Stressbewältigung – Mit diesen 7 Tipps kommst Du entspannter durch den Alltag

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Deine To-Do-Liste ist endlos lang, das Email-Postfach quillt über und die Kollegen unterbrechen Dich ständig?

Eine solche oder ähnliche Stresssituation hast Du bestimmt schon einmal erlebt. Um dann nicht entnervt aufzuschreien, braucht es manchmal viel Selbstbeherrschung.

Umso wichtiger ist deshalb eine effektive Strategie zur Stressbewältigung. In diesem Artikel erfährst Du hilfreiche Tipps und Gewohnheiten, mit denen Du negativen Stress stark reduzieren kannst.

Ist Stress wirklich schlecht?

Stress ist nicht grundsätzlich etwas Schlechtes. Er ist ein Schutzmechanismus unseres Körpers und sorgt dafür, dass wir uns den wechselnden Umweltbedingungen anpassen können.

Dieser Mechanismus war für Urzeitmenschen sogar unverzichtbar. Denn nur so hatten sie die ausreichende Energie für Kampf- und Fluchtsituationen. Danach trat dann eine Erholungsphase ein.

In unserer heutigen Gesellschaft sind wir jedoch eher selten durch eine Begegnung mit einem Säbelzahntiger bedroht. Trotz dessen leiden wir dank Reizüberflutung und häufigem Leistungsdruck unter Dauerstress. Die nötige Erholungsphase bleibt allerdings meist aus – und genau hier liegt das Problem.

Laut der TK-Stressstudie 2016 „Entspann Dich, Deutschland“, fühlen sich mehr als 60% der Deutschen häufig oder zumindest manchmal gestresst. [1]

Wird der entstandene Stress nicht abgebaut, verursacht er auf Dauer viele Krankheiten, wie zum Beispiel Konzentrationsstörungen oder Herz-Kreislauf-Beschwerden. [2][3]

7 bewährte Tipps zur Stressbewältigung

1

Sei ein Optimist!

„Die Welt besteht aus Optimisten und Pessimisten. Letztlich liegen beide falsch. Aber der Optimist lebt glücklicher.“
– Kofi Annan (Friedensnobelpreisträger)

Stress ist eine natürliche Reaktion Deines Körpers auf eine von Dir als stressig empfundene Anforderung. Er wird also von Deiner Wahrnehmung beeinflusst. Du kontrollierst somit selbst, ob Dich eine Situation in Stress verfallen lässt.

Gehst Du beispielsweise negativ an eine Situation heran, so machst Du Dir schon von vornherein selbst Stress. Versuche auch Perfektionismus zu vermeiden. Denn: Zu hohe und oft unerfüllbare Anforderungen an Dich selbst sind ein Garant für Stress.

Ein sehr effektives Mittel zur Stressbewältigung ist aus diesem Grund eine positive, optimistische und vor allem gelassene Grundeinstellung. Niemand ist schließlich perfekt und das erwartet auch keiner.

Auch wenn es Dir zu Beginn schwer fällt, versuche negative Gedanken durch positive zu ersetzen. So vermeidest Du auf lange Sicht eine Menge Stress, noch bevor er überhaupt entsteht. Zudem wirst Du auch gelassener und selbstsicherer sein, sollte es doch einmal zu einer Stresssituation kommen.

Lies Dir den Artikel “25 kluge Gewohnheiten für positives Denken, die maßgeblich für Deinen Erfolg sind” durch, um die Kunst des positiven Denkens zu erlernen!

2

Nutze Meditation und Atemübungen zur Stressbewältigung

„Es ist der Geist, der sich den Körper baut“
– Friedrich Schiller, aus dem Drama „Wallenstein“

Regelmäßige Meditation fördert Deine Ausgeglichenheit und steigert Deine Konzentrationsfähigkeit. Daher ist sie ein wirksames Mittel zur Stressbewältigung.

Schon nach wenigen Wochen wirst Du merken, dass Du innerlich ruhiger wirst und Dich nicht mehr so schnell aus der Fassung bringen lässt.

Wenn es einmal schnell gehen muss, kann Dir auch schon folgende kurze Atemübung helfen zu entspannen:

Zu Beginn solltest Du eine angenehme Körperhaltung einnehmen. Entspanne Deine Schultern und Deinen Nacken, denn diese Körperbereiche verkrampfen wir im Stress häufig unterbewusst. Schließe Deine Augen. Konzentriere Dich nur auf Deine Atmung und verbanne alle anderen Gedanken für den Zeitraum dieser Übung.

Atme nun langsam und tief ein und wieder aus. Zähle hierbei Deine Atemzüge nach dem Muster: Einatmen – 1 – Ausatmen – 2 – Einatmen – 3 – und so weiter.

Dadurch, dass Du Dich auf Deinen Atem konzentrierst und ihn zählst, können Deine Gedanken zur Ruhe kommen. Schleicht sich doch einmal ein anderer Gedanke ein, so ist das nicht weiter schlimm. Nimm ihn zur Kenntnis, aber gehe nicht genauer auf ihn ein, sondern versuche, Deinen Fokus wieder auf Deine Atmung zu lenken. Dein Stresspegel sollte nach ein bis zwei Minuten schon deutlich gesunken sein. 🙂

3

Mache regelmäßig Pausen!

„Die Kunst des Ausruhens ist ein Teil der Kunst des Arbeitens.“
– John Steinbeck

Niemand kann den ganzen Tag pausenlos durcharbeiten, ohne dabei Konzentrationsfähigkeit und Wohlbefinden einzubüßen.

Pausen dienen der Erholung. Nimm Dir deshalb diese Zeit, um zu entspannen und Kraft zu tanken. Trinke einen Tee und mache am besten einen kurzen Spaziergang. Aber vor allem: Mache Dir keinen Druck, weil Du denkst, dass Du mit Deiner Arbeit nicht rechtzeitig fertig wirst. Das hat einen gegenteiligen Effekt und Du bist nur noch gestresster.

Du wirst merken, dass Du nach einer richtigen Pause einen freieren Kopf hast und wieder mit voller Konzentration an die Sache gehen kannst!

4

Bewege Dich!

„Das Leben ist wie Fahrrad fahren. Um die Balance zu halten, musst du in Bewegung bleiben.“
– Albert Einstein

Regelmäßige Bewegung und insbesondere Sport helfen, gezielt Stress abzubauen. Durch die Aktivität werden zum einen Stresshormone wie Cortisol abgebaut und zum anderen kommt man dabei meist auf andere Gedanken. [3]

Trotzdem verbringen viele Menschen ihren Feierabend auf dem Sofa anstatt durch Sport etwas Dampf abzulassen. Meistens läuft nebenher auch noch der Fernseher, wodurch Dein Gehirn neue Informationen verarbeiten muss und keine Zeit hat, Stress effizient abzubauen.

Arbeitest Du zudem noch im Büro, dann besteht Dein Tag vor allem aus einem: Sitzen!

Bewegung ist da Fehlanzeige. Aus diesem Grund solltest Du genau das jetzt ändern. Denn zu langes Sitzen ist schädlich für Deinen Körper und ist die Ursache vieler Wohlstandskrankheiten wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Beschwerden.

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Durch kleine Änderungen in Deinem Alltag schaffst Du es, wieder mehr Bewegung in Deinen Tagesablauf zu bringen:

  • Nimm die Treppe anstatt des Aufzuges
  • Rufe Deinen Kollegen bei einer Frage nicht an, sondern gehe zu ihm
  • Arbeite an einem höhenverstellbaren Schreibtisch, um abwechselnd im Stehen und Sitzen arbeiten zu können
  • Laufe herum während Du telefonierst
  • Steige auf dem Weg zur Arbeit eine Station früher aus oder parke Dein Auto weiter weg

Die World Health Organization (WHO) empfiehlt durchschnittlich 10.000 Schritte am Tag, um Deine Gesundheit nachhaltig zu stärken.

Damit Dich auch Sport nicht abschreckt, suche Dir eine Sportart an der Du Freude hast. Denn hast Du Spaß, ist es leichter am Ball zu bleiben. Du kannst auch gerne einen Freund fragen, ob er mit Dir gemeinsam etwas machen möchte. So kann Dich Dein Trainingspartner motivieren, wenn Du mal keine Lust hast und andersherum.

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5

Mache Yoga

„Wer Yoga übt, entfernt das Unkraut aus dem Körper, sodass der Garten wachsen kann.“
– B.K.S. Iyengar

Im Gegensatz zu typischem Ausdauersport hat Yoga einen weiteren entscheidenden Vorteil. Du baust nicht nur Stress ab, sondern trainierst auch wie bei der Meditation Deine Fähigkeit zu entspannen.

Du wirst also auf Dauer gelassener und ausgeglichener.

Nach einem besonders anstrengenden Tag ist dieses tolle Video genau das Richtige. Ich fühle mich danach immer direkt viel entspannter 🙂

6

Lies ein Buch

„Schon oft hat das Lesen eines Buches jemandes Zukunft beeinflußt.”
– Ralph Waldo Emerson

Lesen ist eine der effektivsten Methoden zur Stressbewältigung.

Forscher der Universität Sussex fanden in einer Studie heraus, dass schon 6 Minuten lesen ausreichen, um das Stresslevel um ganze 68% zu senken. [4][1]

Es ist hierbei auch egal, um welche Art der Lektüre es sich handelt. Wichtig ist lediglich, dass es eine zusammenhängende Geschichte ist. Denn nur so kannst Du Deinen Fokus uneingeschränkt auf den Text richten und Dich gezielt entspannen.

Wenn Du also das nächste Mal einen stressigen Tag hattest, nimm Deinen Lieblingsroman zur Hand und lies ein wenig.

7

Verbessere Dein Zeitmanagement

„Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.“
– Lucius Annaeus Seneca

Einer der Hauptauslöser für Stress ist das Gefühl, nicht genügend Zeit zu haben. Oftmals ist dieses Problem mit dem richtigen Zeitmanagement allerdings leicht behoben.

Um einen besseren Überblick zu behalten, solltest Du Dir deshalb angewöhnen eine To-Do-Liste zuführen. Am besten schreibst Du am Ende Deines Tages eine Liste für den nächsten. Sortiere hierbei auch nach Relevanz der Aufgaben. So kannst Du das Wichtigste direkt zu Beginn erledigen.

Oftmals kommen allerdings auch ungeplante Aufgaben oder Ablenkungen dazwischen. Berücksichtige dies beim Schreiben Deiner Liste und gib Dir selbst einen Zeitpuffer. So bleibt genügend Zeit, alle Deine Aufgaben entspannt zu erledigen und Stress auf Dauer zu vermeiden.

Fazit: Mit den richtigen Maßnahmen zur Stressbewältigung gehst Du endlich wieder entspannt durch Deinen Alltag!

Wie Du siehst, helfen bereits ein paar einfache Gewohnheiten, um Stress auf ein Minimum zu reduzieren. Nimm Dir für den Anfang erst mal einen der Tipps vor, den Du ab jetzt täglich in Deinen Arbeitstag integrierst. Nach und nach kannst Du mehr Tipps umsetzen.

Ich wünsche Dir dabei viel Erfolg!

Hat Dir dieser Artikel weitergeholfen? Dann teile ihn gerne mit Freunden, die auch ein bisschen Entspannung gebrauchen können 🙂

© Depositphotos.com: byheaven

Quellen und wissenschaftliche Studien:
[1] https://www.tk.de/centaurus/servlet/contentblob/916666/Datei/3654/TK-Pressemappe-TK-Stressstudie-2016.pdf
[2] http://www.focus.de/gesundheit/experten/weniger-hektik-mehr-innerliche-balance-blitzschnell-entspannen-so-werden-sie-stress-in-wenigen-minuten-los_id_6945585.html
[3] http://www.uni-bielefeld.de/erziehungswissenschaft//scs/pdf/leitfaeden/studierende/stressbewaeltigung.pdf
[4] Dr. David Lewis “Galaxy Stress Research,” Mindlab International, Sussex University (2009)

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