Wie Du mit diesen 15 natürlichen Methoden Deine innere Unruhe bekämpfen kannst

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Innere Unruhe ist eine belastende Gemütsfassung, die fast jeder Mensch schon mal erlebt hat. Sicherlich auch Du: Sei es vor einem wichtigen Gespräch, einer Präsentation oder einer neuen Herausforderung. Erhalte in unserem Artikel 15 Tipps, mit denen Du Deine innere Unruhe bekämpfen kannst und endlich entspannter durch den Alltag gehst.

Du bist nicht die Ruhe vor dem Sturm. Du bist der Sturm, der nach der Ruhe eintritt. Du fühlst Dich innerlich bedrückt und hast negative Gedanken. Bist ängstlich, dünnhäutig und kannst Dich kaum konzentrieren.

Eins steht fest: So kennst Du Dich nicht. Du vermisst die Gelassenheit, mit der Du sonst immer durchs Leben gegangen bist.

Wann Du das letzte Mal so richtig glücklich und entspannt warst?

Die Erinnerung ist verschwommener als die nach dem letzten Barabend.

Manchmal gibt es Situationen, in denen es Dir besser geht. Du schöpfst Hoffnung, fühlst Dich entspannter. Doch die innere Unruhe kehrt schneller zurück als ein Boomerang. Das Wetter in Deutschland ist kein Vergleich zu der Wechselhaftigkeit Deiner Launen und in Deiner Gedankenwelt ziehen ständig dicke, dunkle Wolken auf.

Woher Deine innere Unruhe kommt?

Höchstwahrscheinlich bist Du derzeit sehr gestresst. Vielleicht hast Du auch etwas in der Vergangenheit erlebt, was Dir noch heute schwer nachträgt. Denn innere Unruhe ist meistens eine Begleiterscheinung psychischer Belastungen.

Nervosität ist total menschlich. Sie kann sogar sehr hilfreich sein und Dich vor potenziellen Gefahren schützen. Doch hält sie für lange Zeit an, solltest Du dringend etwas dagegen unternehmen.

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Denke immer daran, dass Du kein Opfer Deiner äußeren Umstände bist. Du bist die schöpferische Kraft Deines Lebens und kannst an jeder Situation etwas ändern. Zwar kannst Du nicht immer kontrollieren, was Dir passiert – doch Deine Reaktion auf äußere Umstände wählst Du stets selbst.

Das hat Dich wahrscheinlich auch zu diesem Artikel geführt. Nimm mit mir gemeinsam wieder das Ruder in die Hand und ändere aktiv Deine Lebenssituation!

Auch der Clown sagte einst: „Das Leben ist kein Wunschkonzert“ und malte sich ein Lachen ins Gesicht. Du kannst das auch! ;)

Welche Ursachen kann Deine innere Unruhe haben?

Innere Unruhe kann auf harmlose Umstände zurückzuführen sein, zu denen zum Beispiel Prüfungsangst, Schlafmangel, eine erhöhte Koffein-Zufuhr oder akuter Stress gehören. Diese Auslöser innerer Unruhe kennst bestimmt auch Du sehr gut.

Es kann aber auch eine körperliche Erkrankung dahinter stecken. Dazu gehören zum Beispiel eine Schilddrüsenunterfunktion, Bluthochdruck, Wechseljahre, eine Unterzuckerung infolge von Diabetes oder eine psychische Erkrankung (zum Beispiel eine Angststörung, Depressionen, ADHS). [1]

Hast Du die Befürchtung unter einer Depression zu leiden? Dann führe gerne diesen Selbsttest durch, der von der WHO (Weltgesundheits-Organisation) entwickelt wurde.

Generell unterliegen Frauen einem doppelt so hohen Risiko von innerer Unruhe und Angststörungen betroffen zu werden als Männer. [2]

Die häufigsten Symptome innerer Unruhe – kommt Dir das bekannt vor?

Bei der einen Person liegen die Nerven blank, der anderen liegt ein Stein im Magen. All das sind Redewendungen, die Du sicherlich auch schon gehört hast. Meistens dann, wenn eine Person innerlich unruhig ist.

Bist Du gestresst, begibt sich Dein Körper in den Flight-or-Fight-Modus. Dieser war beispielsweise in der Steinzeit überlebensnotwendig, um den Körper auf mögliche Gefahren vorzubereiten. Dieser Zustand machte es Deinem Körper durch die Freisetzung von Adrenalin und Cortisol möglich, vor einem Tiger zu flüchten oder Dich dem Kampf zu stellen.

An dem Flight-or-Fight-Prinzip hat sich bis heute nichts geändert. Wird er bei innerer Unruhe und Stress aktiviert, verspürst Du psychische und physische Symptome. Der große Unterschied: Früher konntest Du die Stresshormone direkt durch Bewegung abbauen. Heutzutage ist das nicht mehr so einfach und spontan möglich.

Die Symptome innerer Unruhe äußeren sich beispielsweise durch…

  • Angstzustände, einhergehend mit Vermeidungsverhalten bei Angstsituationen
  • Hitzewallungen
  • Konzentrationsschwäche
  • Benommenheit
  • Schlafstörungen
  • Zittrigkeit
  • Schnelles und unkontrolliertes Sprechen
  • Demotivation und Energielosigkeit
  • Eine enorme innere Anspannung
  • Atembeschwerden
  • Verkrampfte Körperhaltungen oder Mimik
  • Herzrasen
  • Reizbarkeit
  • Rückenschmerzen
  • Schwindel
  • Übelkeit
  • Muskelzucken [1][3] ]

Diese Symptome können neben der inneren Unruhe eine zusätzliche starke Belastung für betroffene Personen sein. Leider versuchen trotzdem viele Menschen weiterhin, den Anforderungen des äußeren Umfelds gerecht zu werden. Sie versuchen dem inneren Druck standzuhalten. Das verstärkt die innere Unruhe allerdings noch mehr und kann in schlimmen Fällen zum Burnout führen.

Reduziere Deine innere Unruhe mit diesen 15 hilfreichen Tipps

Je nach Schweregrad Deiner inneren Unruhe, kannst Du mit meinen Tipps Deine Nervosität reduzieren oder gar ganz bekämpfen. Fühlst Du Dich seit einiger Zeit hilflos und stark belastet, solltest Du unbedingt mit einer ärztlichen Fachperson über Deine Probleme sprechen.

Ansonsten finde ich es klasse, dass Du es bereits bis hierhin geschafft hast! Los geht’s mit dem ersten Tipp! :)

1

Nimm Deine innere Unruhe bewusst wahr

Machst Du Dir vielleicht selbst zu viel Druck, weil Du in letzter Zeit nervöser bist als üblich?

Ich kann das gut verstehen. Doch setze Dich nicht zusätzlichen Belastungen aus. Machst Du so weiter, wie bisher und ignorierst die Symptome, wird sich Deine innere Unruhe nur weiter verschlimmern.

Im ersten Schritt solltest Du daher Deine innere Unruhe annehmen. Akzeptiere die Situation, wie sie gerade ist. Mach Dir bewusst, dass sie nicht ewig anhalten wird. Sei dankbar: Dein Körper und Deine Gedanken zeigen Dir, dass Du etwas an Deinem Lebensstil ändern solltest.

Wie sagte der amerikanische Autor und Psychotherapeut Nathaniel Branden so schön?

„Der erste Schritt in Richtung Veränderung ist Erkenntnis. Der zweite Schritt ist Akzeptanz.“ – Nathaniel Branden (amerikanischer Autor und Psychotherapeut)
Zitat jetzt twittern

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür, Deine innere Unruhe anzunehmen. Erkenne Dich dafür an, dass Du auf Deinen Körper und Deine Gefühle vertrauen kannst.

2

Finde die Ursache: Schreibe Situationen auf, in denen Deine innere Unruhe auftritt

Nun kommt es zur Auseinandersetzung mit Deiner Nervosität. Nur wenn Du die Ursache erkennst, kannst Du das Problem nachhaltig bekämpfen. Nimm Dir einen Block und einen Stift zur Hand und schreibe Dir auf, in welchen Situationen Deine innere Unruhe regulär auftritt.

FrageanalyseUrsachen der inneren Unruhe und meine ReaktionGezielte Lösungsansätze
Welche Situation hat meine innere Unruhe ausgelöst?Ich musste vor einer größeren Gruppe einen Vortrag halten.Ich mache mir bewusst: Viele Menschen haben Vortragsangst. Nervosität ist in dieser Situation vollkommen normal.
Warum hat speziell diese Situation innere Unruhe ausgelöst? Ich habe extreme Angst vor Menschen zu sprechen. Ich habe Angst, in einem negativen Licht wahrgenommen und bewertet zu werden. Ich werde an meinem Selbstwertgefühl arbeiten und mache mir bewusst,
dass ich grandiose Fähigkeiten habe. Ab jetzt arbeite ich an meinen Präsentations-Fähigkeiten, indem ich öfter Videoaufnahmen von mir mache und mir diese anschaue. So kann ich mich verbessern und nehme mir meine Angst.
Wie habe ich auf diese Situation genau reagiert? Ich habe versucht, meine Angst zu überspielen. Dadurch habe ich mich gedanklich noch verrückter gemacht.Ich nehme das nächste Mal meine Angst bewusst wahr und verurteile mich nicht dafür. Denn ich weiß: Nervosität ist in dieser Situation total menschlich.
Welche körperlichen und psychischen Symptome haben sich geäußert? Ich wurde super nervös und habe mich oft versprochen. Meine Hände haben gezittert und ich habe rote Flecken am ganzen Körper bekommen.Ich eigne mir für das nächste Mal eine Entspannungstechnik an, um diese vor Angstsituationen anzuwenden. Ich entspanne mich bewusst und reduziere mit positiven Affirmationen meine Angst (z.B. „Ich meistere diesen Vortrag mit Leichtigkeit und teile voller Vorfreude mein Experten-Wissen mit meinen Mitmenschen“). Außerdem akzeptiere ich es, dass sich eventuell Symptome bei mir äußern. Das ist total in Ordnung.

Mit dem Aufschreiben schlägst Du gleich zwei Fliegen mit einer Klappe:

Du akzeptierst zum einen Deine Situation, zum anderen verschaffst Du Dir mehr Klarheit. Wenn die Situation das nächste Mal wieder auftritt, atme tief durch und suche nach konstruktiven Lösungen. Befreie Dich von Deinem bisherigen Denkmuster.

3

Erlerne Entspannungstechniken, die Du direkt anwenden kannst

Probiere am besten aus, welche Entspannungstechnik bei Dir am wirkungsvollsten ist.

Hier sind drei grandiose Übungen, die mich in Stresssituationen ordentlich runterfahren lassen. Vielleicht helfen sie Dir auch!

Auch die richtige Atemtechnik kann Dir dabei helfen, Nervosität abzubauen. Erlerne diese in diesem Video.

Ansonsten kann ich Dir auch autogenes Training oder die progressive Muskelentspannung nach Jacobson empfehlen.

Auch regelmäßige Meditation kann Dir helfen, dauerhaft Stress abzubauen, Deine innere Unruhe aufzulösen und Deine Achtsamkeit zu trainieren. Ich hätte damals niemals gedacht, dass Meditation bei mir so gut anschlagen würde – doch bei mir wirkt es Wunder.

Mein App-Tipp für Dich: Für den Einstieg kann ich Dir die App „7Mind“ nur ans Herz legen. Dort findest Du 7-minütige Meditations-Einheiten für jede Alltagssituation. Auch perfekt, wenn Du wenig Zeit hast!

4

Bewege Dich, um Stress abzubauen

Sport kann angstlösend wirken. Die Stresshormone Cortisol und Adrenalin werden durch Bewegung abgebaut. Mit Sport entspannst Du nicht nur Deinen Körper, sondern auch Deine Psyche. Dabei gilt: Je mehr Stress Du hast, desto mehr solltest Du Dich auch bewegen. Die Wissenschaft belegt: Treibst Du drei Mal die Woche je 45 Minuten Sport, hebst Du nachhaltig Deine Stimmung an. [4]

Schaffst Du es zeitlich nicht, drei Mal die Woche 45 Minuten Sport zu machen? Meiner Meinung nach geht es immer um Prioritäten. Wenn Du Zeit für alles andere hast, hast Du auch Zeit für Sport.

Und wenn nicht:

Selbst wenig Sport ist besser als gar kein Sport! Sorge auch schon im Arbeitstag für ausreichend Bewegung. Mit einem höhenverstellbaren Schreibtisch kannst Du beispielsweise mehr Schwung in Deinen Bürotag bringen und auch mal gelegentlich im Stehen arbeiten. Allein das macht einen großen Unterschied.

Denn wusstest Du? Sitzt Du mehr als 42 Stunden pro Woche, steigt Dein Risiko für psychische Erkrankungen um 31%. Ohne Bewegung können Stresshormone nicht effektiv abgebaut werden. [5]

In unserer Infografik „33 gesunde Bewegungsgewohnheiten, mit denen Du locker 10.000 Schritte pro Tag schaffst“ erfährst Du, wie Du trotz Zeitmangel genügend Bewegung in Deinen Alltag integrierst.

Bewegung-trotz-Zeitmangel

Wir haben für Dich außerdem ein kostenloses 5-Minuten-Workout erstellt, mit dem Du unauffällig Deinen Körper am Schreibtisch trainieren kannst!

BONUS: Klicke hier, um das kostenlose 5-Minuten Schreibtisch-Workout herunterzuladen!

5

Richte Deinen Fokus auf Fülle und Möglichkeiten

„Positive Gedanken ziehe positive Gedanken an; negatives Denken verstrickt unverweigerlich in die Negation des eigenen Daseins.“ – Prentice Mulford (US-amerikanischer Journalist und Schriftsteller)
Zitat jetzt twittern

Deine Gedanken haben schöpferische Kraft. Meistens entsteht innere Unruhe dann, wenn Deine Gedanken auch negativ sind. Denn Deine äußere Welt ist ein Ergebnis Deiner inneren Welt. Denkst Du negativ, siehst Du die Welt in schwarz-weiß. Denkst Du positiv, wirst Du die Welt mit all ihren fröhlichen Farben sehen. Ein einfaches Gesetz der Anziehung.

Positives Denken kannst Du erlernen. Deine Gedanken werden sich nicht innerhalb einer Woche ändern, denn positives Denken erfordert tägliche Routinen. Und dafür musst Du erst mal alte Glaubenssätze auflösen. Doch es ist kein Hexenwerk.

Diese 3 täglichen Routinen haben mir geholfen, meinen Fokus aufs Positive zu lenken:

  1. Schreibe jeden Tag eine Sache auf, wofür Du dankbar bist
  2. Notiere täglich Dein persönliches Erfolgserlebnis (egal, ob groß oder klein!)
  3. Mache Dir täglich ein schönes Erlebnis bewusst, welches Dir am heutigen Tage passiert ist

Diese Gewohnheiten sind sehr mächtig. Probier’s aus und Du wirst sehen, dass sich Dein Leben zu 180° drehen wird. :) Lies Dir gerne meinen Blogartikel mit 25 klugen Gewohnheiten für positives Denken durch, um mehr Tipps zu erhalten.

6

Desensibilisiere Dich, indem Du Dich bewusst Angstsituationen stellst

Tritt Deine innere Unruhe in bestimmten Situationen immer wieder auf? Beispielsweise, wenn Du eine Präsentation hältst oder ein Gespräch mit Deiner Chefin oder Deinem Chef hast?

Auch wenn Dich bereits beim Gedanken an die Angstsituation der Fluchtinstinkt packt, solltest Du Dich viel mehr Deiner Angstsituation stellen. Nur so kannst Du Dich dafür desensibilisieren und Deine Nervosität in den Griff kriegen.

Hast Du Angst vor Präsentationen, melde Dich häufiger freiwillig für Präsentationen an. Vielleicht hast Du anfangs das Gefühl, durch die Hölle zu gehen – doch irgendwann gewöhnst Du Dich an die Situation, wodurch Du Deine Angst automatisch reduzierst.

7

Sorge für einen erholsamen Schlaf

Sicherlich kennst Du das Gefühl von innerer Unruhe, wenn Du ein paar Nächte lang nicht erholsam geschlafen hast. Deine Gedanken kommen nicht zur Ruhe, Dein Körper fühlt sich schlapp und müde an. Du bist gereizt und rastlos.

Auch in Deutschland nimmt die Schlaflosigkeit zu. 80% der deutschen Erwerbstätigen klagen laut dem DAK-Gesundheitsreport 2017 über Schlafprobleme. Jede zehnte erwerbstätige Person leidet sogar unter Insomnie, einer schwerwiegenden Schlafstörung. In 70% der Fälle sind psychische Probleme der Auslöser. [6]

Leidest Du schon länger unter Schlafproblemen, dann setze Dich bewusst mit den möglichen Ursachen auseinander. Sprich über Deine Probleme und gehe unbedingt zum Arzt. In unserer Infografik findest Du außerdem 20 Expertentipps für einen erholsamen Schlaf.

8

Sprich mit jemandem über Deine Sorgen

Über Probleme zu sprechen kann innere Unruhen bereits reduzieren. Du kannst auch anonym bei einer kostenlosen Sorgen-Hotline anrufen. Auch eine Therapie kann Dir helfen, wieder gelassener durchs Leben zu gehen. Egal für welche Option Du Dich entscheidest: Sprich Dir die Probleme von der Seele.

9

Nimm Dir bewusst mehr Zeit für Dich und für Entspannung

Hast Du das Gefühl, ständig etwas für andere Menschen zu machen und selten Zeit für Dich selbst zu haben? Rücken Deine Bedürfnisse immer weiter in den Hintergrund?

Ständig die Anforderungen anderer erfüllen zu wollen, macht langfristig unzufrieden und sorgt für Stress. Nimm Dir daher täglich Zeit, in der es wirklich nur um Dich und Deine Bedürfnisse geht. Sei es ein entspanntes Bad, ein Buch zu lesen oder Dich mit Freunden zu treffen… Deine Liste wird sicherlich lang genug sein. ;)

Du möchtest für eine bessere Work-Life-Balance sorgen? Dann lies gerne meinen Artikel mit 10 hilfreichen Tipps für eine gesunde Work-Life-Balance!

10

Hinterfrage Deine Ernährungsgewohnheiten

Wissenschafler/innen wissen mittlerweile:

Was wir essen beeinflusst unmittelbar unsere Psyche. Denn viele Speisen beinhalten Bestandteile, die von Deinem Darm verarbeitet werden und über die Blutbahn direkt in Dein Gehirn gelangen. Verarbeitete Lebensmittel, Weißmehlprodukte, Frittiertes und Süßes können bei regelmäßiger Nahrungszufuhr das Depressionsrisiko erhöhen. Hingegen beeinflussen Omega-3-Fettsäuren die Laune positiv. [7] Die Redaktion von Praxisvita erwähnt sogar: Laut Forschern kann Nervosität in 80% der Fälle durch Essen entstehen.

Ernährst Du Dich überwiegend von Rohkost und unverarbeiteten Lebensmitteln, sinkt Dein Risiko für innere Unruhen und psychische Erkrankungen.

Hast Du eigentlich schon mal versucht, Deinen Körper natürlich zu entgiften? Wenn nicht, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt! Dieser Artikel gibt Dir zahlreiche Tipps rund um eine effektive Detoxkur.

11

Nimm Dir jeden Monat Zeit für eine Selbstreflexion

Innere Unruhe geht normalerweise mit Unzufriedenheit einher. Daher ist es enorm wichtig, dass Du Dir gelegentlich Zeit für eine Selbstreflexion nimmst. Ich mache das normalerweise gegen Ende jeden Monats.

Diese Fragen und Aufgaben könntest Du Dir stellen, um Dein Leben (wieder) in die richtige Richtung zu lenken. Schreibe Dir die Antworten auf!

  • Was lief diesen Monat gut? Wo warst Du mit Dir besonders zufrieden?
  • Welche Ziele hast Du für Dich erreicht?
  • Was lief nicht so gut und warum?
  • Was hat Dich diesen Monat glücklich gemacht?
  • Hast Du diesen Monat eine bestimmte Aufgabe immer und immer wieder vermieden? Wenn ja, warum?
  • Welche Situationen haben Dich gestresst? Wie könntest Du diesen Stress reduzieren? Schreibe drei Wege für Dich auf.

Bewerte außerdem auf einer Skala von 0% bis 100%, wie zufrieden Du in nachfolgenden Lebensbereichen bist. Schreibe Dir konkret auf, was Du ändern musst, um die 100% zu erreichen:

  • Familie und Freundschaft
  • Partnerschaft und Liebe
  • Finanzielle Situation
  • Räumliche Umgebung
  • Freizeit und Entspannung
  • Berufliche Erfüllung
  • Gesundheit und Fitness

Hast Du erst mal Klarheit für Dich geschaffen, kreierst Du Raum für Veränderungen. Du nimmst die Verantwortung für Dein Leben wieder vollkommen in die Hand und kannst somit für mehr Lebensqualität sorgen. Das wird gleichzeitig Deine innere Unruhe bekämpfen!

12

Nutze die beruhigende Kraft von Lavendelöl

Lavendelöl kann Angst und innere Unruhen lindern. In einer Studie mit etwa 200 Probanden wurde getestet, wie gut Lavendelöl bei innerer Unruhe und Schlafstörungen wirkt. Es wurden einmal Lavendelöl und einmal ein Placebo verabreicht. Während 50% der Patienten einen Rückgang der Angst-Symptomatik bei der Einnahme von Lavendelöl bemerkten, waren es beim Placebo lediglich 30%. [8]

Lavendelöl erhältst Du rezeptfrei in der Apotheke oder auch in Drogeriemärkten.

13

Erlerne wirksame Techniken der Stressbewältigung

Es gibt keine Situation, die Dich aus der Ruhe bringen kann. Es sei denn, Du lässt es zu. Die Macht der inneren Ruhe liegt in Deiner Hand. Kontrolliere bewusst Deine Gedanken, um Stress nicht zuzulassen.

Frage Dich beispielsweise in möglichen Stresssituationen: „Bringt es mich weiter, wenn ich mich jetzt aufrege und stressen lasse?“

Die Antwort wird wohl immer „nein“ lauten. Es ist total menschlich, manchmal gestresst zu sein. Doch je besser Du Stressmanagement-Techniken beherrschst, desto eher wirst Du innere Unruhen schnell wieder abbauen können.

Schau Dir für wirksame Methoden gerne unsere Infografik „Stressmanagement: 14 Anti-Stress-Tipps für Deinen Alltag“ an.

14

Schränke Deinen Kaffeegenuss ein

Vielleicht hast Du schon mal selbst gemerkt, dass Du Dich nach dem Kaffeetrinken manchmal zittrig und unruhig fühlst. Deine Hände schwitzen und der vermeintliche Wachmacher-Effekt des Kaffees schwingt genau ins Gegenteil um.

Wissenschaftler der Universität Würzburg und Bristol haben nun nachgewiesen: Unsere Gene sind dafür verantwortlich, wie wir uns nach dem Kaffeetrinken fühlen. Insbesondere eine Variante im Gen des Adenosin-A2A-Rezeptors spielt hierbei eine wichtige Rolle, ob wir nach dem Kaffee innere Unruhen verspüren. Normalerweise hat der Botenstoff Adenonsin eine beruhigende Wirkung. Doch wenn das Rezeptor-Gen verändert ist, kann Koffein diesen Botenstoff verdrängen und Nervosität auslösen. [9][10]

Zwei Tassen Kaffee am Tag (ca. 150 Milligramm Koffeein) reichen dann bereits aus, um innere Unruhe auszulösen. Gehörst Du also zu den Personen, die sich nach dem Kaffeekonsum oftmals ängstlich fühlen, solltest Du Deinen Konsum reduzieren.

15

Nutze die Kraft der Musik

Psychologen der Universität Marburg zeigen, dass Musik stresslindernd wirkt. Hörst Du gezielt Musik zur Entspannung, können Deine Cortisolwerte sinken, die Mitauslöser für Stress sind. Die Art der Musik spielt laut den Studien hierbei keine Rolle. [11]

Erstell Dir daher gerne eine Entspannungs-Playlist mit Deinen Lieblingssongs, die bei Dir direkt für gute Laune sorgen. Sollte sich bei Dir mal wieder innere Unruhe breitmachen, drücke einfach auf „Play“! ;)

Musik-gegen-innere-Unruhe

Fazit: Innere Unruhe hängt stark mit der inneren Einstellung zusammen und kann mit positiven Gedankenmustern und natürlichen Methoden gelindert werden

Nimm Dir noch diese Woche bewusst die Zeit, um über die Ursachen Deiner inneren Unruhe zu reflektieren. Ich rate Dir dringend dazu, Dir Deine Gedanken aufzuschreiben. Dadurch kannst Du immer wieder darauf zurückgreifen und verarbeitest bereits viele Gedanken.

Gehe danach ganz in Ruhe nochmal meine Tipps durch und finde die besten Lösungsansätze für Dich heraus. Es wird einige Wochen dauern, bis Du Deine Gedankenmuster verändert hast und funktionierende Techniken für Dich findest. Es dreht sich vieles um die Macht der Gewohnheit. Aber Du wirst es schaffen! Mach Dir keinen Druck und nimm Dir auch hier viel Zeit für Dich.

Ich wünsche Dir viel Erfolg! :)

Welche Tipps helfen Dir am besten bei innerer Unruhe? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

© Bildcredits (www.depositphotos.com): ra2studio, SergeyNivens, peus

Quellen und wissenschaftliche Studien:
[1] https://www.onmeda.de/symptome/nervositaet_innere_unruhe.html
[2] https://adaa.org/about-adaa/press-room/facts-statistics
[3] https://www.apotheken-umschau.de/nervositaet#Welche-Rolle-spielen-Angstmomente-bei-Nervositaet
[4] http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/sport-gegen-stress-wie-bewegung-der-psyche-hilft-a-1173661.html
[5] https://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-10/sitzen-gesundheit-arbeit/seite-2
[6] https://www.dak.de/dak/bundes-themen/muedes-deutschland-schlafstoerungen-steigen-deutlich-an-1885310.html
[7] https://www.zeit.de/zeit-wissen/2010/05/Iss-dich-gluecklich/seite-5
[8] https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2010/daz-2-2010/standardisiertes-lavendeloel-gegen-unruhe-bei-angst
[9] https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/angst-durch-kaffee/
[10] https://www.berliner-zeitung.de/wissen/koffeinhaltige-getraenke-kaffee-macht-nervoes-1203882
[11] https://www.dgps.de/index.php?id=143&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1626&cHash=c7b2a6a491bfbc46e61aaa0c856443c8

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