Ziele erreichen im Beruf – 17 Erfolgsstrategien, mit denen Du die Karriereleiter hochsteigst

Ziele erreichen im Beruf Beitragsbild

Kennst Du folgendes Szenario?

Du stehst morgens voller Motivation auf und denkst Dir: „Heute wird ein erfolgreicher Arbeitstag. Ich werde bis zum Abend alle meine Ziele erreichen!“ Am Ende des Tages entpuppen sich Deine Worte dennoch als warme Luft und Dein Frust ist größer als der Burj Khalifa.

Möglicherweise schüttelst Du aber auch gerade nur belustigt Deinen Kopf und denkst Dir: „Motivation am Morgen? Die einzige morgendliche Motivation ist weiterzuschlafen.“ Glaub mir, auch ich kenne das Problem. Doch das liegt meistens daran, dass ich mir keine motivierenden Ziele gesetzt habe.

Die smarte Zielsetzung ist allgemein kein Akt, der in wenigen Minuten vollzogen ist. Geschweige denn Ziele für die Arbeit zu setzen. Besonders hier macht die Balance den Erfolg.

Auf der einen Seite sollten Deine Ziele zur großen Unternehmensvision passen, zum anderen sollten sie idealerweise auch Dich voranbringen. Denn nur so kannst Du auf Dein langfristiges Karriereziel zusteuern.

Sicherlich kommt Dir das bekannt vor, wenn während eines Arbeitstages immer wieder kleine Aufgaben dazwischen kommen. Diese haben aber nicht immer etwas mit Deinem langfristigen Ziel zu tun. Bei den vielen eingeschobenen Aufgaben kann es schwierig sein, Dein eigentliches Ziel im Visier zu behalten. Sprich: Du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

Ziele-erreichen-Herausforderungen

Die Vorteile einer klaren Zielsetzung im Beruf sind folgende: Du…

  • kletterst schneller die Karriereleiter auf und verlierst Dein Berufsziel nicht aus den Augen
  • startest jeden Morgen motivierter in den Arbeitstag
  • hast eine klare Vision für Deine Zukunft und weißt, was Dich erwartet
  • verfügst über ein besseres Selbstmanagement und nutzt alle Ressourcen aus, um Deine Lebensqualität zu steigern
  • kannst Deinen Erfolg messen und siehst klare Fortschritte
  • steigerst Dein Selbstbewusstsein, wenn Du verschiedene Meilensteine eigenständig eroberst
  • hast ein besseres Zeitmanagement
  • bist rundum zufriedener
  • wirst zuversichtlicher, dass Du wirklich Deine Ziele erreichen kannst
Wusstest Du? Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Dein psychisches Wohlbefinden bei der Erreichung eines Zieles steigt. Das Beste daran ist: Es besteht eine Wechselwirkung. Fühlst Du Dich rundum wohl, erreichst Du wiederum leichter Deine nächsten Ziele. [1]

Nicht umsonst besagt ein Sprichwort:

„Die Qualität unserer Ziele bestimmt die Qualität unserer Zukunft.“
– Josef Schmidt

In diesem Artikel gebe ich Dir daher nützliche Tipps, mit denen Du smarte Ziele setzt und jedes Deiner beruflichen Ziele erreichen wirst. Selbst wenn Du nicht die volle Macht über die Zielsetzung auf der Arbeit hast, kannst Du diese zumindest mit der zuständigen Führungsperson absprechen und Vorschläge einbringen.

Trage jetzt mit mir die kleinen Steine weg, um endlich Berge versetzen zu können! Bist du bereit für die Ziellinie? Los geht’s! :)

3 + 14 smarte Tipps, mit denen Du Deine Ziele genau auf Deinen langfristigen Karriereweg abstimmst und Deine Ziele erreichen kannst!

Kommen wir zum Eingemachten. Im ersten Teil geht es erst mal darum, Deine Ziele in Abstimmung mit Deinem langfristigen Karriereziel umzusetzen. Im zweiten Teil geht es konkret um die strategische Planung und die Schritt-für-Schritt Umsetzung Deiner Ziele.

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3 wichtige Schritte für die Abstimmung Deiner Ziele auf Dein gesamtes Karriereziel

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Überlege Dir, was Du im Job langfristig erreichen möchtest und passe Deine Ziele daran an

Kenne Dein langfristiges Ziel für Deine Karriere. In welcher Berufsposition wärest Du gerne und welche Qualifikationen brauchst Du dafür?

Bei der Zielmanifestierung solltest Du immer das Gesamtbild im Kopf behalten. Oftmals werden wir von so vielen kleinen Aufgaben abgelenkt, dass wir unser langfristiges Karriere-Ziel aus den Augen verlieren. Vielleicht vernachlässigst Du im Sumpf der Aufgaben zum Beispiel Deine Weiterbildung, welche jedoch für Deinen Karriereaufstieg unerlässlich ist.

Stelle Dir daher die Frage: „Wo möchte ich in drei Jahren in meinem Beruf stehen?“, und richte Deine Ziele Schritt für Schritt danach aus. Drei Jahre sind eine messbare Zeit, die realistisch zu planen sind.

Zur Visualisierung kannst Du auf ein großes A3 Blatt eine Treppe aufzeichnen. Trage auf der ersten Stufe Deine jetzige Berufsposition ein. Die letzten Stufe zeigt, wo Du gerne in drei Jahren stehen möchtest. Auf den restlichen Stufen notierst Du Dir schrittweise die nötigen Zwischenstationen auf Deinem Weg zum Gipfel. ;)

2

Sprich Deine Berufsziele und Aufgaben klar mit Deinem Boss ab

Um Missverständnisse zu vermeiden, sprich vor jeder Zielsetzung die Aufgaben im Detail mit Deinem Boss ab. Selbst wenn Dein Boss die Aufgaben grob festlegt, solltest Du Dir vorher Deine Vorschläge aufschreiben und Anpassungsvorschläge einbringen. Bestenfalls solltet ihr beide von Deinen Zielen profitieren.

3

Kenne Deine Team-Struktur und mach Dich mit den Aufgaben Deiner Kollegen vertraut

Du kannst Deine Aufgaben nur effizient für Dich und das Unternehmen planen, wenn Du die Aufgaben Deiner Arbeitskollegen kennst. Nur so könnt ihr gemeinsam als Unternehmen, aber auch als Einzelpersonen wachsen. Wer ist für welchen Aufgabenbereich zuständig? Wer könnte Dir im Notfall bei Deinen Zielen aushelfen? Wen kannst Du bei Deiner Zielsetzung einplanen?

Lege Dir eine Liste mit den verschiedenen Aufgabenbereichen an und trage ein, wer für was zuständig ist. So behältst Du auch den Überblick, wer Dir potenziell bei Deinem Projekt aushelfen könnte.

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Ziele erreichen mit Struktur: Mit diesen genialen Tipps geht es direkt an die Umsetzung!

Weiter geht es zu den Umsetzungs-Tipps. Ich gebe Dir noch dieses Motivationszitat mit auf den Weg:

„Das Ziel liegt nicht auf dem Gipfel, sondern im Tale, wo der Aufstieg begann.“
– Carl-Gustav Jung (Begründer der analytischen Psychologie)

1

Konkretisiere Deine Ziele anhand der „SMART-Methode“ und sortiere diese nach Priorität

Vage formulierte Ziele sind nur schwer zu erreichen. Wenn Du Dir zum Beispiel lediglich das Ziel „Ich möchte abnehmen“ setzt, fehlen Dir die einzelnen Schritte für Deine Zielerreichung.

Doch wie kannst Du nun realistische Ziele setzen? Die „SMART-Methode“ hilft Dir dabei. Deine Ziele sollten also folgende Kriterien erfüllen:

  • Spezifisch: Formuliere Dein Ziel so präzise wie möglich.
  • Messbar: Lege Kriterien fest, an denen die Zielerreichung erkennen kannst.
  • Attraktiv/Akzeptiert: Verliebe Dich in Dein Ziel. Formuliere Dein Ziel positiv, sodass es Dir Vorfreude bereitet. Außerdem sollte das Ziel herausfordernd, aber erreichbar sein.
  • Realisierbar: Achte darauf, dass Du trotz Herausforderungen Dein Ziel erreichen kannst. Alle Zwischenschritte zu Deinem Ziel solltest Du aktiv beeinflussen können.
  • Terminiert: Setze Dir eine Deadline für Deine Zielerreichung.

Für das Beispiel „Ich möchte abnehmen“ könnte die Zielsetzung anhand der SMART-Methode wie folgt aussehen:

  • Spezifisch: Bis zum 31.12.2018 werde ich 12 kg abnehmen, indem ich 3x die Woche à 30 Minuten Sport mache. Schwimmen würde mir am meisten Spaß machen.
  • Messbar: Anstatt 92 kg wiege ich 80 kg. Ich fühle mich wohl in meinem Körper und bin spürbar fitter.
  • Attraktiv/Akzeptiert: Meine Lebensqualität und mein Wohlbefinden werden sich dadurch erheblich steigern. Dafür akzeptiere ich, drei Mal die Woche schwimmen zu gehen.
  • Realisierbar: Ich nehme selbst Einfluss darauf, ob ich drei Mal die Woche schwimmen gehe.
  • Terminiert: Alle vier Monate möchte ich messbar 4 kg abgenommen haben. So erreiche ich bis zum 31.12.2018 einen Gewichtsverlust von 12 kg.

Probier die SMART-Methode doch gleich mal anhand einem Deiner Ziele aus! :)

Wie effektiv die Verschriftlichung der Ziele ist, bewies Professor Jordan B. Peterson der University of Toronto anhand eines Versuches mit 700 Schülern. Diese teilte er in zwei Gruppen ein. Die zweite Gruppe musste im Gegensatz zur ersten Gruppe ihre Ziele verschriftlichen. Daraufhin wurden die Teilnehmer über zwei Jahre lang begleitet. Das Ergebnis: Im Vergleich zur ersten Gruppe waren deutliche positive Veränderungen bei der zweiten Gruppe zu erkennen, die ihre Ziele verschriftlicht hatten. [2]

2

Unterteile Deine Ziele in kleine Schritte und lege Deadlines für sie fest

Breche größere Ziele Stück für Stück herunter und schreibe auf, wie Du anhand kleiner Schritte Deine großen Ziele erreichen kannst. Wenn Du beispielsweise ein Monatsprojekt abschließen musst, schreibe Dir die dazugehörigen To-Do’s für jede Woche und jeden einzelnen Tag auf. Dadurch weißt Du genau, was Du zu tun hast und arbeitest fokussierter.

3

Visualisiere Dein Ziel und schreibe Dir die größten Meilensteine auf

Nimm Dir ein DIN A4 Blatt zur Hand und zeichne den Weg beginnend mit dem Startpunkt bis zur Erreichung Deines Ziels in Form eines Zeitstrahls. Trage nun die wichtigsten Meilensteine mit den dazugehörigen Deadlines ein. Dieses Din A4 hängst Du sichtbar in Deinem Büro auf.

Bei jeder Erreichung eines Meilensteins, kannst Du diesen mit einem Marker markieren und Deine Erfolge feiern. So siehst Du neben dem Abhaken der To-Do-Liste für Deine Ziele immer das Gesamtbild und den Weg dorthin.

Ein weiterer Vorteil:

Bei Nachfragen kannst Du Deinem Team oder Deinem Boss die genauen Fortschritte nennen. Vielleicht hast Du es auch schon mal erlebt, dass Du zwar sehr fleißig an einer Aufgabe gearbeitet hast, Du auf Nachfrage aber nicht mehr die kleinen Fortschritte nennen konntest. Das ist am Ende sehr ärgerlich. Mit diesem Tipp kannst Du Dir diesen Ärger ersparen!

4

Versetze Dich gedanklich in den Augenblick Deiner Zielerreichung

Schließe kurz Deine Augen. Mache Dir jetzt bewusst, warum Du Dein Ziel erreichen möchtest und visualisiere den gesamten Weg mit Meilensteinen vor Deinen Augen.

Wie fühlt es sich an, wenn Du einzelne Meilensteine erreicht hast? Welche Gefühle überkommen Dich, wenn Du Dein großes Ziel gemeistert hast? Indem Du Dich in Erfolgssituationen hineinversetzt, kannst Du erheblich Deine Arbeitsmotivation steigern. Du erlebst jetzt schon mental die positiven Gefühle bei Deiner Zielerreichung und machst Dir bewusst, warum es sich lohnt an Deinem Ziel zu arbeiten.

5

Sei Dir möglicher Hindernisse und möglichen Herausforderungen bewusst

Stelle Dich auf mögliche Herausforderungen auf dem Weg zu Deinem Ziel ein. Nimm Dir Zeit und schreibe auf, welche Hindernisse Dir in den Weg kommen könnten. Was kannst Du beispielsweise bei einem Krankheitsausfall unternehmen? Entwickle für solche Situationen einen Notfallplan und trage Dir Personen ein, die Dir bei solchen Notsituationen aushelfen könnten.

Durch diese Aufgabe wirst Du viel selbstbewusster an Dein Ziel herangehen und erreichst es darüber hinaus noch viel effizienter.

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Mache das Arbeiten an Deinem Ziel zur Gewohnheit und lege dafür feste Zeiten für die Bearbeitung fest

Der berühmte Philosoph Aristoteles sagte einst:

„Wir sind das, was wir wiederholt tun. Exzellenz ist also nicht das Ergebnis bestimmter Taten, sondern Gewohnheit.“

Was das konkret für Dich heißt? Etabliere Gewohnheiten, mit denen Du noch effizienter Deine Ziele erreichen kannst. Folgende Fragen können Dir dabei helfen:

  • Zu welcher Uhrzeit arbeitest Du regulär am produktivsten?
  • In welcher Umgebung kannst Du am besten arbeiten?
  • Wann legst Du Pausen ein?
  • Wie viele Stunden möchtest Du täglich an Deinem Ziel arbeiten?

Das Arbeiten an Deinen Zielen wird durch die tägliche Wiederholung zur Gewohnheit und verläuft ohne große Überwindung wie automatisch. Tägliche Fortschritte sind somit vorprogrammiert. Gewohnheiten sind auch ein gutes Mittel, um den Teufelskreis der Prokrastination zu überwinden. ;)

7

Räume lästige Zeitfresser aus dem Weg

Hand auf’s Herz: Wie leicht lässt Du Dich von Deinen Aufgaben ablenken?

Vielleicht wurde Dir von Deinem Team bereits die Medaille für professionelle Prokrastination verliehen. Doch Deinen Zielen kommst Du dadurch kein Stückchen näher. Erkennst Du Dich in der Liste der 10 bekannten Produktivitätskiller wieder?

Tools wie „Self Control“ (nur fürs Mac) oder die Chrome-Erweiterung „StayFocused“ helfen Dir beim fokussierten Arbeiten, indem sie gewünschte Webseiten über einen bestimmten Zeitraum sperren. Probier’s mal aus!

Wusstest Du? Ein Drittel der Erwerbstätigen lenken sich bis zu drei Stunden täglich mit Social Media Aktivitäten, Gesprächen mit Kollegen oder ihrem Smartphone von ihrer eigentlichen Arbeit ab. Insgesamt gehen also etwa 60 Arbeitsstunden im Monat durch nebensächliche Aktivitäten verloren. [3]

8

Entwickle ein positives Mindest

Achte mal bewusst auf Deine Gedanken: Wie redest Du mit Dir selbst? Denkst Du eher negativ oder positiv?

Oftmals sind wir unserer Gedanken nicht bewusst. Dabei bestimmt unsere Denkweise maßgeblich unsere Handlungen und hat einen großen Einfluss darauf, was uns im äußeren Umfeld passiert.

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Denkst Du zum Beispiel Sachen wie „Ich bin meinen Aufgaben nicht gewachsen“, wird sich dieser Gedanke auf Deine Realität übertragen. Erlerne daher die Kunst des positiven Denkens und übernehme Verantwortungen für Deine Gedanken und Handlungen. Mit einem positiven Mindset wirst Du viel leichter Deine Ziele erreichen können.

Halte die Kommunikation mit Deinem Team oder Deinem Arbeitgeber aufrecht

Um Missverständnisse zu vermeiden und immer auf dem aktuellsten Stand zu bleiben, solltest Du regelmäßig mit Deinem Team oder Deinem Chef den aktuellen Stand Deiner Aufgaben mitteilen. Ein Anfangsgespräch bei der Zielsetzung reicht nicht aus. Legt gemeinsame Feedback-Termine fest, um die Kommunikation aufrechtzuerhalten. So weißt Du immer, wie Du Deine Prioritäten setzen solltest und welche Aufgaben erst mal in den Hintergrund rücken können.

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Erlerne effiziente Zeitmanagement-Methoden, um Deine Produktivität zu steigern

Am Ende des Tages wunderst Du Dich oft, wohin die Zeit verflogen ist und weshalb Du kaum etwas geschafft hast?

Dann ist es an der Zeit, Dein Selbstmanagement zu verbessern. Setzen wir doch gleich beim Zeitmanagement an: Kennst Du die bekannte “Pomodoro-Technik” für produktiveres Arbeiten?

Bei der Pomodoro-Technik notierst Du Deine Aufgabe in kleinen Schritten auf einer To-Do-Liste und sortierst diese nach Priorität. Dann teilst Du die jeweiligen Aufgaben in 25 Minuten Blöcke ein. Nun gehst Du wie folgt vor:

  1. Stelle Deinen Wecker auf 25 Minuten und bearbeite die erste zu erledigende Aufgabe.
  2. Lege eine 5-minütige Pause nach dem Weckerklingeln ein.
  3. Bearbeite nach Abschluss der ersten Aufgabe die nächste.
  4. Nachdem Du vier 25-minütige Arbeitsblöcke hinter Dir hast, legst Du eine Pause von 20 Minuten ein.

Suchst Du nach weiteren Zeitmanagement-Methoden? Dann schaue gerne in unserem Artikel “Zeitmanagement-Methoden – 3 effektive Techniken, mit denen Du Deinen Alltag spielend leicht meistern kannst“ vorbei.

11

Vermeide Multitasking

Wusstest Du? Multitasking kann die Produktivität und Leistungsfähigkeit stark vermindern. Das bewiesen Wissenschaftler der Universität Utah anhand einer Studie. In dieser sollten Probanden hinterm Steuer eines Fahrsimulators telefonieren und anschließend eine SMS verfassen. Die Leistungsfähigkeit der Versuchspersonen sank daraufhin um mindestens 40 %, während ihr Stresspegel erheblich anstieg. Das Erstaunlichste: Die Fehlerquote glich der von betrunkenen Fahrern mit 0,8 Promille. [4]

Doch das gilt nicht nur fürs Autofahren: Um gewissenhafter Deine Ziele erreichen zu können, solltest Du immer eine Aufgabe nach der anderen abarbeiten. So bleibst Du im „Flow“ und beugst Stress vor. Denn das Gehirn braucht immer einige Minuten, um sich in eine Aufgabe einzuarbeiten. Das Hin- und Herspringen der Gedanken würde die Aufmerksamkeit erheblich verringern.

Noch ein kleiner Tipp, um Deine Produktivität zu steigern: Arbeite an einem höhenverstellbaren Schreibtisch. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass das Arbeiten im Stehen Deine Produktivität erheblich steigern kann. Denn durch den Wechsel zwischen Steh- und Sitzpositionen kurbelst Du Deinen Kreislauf an und mehr Sauerstoff gelangt in Dein Gehirn.

Das zeigte auch ein Versuch des Texas A&M Health Service: In dieser wurden 167 Mitarbeiter eines Texas-Call-Centers sechs Monate lang beobachtet. Die Angestellten mit einem Steh-Sitz-Schreibtisch schafften durchschnittlich 46% mehr Anrufe als diejenigen, die im Sitzen arbeiteten. Außerdem fühlten sich drei von vier Angestellten nach einem halben Jahr körperlich wohler. [5]

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Belohne Dich für erledigte Aufgaben

Wir sollten uns öfter für unsere Erfolgserlebnisse belohnen. Uns für das anerkennen, was wir gemeistert haben – denn das geht im stressigen Alltag und ständigen Konkurrenzdenken oftmals unter.

Setze Dir daher für die Erreichung Deiner Meilensteine auf dem Weg zur Ziellinie Belohnungen fest. Beispielsweise könnte das ein entspannter Wellnessabend sein, eine Massage, ein Restaurantbesuch oder ein kurzer Wochenend-Ausflug. Dadurch wirst Du noch mehr Freude daran haben, Deine Ziele zu erreichen!

13

Lege öfter Pausen ein

Ziele erreichen kann wie ein Marathon sein, und jede/r Läufer/in braucht mal eine Pause. Achte daher täglich auf eine gesunde Balance zwischen Arbeit und Freizeit. Nimm wahr, wie sich Dein Körper und Deine Seele anfühlen und folge diesem Gefühl.

Jeden Tag 10.000 Schritte zu gehen wird nicht umsonst von der Welt-Gesundheits-Organisation (WHO) empfohlen. Du verbringst dadurch mehr Zeit in der Natur und stärkst Dein physisches als auch psychisches Wohlbefinden. Auch Meditation kann helfen, Stress abzubauen und den Kopf frei zu kriegen.

Führe doch mal die geleitete Meditation für mehr Entspannung und Stressabbau im nachfolgenden Video durch!

Achte außerdem darauf, auch während der Arbeitszeiten regelmäßige Pausen einzulegen. Wie Du während Deiner Pausen gezielt neue Energie tankst, erfährst Du in meinem Artikel „10 einfache Gewohnheiten, mit denen Du ab jetzt richtig Pause machen kannst und spürbar fitter wirst“.

Außerdem haben wir für Dich ein kostenloses 5-Minuten-Workout fürs Büro zusammengestellt. Lade es Dir nachfolgend kostenlos herunter!

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14

Teile Dein Ziel und Deine Fortschritte mit Deinen Kollegen oder Freunden

Der Psychologie Professor Dr. Gail Matthews der Dominican University of California führte eine Studie zum Thema „Zielerreichung am Arbeitsplatz“ mit 267 Teilnehmern im Alter von 23 bis 72 durch. Sein Ergebnis: mehr als 70% der Probanden, die ihre Fortschritte wöchentlich mit ihren Freunden teilten, haben ihr Ziel erreicht oder haben es zumindest mehr als bis zur Hälfte erledigt. Hingegen erreichten nur 35% der Probanden, die ihre Ziele nicht teilten und aufschrieben ihr Ziel. [6]

Halte daher auch Deine Freunde oder Kollegen auf dem Laufenden! :)

Fazit: Mit der richtigen Planung und einem guten Selbstmanagement kannst Du jedes Deiner Ziele erreichen

„Nur, wer das Licht bewegen lernt, kann den Schatten gebieten.“
– Gustav Meyrink

Damit Du Deine Ziele erreichen kannst, ist vor allem eine gute Planung das A und O. Nimm Dir anfangs unbedingt ausreichend Zeit, um Deine Ziele zu gestalten – sei es alleine oder gemeinsam mit der Führungskraft. Denn diese sollten sowohl Deinen Bedürfnissen entsprechen als auch einen Nutzen für Dein langfristiges Karriereziel bieten.

Mit einem smarten Selbstmanagement-System steht Deiner Zielerreichung anschließend nichts mehr im Wege.. Ich verspreche Dir: Mit jedem Mal wirst Du besser bei der Zielumsetzung! Schreibe Dir nach der Zielerreichung auch unbedingt auf, was Du das nächste Mal an der Strategie verbessern kannst. So kannst Du zukünftig noch effektiver Deine Ziele erreichen!

Hast Du weitere Methoden, mit denen Du besser Deine Ziele erreichen kannst? Wir freuen uns auf Deinen Kommentar!

© Bildcredits (Depositphotos.com/): SergeyNivens, Melpomene, gpointstudio, Kuzmafoto, olly18, jukai5

Quellen und wissenschaftliche Studien:
[1] Wiese, Bettina S. “Successful pursuit of personal goals and subjective well-being.” (2007).
[2] Schippers, Michaéla, Ad WA Scheepers, and Jordan B. Peterson. “A scalable goal-setting intervention closes both the gender and ethnic minority achievement gap.” (2015).
[3] http://www.telegraph.co.uk/finance/jobs/11691728/Employees-waste-759-hours-each-year-due-to-workplace-distractions.html
[4] http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-08/multitasking-gehirnleistung
[5] http://www.spiegel.de/karriere/studie-im-stehen-sind-angestellte-produktiver-a-1094513.html
[6] https://www.dominican.edu/dominicannews/study-highlights-strategies-for-achieving-goals


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2 Kommentare zu “Ziele erreichen im Beruf – 17 Erfolgsstrategien, mit denen Du die Karriereleiter hochsteigst

  1. Avatar von Minna Trans Artikel
    David sagt:

    Schöner Beitrag, in vielen Tipps habe ich meine eigene Situation wiedererkannt.
    Dabei waren und sind, ein positives Mindset und die konkrete Planung der Ziele
    , für mich die wichtigsten Punkte.

    Viele Grüße

    • Avatar von Minna Trans Artikel
      Minna Tran sagt:

      Hallo David,

      freut mich sehr, dass Dir der Beitrag gefallen hat. Ich finde auch, dass vor allem ein positives Mindset und eine detaillierte Zielorganisation das A&O für das Erreichen der Ziele sind. :)

      Liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg,
      Minna

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