Kieferschmerzen: 5 Wege, wie Du die Schmerzen im Kiefer loswerden kannst

Kieferschmerzen
Prof. Alfred Rucker Schmerzspezialist

Von Prof. Dr. rer. medic. Alfred Rucker nach hohen wissenschaftlichen Standards geprüft.

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Du hast starke Schmerzen im Kiefer, die Dir das Leben schwer machen? Dein Kiefer tut Dir manchmal so sehr weh, dass Dir Sprechen, Essen und Lachen Probleme bereiten?

Du musst Dich nicht durch Deine Schmerzen “durchbeißen”! Wir zeigen Dir, wo Deine Kieferschmerzen herkommen und was Du gegen sie tun kannst.

Inhaltsverzeichnis

  1. Symptome: Wie zeigen sich Kieferschmerzen?

  2. Ursachen für Kieferschmerzen

  3. 5 Übungen und Hausmittel: Was hilft gegen Kieferschmerzen?

  4. Was können Ärztinnen und Therapeuten tun?

Du leidest unter Kieferschmerzen? Wir zeigen Dir 3 Übungen, mit denen Du Deinen Kiefer in 5 Minuten entspannen kannst:

Symptome: Wie zeigen sich Kieferschmerzen?

Kieferschmerzen sind ein weit verbreitetes Problem. Ungefähr acht Prozent der Bevölkerung leidet unter ihnen.[1] Dabei sind Frauen häufiger von Kieferschmerzen betroffen als Männer.[1] Die Häufigkeit von Kieferschmerzen nimmt in der Regel während der Pubertät zu und erreicht ihren Höhepunkt im mittleren Lebensalter. Ab dem Rentenalter werden Kieferschmerzen tendenziell seltener.[2]

Häufige Symptome sind:[3,4]

  • Schmerzen im Kieferknochen und in der Kaumuskulatur. Ausstrahlende Schmerzen, zum Beispiel zum Ohr oder zur Schläfe, sind ebenfalls möglich.

  • Kieferverspannungen und Bewegungseinschränkungen im Kiefer. Viele Betroffene berichten von Problemen, den Mund zu öffnen. So werden zum Beispiel Gähnen, Sprechen und Kauen erschwert.

  • Geräusche im Kiefergelenk, zum Beispiel ein Knacken oder Knirschen.

  • Kopfschmerzen treten häufig bei Menschen mit Kieferschmerzen auf. Außerdem haben einzelne Studien gezeigt, dass Kieferschmerzen häufig mit einer Migräne zusammenhängen können.[5,6]

Ursachen für Kieferschmerzen

Mögliche Ursachen für Kieferschmerzen sind:

1

Craniomandibuläre Dysfunktion

Dieser kompliziert klingende Begriff bezeichnet die vermutlich häufigste Ursache für Kiefergelenkschmerzen.  

Bei einer craniomandibulären Dysfunktion (kurz CMD) handelt es sich um eine Funktionsstörung im Kiefer.[7] Die Strukturen in Deinem Kiefer, also die Zähne, Muskeln und Kieferknochen, sind alle miteinander verbunden und aufeinander abgestimmt. Wenn eine Fehlbelastung einer Struktur entsteht, kann dies zu Kieferschmerzen führen. 

Die Ursachen von CMD sind nicht eindeutig geklärt. Experten gehen derzeit davon aus, dass mehrere Faktoren wie Zähneknirschen, Verletzungen und verschiedene systemische Erkrankungen einen Einfluss haben können.[7,8,9] 

Neben diesen biologischen Ursachen scheinen aber auch psychische und soziale Faktoren wichtige Einflüsse zu sein. Studien haben gezeigt, dass psychische Faktoren wie Stress, Depressionen und Angstzustände Risikofaktoren für Kieferschmerzen sind.[10,11,12]

Ein Beispiel aus jüngster Vergangenheit verdeutlicht auch den sozialen Einfluss: In einer Studie aus dem Jahr 2020 fand man heraus, dass Kieferschmerzen während der Corona-Pandemie zunahmen. Dafür wurde unter anderem die erhöhte psychische Belastung durch die soziale Isolation verantwortlich gemacht.[13] 

Viele Menschen versuchen, sich durch belastende Situationen “durchzubeißen”, was häufig zu vermehrtem Zähneknirschen und Zähnepressen führt. Die daraus entstehende Belastung für den Kiefer kann wiederum zu Schmerzen führen.[11]

Kieferschmerzen durch eine Corona-Impfung: Im Internet kursieren viele Mythen über die Corona-Impfung. So werden die Impfungen von Unternehmen wie Biontech und Moderna von einigen Leuten für ihre Kieferschmerzen verantwortlich gemacht. Es gibt jedoch bislang keine wissenschaftlichen Belege, dass Kieferschmerzen durch eine Corona-Impfung ausgelöst werden. Von manchen Geimpften werden zwar allgemeine Muskel- und Gelenkschmerzen unmittelbar nach der Impfung beschrieben, diese lassen aber spätestens nach wenigen Tagen wieder nach.[14]

2

Nasennebenhöhlenentzündung

Hast Du neben den Kieferschmerzen auch noch eine verstopfte Nase? Kieferschmerzen können nämlich auch durch eine verschleppte Erkältung entstehen. Wenn die Nasennebenhöhlen am Kiefer entzündet sind, kann dies zu Schmerzen in den Wangenknochen und im Kiefer führen.[15]

3

Zahnschmerzen

Die Schmerzen in Deinem Kiefer können tatsächlich auch von Deinem Gebiss kommen. Starke Zahnschmerzen können bis in den Ober- oder Unterkiefer, das Kinn und sogar das Ohr ziehen. Zahnschmerzen beim Kauen können ein Hinweis sein, dass die Zähne Auslöser für die Schmerzen sind.

Hast Du zusätzlich zu den Kieferschmerzen auch noch Ohrenschmerzen und geschwollene Lymphknoten? Dann könnte auch eine Entzündung, zum Beispiel durch Karies, eine Entzündung der Weisheitszähne oder des Zahnfleischs vorliegen.

4

Zahnarztbesuch

Leider kann es auch nach einer Behandlung durch den Zahnarzt oder die Zahnärztin zu Kieferschmerzen kommen. Nach einer Zahnbehandlung (also zum Beispiel nach einer Weisheitszahn-OP, Wurzelbehandlung, Zahnextraktion, dem Einsetzen einer Zahnprothese oder Krone) muss der Mund erst einmal verheilen, was zu lästigen Schmerzen führen kann. 

Deswegen sind Kieferschmerzen nach einer Zahnbehandlung für die Dauer von bis zu einer Woche normal. Bei manchen Menschen dauern Kieferschmerzen jedoch länger an und sind teils sogar nach mehreren Monaten nicht verschwunden. Wenn Deine Schmerzen also nach einer Woche nicht nachgelassen haben, solltest Du Dich erneut untersuchen lassen.

5

Trigeminusneuralgie

Hierbei ist der fünfte Hirnnerv, der sogenannte Nervus trigeminus, gereizt. Die häufigste Ursache ist eine neben dem Nerv verlaufende Arterie. Es wird vermutet, dass die pochende Arterie Druck auf den Nerv ausübt. Dadurch nimmt der Nerv Schaden und wird schmerzempfindlicher.[16] 

So können schon kleinste Berührungen, zum Beispiel durch ein Handtuch oder einen Windstoß, Nervenschmerzen im Kiefer verursachen. Bei einer Trigeminusneuralgie sind die starken Kieferschmerzen meistens einseitig rechts oder links. Sie können den gesamten Kiefer betreffen und bis vor das Ohr reichen.[16]

5 Übungen und Hausmittel: Was hilft gegen Kieferschmerzen?

Wir haben Dir 5 Maßnahmen gegen Kiefergelenkschmerzen zusammengestellt, mit denen Du etwas gegen Deine Schmerzen tun kannst.

Aber beachte: Die folgenden Tipps sind kein Ersatz für eine ärztlich empfohlene Behandlung. Für eine Therapie Deiner spezifischen Kieferschmerzen solltest Du eine Ärztin oder einen Therapeuten aufsuchen.

1

Verwende Übungen

Eine schwedische Studie aus dem Jahr 2020 hat gezeigt, dass bestimmte Übungen bei Kieferschmerzen helfen können.[17] Testpersonen, die diese zehn Übungen für drei Monate durchgeführt haben, hatten beträchtlich geringere Kieferschmerzen. 

In der Studie wurden diese Übungen täglich dreimal mit zehn Wiederholungen für die ersten neun Übungen und drei Wiederholungen für die letzte Übung durchgeführt. Wenn Du das nicht so oft schaffst, ist das aber nicht schlimm. Versuch einfach, die Übungen so häufig zu machen, wie es für Dich geht. :-) 

Kieferschmerzen Übungen
  1. Öffne Deinen Mund, so weit es geht.

  2. Bewege Deinen Unterkiefer nach rechts.

  3. Bewege Deinen Unterkiefer nach links.

  4. Schiebe Deinen Unterkiefer nach vorne.

  5. Schließe Deinen Mund, während Du mit Deinen Fingern das Kinn nach unten drückst.

  6. Öffne Deinen Mund, während Du mit Deinen Fingern das Kinn nach oben drückst.

  7. Bewege Deinen Unterkiefer nach rechts, während Du mit Deinen Fingern rechts gegen den Unterkiefer drückst.

  8. Bewege Deinen Unterkiefer nach links, während Du mit Deinen Fingern links gegen den Unterkiefer drückst.  

  9. Schiebe Deinen Unterkiefer nach vorne, während Du mit Deinen Fingern vorne aufs Kinn drückst.

  10. Öffne Deinen Mund mit den Daumen und Zeigefingern.

2

Massiere Deinen Kiefer

Bei einigen Kieferschmerzen können Massagen helfen, um Deinen Kiefer zu entspannen. Dafür eignet sich die Massage des Musculus masseter, dem kräftigsten Kaumuskel Deines Körpers:

Schmerzen Kaumuskulatur

Bei einer Kiefermassage gehst Du folgendermaßen vor:

  1. Ertaste Deinen Musculus masseter, indem Du leichte Kaubewegungen machst oder den Mund öffnest und schließt. Er verläuft hinten an Deinem Kieferknochen von Deinem Jochbein bis zum Unterkiefer.

  2. Wenn Du den Muskel ertastest hast, kannst Du ihn jetzt in Kreisbewegungen mit Deinen Fingern massieren.

Wenn Du an einem bestimmten Punkt in Deinem Muskel eine starke Verspannung spürst, kannst Du an dieser Stelle etwa 20 Sekunden Druck ausüben, um die Beschwerden zu lindern.

3

Reduziere Stress

Du weißt bereits, dass psychologische Faktoren einen großen Einfluss auf Deine Kieferschmerzen haben können. Stress ist manchmal nicht vollkommen zu umgehen, aber Du solltest trotzdem versuchen, Deinen Umgang mit Stress mit geeigneten Methoden zu optimieren.

Beliebte Beispiele sind Yoga, Meditation oder Tai-Chi. Und wenn das alles nichts bringt, kannst Du es Dir immer noch auf einer Akupressurmatte bequem machen und einem spannenden Podcast lauschen. ;-) 

4

Verwende Hitze oder Kälte

Du kannst auch Hitze oder Kälte verwenden, um Deine Kieferschmerzen loszuwerden.[9] Probiere einfach aus, was Dir am besten hilft.

Wickle einen Kühlakku in ein Tuch und leg ihn auf den schmerzhaften Kiefer. Nach zehn bis 15 Minuten nimmst Du ihn wieder ab. Das kannst Du drei- bis viermal am Tag wiederholen. Achte darauf, den Kühlakku nie direkt auf die Haut zu legen, weil es ansonsten zu Erfrierungen der Haut kommen kann. 

Wenn Du die Schmerzen lieber mit Hitze behandeln willst, kannst Du warmes Wasser über ein Küchentuch laufen lassen. Lege dieses Tuch für 20 Minuten auf Deinen schmerzhaften Kiefer. Das kannst Du drei- bis viermal am Tag machen. Achte darauf, dass das Tuch niemals heißer als Badewasser ist, damit Du Dich nicht verbrennst.

5

Vermeide schwer kaubares Essen

Ein Auslöser für Kieferschmerzen kann das Kauen von bestimmten Lebensmitteln sein. Deswegen solltest Du bei Kieferschmerzen schwer kaubare Lebensmittel wie Äpfel, Karotten, Nüsse, Maiskolben und Trockenfleisch vermeiden. Auch Kaugummikauen ist bei Kieferschmerzen nicht zu empfehlen.[9]

Stattdessen kannst Du Dir häufiger weiche oder flüssige Nahrungsmittel wie Nudeln, Suppen, Pfannkuchen und Eier zubereiten.

Das heißt nicht, dass Du nie wieder Äpfel essen kannst. Du solltest lediglich ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass bestimmte Lebensmittel bei Dir Kieferschmerzen hervorrufen oder verschlimmern können.

Gewöhne Dir das Knabbern ab: Wenn Du Dich dabei ertappst, auf Stiftkappen oder Fingernägeln zu kauen, solltest Du damit aufhören. Denn auch diese Angewohnheiten können Deinen Kiefer strapazieren und so zu Kieferschmerzen führen.[18]

Was können Ärztinnen und Therapeuten tun?

Zunächst stellen sich viele Menschen die Frage, zu wem sie bei Kieferschmerzen gehen sollen. Das Resultat ist, dass Betroffene häufig viel länger als nötig mit ihren Schmerzen leben. 

An der Behandlung von Kieferschmerzen sind meistens mehrere Personen beteiligt. Eine beliebte erste Adresse ist der Zahnarzt oder die Zahnärztin. Hier können bereits viele Ursachen für die Beschwerden erkannt und behandelt werden. Sollten die Kieferschmerzen hier nicht therapiert werden können, kannst Du Fachleute dieser Bereiche aufsuchen:

  • Kieferorthopädie: Hier können eventuelle Fehlstellungen in Deinem Kiefer korrigiert werden, um Deine Beschwerden zu lindern.

  • HNO: Falls Deine Kieferschmerzen eigentlich von den Ohren oder Nasennebenhöhlen ausgehen, kann dies hier abgeklärt und behandelt werden.

  • Psychologie: Stress, Depressionen und Angstzustände sind häufige Ursachen für Kieferschmerzen. Hier können diese Zustände erkannt und behandelt werden.

  • Neurologie: Falls die Schmerzen einen neurologischen Ursprung haben, wie zum Beispiel bei der Trigeminusneuralgie, können Neurologinnen und Neurologen die passenden nächsten Schritte einleiten.

  • Orthopädie: Manchmal entstehen die Beschwerden durch Ausstrahlungen von anderen Teilen des Bewegungsapparats, wie zum Beispiel der Wirbelsäule oder Schulter. Dies kann hier abgeklärt und behandelt werden. 

  • Physiotherapie: Viele Kieferschmerzen haben einen muskulären Ursprung. Therapeutinnen und Therapeuten können Dir Übungen zeigen, um die Beschwerden zu lindern. Sie können Dich auch in Deiner weiteren interdisziplinären Therapie begleiten.

Es gibt viele mögliche Behandlungen, die Dir von diesen Experten vorgeschlagen werden können. Drei häufige Methoden sind:

1

Medikamente

Obwohl es nur wenige Studien zu der Effektivität von Medikamenten gibt, zeigen einzelne Studien, dass Paracetamol oder Ibuprofen gegen Kieferschmerzen helfen können.[18,19] 

Ein großes Problem von vielen Medikamente ist jedoch, dass sie nicht die Ursache der Schmerzen behandeln, sondern lediglich die Symptome. Die Ursache kann in der Regel nur durch andere Methoden angegangen werden. Deswegen sollten Medikamente in den allermeisten Fällen nur einen Teil der Behandlung ausmachen.

2

Beißschiene

Eine Beißschiene wird insbesondere als Mittel gegen Zähneknirschen verwendet. Dafür wird ein Abdruck der Zähne gemacht, um daraus eine Plastik-Schiene zu formen. Diese soll dann meistens nachts getragen werden, um einem Verschleiß der Zähne entgegenzuwirken und Kieferschmerzen zu lindern. 

Leider berichten viele Menschen trotz Beißschiene von starken Kieferschmerzen. Und auch wissenschaftliche Studien konnten bislang nicht feststellen, ob die Schiene die Kieferschmerzen nach dem Schlafen effektiv lindern kann.[20,21] 

Expertinnen und Experten vermuten dennoch, dass eine Schiene gegen eine Abnutzung der Zähne helfen kann.[20] Die Schiene ist also keineswegs sinnlos, sollte aber nur ein Teil der Herangehensweise an Deine Kieferschmerzen sein. Schlussendlich kann sie nämlich auch nur die Symptome, nicht etwa den Ursprung der Kieferschmerzen angehen.

Übrigens: Einige Menschen verwechseln die Wirkweise der Beißschiene mit der einer Zahnspange. Im Gegensatz zur Zahnspange soll eine Beißschiene keinesfalls die Zahnstellung korrigieren. Sollte Deine Schiene also Schmerzen auslösen oder das Gebiss verformen, solltest Du Dir dringend eine neue Schiene anfertigen lassen.[9]

3

Operation

Bis auf eine eventuelle zahnärztliche Behandlung ist eine operative Versorgung bei Kieferschmerzen selten erforderlich. 

Für die häufigste Ursache von Kieferschmerzen, die craniomandibulären Dysfunktion, rechtfertigt selbst eine erfolglose konservative Therapie nicht die chirurgische Behandlung. Der Grund dafür ist, dass es derzeit keine wissenschaftlich nachgewiesene Überlegenheit einer operativen Therapie gegenüber der konservativen gibt.[9]

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Fazit

Es ist nicht notwendig, dass Du Dich durch Deine Kieferschmerzen “durchbeißen” musst. Häufig kannst Du den Schmerzen schon über das eigene Verhalten und die Bestimmung der Risikofaktoren entgegenwirken. Wenn Deine Beschwerden jedoch trotz aller Bemühungen nicht verschwinden, solltest Du eine Ärztin oder einen Therapeuten aufsuchen.

Wie konntest Du Deine Kieferschmerzen loswerden? Schreib uns doch mal in den Kommentaren!

© Depositphotos.com/Madigraphics, kieferpix

[1] Spranger, H.: Diagnose Kieferschmerzen. Ressourcen der Regulationsmedizin. In: zaenmagazin. 6. Jahrgang. 1/2014

[2] Lövgren A, Häggman-Henrikson B, Visscher CM, Lobbezoo F, Marklund S, Wänman A. Temporomandibular pain and jaw dysfunction at different ages covering the lifespan--A population based study. Eur J Pain. 2016 Apr;20(4):532-40. doi: 10.1002/ejp.755. Epub 2015 Aug 27. PMID: 26311138.

[3] Gauer RL, Semidey MJ. Diagnosis and treatment of temporomandibular disorders. Am Fam Physician. 2015 Mar 15;91(6):378-86. PMID: 25822556.

[4] Abouelhuda AM, Kim HS, Kim SY, Kim YK. Association between headache and temporomandibular disorder. J Korean Assoc Oral Maxillofac Surg. 2017 Dec;43(6):363-367. doi: 10.5125/jkaoms.2017.43.6.363. Epub 2017 Dec 26. PMID: 29333365; PMCID: PMC5756792.

[5] Plesh O, Noonan C, Buchwald DS, Goldberg J, Afari N. Temporomandibular disorder-type pain and migraine headache in women: a preliminary twin study. J Orofac Pain. 2012 Spring;26(2):91-8. PMID: 22558608.

[6] Fernandes G, Arruda MA, Bigal ME, Camparis CM, Gonçalves DAG. Painful Temporomandibular Disorder Is Associated With Migraine in Adolescents: A Case-Control Study. J Pain. 2019 Oct;20(10):1155-1163. doi: 10.1016/j.jpain.2019.03.010. Epub 2019 Mar 29. PMID: 30936004.

[7] https://www.health.harvard.edu/temporomandibular-joint-dysfunction 

[8] Fantoni F, Salvetti G, Manfredini D, Bosco M. Current concepts on the functional somatic syndromes and temporomandibular disorders. Stomatologija. 2007;9(1):3-9. PMID: 17449972.

[9] https://www.nidcr.nih.gov/sites/default/files/2017-12/tmj-disorders.pdf 

[10] Ahuja V, Ranjan V, Passi D, Jaiswal R. Study of stress-induced temporomandibular disorders among dental students: An institutional study. Natl J Maxillofac Surg. 2018 Jul-Dec;9(2):147-154. doi: 10.4103/njms.NJMS_20_18. PMID: 30546228; PMCID: PMC6251286.

[11] Kindler S, Samietz S, Houshmand M, Grabe HJ, Bernhardt O, Biffar R, Kocher T, Meyer G, Völzke H, Metelmann HR, Schwahn C. Depressive and anxiety symptoms as risk factors for temporomandibular joint pain: a prospective cohort study in the general population. J Pain. 2012 Dec;13(12):1188-97. doi: 10.1016/j.jpain.2012.09.004. Epub 2012 Nov 8. PMID: 23141187.

[12] Ettlin DA, Napimoga MH, Meira E Cruz M, Clemente-Napimoga JT. Orofacial musculoskeletal pain: An evidence-based bio-psycho-social matrix model. Neurosci Biobehav Rev. 2021 Sep;128:12-20. doi: 10.1016/j.neubiorev.2021.06.008. Epub 2021 Jun 9. PMID: 34118294. 

[13] Emodi-Perlman A, Eli I, Smardz J, Uziel N, Wieckiewicz G, Gilon E, Grychowska N, Wieckiewicz M. Temporomandibular Disorders and Bruxism Outbreak as a Possible Factor of Orofacial Pain Worsening during the COVID-19 Pandemic-Concomitant Research in Two Countries. J Clin Med. 2020 Oct 12;9(10):3250. doi: 10.3390/jcm9103250. PMID: 33053640; PMCID: PMC7601612.

[14] https://www.cdc.gov/coronavirus/2019-ncov/vaccines/expect/after.html 

[15] Rihani A. Maxillary sinusitis as a differential diagnosis in temporomandibular joint pain-dysfunction syndrome. J Prosthet Dent. 1985 Jan;53(1):97-100. doi: 10.1016/0022-3913(85)90075-7. PMID: 3856028.

[16] Cruccu G, Di Stefano G, Truini A. Trigeminal Neuralgia. N Engl J Med. 2020 Aug 20;383(8):754-762. doi: 10.1056/NEJMra1914484. PMID: 32813951.

[17] Lindfors E, Magnusson T, Ernberg M. Effect of Therapeutic Jaw Exercises in the Treatment of Masticatory Myofascial Pain: A Randomized Controlled Study. J Oral Facial Pain Headache. 2020 Fall;34(4):364-373. doi: 10.11607/ofph.2670. PMID: 33290442.

[18] https://www.nhs.uk/conditions/temporomandibular-disorder-tmd/ 

[19] Mujakperuo HR, Watson M, Morrison R, Macfarlane TV. Pharmacological interventions for pain in patients with temporomandibular disorders. Cochrane Database Syst Rev. 2010 Oct 6;(10):CD004715. doi: 10.1002/14651858.CD004715.pub2. PMID: 20927737. 

[20] Macedo CR, Silva AB, Machado MA, Saconato H, Prado GF. Occlusal splints for treating sleep bruxism (tooth grinding). Cochrane Database Syst Rev. 2007 Oct 17;(4):CD005514. doi: 10.1002/14651858.CD005514.pub2. PMID: 17943862.

[21] Riley P, Glenny AM, Worthington HV, Jacobsen E, Robertson C, Durham J, Davies S, Petersen H, Boyers D. Oral splints for patients with temporomandibular disorders or bruxism: a systematic review and economic evaluation. Health Technol Assess. 2020 Feb;24(7):1-224. doi: 10.3310/hta24070. PMID: 32065109; PMCID: PMC7049908.

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