiezentren, die in der klassischen Darstellung entlang Deiner Wirbelsäule verteilt sind. Im Hinduismus gibt es sieben Hauptchakren, die verschiedene Bewusstseinsebenen darstellen sollen.

Durch die Yoga-Praxis soll die innere Energie (die sogenannte Kundalini) von der Basis unserer Wirbelsäule durch die Chakren nach oben steigen. Hat sie das oberste Chakra erreicht, soll dies dem Praktizierenden das höchste Glück bescheren.

Chakra Yoga

Darstellung der sieben Hauptchakren

Mudra

Mudras sind Körpergesten, mit denen die Lebensenergie verdichtet und gelenkt werden soll. Abhängig von der Mudra soll dies verschiedene Auswirkungen auf den Körper und Geist haben. So gibt es beispielsweise Mudras, die den Geist entspannen oder die Atmung anregen sollen.

Am bekanntesten sind die Mudras mit den Händen und Fingern. Es gibt aber auch Mudras, für die andere Körperteile, wie die Zunge oder die Augen, verwendet werden.

Mudra Yoga

Mehrere Mudras mit Händen und Fingern

Mantra

Ein Mantra ist eine heilige Silbe, ein heiliges Wort oder ein heiliger Klang. Mantras werden häufig im Rahmen einer Yoga-Praxis verwendet. Es gibt viele verschiedene Mantras, am bekanntesten ist aber das Mantra “Om”. Dieses symbolisiert im Hinduismus den Urklang, durch dessen Vibrationen das gesamte Universum entstanden sein soll.

Mantra Yoga

Om-Zeichen in der indischen Schrift Devanagari

Kriya

Kriyas sind körperliche Reinigungstechniken, mit denen der physische Körper gesäubert werden soll. Kriyas können zum Beispiel Atemübungen sein, mit denen die Lunge gereinigt werden soll – aber auch beispielsweise Einläufe, um Deinen Darm zu spülen.

Ursprünglich wurden Kriyas entwickelt, um vor Krankheiten zu schützen und die Hygiene fördern. In der modernen, westlichen Welt haben viele Kriyas jedoch an Wichtigkeit verloren, da die meisten Praktizierenden (hoffentlich) reinlich genug sind. 

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Fazit

Wir hoffen, dass wir Dir einige hilfreiche Tipps und Grundlagen für Deine Yoga-Praxis zeigen konnten. Jetzt solltest Du aber selbst die Yoga-Matte ausrollen und aktiv werden!

Yoga besteht zu einem Prozent aus Theorie und zu 99 Prozent aus Praxis und Erfahrung.

Krishna Pattabhi Jois (Bekannter Yoga-Lehrer)

Also such Dir einen passenden Yoga-Stil und einen guten Lehrer und mach Dich auf die Reise in die wunderbare und vielfältige Welt des Yogas – möglicherweise wirst Du sie dann nie mehr verlassen wollen.

Hast Du noch weitere Tipps oder spannende Infos über Yoga? Dann schreib uns doch mal in den Kommentaren!

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[1] International Yoga. Non-profits we support. URL:  https://www.internationalyoga.com/IY-Travel-Impact-Program. Letzter Abruf: 04.01.23

[2] Statista. Anzahl der Personen in Deutschland, die in der Freizeit Yoga machen, nach Häufigkeit in den Jahren 2018 bis 2022. URL: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/586385/umfrage/umfrage-in-deutschland-zur-haeufigkeit-von-yoga-in-der-freizeit/. Letzter Abruf: 04.01.23

[3] Trökes A. Das Grosse Yoga-Buch. Gräfe und Unzer Verlag GmbH. 2019

[4] Woodyard C. Exploring the therapeutic effects of yoga and its ability to increase quality of life. Int J Yoga. 2011 Jul;4(2):49-54. doi: 10.4103/0973-6131.85485. PMID: 22022122; PMCID: PMC3193654.

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