Früh aufstehen: 15 geniale Tipps für Morgenmuffel

früh aufstehen Beitragsbild

“Andere hüpfen aus dem Bett wie ein fertiges Brot aus dem Toaster. Ich bin eher die Semmel, die mit der Butterseite nach unten fällt und liegen bleibt.”
Zitat jetzt twittern

Bislang hatte ich oft das Gefühl, dass dieses Zitat meinen morgendlichen Ablauf sehr gut zusammenfasst. Der Morgenmuffel hatte zur frühen Tageszeit das Sagen. Früh aufstehen existierte nur in meinen Träumen.

Morgens ein ausgiebiges Frühstück? Keine Zeit. Fit wie ein Turnschuh das Haus verlassen? Fehlanzeige. Morgenstund… hat garantiert kein Gold im Mund. Dafür zu viel Kaffee, um wach zu bleiben und eine genervte Äußerung für jede Person, die mich morgens mit Smalltalk überforderte.

Kommt Dir das irgendwie bekannt vor?

Dann gehörst Du vermutlich auch zu den Morgenmuffeln. Zu den Personen, die sich morgens als erstes fragen: “Was ist das nur für ein Land, in dem es morgens schon hell wird?”

Warum Frühaufstehen aus biologischer Sicht in unserer Natur liegt

Unser natürlicher Schlaf-Wach-Rhythmus (zirkadianer Rhythmus) wird von der inneren Uhr kontrolliert, die sich im „Nucleus suprachiasmaticus“ befindet, einem Kerngebiet unseres Gehirns. In Abhängigkeit von Licht und Dunkelheit steuert es die Hormon- und Neurotransmitterproduktion. [1]

Mit Einbruch der Dunkelheit findet eine erhöhte Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin statt. Wir werden müde. Sobald es heller wird, steigt hingegen die Produktion des Hormons Cortisols. Dieses sorgt dafür, dass wir wach werden. Am höchsten ist die Cortisol-Produktion um 6 Uhr morgens. Das heißt: Zu früher Morgenstunde sind wir auch am leistungsfähigsten.[2]

Schon seit Beginn unserer Zeit leben wir im Einklang mit dem natürlichen Biorhythmus. Heutzutage entfernen wir uns allerdings etwas von dem Rhythmus, da wir nicht mehr so naturnah leben wie unsere Vorfahren.

Schläft man einige Tage in der Natur (z.B. beim Camping), passt sich der Körper schnell an den natürlichen Tages-Rhythmus an. Das ist natürlich anders, wenn wir Zuhause mit Rollos unten schlafen.

8 gute Gründe für das frühe Aufstehen

  1. Deine Leistungsfähigkeit ist, angelehnt an den zirkadianen Rhythmus, um 6 Uhr morgens am höchsten. Du arbeitest am konzentriertesten und könntest morgens ungestört bereits die wichtigsten Aufgaben erledigen.
  2. Eine Studie belegt: Menschen, die früh aufstehen, prokrastinieren weniger.
  3. Es ist ein großartiges Gefühl, früh morgens bereits die wichtigsten Aufgaben erledigt zu haben. Dadurch erlebst Du den restlichen Tag entspannter und hast mehr Zeit für andere Dinge.
  4. Du fühlst Dich selbstbestimmter. Es kann ein unbefriedigendes Gefühl sein, sich direkt nach dem Aufstehen zur Arbeit zu hetzen und direkt Aufgaben für “andere” zu erledigen. Das führt zu einem Gefühl der Fremdbestimmung.
  5. Du lebst natürlicher im Einklang mit Deiner inneren Uhr. Stehst Du früher auf, wirst Du wahrscheinlich auch früher ins Bett gehen und Dir automatisch einen besseren Schlafrhythmus angewöhnen. Das hat auch viele gesundheitliche Vorteile.
  6. Die morgendliche Ruhe hat wissenschaftlich erwiesen auch einen positiven Effekt auf Deinen Körper und Geist: Sie lässt zum Beispiel Deine Blutdruck und Migräne-Risiko sinken und den Sauerstoffgehalt Deines Gehirns ansteigen. Du startest entspannter in den Tag und hast am Morgen jede Menge Zeit für Dich. Du bist vollkommen ungestört und kannst mit Deinem Bewusstsein nur bei Dir sein.
  7. Du hast Zeit für ein gesundes Frühstück und etablierst dadurch bessere Essgewohnheiten. Spätaufsteher/innen lassen öfter das Frühstück ausfallen und tendieren dazu, abends oder mittags zu viel zu essen.
  8. Laut einer Studie, die im Cognitive Therapy and Research Journal veröffentlicht wurde, führt das Spätschlafen und gleichzeitige Frühaufstehen eher zu negativen Gedanken. Es lohnt sich daher, sich einen ordentlichen Schlafrhythmus anzugewöhnen.[3]

15 erfrischende Tipps, mit denen Du zukünftig besser früh aufstehen wirst!

Mit den folgenden 15 Tipps verwandelst Du Dich von der morgens trägen Nachteule zur hellwachen Lerche. Von der liegen gebliebenen Semmel zum aus dem Bett hüpfenden Toast. Also: Raus aus den Federn und rein in den Tag!

1

Notiere Dir 3 Motivationsgründe, weshalb Du früh aufstehen solltest

Wenn Du morgens keinen guten Grund zum Aufstehen hast, wirst Du es auch nicht tun. Überlege Dir daher:

Warum möchtest Du morgens früh aufstehen? Was könntest Du morgens erledigen, wofür Du Dir bisher zu wenig Zeit genommen hast?

Notiere Dir jetzt insgesamt 3 Motivationsgründe, um bereits Morgen das erste Mal früher aufzustehen! Hänge Dir diese Notiz an einen sichtbaren Ort, um Dich immer wieder daran zu erinnern.

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2

Hinterfrage und verbessere Deine bisherige Morgenroutine

Gehörst Du zu den Menschen, die ihren Wecker mindestens fünf Mal auf Snooze stellen und bei Verspätung erzählen: “Der Verkehr war heute echt schlimm”?

Eine solche Morgenroutine sorgt sicherlich nicht für gute Laune und einen entspannten Morgen. Nimm Dir jetzt einen Notizzettel zur Hand und notiere alle Deine morgendlichen Gewohnheiten – vom Duschen, dem Griff zum Handy, Zähneputzen bis hin zum wiederholten Drücken Deiner Snooze-Taste.

Nun streichst Du alle Gewohnheiten raus, die Du nicht mehr beibehalten möchtest. Zum Beispiel solche, die unnötig viel Zeit rauben, Energie kosten oder Dir morgens ein negatives Gefühl geben (z.B. das Surfen auf Social Media Kanälen). Überlege Dir, wofür Du die Zeit stattdessen sinnvoll nutzen kannst.

3

Erstelle Dir Deine persönliche Morgeroutine!

Wie stellst Du Dir den perfekten Morgen vor? Die Art, wie Du Deinen Morgen startest, kann Deine Stimmung des restlichen Tages erheblich beeinflussen.

Stehst Du entspannt auf und nimmst Dir Zeit für Dich selbst, wirst Du positiv gestimmt in den Tag starten. Mache Dir daher Gedanken darüber, wie Dein perfekter Morgen aussehen könnte und notiere Dir diese Punkte. Das könnte beispielsweise so aussehen:

  • 05:30 Uhr: Nach dem ersten Weckerklingeln aufstehen und ordentlich strecken
  • 05:35 Uhr:> Ab auf die Yoga-Matte! Ein kurzes 15-Minuten Yoga-Workout einlegen
  • 05:50 Uhr: Nochmal die Augen für fünf Minuten schließen und meditieren
  • 05:55 Uhr: Eine (Wechsel-)Dusche nehmen, um wacher zu werden
  • 06:20 Uhr Meine Lieblingsmusik anmachen, ein gesundes Frühstück zubereiten und mir Zeit zum essen nehmen
  • 07:00 Uhr: Meine To-Do-Liste mit den wichtigsten Aufgaben nochmal durchgehen
  • 07:10 Uhr: Vor den Spiegel stellen und mich anlächeln
  • 07:15 Uhr: Das Haus mit einem breiten Lächeln verlassen

4

Schreibe vorm Schlafengehen eine To-Do-Liste für den nächsten Tag!

Kürzlich wurde eine Studie im Journal of Experimental Psychology veröffentlicht. In dieser schrieben 57 gesunde Probanden vorm Schlafengehen entweder auf, welche To Do’s sie in den letzten Tagen bereits erledigt hatten oder welche To Do’s in den nächsten Tagen anstehen würden.

Die Ergebnisse wurden im Schlaflabor ausgemessen: Diejenigen, die ihre To Do’s für die nächsten Tage aufschrieben, schliefen durchschnittlich neun Minuten schneller ein als die andere Testgruppe. Je detailreicher die To-Do-Liste war, desto früher fielen die Probanden in den Schlaf.

Unerledigte Aufgaben können Stress verursachen, wenn sie stets im Kopf herumschwirren. Eine To-Do-Liste bereitet Dich perfekt auf den nächsten Tag vor, lässt Dich entspannter einschlafen und in den Morgen starten.

Sortiere Deine To-Do-Liste stets nach Dringlichkeit der Aufgaben. Wichtige Aufgaben stehen ganz oben, erst dann folgen Aufgaben mit geringerer Priorität. Arbeite Deine To-Do-Liste am Folgetag dann getreu Brian Trays Motto “Eat the Frog first!” ab. Das heißt: Erledige die Aufgabe ganz oben zuerst.

Unterteile größere Aufgaben in kleinere Blöcke – dadurch weißt Du direkt, was Du zu tun hast und kannst gleich mit dem Erledigen der Aufgaben anfangen.

Weitere Untersuchungen über das Schreiben von To-Do-Listen der Florida State University zeigen:

Ausstehende Aufgaben mit hoher Priorität verursachen Stress und behindern maßgeblich die Gehirnaktivität, da diese ununterbrochen in den Gedanken umherschwirren. Die Folge: Deine Produktivität sinkt erheblich. Schreibst Du Dir die wichtigsten Aufgaben jedoch vorab auf, kannst Du Deine Konzentrationsfähigkeit steigern und produktiver arbeiten. [4]

5

Mache Deinen Wecker zu Deinem neuen besten Freund

Schlafen ist Deine Droge, das Bett Dein Dealer und Dein Wecker die Polizei? Höchste Zeit, Dich mit Deinem Wecker anzufreunden und ihn für Dich statt gegen Dich arbeiten zu lassen.

  1. Bevor Du Deinen Wecker stellst, mach Dir Dein warum für das Frühaufstehen klar
  2. Warum möchtest Du morgen früh aufstehen? Schließe Deine Augen und sage Dir Dein “warum” laut. Zum Beispiel: “Ich stehe morgen 20 Minuten früher auf, um meinem Körper etwas Gutes zu tun und ein Workout zu machen.” Es fühlt sich wahrscheinlich komisch an, ist aber ein wirkungsvoller Trick, um wirklich früh aufzustehen.

  3. Erlerne frühes Aufstehen, indem Du Deinen Wecker täglich 5 Minuten früher stellst
  4. Früh aufstehen ist keine Kunst, es passiert aber auch nicht von einem auf den anderen Tag. Du kannst frühes Aufstehen erlernen, indem Du Dir Deinen Wecker täglich fünf Minuten früher stellst, anstatt gleich eine halbe Stunde früher aufzustehen. Führe dies so lange durch, bis Du Deine gewünschte Aufstehzeit erreicht hast.

  5. Gute-Laune-Songs als Weckerton erleichtern Dir den Start in den Tag
  6. Stelle Dir einen Alarmton ein, zu dem Du gerne aufstehst. Am besten lädst Du gleich mehrere herunter, falls Dir ein Lied mal auf den Senkel gehen sollte und Du etwas Abwechslung Dein Tagesstart reinbringst.

  7. Dein Wecker verhilft Dir zu Bewegung als Waffe gegen morgendliche Müdigkeit
  8. Dein Wecker klingelt. Schlaftrunken öffnest Du Deine Augen. Deine Kreativität ist auf Hochtouren: Mit einem Mal fallen Dir tausende Flüche ein, von denen Du nicht einmal wusstest, dass diese existieren. Aufstehen? Von wegen!

    Jetzt heißt es: Faust auf den Wecker und weiterschlafen wie ein Murmeltier! Ärgerlich ist es nur, als Du beim nächsten Mal aufwachst und Du bereits eine halbe Stunde zu spät dran bist…

    Damit Dir das beim nächsten Mal nicht mehr passiert, platziere Deinen Wecker am anderen Ende des Raumes. Dadurch wirst Du dazu gezwungen, direkt nach dem ersten Klingeln aufzustehen. :-)

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    6

    Trinke direkt nach dem Aufstehen ein großes Glas Wasser

    Wusstest Du, dass Dein Körper während des Schlafes durch Deine Atmung und das Schwitzen bis zu einem Liter Flüssigkeit verlieren kann? Daher ist es besonders wichtig, nach dem Aufstehen Wasser zu trinken. Bei mangelnder Flüssigkeit wird Dein Blut dickflüssiger. Dadurch muss Dein Herz mehr arbeiten, um Deinen Kreislauf stabil zu halten. Außerdem macht ein Glas Wasser direkt fitter!

    Wissenschaftler empfehlen direkt nach dem Aufstehen ein Glas warmes Wasser mit Zitrone, um die Bildung von freie Radikalen zu verringern. Das wird auch in der ayurvedischen Medizin empfohlen.[5]

    Im Vergleich zu kaltem Wasser hat ein warmes Glas Wasser außerdem folgende Vorteile [5]:

    • Warmes Wasser befreit den Körper besser von Giften als kaltes Wasser. Es beschleunigt den Verdauungsvorgang. Kaltes Wasser hingegen, kann das Öl in verzehrten Lebensmitteln verhärten und zu Fettablagerungen im Darm führen.
    • Warmes Wasser eine schmerzlindernde Wirkung, da es den Blutfluss verbessert. Das hilft vor allem bei Krämpfen, Kopfschmerzen oder Menstruationsbeschwerden.
    • Es hilft Dir bei der Gewichtsabnahme, besonders wenn Du es mit Zitronensaft trinkst, da ein warmes Zitronenwasser Deinen Appetit zügelt. Warmes Wasser erhöht die Körpertemperatur, welches wiederum der Stoffwechselrate zugutekommt. Je höher die Stoffewechselrate, desto mehr Kalorien werden verbrannt.
    • Dein Blutkreislauf wird angeregt
    • Du beugst dem Altern vor, da Dein Körper besser von Giften befreit wird und Deine Hautzellen repariert werden.
    Ein kleiner Zusatz-Tipp für Dich: Suche Dir im Supermarkt Wasser mit einem hohen Mineralstoffgehalt aus, da diese für den menschlichen Organismus überlebenswichtig sind. Folgende Wassersorten, die bundesweit erhältlich sind, enthalten die meisten Mineralien: Gerolsteiner Sprudel/Medium oder Staatlich Fachingen. [5]

    7

    Plane ein aufregendes und abwechslungsreiches Frühstück

    Wie oft hast Du bereits den Spruch „Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages“ gehört? Da ist etwas dran: Denn nachdem Dein Körper für mehrere Stunden auf Essen verzichtet hat, braucht er wieder eine ausreichende Energiezufuhr, um in seiner vollen Power in den Tag zu starten.

    Laut einer 2019 durchgeführten Umfrage des Online-Statistik-Portals „Statista“ frühstücken über die Hälfte der Deutschen. Etwa 33 % der befragten Frauen und 31 % der befragten Männer frühstücken nur manchmal (zum Beispiel am Wochenende). Lediglich 8 % der Frauen und 7 % der Männer frühstücken nie.[6]

    Lässt Du das Frühstück komplett ausfallen, wirst Du wahrscheinlich bereits am späteren Morgen in ein Müdigkeitstief verfallen, da es sich ohne eine ausreichende Energiezufuhr nur schwer konzentrieren lässt. Warst Du bisher nicht so der Frühstücks-Typ, fange auch hier in kleinen Schritten an:

    Iss zum Beispiel am ersten Tag nur eine Banane. Hast Du Dich erst mal an die kleinen morgendlichen Mahlzeiten gewöhnt, kannst Du Deine Energiezufuhr etwas steigern. Du musst nicht alles auf einmal essen: Iss beispielsweise eine kleine Portion bereits Zuhause und den Rest im Büro.

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    8

    Motiviert euch im Freundeskreis gegenseitig für das frühere Aufstehen

    Sorge für mehr Spaß beim Etablieren Deiner neuen Gewohnheit! Such Dir eine/n Partner/in in Crime, der/die mit Dir täglich früh aufstehen möchte.

    Macht nun eine kleine Challenge draus, um euch gegenseitig zu motivieren: Schickt euch beispielsweise direkt nach dem Aufstehen ein Selfie zum Beweis, dass ihr tatsächlich früh aufgestanden seid. Oder ihr schickt euch zu einer vereinbarten Uhrzeit ein Foto von eurem Frühstück. Wer es nicht geschafft hat, ein Foto zu schicken, muss den anderen beim nächsten Mal auf einen Tee einladen.

    Durch solche spielerischen Challenges macht Frühaufstehen gleich viel mehr Spaß!

    9

    Markiere die Tage in Deinem Kalender, an denen Du es geschafft hast, früh aufzustehen

    Beim Etablieren neuer Gewohnheiten kann es motivierend sein die Tage zu markieren, an denen Du die neue Gewohnheit umgesetzt hast. Ich kann Dir die kostenlose App Loop Habit Tracker empfehlen. Fange auch hier klein an. Lege Dir als Anfangsziel fest, mindestens vier Tage durchzuhalten. Hast Du diese vier Tage geschafft, belohne Dich.

    10

    Nimm Dir morgens Zeit für Deinen Körper und lege ein kurzes Workout ein oder gehe laufen

    Morgens verbrennt Dein Körper am meisten Fett, da er auf die Notreserven des Körpers zurückgreift. Machst Du bereits morgens Sport, sorgst Du für einen tollen Körper und startest gut gelaunt in den Tag.

    Und mal Hand auf’s Herz: Wie oft bevorzugst Du nach Feierabend doch lieber Dein Sofa oder einen gemütlichen Abend mit Freunden, anstatt Sport zu machen? Legst Du bereits morgens ein kurzes Workout ein, kannst Du nach Feierabend mit gutem Gewissen entspannen.

    Sorge Dich auch auf der der Arbeit um Deine Gesundheit und beuge mit gesunden Bewegungsgewohnheiten Verspannungen vor. Zu diesem Zweck haben wir ein kostenloses 5-Minuten-Workout erstellt, welches Du unauffällig und schnell im Büro durchführen kannst:

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    11

    Sorge für positive Gedanken: Worauf freust Du Dich besonders?

    Es heißt:

    „Positive Gedanken sind der beste Start für die Reise auf die Sonnenseite des Lebens.“ – Jeremy A. White
    Zitat jetzt twittern

    Gibt es am morgigen Tag etwas, worauf Du Dich besonders freust? Beispielsweise ein Wiedersehen mit einem alten Freund oder eine Theaterveranstaltung nach Feierabend? Halte Dir diese Vorfreude vorm Schlafengehen vor Augen, um Dich zum frühen Aufstehen zu motivieren. Mit einer kleinen Vorfreude auf den nächsten Tag lässt es sich viel besser aus dem Bett kommen!

    12

    Sorge für regelmäßige Schlafzeiten

    Fühlst Du Dich nach einem langen Wochenende manchmal so, als hättest Du einen Jetlag?

    So geht es mir manchmal auch und das gehört gelegentlich zum Leben dazu. Allerdings sollte ein unregelmäßiger Schlafrhythmus nicht zu Deiner Gewohnheit werden, denn dies stört Deine innere Uhr und führt langfristig zu gesundheitlichen Beschwerden.

    Denn Dein Schlafrhythmus übt den bedeutsamsten Einfluss auf Deine innere Uhr aus. So ist Dein Körper bei regelmäßigen Schlafzeiten auf bestimmte Tagesabläufe eingestellt: Du bekommst meistens zur gleichen Zeit Hunger, wirst zu einem bestimmten Zeitpunkt müde und wachst automatisch zu bestimmten Tageszeiten auf.

    Gehst Du häufig zu unterschiedlichen Zeiten schlafen, gerät Deine innere Uhr durcheinander: Du wirst zu den unpassendsten Zeiten müde oder kannst abends nur schlecht durchschlafen.

    Doch wie kannst Du für einen ordentlichen Schlafrhythmus sorgen?

    Anstatt fehlender Müdigkeit früher ins Bett zu gehen, ist es effektiver, einfach zur gewünschten Zeit aufzustehen – also lediglich Deine Aufsteh-Zeit zu regulieren. Denn oftmals nimmt man sich vor, früh schlafen zu gehen und wälzt sich dann doch nur zwei Stunden im Bett herum.

    Zwar wirst Du anfangs besonders müde sein, wenn Du früher aufstehst und trotzdem zur gleichen Zeit wie sonst ins Bett gehst, doch Dein Körper wird sich daran gewöhnen. Das bedeutet, dass Du nach etwa einer Woche automatisch früher ins Bett gehen wirst, da Du durch die neue Aufstehzeit auch früher müde wirst.

    Unsere Infografik mit 20 Tipps von Schlaf-Experten für gesunden Schlaf könnte Dir dabei helfen, nachts schneller zur Ruhe zu finden. Früh aufstehen wird für Dich dadurch bestimmt bald zum Kinderspiel!

    13

    Lass Deine Schalosien nicht ganz heurnter

    Ich mag es gerne, mit offenen Rollos zu schlafen. Das ist allerdings nur vorteilhaft, wenn Du nicht an einer hell beleuchteten Straße wohnst. Denn der Körper braucht Dunkelheit, um optimal das Schlafhormon Melatonin auszuschütten.

    Lässt Du Deine Schalosien offen, fällt morgens natürliches Tageslicht in Dein Zimmer, wodurch Du automatisch früher wacher wirst und früh aufstehen kannst. Du fühlst Dich direkt viel fitter im Vergleich dazu, wenn Dein Zimmer morgens noch stockdunkel ist.

    14

    Schließe Deine Augen und visualisiere Deinen Tag

    Deinen Tag zu visualisieren ist unglaublich machtvoll. Du kannst Deine Vorstellungskraft nutzen, um Positives in Dein Leben zu ziehen. Mit der Macht der Visualisierung kommst Du dem Leben näher, das Du Dir wünschst und kommst in Deine ganze Schöpferkraft.

    Die Visualisierung hilft, um ins Erschaffen zu kommen. Du fühlst Dich rundum motivierter, hoffnungsvoller, positiver, in Deinen Vorhaben bestärkt und kannst damit sogar gegen Ängste ankämpfen.

    „Visualization is everything. If you can imagine something you can do it. Noting happens in reality until it happens in your mind first.“ – Jim Carrey
    Zitat jetzt twittern
    So visualisierst Du Deinen Tag:
    1. Nimm im Schneidersitz Platz und schließe für ca. fünf Minuten Deine Augen. Deine Hände liegen mit den Handflächen nach oben auf Deinen Oberschenkeln.
    2. Atme nun tief in Deinen Bauch ein und aus.
    3. Lass Deinen perfekten Tag nun wie einen Kinofilm vor Deinem inneren Auge abspielen. Werde so detailreich wie möglich. Wie wirst Du heute Deinen Mitmenschen begegnen? Wie wirst Du heute kommunizieren? Was möchtest Du erreichen? Und vor allem: Wie möchtest Du Dich fühlen? Was wirst Du tun, um genau dieses Gefühl zu erlangen?
    4. Sieh den Film vor Deinen Augen und spüre mit jedem Bild in Dich hinein, wie sich die Erlebnisse anfühlen. Eine Szene gefällt Dir noch nicht so ganz? Dann ändere sie vor Deinem inneren Auge ab, bis Dein Bauchgefühl “Ja!” sagt.
    5. Stell Dir in der letzten Szene vor, wie Du Dich fühlst, wenn Du am Abend im Bett liegst. Der Film fühlt sich gut an? Dann starte jetzt voller Vorfreude in den Tag!

    15

    Lege morgens einen kleinen Spaziergang ein, genieße den Sonnenaufgang und nehme das Zwitschern der Vögel bewusst war!

    Dieses kleine Ritual hat mir besonders dabei geholfen, morgens früher aufzustehen. Wie lange hast Du keinen Sonnenaufgang mehr gesehen? Wenn Du zu lange schläfst, verpasst Du viel zu viel von der Schönheit unserer Welt.

    Früh aufstehen - Spaziergang einlegen

    Ich liebe es, morgens einen kurzen Spaziergang in der Natur zu machen und frische Luft zu schnappen. Meistens suche ich mir auch für 10 Minuten ein ruhiges Plätzchen, wo ich meine Augen schließe und den Vögeln beim Zwitschern zuhöre. Die frische Morgenluft riecht besonders gut. Wird Zeit, sie mal wieder zu schnuppern!

    Fazit: Früh aufstehen hilft Dir dabei, entspannter in den Tag zu starten und bereits morgens wertvolle Zeit zu nutzen, um wundervolle Taten zu vollbringen

    „Du hast jeden Morgen die Wahl: Entweder erlebst Du Deine Träume tatsächlich nur im Traum oder Du stehst früher auf, um Deinen Träumen Tag für Tag ein Stückchen näher zu kommen. Du hast die Wahl!“ – Ergotopia.de
    Zitat jetzt twittern

    Früh aufstehen hilft Dir dabei, mehr Zeit dazu zu gewinnen. Wertvolle Lebenszeit, die Du ansonsten verschlafen hättest. Der Morgen ist für die perfekte Zeit, um dem Körper und der Seele etwas Gutes zu tun oder Tätigkeiten nachzugehen, für die nach Feierabend bisher kaum Zeit geblieben ist.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Umsetzung!

    Was hilft Dir am besten, früh aus dem Bett zu kommen? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!
    ©Bildcredit: xload/Depositphotos.com, nesharm/Depositphotos.com, tashka2000/Depositphotos.com, VadimVasenin/Depositphotos.com
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6 Kommentare zu “Früh aufstehen: 15 geniale Tipps für Morgenmuffel

  1. Avatar von Minna Trans Artikel
    Tatjana sagt:

    Und was soll ich machen, wenn mein Freund denkt, dass das “ein Schmarrn” ist? Hat er nämlich gerade vorhin gesagt. Zum Beispiel die Sache mit dem Spatziergang. Da sagt er, dass das was für Hartz IV Empfänger oder Rentner sei, obwohl du ganz klar die Arbeit in deinem Artikel erwähnst.

    Klar kann ich mein Ding in Zukunft voll durchziehen (oder es zumindest so gut wie möglich versuchen), aber dann hätte das auch wieder einen faaden Beigeschmack. Mein Freund kommt bereits jeden Tag früh raus, auch am Wochenende, und macht das so wie er es meint – und sehr oft empfinde ich seine Art und Weise als sehr stressig. Daher komme ich oftmals sehr schlecht aus dem Bett und kann nicht aufstehen, weil ich voll übermüdet bin und dann wird er richtig genervt. Weil ich dann aber noch müde bin, interessiert mich das dann aber auch nicht, ob er jetzt genervt ist oder nicht. Und das alles, obwohl ich selbst auch früher aufstehen lernen will, weil es sein kann, dass ich ja auch mal früh arbeiten muss. Das sagt er selbst: Was machst du, wenn du mal einen Job hast?

    Er muss eh auch schon oft früh raus, da er bei Frühschicht schon um 07:00 Uhr zum Arbeiten beginnen muss. Wir beiden sind blind, brauchen daher ein Wenig länger und er hat einen längeren Arbeitsweg.

    Dann kommt noch hinzu, dass ich momentan noch keinen Job habe und dann tagsüber nichts zu tun habe; ich kann mich auch nicht die ganze Zeit bewerben bei Firmen, wo ich als Blinde eh keine Chancen bekomme, weil die keine Ahnung davon haben. Freunde habe ich leider noch nicht wirklich gefunden, seitdem ich vom Elternhaus vor über einem Jahr ausgezogen bin… – schwierige Situation. Was kann ich da machen? Oder soll ich mich dann nach anderen Tipps umsehen?

    • Avatar von Minna Trans Artikel
      Krystian Manthey sagt:

      Hallo Tatjana,
      wenn Du es schaffen willst, früher aufzustehen, dann ist das in erster Linie eine Sache Deiner Überzeugung und Motivation.
      Natürlich wäre es schön, wenn Dein Partner Dich dabei unterstützt. Meine Empfehlung: bei einem gemeinsamen Essen oder Spaziergang das Thema einfach nochmals ansprechen und betonen, dass Du dabei seine Hilfe und Unterstützung benötigst. Dann könnt ihr beide euch vielleicht auch schrittweise dem Früheraufstehen annähern. Alles Gute für euch! :-)

  2. Avatar von Minna Trans Artikel
    Miriam sagt:

    Danke für die Tipps und tollen Anregungen. Man merkt, dass sich hier jemand wirklich Mühe gegeben und gut recherchiert hat. Vielen Dank dafür!
    Bin seit einer Weile dabei, mir das Früh aufstehen anzugewöhnen und werde immer besser dabei :) Wirklich hilfreich war auch, dass ich mir eine persönliche Morgenroutine antrainiert habe. Bin da über das Buch “Dein perfekter Morgen” von Laura von Liebe gestoßen, was mir wirklich weiter geholfen hat. Gibt natürlich noch mehr Literatur dazu, fand das aber ganz nett. Wichtig ist halt, dass man dran bleibt und nicht gleich aufgibt! Wünsche daher jedem, der es ernsthaft versuchen möchte, viel Erfolg!

    • Avatar von Minna Trans Artikel
      Minna Tran sagt:

      Hallo Miriam,

      danke für Deine tolle Buchempfehlung! Ich freue mich wirklich sehr, dass Dir der Artikel gefällt. Ich hoffe, dass es bei Dir mit dem Frühaufstehen nach wie vor noch gut klappt und Du mittlerweile Deine “perfekte” Morgenroutine gefunden hast, die Dir Kraft & Energie am Morgen schenkt.

      Sonnige Grüße,
      Minna

  3. Avatar von Minna Trans Artikel
    Timo sagt:

    ich bin ja auch so ein richtiger Morgenmuffel. Früher hab ich auch immer mindestens dreimal die Snooze-Taste gedrückt. Aber dadurch wird das Aufwachen ja nicht angenehmer…

    Ich habe für mich einen guten Weg gefunden, indem ich mehrere Sachen kombiniere. Früh genug ins Bett gehen gehört allerdings auch dazu.

    Jeder Mensch hat ja sein indivuelles Schlafbedürfnis. Bei mir sind es gut 7:30 h Schlaf die ich einfach brauche. Wenn ich um halb acht aufstehen will, sehe ich also zu, dass ich so um 23:30 ins Bett gehe, damit ich dann auch gegen 0:00 Uhr schlafe.

    Die Jalousien sind bei mir auch leicht geöffnet, so dass ich mitbekomme, wenn der Tag beginnt. Im Winter funktioniert das leider nicht so gut. Freunde von mir nutzen eine dieser Sonnenaufgangs-Simulations-Lampen und haben damit gute Erfahrungen gemacht.

    Und hier kommt der Pro-Tipp: Ich stelle mir in der Regel keinen Wecker.

    Dadruch, dass ich meistens früh genug ins Bett gehe, wache ich ganz natürlich so um 7:30 Uhr auf. Das ist früh genug für Termine ab 9 Uhr. Und frühere Termine versuche ich möglichst zu vermeiden. Wenn es nicht anders geht, stelle ich mir zur Sicherheit einen Wecker.

    Der Vorteil: Dadurch, dass ich nicht durch einen fiesen Wecker aus einer Tiefschlafphase gerissen werde, sondern einfach aufwache, wenn ich fertig mit dem schlafen bin, entfällt die Snooze-Tasten-Tortur und das Aufwachen verliert seinen Schrecken.

    Ah, einen weiteren Pro-Tipp hab ich noch, der zu Deinem Tipp 2 passt: eine programmierbare Kaffeemaschine! Ein wohliger Kaffeeduft ist auch ein prima Wachmacher. Wenn der um Punkt 7:30 beginnt durch die Wohnung zu wandern… hach…

    • Avatar von Minna Trans Artikel
      Minna Tran sagt:

      Hallo Timo!

      Ich danke Dir für Deinen lieben Kommentar und ergänzenden Tipps. Das mit der programmierbaren Kaffeemaschine klingt wunderbar… ich kann mir gut vorstellen, dass es sehr angenehm ist, bereits mit einem Kaffeeduft in der Nase morgens aufzuwachen. Da freut man sich umso mehr auf ein gemütliches Aufwachen.

      Finde es auch wunderbar, dass Du ohne Wecker so gut wach wirst. Eben ganz mit dem natürlichen Biorhythmus gehst. Ich denke auch, dass dein ordentlicher Schlafrhythmus viel dazu beiträgt. :-)

      Sonnige Grüße,
      Minna

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