Wie Du Deine Antriebslosigkeit überwinden kannst und wieder hochmotiviert in den Tag startest

Antriebslosigkeit ueberwinden

Fühlst Du Dich ständig lustlos und abgeschlagen? Scheint schon die kleinste Aufgabe zu anstrengend? Hast Du Konzentrationsprobleme? Das sind typische Anzeichen von Antriebslosigkeit.

Sicherlich kennt jeder von uns diese Tage, an denen wir uns nur schwer aufraffen können. Wird dieses Gefühl jedoch zum Dauerzustand, ist es wichtig, dass Du die Ursachen hierfür herausfindest und etwas dagegen unternimmst.

Damit Du bald wieder vor Lebensenergie und Tatendrang strotzt, erhältst Du in diesem Artikel 5 wirksame Maßnahmen, um Deine Antriebslosigkeit zu überwinden.

Ursachen von Antriebslosigkeit

Antriebslosigkeit an sich ist keine Krankheit, sondern lediglich ein Symptom. Sie kann demnach viele verschiedene Ursachen haben. Die meisten sind jedoch oftmals auf unsere moderne Lebensweise zurückzuführen.

  1. Fehlende Ziele
    Wenn Du ein klares Ziel vor Augen hast, arbeitest Du darauf hin. Im Gegensatz dazu dümpeln Menschen ohne definierte Zielsetzung im Alltag vor sich hin und werden antriebslos. Die Motivation im Alltag fehlt, welche sonst unser innerer Antrieb ist.
  2. Stress und zu wenig Erholung
    Hast Du regelmäßig Stress, ist das auf Dauer sehr auslaugend. Du bist innerlich angespannt und hast das Gefühl, Deinen Anforderungen nicht gerecht zu werden. Doch denke daran: Stress ist Deine subjektive Reaktion auf äußere Reize. Du kannst Deine Reaktion auf Stress daher durch ein gutes Stressmanagement gezielt kontrollieren. Schaffst Du es nicht zur Ruhe zu kommen, stellt sich auf Dauer Antriebslosigkeit ein. Dein Körper versucht Dir auf diese Weise mitzuteilen, einen Gang zurückzuschalten und zu entspannen. Denn nur so kannst Du Deine Energiereserven wieder auffüllen.
    Antriebslosigkeit durch Stress

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  3. Schlechte Ernährung
    Auch Nährstoffmangel in Folge einer schlechten Ernährung kann ein Auslöser für Antriebslosigkeit sein. Fehlt es Deinem Körper an wichtigen Mineralien und Vitaminen wie zum Beispiel Eisen, Jod und Vitamin B12, so fühlst Du Dich schlapp und antriebslos. Zudem kann durch eine mangelhafte Ernährung auch Blutarmut entstehen. Ist das der Fall, wird Dein Körper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt und es kommt zum Leistungsabfall.
  4. Psychische Erkrankungen (z.B. Depression)
    Depressionen äußern sich sehr häufig in Antriebslosigkeit. Für depressive Menschen sind selbst alltäglich Handlungen wie die Nahrungsaufnahme und persönliche Hygiene eine Herausforderung. Wenn Du also merkst, dass Deine Antriebslosigkeit stark ausgeprägt ist und über einen längeren Zeitraum bestehen bleibt, solltest Du einen Arzt aufsuchen.
  5. Konstante Sorgen
    Machst Du Dir regelmäßig Sorgen? Auch das kann eine Ursache für Deine Antriebslosigkeit sein. Pessimisten mangelt es durch ihre Negativität oftmals an Lebenslust. Daher sind sie tendenziell energieloser als andere Menschen.
  6. Vitamin-D-Mangel
    Fällt es Dir besonders in den Wintermonaten schwer, Dich aufzuraffen? Dann könnte das mit einem Vitamin-D-Mangel zusammenhängen. Dein Körper produziert Vitamin D zu mehr als 80 % selbst. [1] Es wird hierbei durch Sonnenstrahlung von Deiner Haut gebildet. Mangelt es jedoch an Sonne, kommt es infolgedessen häufig zum Vitamin-D-Mangel.

5 wirksame Maßnahmen gegen Antriebslosigkeit

Die meisten Ursachen von Antriebslosigkeit lassen sich ganz einfach durch kleine Umstellungen vermeiden. Versuche aus diesem Grund, die folgenden Maßnahmen in Deinen Alltag einzubauen, bevor Du zu Tabletten greifst.

1

Bewege Dich!

In unserer heutigen Gesellschaft ist Bewegungsmangel unglücklicherweise allgegenwärtig. Der typische deutsche Büroarbeiter sitzt täglich im Durchschnitt 9,6 Stunden. In diesen Stunden schläft der Stoffwechsel förmlich ein und Du fühlst Dich schlapp und ausgelaugt.

bewegungsmangel-antriebslosigkeit

Bei Antriebslosigkeit kommt dann meist noch hinzu, dass Du Dich auch in Deiner Freizeit nicht zum Sport aufraffen kannst. Dabei ist gerade Sport und Bewegung ein wahres Wundermittel gegen Antriebslosigkeit!

Durch die Bewegung wird Dein Stoffwechsel angekurbelt und Dein Körper besser mit Sauerstoff versorgt – vor allem wenn Du an der frischen Luft bist.

Aus diesem Grund solltest Du es Dir zur Gewohnheit machen, Dich in Deinem Alltag mehr zu bewegen. Denn: Schon mit wenigen kleinen Umstellungen in Deiner Routine, kannst Du Deine tägliche Schrittzahl und somit auch Dein Energielevel deutlich anheben.

  • Mache in Deiner Mittagspause einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft. Hierdurch bekommst Du nicht nur den Kopf frei, sondern kurbelst durch die Sonne gleichzeitig Deine Vitamin-D-Produktion an.
  • Verzichte auf den Fahrstuhl und nimm stattdessen die Treppe! Bringe Deinen Kreislauf in Schwung und renne gelegentlich die Treppe hoch und runter, um für einen gesunden Ausgleich zum langen Sitzen zu sorgen.
  • Auch während der Arbeit kannst Du immer wieder kurze Bewegungseinheiten einbauen. Ein ergonomischer Arbeitsplatz fördert ideal Bewegungsabläufe. Mit einem höhenverstellbaren Schreibtisch kannst Du beispielsweise abwechselnd im Sitzen und Stehen arbeiten. Ein ergonomischer Bürostuhl unterstützt Dich beim gesunden und dynamischen Sitzen.
  • Anstatt Deinem Kollegen im Nachbar-Büro eine Email zu schreiben, gehe das nächste Mal einfach hin und suche ein persönliches Gespräch auf. Hierdurch vertrittst Du Dir nicht nur ein wenig die Beine, sondern verbesserst auch Deine Arbeitsbeziehungen.

Für noch mehr sportliche Alltagsgewohnheiten, schaue Dir gerne unsere Infografik an: „10.000 Schritte täglich: 33 gesunde Bewegungsgewohnheiten

2

Ernähre Dich ausgewogen!

Eine ausgewogene Ernährung ist essentiell für Deinen Körper! Nur, wenn Du alle Nährstoffe in ausreichender Menge zu Dir nimmst, kann Dein Organismus einwandfrei funktionieren.

Deshalb solltest Du Dich hauptsächlich von frischen Lebensmitteln ernähren. Das ist auf Dauer nicht nur viel gesünder, sondern spart auf lange Sicht sogar Geld! [2]

Stark verarbeitete Mahlzeiten mögen zwar praktisch sein, allerdings sind durch die Verarbeitungsprozesse nur noch wenige Nährstoffe enthalten. Fertigprodukte sind regulär voll mit Zusatzstoffen und Geschmacksverstärkern, und beinhalten übermäßig viel Salz oder Zucker.

Zudem ist es wichtig, dass Du ausreichend Flüssigkeit zu Dir nimmst. 1,5 bis 2 Liter am Tag sollten es je nach Körpergröße mindestens sein. Am besten trinkst Du überwiegend Wasser und ungesüßte Tees, da in Softdrinks sehr viel Zucker enthalten ist.

3

Sprich über das, was Dich belastet

Oftmals hängt Antriebslosigkeit mit Deinem psychischen Wohlbefinden zusammen. Machst Du Dir regelmäßig Sorgen, raubt das auf Dauer sehr viel Energie und Du wirst antriebslos. Geht es Dir hingegen innerlich gut, kannst Du Deine Energie gezielt einsetzen und öfter 100% geben.

Aus diesem Grund solltest Du häufiger darüber zu sprechen, wenn Dich etwas belastet. Du kannst Dich mit einem engen Vertrauten, wie zum Beispiel Deinem Partner oder einer guten Freundin darüber austauschen.

Du wirst schnell merken, dass es Dir besser geht, wenn Du Deine Sorgen erst mal erzählt hast. Denn hast Du Deine Gedanken ausgesprochen, kannst Du gemeinsam mit Deiner Vertrauensperson nach einer Lösung suchen und Deine Energie für andere Dinge aufsparen.

Nicht umsonst heißt es:

“Wenn du brillant über ein Problem reden kannst, scheint das Problem bereits gelöst zu sein.”
– Stanley Kubrick

Kleiner Zusatz-Tipp: Solltest Du gerade niemanden zum Reden finden, kannst Du auch Deine Sorgen aufschreiben. Das Schreiben wird Dir dabei helfen, Deine Gedanken zu sortieren und besser eine Lösung zu finden.

Möchtest Du generell die Kunst des positiven Denkens erlernen? In unserem Artikel findest Du 25 kluge Gewohnheiten für positives Denken, die nachhaltig Deine Lebenslust steigern!

4

Nutze Entspannungsmethoden

Um Stress abzubauen und Deine Energiereserven wieder aufzuladen, ist Entspannung enorm wichtig. Nimm Dir deshalb täglich Zeit, in der Du bewusst abschalten kannst.

Für einen effizienten Stressabbau helfen folgende Entspannungsmethoden:

Um Deine innere Anspannung zu lösen und Stress zu reduzieren, eignet sich außerdem diese Yoga-Einheit wunderbar!

5

Sorge für ausreichend Schlaf

Leider nimmt der Schlafmangel in unserer modernen Gesellschaft immer mehr zu. Laut dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport haben etwa 80% der Erwerbstätigen in Deutschland mit Ein- und Durchschlafstörungen zu kämpfen. [3]

Das hat fatale Auswirkungen, denn bei zu geringer Schlafdauer hat Dein Körper nicht genügend Zeit, sich vollständig zu regenerieren. Als Folge dessen fühlst Du Dich müde und ausgelaugt.

Zudem hat dauerhafter Schlafmangel auch schwere Konsequenzen für Deine Gesundheit, wie beispielsweise ein geschwächtes Immunsystem und ein erhöhtes Risiko für Diabetes. [4][5]

Damit Dir das Ein- und Durchschlafen in Zukunft leichter fällt, erfährst Du in unserer Infografik “Die Wurzeln eines gesunden Schlafes: 20 wichtige Tipps von Schlafexperten” die erholsamsten Tipps für eine ruhige Nacht. Hier ein kleiner Vorgeschmack:

  • Verwende Dein Bett ausschließlich als Schlafplatz
  • Versuche immer zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen, damit sich Dein Körper an einen Rhythmus gewöhnen kann
  • Sorge für eine Temperatur zwischen 18 bis 22 Grad im Schlafzimmer
  • Dunkel Dein Schlafzimmer ab oder nutze eine Schlafmaske
  • Verbanne Elektronik aus Deinem Schlafzimmer
  • Trinke nach 15 Uhr keinen Kaffee mehr

Fazit: Mit kleinen Umstellungen kannst Du Deine Antriebslosigkeit überwinden und ihr in Zukunft vorbeugen!

Antriebslosigkeit kann im Alltag viel Energie fressen. Du bist müde, unproduktiv und fühlst Dich manchmal wie gelähmt. Doch mit kleinen Umstellungen Deiner Gewohnheiten kannst Du nach und nach Deine Lebenslust wieder steigern.

Lege Dir am besten eine Liste an und schreibe Dir Gewohnheiten auf, die Du ab jetzt in Dein Leben integrieren möchtest. Fange mit kleinen Schritten an und steigere Dich nach und nach! 🙂

Du wirst sehen: Mit diesen Tipps wirst Du bald viel fitter sein!

Welcher dieser Tipps hat Dir am besten geholfen? Hast Du noch mehr Tipps für uns, mit denen unsere Leser ihre Antriebslosigkeit überwinden können? Lass es mich und andere gerne in den Kommentaren wissen 🙂

© Bildcredits – Depositphotos.com: xload

Quellen und wissenschaftliche Studien:
[1] http://www.n-tv.de/wissen/Vitamin-D-wird-unterschaetzt-article10363896.html
[2] http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/fertiggerichte-selber-kochen-ist-besser/12842146.html
[3] https://www.dak.de/dak/bundes-themen/muedes-deutschland-schlafstoerungen-steigen-deutlich-an-1885310.html
[4] https://www.hkk.de/main/gut_zu_wissen/gesundheitsthemen/entspannung/besser_schlafen/schlafmangel_schadet_koerperabwehr/
[5] http://www.pharmazeutische-zeitung.de/?id=37711

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