Was tun bei Steißbeinschmerzen: wie Du Kokzygodynie effektiv behandelst und unangenehmen Schmerzen im Steißbein wirksam vorbeugst

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Mehrstündiges Dauersitzen, wie es immer mehr Menschen auch am Arbeitsplatz praktizieren (müssen), ist ein Problem. Insbesondere dann, wenn man Schmerzen beim Sitzen hat.

Wer schon Mal auf seine vier Buchstaben gefallen ist, weiß, wovon ich rede. Steißbeinschmerzen (Kokzygodynie) machen das Sitzen unerträglich – manchmal sogar das Liegen oder Stehen.

Dabei ist die häufigste Ursache für Schmerzen am Steißbein nicht etwa die Steißbeinprellung oder eine infektiöse Erkrankung.

Von welcher Ursache ich spreche, welche es sonst noch gibt, wie Du Steißbeinschmerzen behandeln und ihnen effektiv mit einfach umsetzbaren Tipps vorbeugen und dauerhaft schmerzfrei sitzen kannst, erfährst Du in diesem Artikel.

Steißbeinschmerzen beim Sitzen – Symptome und Diagnose der Kokzygodynie

Das typische Symptom bei Steißbeinschmerzen (Kokzygodynie) ist ein stechender, brennender Schmerz im Steißbeinbereich. Ein Ausstrahlen in weitere Regionen wie Hüfte, Lenden- und Analbereich ist ebenso möglich.

Die größten Beschwerden haben Betroffene meist beim Sitzen. Je nach Ursache und Stärke kann die Kokzygodynie sogar beim Aufstehen oder Liegen zu Schmerzen am Steißbein führen.

Charakteristische Symptome bei Steißbeinschmerzen:

  • Ziehende, brennende Schmerzen am Steißbein
  • Ausstrahlung in die Anal- und Lendenregion möglich
  • Schmerzen beim Sitzen, Liegen und teilweise auch im Stehen
  • Schmerzen beim Stuhlgang oder beim Geschlechtsverkehr [1]

Der Verlauf der Steißbein-Erkrankung ist je nach Ursache und Stärke verschieden. Meist macht sich aber bereits nach wenigen Tagen oder Wochen eine deutliche Besserung bemerkbar. Nur in seltenen Fällen bleiben die Steißbeinschmerzen über mehrere Monate hinweg. Hier besteht dann auch die Gefahr der Chronifizierung, weshalb man unbedingt einen Arzt aufsuchen sollte.

Damit der Arzt eine eindeutige Diagnose stellen kann, wird zuerst ein Anamnesegespräch durchgeführt, indem der Patient den Schmerz- und Krankheitsverlauf detailliert schildern sollte. Schließlich wird noch körperlich untersucht. Ist der Druck aufs Steißbein schmerzhaft, handelt es sich ziemlich sicher um eine Kokzygodynie.

Zum Ausschluss anderer Erkrankungen oder zur genaueren Ursachenklärung können nach ärztlicher Einschätzung auch eine Ultraschalluntersuchung, ein CT oder ein MRT sinnvoll sein.

Ursachen von Steißbeinschmerzen

Das Steißbein (Coccyx bzw. Os coccygis) ist der unterste Teil der Wirbelsäule und besteht aus 2-5 Knochensegmenten. Es ist ist ein Überbleibsel des Schwanzes vom Tier und wird vom Nervengeflecht „Plexus Coccygeus“ versorgt, wodurch es sehr schmerzempfindlich ist.

Schmerzen beim Sitzen durch die Kokzygodynie können daher vielerlei Ursachen haben. Meist kann man DIE eine Ursache jedoch nicht ausfindig machen.

Es gibt jedoch eine Ursache für Steißbeinschmerzen, die weitaus häufiger vorkommt als andere. Jeder typische Büroarbeiter, aber auch schon Schüler und Studenten setzen sich dieser Gefahr aus.

Ich rede vom langen Sitzen. Übermäßiges und statisches Sitzen verursacht winzige Gewebeverletzungen, sogenannte Mikrotraumen. Insbesondere auf harten unbeweglichen Stühlen ist das Risiko für Steißbeinschmerzen daher besonders hoch. Außerdem führt Bewegungsmangel meist zu Übergewicht, was ein weiterer Hauptgrund für Steißbeinbeschwerden ist. [2]

Wusstest Du:
Der Durchschnittsdeutsche sitzt 9,6 Stunden am Tag. Das lässt nicht nur die Haltemuskulatur verkümmern und führt zu Rückenschmerzen, sondern begünstigt auch Gesäßerkrankungen wie beispielsweise die Steißbeinfistel. [3]

Hand aufs Herz – sitzt auch Du zu viel?

Falls ja, habe ich weiter unten sehr nützliche Tipps für Dich, die Dir helfen werden, mit einfach umsetzbaren Tricks weniger zu sitzen.

Weitere mögliche Ursachen für Schmerzen im Steißbein (Kokzygodynie):

  • Wurzelreizsyndrom (Lumboischialgie)
  • Eingeklemmter Nerv
  • gynäkologische Erkrankungen
  • chirurgische Eingriffe
  • Tumoren im Bereich des Steißbeins
  • Steißbeinschmerzen nach einer Geburt
  • Darm-Erkrankungen (z.B. Reizdarm oder Blähungen)
  • Psychosomatische Ursachen [4]

Insbesondere Frauen haben häufiger mit der Kokzygodynie zu kämpfen als Männer. Ursache hierfür ist, dass durch die Schwangerschaft und vor allem durch die Entbindung das Steißbein stark belastet wird. Je größer die Gebärmutter wird, desto mehr drückt sie nach unten. Steißbeinschmerzen nach der Geburt sind daher nicht selten.

Der häufigste Grund für Schmerzen im Steißbein ist zu langes Sitzen:
Wir setzen uns hin, um uns besser zu konzentrieren oder zu entspannen. Dass das ein Trugschluss ist, beweist die Forschung. In unserer modernen (Sitz-)Gesellschaft ist mehrstündiges Dauersitzen an der Tagesordnung.

Dabei hat sich der Mensch über Millionen von Jahren entwickelt, um zu stehen. Das ständige Sitzen kennt unser Körper noch kein Vierteljahrhundert.

Das Problem:
Nicht nur unser Herz-Kreislauf-System leidet darunter, sondern auch unser Stütz- und Bewegungsapparat bildet sich zurück[5] [6]. So bilden gesundheitliche Folgen am Muskel-Skellet-System die Spitze in der Arbeitsunfähigkeitstage-Statistik – unter anderem durch Steißbeinschmerzen.

Ganze 80.000 Stunden verbringt der deutsche Büroarbeiter im Laufe seines Berufslebens in der Po-Ebene. Die Sesshaftigkeit des eigentlich bewegungsaktiven Menschen summiert sich in den westlichen Ländern oft auf 10-14 Stunden täglich. Aber auch 14 Millionen Schüler und Studenten werden überwiegend sitzend unterrichtet. [7]

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Wow – hättest Du das gedacht? Leider wird uns in der Schule nicht gelehrt, wie Gesundheit wirklich funktioniert.

Bevor wir zu den präventiven Tipps kommen, lies zuerst, wie akute Steißbeinschmerzen behandelt werden können. Außerdem: ein schmerzbefreiender Tipp, der Dir wahrscheinlich besonders viel nützen wird :-)

Behandlung und Therapie von Schmerzen im Steißbein

Steißbeinschmerzen (Kokzygodynie) werden meist dadurch therapiert, die Symptome zu lindern sowie die Selbstheilung zu beschleunigen. Konservative Methoden [8] haben sich hier in der Medizin als Gold-Standard erwiesen:

  • Physiotherapie, Manualtherapie, Chirotherapie, Osteopathie, Akupunktur/ Akupressur
  • Wärme & Entspannung (z.B. Fangopackungen, Sitzbäder)
  • Coccygectomie (selten): chirurgische Entfernung eines überbeweglichen Steißbeins
  • Schmerzmittel können in manchen Fällen sinnvoll sein, um den Teufelskreislauf aus Schmerzen, wenig Bewegung/ungünstige Körperhaltung und noch mehr Schmerzen usw. zu durchbrechen. Deine erste Wahl sollten jedoch konservative Therapien sein.
  • ergonomisches Sitzkissen: Ein weiches Sitzkissen erleichtert bei akuten Schmerzen das Sitzen. [9]

Welche Behandlung bei Dir die richtige ist, lässt Du bestenfalls von einem Arzt überprüfen.

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Steißbeinschmerzen lindern mit dem Steißbeinkissen

In einigen Fällen, bei denen alle anderen Ursachen ausgeschlossen wurden, sind meist psychosomatische Gründe für die Steißbeinschmerzen ausschlaggebend. Auch wenn das meist schwer zu ertragen ist, sollte man diese Diagnose anerkennen und mit einem Psychotherapeuten die Ursache der Kokzygodynie behandeln. Nur so kann Linderung eintreten.

Prävention: 3 einfach umsetzbare Tipps zur Vorbeugung von Steißbeinschmerzen

„Solange die Menschen nicht nach Bewegung, sondern nach Sitzplätzen verlangen, bleibt es schwierig, sie von den negativen Folgen des Sitzens zu entlasten.“
Zitat jetzt twittern

Steißbeinschmerzen (Kokzygodynie) kann man mit drei einfachen Möglichkeiten lindern beziehungsweise ihnen vorbeugen. Vordergründig geht es darum, das Steißbein zu schonen.

Nun ist man aber bei den meisten Arbeiten ans Sitzen mehr oder weniger gebunden. Beginne daher mit dem ersten Tipp und sorge dafür, dass Du richtig sitzt!

1

Richtig Sitzen

Um das Sitzen kommt wohl keiner herum. Der entscheidende Unterschied, ob wir Steißbeinschmerzen begünstigen oder ihnen vorbeugen, entscheidet sich dabei, worauf und wie wir sitzen.

Statisches Sitzen auf harten Unterlagen begünstigt Schmerzen am empfindlichen Steißbein.

Besser ist es, dynamisch auf einem ergonomischen Bürostuhl oder ergonomischen Hockern oder Stehhilfen zu sitzen. Bei akuter Kokzygodynie kann auch ein Steißbeinkissen, bei dem das Steißbein nahezu druckfrei liegt, eine wohltuende Linderung der Schmerzen bringen. [9]

Dynamisch sitzen meint hier, dass Du dich im wahrsten Sinne auf dem Bürostuhl bewegst und dabei Deine Muskulatur in Bewegung hältst und stärkst und somit auch die Durchblutung förderst. Außerdem wird Dein Steißbein hierdurch abwechselnd und unterschiedlich belastet.

2

Weniger Sitzen

Noch viel besser ist es, wenn Du aus dem Teufelskreislauf des Dauersitzens ausbrichst und Dich aktiv mehr bewegst. Wie das gehen soll? Ganz einfach:

  • Arbeite an einem elektrisch höhenverstellbaren Schreibtisch nach der 40-15-5 Regel – 40 Minuten dynamisches Sitzen, 15 Minuten arbeiten im Stehen, 5 Minuten aktiv umherlaufen

    Schmerzen im Steißbein: Ursachen und Behandlung

  • Integriere mehr Bewegung in Deinen Arbeitsalltag. Fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit, steige eine Station eher aus, stell den Drucker weiter weg von Dir und nutze die Mittagspause, um bei einem Spaziergang an der frischen Luft neue Energie zu tanken.

    Weitere einfache Bewegungsgewohnheiten findest Du in dieser Infografik:
    10000 Schritte täglich: 33 gesunde Bewegungsgewohnheiten

3

Rumpfmuskulatur stärken und Dehnung

Gymnastische Übungen zur Stärkung der Rumpfmuskulatur und des Beckenbodens sowie Dehnübungen [10] können das Steißbein entlasten. Am besten eignet sich ein ganzheitliches Training, um muskuläre Dysbalancen zu vermeiden.

Fazit: Steißbeinschmerzen können viele Ursachen haben, wobei die häufigste übermäßig langes und statisches Sitzen ist.

Integriere mehr Bewegung in Deinen Alltag und achte darauf, dynamisch und steißbeinschonend zu sitzen. Selbst, wenn das nicht die Ursache für Deine Steißbeinschmerzen sein sollte, wird es Dir helfen, gesünder und produktiver zu leben.

Hast Du Erfahrungen mit Steißbeinschmerzen? Was hat Dir besonders geholfen? Ich freue mich auf Deinen Kommentar :-)

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© Depositphotos.com/maya2008


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36 Kommentare zu “Was tun bei Steißbeinschmerzen: wie Du Kokzygodynie effektiv behandelst und unangenehmen Schmerzen im Steißbein wirksam vorbeugst

  1. Avatar von Krystian Mantheys Artikel
    Hentschel sagt:

    Was macht ein Stapler Fahrer oder ein LKW Fahrer bei diesen Beschwerden. Der kann schlecht im stehen fahren. Es geht immer nur um Leute die im Büro sitzen.

    • Avatar von Krystian Mantheys Artikel
      Krystian Manthey sagt:

      Hallo Herr Hentschel, natürlich können auch andere Berufe mit viel sitzender Tätigkeit, z.B. auch LKW-Fahrer, von Rücken- und Steißbeinbeschwerden betroffen sein. Aufgrund des Zeitdrucks ist natürlich das regelmäßige Aufstehen hier schwieriger. Eine Option könnte sein mit dem Chef über mehr Bewegungspausen zu sprechen. Denn logisch argumentiert, wird Ihr Chef verstehen, dass er von Krankheitsausfällen durch Beschwerden von zu vielem Sitzen mehr Verluste hat, als durch mehr eingeräumten Pausen. Eine weitere Alternative ist das im Artikel angesprochene Sitzkissen, was den Druck auf das Gesäß und insbesondere auf das Steißbein stark mindert. Zu guter Letzt ist es auch wichtig, nach der Arbeit einen körperlichen Ausgleich zu haben. Das muss nicht zwingend der Gang ins Fitnessstudio sein. Auch vor dem Fernseher kann man Kniebeuge machen oder andere Kräftigungs- und Dehnübungen oder dabei auf seine Liebingssendungen verzichten zu müssen. Natürlich kostet das einiges an Überwindung. Nach kurzer Zeit wird es aber zur Routine und Sie werden sich deutlich besser fühlen.
      Ihnen alles Gute!

    • Avatar von Krystian Mantheys Artikel
      Krystian Manthey sagt:

      Hallo Nina,
      Du hast Recht. Schulen sind wirklich unterirdisch schlecht ausgestattet und bieten keine Ergonomie.
      Helfen kann Dir ein Sitzkissen und die Rumpf stärkenden Übungen aus dem Video für zu Hause. Ansonsten gilt, so oft es geht aufstehen und auch die Pausen nutzen, um Dich zu bewegen.

  2. Avatar von Krystian Mantheys Artikel
    Carsten Balzer sagt:

    Guten Tag.
    Ich habe nunmehr seit etlichen Monaten erhebliche Schmerzen im Steißbein. Das Sitzen, selbst auf Sofas, ist mittlerweile fast unerträglich. Aufstehen nach einer Weile längeren Sitzen unerträglich schmerzhaft. Vor einer Woche bekam ich eine örtliche Injektion mit Kortison, die drei Tage leichte Linderung verschaffte. Seitdem ist es genau so schlimm wie zuvor. Was muss ich dem Arzt sagen, damit er mich ernst nimmt und richtig behandelt? Es beeinflusst meinen ganzen Tag, mein ganzes Leben. Danke für einen Kommentar.

    • Avatar von Krystian Mantheys Artikel
      Krystian Manthey sagt:

      Lieber Herr Balzer,
      was Ärzte angeht, so meine Erfahrung, muss man einfach Glück haben, einen guten zu erwischen, der wirklich versucht die Ursache zu bekämpfen und nicht nur Schmerzen vorübergehend mit Tabletten und Spritzen zu lindern. Denn wie Sie ja leider gemerkt haben, hilft die eingenommene oder verabreichte Medizin oft nur für einen kurzen Zeitraum. Logisch: Denn die Schmerz-Ursache besteht ja weiterhin.
      Ich hatte damals bei meinen Steißbeinbeschwerden das Glück, dass ein Arzt mich auf das Hauptproblem aufmerksam gemacht hat. Denn wir modernen Menschen sitzen einfach zu viel. Neben Gesäßschmerzen hat das noch ganz andere, gravierende Folgen auf die Gesundheit. Mit Änderung meiner Gewohnheiten und den Tipps, die ich in diesem Artikel zusammengefasst habe, bin ich letztendlich nach ein paar Monaten komplett und seitdem für immer schmerzfrei im Steißbein.
      Die größte Erkenntnis hierbei ist: Schmerzen die sich schleichend über Jahre oder Jahrzehnte entwickeln, verschwinden nicht innerhalb eines Tages wieder. Es erfordert Konsequenz und Durchhaltevermögen. Und das ist aus eigener Erfahrung besonders zu Beginn sehr schwer.
      Ich wünsche Ihnen die Kraft und baldige Besserung!

      PS: Das Steißbeinkissen kann Ihnen bei akuten Schmerzen im Sitzen Linderung verschaffen.

  3. Avatar von Krystian Mantheys Artikel
    Tanja sagt:

    Hallo
    Ich habe seit fast 3 Jahren rezidivierende Steissbeinschmerzen. Sie haben in der zeit angefangen, als ich noch im Notfall gearbeitet habe, also definitiv kaum gesessen bin. Die Injektionen haben am Anfang fast 9 Monate Schmerzrfreie Zeit ermöglicht, seit der letzten Injektion hält es nur noch ca. 3 Monate an. Jetzt habe ich einen Bürojob. Leider bringt mir ein Sitzkissen nichts, da es auch mit Kissen weh tut. Ich mache 2 mal wöchentlich Sport und einmal wöchentlich Yoga, Wenn ich mal zuhause bin und Zeit zum TV schauen habe, liege ich meist auf dem Sofa. Jetzt hat sich zu der Entzündung rausgestellt, dass es gebrochen ist. Aber machen kann man da ja auch nichts. Heisst das jetzt für mich nie wieder entspannt sitzen, einen Film im Kino geniessen, oder ein gemütliches Abendessen,…??

    • Avatar von Krystian Mantheys Artikel
      Krystian Manthey sagt:

      Hallo Tanja,
      ich würde mich an Deiner Stelle krank schreiben lassen für ein paar Wochen und in dieser Zeit das Sitzen auf ein absolutes Minimum reduzieren.
      Für Deinen Bürojob könntest Du Dir dann einen höhenverstellbaren Schreibtisch zulegen, um anschließend auch auf Arbeit, so wenig wie möglich zu sitzen. Möglicherweise unterstützt Dich dein Arbeitgeber dabei? Falls nicht gibt es unter gewissen Voraussetzungen auch die Möglichkeit, die Kosten von einem Rehabilitationsträger zu bekommen. Hier findest du mehr Infos.
      Ich hoffe, dass ich Dir damit etwas helfen konnte und wünsche Dir alles Gute!

  4. Avatar von Krystian Mantheys Artikel
    RB sagt:

    Ich leide nun fast ein Jahr an Steissbeinschmerzen, allerdings schmerzt es vorallem wenn ich auf weiche Kissen oder im Bett liege. In einem MRI wurde die Entzündg bestätigt. Was kann ich sonst noch tun ausser Kräftigung der Muskulatur und weniger Sitzen?

    • Avatar von Krystian Mantheys Artikel
      Krystian Manthey sagt:

      Lieber Leser,
      prinzipiell gilt: Tu was Dir gut tut. Wenn eine weiche Sitzfläche Dir Schmerzen bereitet, dann meide diese. Hast Du denn mal ein spezielles Steißbeinkissen mit Aussparung in der Steißbein-Region probiert? Wieviele Stunden sitzt Du denn täglich? Ansonsten können auch entzündungshemmende Salben helfen. Vielmehr ist da leider nicht möglich und meist dauert es auch eine ganze Weile und man muss die Übungen täglich machen und wirklich dauerhaft weniger sitzen, um die Schmerzen stark reduzieren zu können.

  5. Avatar von Krystian Mantheys Artikel
    L sagt:

    Hallo Herr Manthey,
    habe eben die Diagnose zu Coccygodynie bekommen. Ich mache regelmäßig viel Sport. Muss ich darauf jetzt verzichten? Oder gibt es Sportarten, die für den unteren Teil des Steißbeins besonders belastend sind? Ich spiele Hallen- und Beachvolleyball und gehe ins Fitnessstudio.
    LG

    • Avatar von Krystian Mantheys Artikel
      Krystian Manthey sagt:

      Hallo Frau Rottler,
      prinzipiell sind stauchende Sportarten (z.B. auch Hallen-Volleyball) bei intensiver Ausführung eher kontraproduktiv, weil die Bandscheiben, Gelenke und Bänder dabei stark strapaziert werden. Es wäre daher ratsam zumindest bis die Steißbeinschmerzen wieder abgeklungen sind, es etwas ruhiger beim Sport angehen zu lassen. Komplett auf Sport oder Bewegung zu verzichten, wäre aber der falsche Weg. Zur Sicherheit aber lieber den Arzt fragen!
      Alles Gute und beste Grüße

  6. Avatar von Krystian Mantheys Artikel
    Schaum Annette sagt:

    Hallo Herr Manthey,
    ich habe seit zwei Wochen plötzlich sehr starke Steißbeinschmerzen.
    War im MRT : Kein Bandscheibenvorfall oder Nerveneinengung.
    Die Schmerzen sind dauernd da. Egal ob ich stehe gehe oder sitze.
    Ich bin Krankenschwester von Beruf.
    Bin arbeitsunfähig seitdem. Bin sehr verzweifelt.
    Bis jetzt kein Schmerzmittel gefunden was hilft.

    • Avatar von Krystian Mantheys Artikel
      Krystian Manthey sagt:

      Hallo Frau Schaum,
      das klingt für mich nach einer Entzündung bspw. durch einen Stoß oder durch Überlastung durch zu langes Sitzen (besonders bei harter Sitzfläche passiert das schnell). Was hat denn Ihr Arzt diagnostiziert?
      Auf jeden Fall sollten Sie Ihr Steißbein schonen, bspw. mit einem Steißbeinkissen und weniger sitzen. Entzündungen können jedoch hartnäckig sein und auch einige Wochen bleiben. Das kennt man ja vom Handgelenk. Ich empfehle Ihnen auch Entzündungshemmende Salben regelmäßig aufzutragen.
      Alles Gute und baldige Besserung
      Krystian

  7. Avatar von Krystian Mantheys Artikel
    Mykola sagt:

    Hallo Herr Manthey,
    letztes Jahr saß ich lange auf einem Stuhl mit Kissen bei mir zu Hause, ganz gewöhnlich, wie immer es war Sonntag & ich hatte Frei.
    Am nächsten Morgen stehe ich auf in der Früh, mein Steißbein schmerzt sehr, ob beim gehen, sitzen oder liegen, an dem selben Tag ginge ich zum Physio, er sagte mir das mein rechte Bein kürzer ist als mein linkes.
    Mit einer Übung war alles erledigt, er sagte mir das ich noch paar Tage schmerzen haben werde, die dann weggehen.
    Es war so, die Schmerzen waren weg, über Weihnachten & Neujahr, keine Schmerzen gehabt.
    Mitte Januar als wir auf Arbeit ein Siminar hatten, sass ich 6 Stunden, zwischen durch haben wir 3-4 mal Pausen gemacht, auf einem harten Holzstuhl, wo ich mir wieder nichts dabei gedacht hab, nach der 3-4 Stunden merkte ich wie die Steißbein Schmerzen wieder kommen, aber selbstverständlich nicht so doll wie beim ersten Mal.
    Seid dem macht mir das echt sorgen, mal sind die da, mal sind die nicht da, aber sobald ich ganz fest aufs Steißbein drauf drücke schmerzt es. War am Montag beim Arzt weil ich gemerkt hab, es tut weh an der Stelle und fühlt sich wie ein Pickel an.
    Mein Arzt konnte mir nicht sagen was ich hab, hat mir aber eine Überweisung zum Orthopäden geschickt & zum Chirurgen, ob die mir mehr sagen können weiß ich nicht, mitlerweile ist die Stelle nicht mehr rot & an der Stelle schmerzt es nicht mehr so, könnte sein das ich etwas voreilig bin mit der Sache aber lieber zu früh als zu spät. Währe super Nett wenn Sie mir da etwas behilflich sein könnten worum es bei mir letztendlich geht oder welche Tipps sie für mich haben?

    • Avatar von Krystian Mantheys Artikel
      Krystian Manthey sagt:

      Hallo liebe Mykola, wie Du bereits richtig festgestellt hast, liegt es vermutlich (bitte von einem Arzt abchecken lassen) am Sitzen. So was das klingt, könnte es eine Entzündung sein. Das ist leider wie bspw. auch Sehnenscheidenentzündung sehr langwierig. Wichtig wäre es daher, dass Du konsequent versuchst weniger zu sitzen z.B. im Stehen telefonieren, häufigere Pausen oder an einem höhenverstellbaren Tisch im Stehen arbeiten. Da man um das Sitzen ja nicht ganz drumherum kommt, könnte unser Steißbeinkissen Dir Linderung verschaffen. Das kann man auch ganz einfach überall mit hinnehmen.
      Beste Grüße und alles Gute!

  8. Avatar von Krystian Mantheys Artikel
    Susanne sagt:

    Hallo lieber Herr Manthey!

    Ich habe seit 2 Tagen plötzliche Steißbeinschmerzen. Seit Montag habe ich mit einem Workout mit eigenem Körpergewicht begonnen – kann es daran liegen?
    Wenn ja – wie soll ich jetzt damit umgehen, möchte meine Training natürlich durchziehen, da ich leider nicht so fit bin und mich dadurch fitter mache.
    Arbeite auch in einem Büro, also sitze wirklich sehr viel von MO-FR – am WOE ist meistens Bewegung angesagt.
    Gibt es bestimmte Dehnungsübungen um vorzubeugen o.ä.? Es ist sehr unangenehm und ich hoffe ich mache es durch mein Workout dann nicht noch schlimmer?
    Danke schon im Voraus :) LG

    • Avatar von Krystian Mantheys Artikel
      Krystian Manthey sagt:

      Hallo Susanne,
      im Normalfall sollten Fitnessübungen die Schmerzen nicht auslösen. Außer Sie machen viele Übungen im Sitzen; Situps bspw. Die sollten Sie dann besser durch andere Übungen wie bspw. den Unterarmstütz austauschen. Wenn Sie sehr starke Schmerzen haben, kann ein orthopädisches Sitzkissen im Büroalltag helfen. Prinzipiell wäre es aber wichtig, dass Sie Ihre Sitzzeit regelmäßig unterbrechen und dynamisch sitzen. Haben Sie schon einmal über einen höhenverstellbaren Schreibtisch nachgedacht?
      Beste Grüße

  9. Avatar von Krystian Mantheys Artikel
    Katrin Udert sagt:

    Ich habe Sakralabnutzung es ist durch tägliche Wärme besser geworden, und jetzt hab ich Schmerzen beim Sitzen, der Steis ,kann es sein das ,das in Zusammenhang steht

  10. Avatar von Krystian Mantheys Artikel
    Heike sagt:

    Hallo,

    habe seit halbem Jahr Schmerzen beim Sitzen,aufstehen, manchmal stehen; war damals 6 Wochen auf Rehha wegen meiner operierten Schulter. Trotz orthopädischen Sitzkissen. Beim Röntgen wurde festgestellt, dass ich mal einen Bruch im Steissbein hatte. Mein letzter Sturz auf den Hintern ist gut 15 Jahre her. Der Arzt hat erklärt, dass ich wohl nun Knochen und Nervenschmerzen rund um die Bruchstelle habe. Nun bin ich ein zweites Mal vor 2 Wochen an der Schulter operiert worden. Gibt es denn Übungen für mich, welche ich bei meiner Bewgungseinschränkung machen kann?

    • Avatar von Krystian Mantheys Artikel
      Krystian Manthey sagt:

      Hallo Heike, da Deine Situationsbeschreibung recht komplex ist, rate ich Dir, Rat bei Deinem Arzt diesbezüglich zu holen.
      Generell gilt, solang der Schmerz erträglich ist, ist Bewegung der Schlüssel zur Heilung. Versuche generell weniger zu sitzen, um Dein Steißbein zu entlasten. Ein höhenverstellbarer Tisch kann hierbei sehr nützlich sein. Aber auch Stehhocker können bei Steißbeinschmerzen entlasten.
      Ich wünsche Dir alles Gute und baldige Genesung!

  11. Avatar von Krystian Mantheys Artikel
    Meister sagt:

    Guten Abend ich habe mal eine fragen und zwar bin ich ca 8 Jahren auf ein Eisfläche ausgerutscht und auf den po gefallen so das ich keine Luft mehr bekam und es richtig geknackt hat. Seitdem habe ich nur Probleme kann nicht lange stehen bücken und sitzen, wenn wirt mein linkes Bein taub und ich Knicke weg war auch schon im Krankenhaus damit und haben nichts gefunden weil mir auch die Schwangerschaft sehr viel Probleme gemacht hat.

    • Avatar von Krystian Mantheys Artikel
      Krystian Manthey sagt:

      Hallo, eine Ferndiagnose ist uns leider nicht möglich. Wenn du spezielle Fragen hast, schreib uns gern eine Mail oder ruf an und wir versuchen Dir zu helfen :-)

  12. Avatar von Krystian Mantheys Artikel
    Lotta sagt:

    Hallo lieber Krystian,
    nachdem ich zufällig auf diese Seite gestoßen bin und bei allen Ärzten nicht weiterkomme – vllt. hast du einen Tipp. Ich hab mir vor rund 2,5 Jahren das Steißbein an einem Hocker geprellt, der ungesehen hinter mir stand und mir beim in die Hoche gehen böse auf den Steiß geknallt ist. Die Schmerzen gingen nach ein zwei Wochen weg, kamen dann aber ein paar Monate später massiv wieder. Das ging dann letztes Jahr so weit, dass ich mich immer weniger Bücken konnte und der komplette Rücken blokckierte. Nach einem Ärztemarathon und einem Reha-Rezept wurde es nicht besser – erst ein Physiotherpeut, der mir Terra-Bänder klebte, brachte Linderung und alles war top. Ein Jahr später beginnt der ganze Spaß von vorne. Ich hab Schmerzen beim Sitzen, auf dem Klo, beim Anlehenen und wenn ich die Muskulatur des Hinterns anspanne auch beim Stehen und Gehen :(
    Ein Steißbeinvorfall ist bekannt.
    Mit der dringenden Bitte um einen Tipp – dankeschön und liebe Grüße

    • Avatar von Krystian Mantheys Artikel
      Krystian Manthey sagt:

      Hallo Lotta, das klingt für mich nach einem dauerhaften Schaden am Steißbein durch das Stoßen am Hocker. Was sagen denn die Röntgen-Aufnahmen?
      Prinzipiell kann es auch einfach eine dauerhafte Überlastung des Steißbeins sein, sodass die Stoßfolgen nie richtig verheilen konnten. Sollte dies der Fall sein, wäre es wichtig, dass Du Deinen Arbeitsplatz auf Ergonomie überprüfst. Ist der Stuhl richtig eingestellt? Ist die Sitzfläche angenehm oder zu hart (dann könnte ein Steißbeinkissen helfen)? Sitzt Du zu lange und wäre ein höhenverstellbarer Tisch sinnvoll? Machst Du regelmäßig Pausen und bewegst Dich?
      Damit der Steiß gut verheilen kann, muss er gut durchblutet werden (=Bewegung) und gleichzeitig beim Sitzen geschont werden (=weniger sitzen und auf Unterlage achten). Möglicherweise ist auch eine Kur sinnvoll, um das wirklich konsequent für einen längeren Zeitraum umsetzen zu können.

  13. Avatar von Krystian Mantheys Artikel
    Janina Marx sagt:

    Hallo… Ich habe seit ca drei bis vier wochen schmerzen, aber nur wenn ich mit den po auf den stuhl vorrutsche und mich dann ablehne, oder genauso wenn ich sport mache,( Bauchmuskel übung) mein Körper nach hinten lehne, hat das auch mit dem steiß zu tun? Wenn ich normal sitze ist alles gut,kein Schmerz.
    Bin vor ca 2 Monaten 4 Stunden im Zug mit meiner einjährigen Tochter auf den schoß gefahren, kann das der Auslöser sein?
    Glg Janina

    • Avatar von Krystian Mantheys Artikel
      Krystian Manthey sagt:

      Hallo Janina, möglich ist das, aber sicherheitshalber solltest Du diesbezüglich einen Arzt konsultieren. Prinzipiell kann ein verstauchter Steiß bzw. verletztes Gewebe durchs Sitzen auch beim Zurücklehnen schmerzen, da hierbei die Lenden- und Gesäßmuskeln angespannt werden.

  14. Avatar von Krystian Mantheys Artikel
    Tine sagt:

    Hallo Krystian,
    Habe auch seit 7 Jahren unerklärliche Steißbeinschmerzen. Ärztemarathon mit MRT und Rektaler Steißbein-Korrektur hinter mir. Alles nutzlos. Das einzige was mir über eine gewisse Zeit helfen konnte, waren starke und schmerzhafte Bindegewebsmassagen im Gesässbereich. Leider helfen auch die jetzt seit einiger Zeit nicht mehr. Dein Artikel ist sehr schön geschrieben, langes Sitzen ist bei mir auch das Hauptproblem. Hast du einen Tipp für die jeweils 40 Minuten sitzen? Habe bereits einen Sattelhocker, fühle mich aber danach wie ein Cowboy :) (breitbeiniges gehen) Meinst du, das ist evtl Gewöhnungssache?Ist das Sitzen darauf denn dynamisch genug? Deine Übungen werde ich jetzt jeden Tag machen und besorge mir eine Uhr, die mir Alarm gibt, damit ich meine Position wechsele. Hoffe ich finde so einen weg damit zu leben.

    • Avatar von Krystian Mantheys Artikel
      Krystian Manthey sagt:

      Hallo Tine,
      vielen Dank für Deinen kurzen Bericht und “Chapeau”, dass Du trotz fehlender Besserung nicht aufgibst!
      Mir persönlich hatte bei meiner Steißbeinprellung das ergonomische Sitzkissen gut geholfen. Ob ein Sattelhocker bei Steißbeinproblemen das Richtige ist, kann ich aus eigener Erfahrung leider nicht beurteilen. Wenn es Dir gut tut, benutze ihn aber weiterhin. Dynamisch kann man darauf aber auf jeden Fall sitzen. Ich persönlich bevorzuge aber den “normalen” ergonomischen Bürostuhl.
      Wenn Du aber konsequent weniger sitzt, sollten die Chancen sehr gut stehen, dass spätestens nach einigen Wochen die Schmerzen spürbar weniger werden. Ich wünsche Dir alles Gute :-)

  15. Avatar von Krystian Mantheys Artikel
    Heike sagt:

    Hallo,

    habe seit halbem Jahr Schmerzen beim Sitzen,aufstehen, manchmal stehen; war damals 6 Wochen auf Rehha wegen meiner operierten Schulter. Trotz orthopädischen Sitzkissen. Beim Röntgen wurde festgestellt, dass ich mal einen Bruch im Steissbein hatte. Mein letzter Sturz auf den Hintern ist gut 15 Jahre her. Der Arzt hat erklärt, dass ich wohl nun Knochen und Nervenschmerzen rund um die Bruchstelle habe. Nun bin ich ein zweites Mal vor 2 Wochen an der Schulter operiert worden. Gibt es denn Übungen für mich, welche ich bei meiner Bewegungseinschränkung machen kann?

  16. Avatar von Krystian Mantheys Artikel
    Diana Markowski sagt:

    Hallo.
    Ich habe drei Kinder.
    Nach der zweiten Geburt hatte Steißbein Schmerzen und nach der Geburt unseres Sohnes, ist aber auch schon über zwei Jahre her, habe ich nach wie vor Steißbein Schmerzen.
    Gerade nach dem sitzen kann ich kaum aufstehen.Natürlich stehe ich oft auf und laufe viel aber es hilft nichts.
    Osteopathen nicht, ein Wärme Kissen lindert nur für kurze Zeit.
    Gibt es Übungen die man auch Jahre nach Geburten machen kann um das unangenehme Gefühl wieder los zu werden?

    • Avatar von Krystian Mantheys Artikel
      Krystian Manthey sagt:

      Hallo Diana, das klingt nach Mikroverletzungen/Entzündungen in der Steißbein-Region, die wohl nie richtig verheilt sind. Hast Du das mal von einem Arzt checken lassen? In diesem Fall wäre es wichtig, dass Du die tägliche Sitzzeit soweit wie möglich reduzierst, z.B. mit einem höhenverstellbaren Schreibtisch oder einem Stehpult. Außerdem kannst Du darauf achten, dass die Zeit, die Du sitzt, möglichst dynamisch ist. Das heißt, Du solltest so oft wie möglich, Deine Sitzposition ändern. Auch ein Steißbeinkissen kann das Sitzen angenehmer machen. Übungen helfen in diesem Fall nicht direkt, sondern verbessern Deine Durchblutung und den Stoffwechsel, was den Heilungsprozess beschleunigt. In diesem Fall ist also jede Bewegung hilfreich!
      Alles Gute und baldige Besserung wünscht
      Krystian

  17. Avatar von Krystian Mantheys Artikel
    Sylvia Fritsch sagt:

    Hallo, seit Wochen habe ich die beschriebenen Probleme. Im letzten Sommer bin ich auf der Kellertreppe gestürzt (auf den Po). Allerdings hatte ich nach dem Sturz keine Schmerzen am Steiß. Ich sitze sehr viel im Büro und gehe 2x pro Woche Walken und 1x zum Zumba. Euer Kissen hat mir bisher nicht geholfen. Welche Schmerzmittel sind zu empfehlen?

    • Avatar von Krystian Mantheys Artikel
      Krystian Manthey sagt:

      Hallo Sylvia, das Kissen allein kann chronische Steißbeinschmerzen nicht komplett beheben. Es dient als Linderung und für eine schnellere Genesung. Wenn Du damit unzufrieden bist, kannst Du gern von der erweiterten Garantie Gebrauch machen.
      Wichtig wäre in Deinem Fall, die konkrete Schmerzursache ausfindig zu machen. Ist es eine schwere Prellung? Sind es viele kleine Gewebeverletzungen vom zu vielen Sitzen? Oder eine der vielen anderen im Artikel aufgeführten Ursachen? Denn wenn Du “nur” den Schmerz versuchst zu lindern, ohne den Schmerzauslöser auszumerzen, werden auch Schmerzmittel auf Dauer nichts bringen. Daher möchte ich Dir an dieser Stelle auch nicht dazu raten. Denn Schmerzen sind immer als Alarmsignal zu verstehen, dass irgendetwas nicht stimmt. Betäubt man den Schmerz lediglich, ist es fast sicher, dass er chronisch und heftiger wird. Daher rate ich Dir zum Arzt Deines Vertrauens zu gehen. Mit der richtigen Diagnose, kannst Du in unserem Blog auch wertvolle Tipps finden :-)

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