Das Ergonomie 1x1: Vorteile & praktische Tipps für mehr Ergonomie am Arbeitsplatz

Frau arbeitet am Schreibtisch mit Verspannungen, zeigt wie wichtig ausreichend Ergonomie ist
Andreas

Von Andreas Hüftle nach hohen wissenschaftlichen Standards geprüft.

Info

Ergonomie ist mehr als nur ein Trend in der Unternehmenswelt – sie ist in vielen Unternehmen zu einem festen Bestandteil geworden. Warum? Sie fokussiert sich nicht nur auf Gesundheit und Wohlbefinden, sondern sorgt gleichzeitig für sicheres und produktives Arbeiten. Das Resultat sind bessere Unternehmensergebnisse dank zufriedenen und motivierten Mitarbeitern.

Inhaltsverzeichnis

  1. Ergonomie Definition – Was bedeutet Ergonomie?

  2. Ziele von Ergonomie

  3. Ergonomie im (Arbeits-)Alltag – Diese 5 Vorteile solltest Du kennen

  4. 3 starke Gründe für Arbeitgeber, in ergonomische Büroausstattung zu investieren

  5. Ergonomischer Arbeitsplatz: Anpassung der Arbeitsbedingungen an den Menschen

  6. Unsere Empfehlung: Ergonomische Büromöbel von Ergotopia

  7. Fragen und Antworten zum Thema Ergonomie 

  8. Fazit

Ergonomie Definition – Was bedeutet Ergonomie?

Ergonomie einfach erklärt ist die Wissenschaft der menschlichen Arbeit. Der Begriff Ergonomie setzt sich aus den griechischen Wörtern „ergon" (Arbeit) und „nomos" (Gesetz, Regel) zusammen. Man versteht darunter die Anpassung der Arbeitsbedingungen an den Menschen – und nicht umgekehrt. 

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Ist ein Arbeitgeber verpflichtet, ergonomische Büromöbel zur Verfügung zu stellen?

Die wichtigsten Gesetze und Vorschriften hinsichtlich ergonomischer Büroausstattung am Arbeitsplatz:

Bürgerlichen Gesetzbuch (§ 618) und Arbeitsschutzgesetz (§§ 3 und 4)

  • Arbeitgeber müssen sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter in einem sicheren und gesunden Arbeitsumfeld arbeiten. 

  • Spezielle Verordnungen wie die Bildschirmarbeitsverordnung, Arbeitsstättenverordnung und Betriebssicherheitsverordnung konkretisieren diese Pflichten und stellen sicher, dass Arbeitnehmer ihre Aufgaben ohne Risiko für ihre Sicherheit, Gesundheit und Wohlbefinden erfüllen können.

§ 4 der Betriebssicherheitsverordnung 

  • Der Arbeitgeber muss sicherstellen, dass die bereitgestellten Arbeitsmittel den Arbeitsplatzanforderungen entsprechen und bei ordnungsgemäßer Nutzung Sicherheit und Gesundheit gewährleisten. 

  • Ist dies nicht möglich, muss der Arbeitgeber Maßnahmen ergreifen, um Gefährdungen so gering wie möglich zu halten.

Good-to-know: Ein passendes “Ergonomie Synonym” kann sein: arbeitsmedizinisch, benutzerfreundlich, körpergerecht, oder optimiert.

Welche Arten von Ergonomie gibt es? 

Ergonomie ist ein breites wissenschaftliches Feld, das darauf abzielt, die Beziehung zwischen Menschen und Technologie zu optimieren. Im Folgenden findest Du eine Übersicht der verschiedenen Arten von Ergonomie:

Physikalische Ergonomie 

Fokussiert sich auf die körperlichen Aspekte der Arbeit. Dabei werden Werkzeuge und Umgebungen so gestaltet, dass sie mit menschlichen physischen Fähigkeiten harmonieren. Beispielsweise sind ergonomische Bürostühle so konzipiert, dass sie Rückenbeschwerden minimieren.

Kognitiv-Ergonomie 

Anpassung von Systemen und Schnittstellen an die kognitiven Fähigkeiten und die Informationsverarbeitung des Menschen. Ein Beispiel hierfür sind benutzerfreundliche Software-Oberflächen (auch Software-Ergonomie genannt).

Organisations-Ergonomie 

Berücksichtigt die optimale Strukturierung von Arbeitsabläufen, Teams und Kommunikation. Ein Beispiel hierfür sind flexible Arbeitszeitmodelle, die auf die Lebensumstände der Mitarbeiter abgestimmt sind.

Umgebungs-Ergonomie

Konzentriert sich auf die äußere physische Umgebung. Dazu gehört eine optimale Beleuchtung, Temperaturregelung und Lärmreduktion, um eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu schaffen.

Makro-Ergonomie

Betrachtet größere Systeme und wie sie sich auf individuelles und kollektives Wohlbefinden auswirken. Das kann zum Beispiel die Analyse der Ergonomie in einem gesamten Gesundheitssystem oder in einem städtischen Verkehrssystem sein.

Produkt-Ergonomie

Legt den Fokus auf die Gestaltung von Produkten, um sie benutzerfreundlich und sicherzumachen. Das können ergonomisch gestaltete Werkzeuge oder Haushaltsgeräte sein, die sowohl effizient als auch angenehm in der Anwendung sind.

Geschichte der Ergonomie – Der Begriff “Ergonomie” im Wandel

Die Anfänge der Ergonomie lassen sich bis in die Antike zurückverfolgen. Schon damals gab es Überlegungen, wie Werkzeuge optimal gestaltet werden sollten, um sie effizienter zu nutzen. Doch die eigentlichen Wurzeln der modernen Ergonomie liegen im 19. und frühen 20. Jahrhundert, während der industriellen Revolution:

  1. Die älteste Definition des Begriffes „Ergonomie“ stammt von Wojciech Jastrzebowski und wurde 1857 erstmals veröffentlicht, allerdings erst einige Jahre später entdeckt.

  2. Unabhängig von Jastrzebowski prägte K.F.H. Murrell denselben Begriff in England und war maßgeblich an der Gründung der „Ergonomics Research Society“ im Jahr 1950 beteiligt. In deren Satzung stand: „… erforscht die Beziehungen zwischen dem Menschen und seiner Arbeit, Arbeitsmittel und Umgebung.“ Die erstmalige Veröffentlichung war im Jahre 1957 in der Fachzeitschrift „Ergonomics“.

  3. Die ersten internationalen Entwicklungen ergaben sich im Jahr 1959 mit der Gründung der „Internationalen Ergonomischen Gesellschaft“ (IEA), der sich über 20 nationale Gesellschaften anschlossen. Dabei wird Deutschland durch die „Gesellschaft für Arbeitswissenschaft – GfA“ repräsentiert.

  4. Japan und „Human Ergology“: Im Gegensatz zur allgemeinen Ergonomie legt die „Human Ergology“ mehr Wert auf physiologische und anthropologische Aspekte. Der Begriff „Ergologie“ wurde von dem deutschen Physiologen Haeckel im 19. Jahrhundert geprägt.

Ergonomie im modernen Sprachgebrauch

In erster Linie bezieht sich der Begriff Ergonomie auf die Gestaltung von Arbeitsplätzen, Werkzeugen und Prozessen, um Arbeiten sicherer und effizienter zu machen. Heute findet man Ergonomie nahezu überall. 

Sie beeinflusst nicht mehr nur wie wir arbeiten, sondern wie wir Produkte und unsere Umgebung optimal gestalten. So kann fast jeder Aspekt des modernen Lebens unter ergonomischen Kriterien betrachtet werden – sei es die stundenlange Schreibtischarbeit, die Freizeit vor digitalen Geräten wie Smartphones oder Tablets oder die komfortable Gestaltung von Matratzen und Kopfkissen nach ergonomischen Maßstäben.  

Ziele von Ergonomie

Ergonomie strebt danach, die Beziehung zwischen dem Menschen und dessen Arbeitsumgebung zu optimieren. Vier Hauptziele, die dabei im Vordergrund stehen:

  1. Gesundheit erhalten: Arbeitsplätze und Tätigkeiten sollen so gestaltet sein, dass sie weder zu einer kurz- noch langfristigen körperlichen Unter- oder Überforderung führen und frei von gesundheitlichen Risiken sind.

  2. Sicherheit gewährleisten: Ein präventiver Arbeitsschutz soll sicherstellen, dass Unfälle und Verletzungen minimiert werden.

  3. Leistungsfähigkeit erhöhen: Eine ergonomische Arbeitsumgebung soll dazu beitragen, Prozesse effizienter und schneller zu machen – was sich wiederum positiv auf die Produktivität auswirkt.

  4. Wirtschaftlichkeit verbessern: Eine menschengerechte Arbeitsgestaltung soll nicht nur das Wohlbefinden des Individuums fördern, sondern auch die Qualität der Arbeitsergebnisse verbessern – was wiederum zum wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens beiträgt.

Ergonomischer Arbeitsplatz Büro mit zwei Frauen, die ergonomisch im Sitzen und stehen arbeiten

Voraussetzungen – Ergonomie in der Praxis 

Die Umsetzung effektiver ergonomischer Maßnahmen erfordert ein solides Verständnis der Interaktion zwischen Menschen, Arbeitsumgebung und Arbeitsmitteln. Vier wichtige Aspekte, die dabei besonders wichtig sind:

Analyse der Arbeitssituation: Vor jeglicher Verbesserung sollte der Arbeitsablauf detailliert untersucht werden. Dies umfasst das Beobachten von:

  • Typischen Handlungen

  • Bewegungsabläufen und 

  • Wiederkehrenden Arbeitsbelastungen 

Durch die zeitliche und häufigkeitsmäßige Quantifizierung dieser Faktoren wird ermittelt, welche Belastungsfaktoren besonders oft auftreten und welche körperlichen oder äußeren Einflüsse (z. B. Lärm oder Temperatur) Herausforderungen darstellen können.

Schwerpunkte der ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung:

  • Arbeitsplatz: Räumliche Gestaltung und Sehbedingungen

  • Arbeitsmittel: Bildschirme, Arbeitsstühle, Griffe & Stellteile, Arbeitshilfen und Werkzeuge

  • Arbeitsumgebung: Schall, Schwingungen, Licht, Farbe und Klima

  • Arbeitszeit: Schichtsysteme, Flexibilisierung und Pausenregelung

  • Arbeitsstruktur: Arbeitsinhalt und -verteilung

Kontinuierliche Schulung: Das Bewusstsein für ergonomische Belange sollte durch regelmäßige Schulungen auf allen Ebenen des Unternehmens gefördert werden.

Beteiligung der Mitarbeiter: Feedback und Anregungen von Mitarbeitern sind unerlässlich, um effektive Lösungen zu finden und die ergonomische Gestaltung kontinuierlich zu optimieren.

Hinweis: Beachte, dass sich die ergonomischen Bedingungen von Person zu Person unterscheiden und somit die individuellen Voraussetzungen ändern können.

Ergonomie im (Arbeits-)Alltag – Diese 5 Vorteile solltest Du kennen

Was bedeutet Ergonomie am Arbeitsplatz? Eine ergonomische Arbeitsumgebung hat Einfluss auf Gesundheit, Produktivität und letztendlich das allgemeine Wohlbefinden – was sie zu einem wahren Game-Changer für Unternehmen macht und ein fester Bestandteil des New Work Konzepts ist.

Minimiert das Risiko, an Zivilisationskrankheiten zu erkranken

Sitzen ist das neue Rauchen“ 

Studien zur Folge sind über 35 verschiedene Zivilisationskrankheiten direkt oder indirekt auf mangelnde körperliche Aktivität zurückzuführen und kosten die Volkswirtschaft mittlerweile mehr als die Folgen des Rauchens. [1]

Durch eine ergonomische Arbeits- und Alltagsumgebungen, die sich an den Bedürfnissen der menschlichen Anatomie orientiert, kann das Risiko für Zivilisationskrankheiten wie Muskel-Skelett- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erheblich gemindert werden

Minderung von Rücken- und Nackenschmerzen

Anatomisch betrachtet ist der Mensch nicht dafür gemacht, stundenlang in ein und derselben Körperhaltung zu verharren. Dank dem gezieltem Einsatz von ergonomischen Büromöbeln wie bequemen Bürostühlen und höhenverstellbaren Schreibtischen wird eine optimale Körperhaltung gefördert und somit unangenehmen Rückenschmerzen und Nackenverspannungen langfristig entgegengewirkt.

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Mehr Gesundheit und Wohlbefinden im (Arbeits-)Alltag

Ergonomie ist nicht nur der Schutz vor körperlichen Beschwerden, sondern auch die Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens: Weniger körperliche Beschwerden, bedeutet weniger physischen und kognitiven Stress und damit eine höhere emotionale Gesundheit und Zufriedenheit. Wer will nicht seine Freizeit glücklich und entspannt genießen?

Ergonomisch arbeiten bedeutet glückliche und unbeschwerte Zeit mit Kind und Familie

 Bessere geistige Leistungsfähigkeit

Ist der Arbeitsplatz auf die menschlichen Bedürfnisse ideal angepasst und ermöglicht beschwerdefreies und gesundes Arbeiten, bleibt mehr Zeit und Fokus für die wichtigen Erledigungen. Die natürliche Folge sind bessere Ergebnisse in weniger Zeit!

Tipp: Einfache, aber effektive Ergonomie-Hacks wie Deinen Bildschirmarbeitsplatz optimieren oder das Einrichten der optimalen Beleuchtung am Arbeitsplatz können Ermüdungserscheinungen verringern und für noch mehr Energie im Arbeitsalltag sorgen.

Mehr Lebensfreude und -qualität

Das verbesserte Gesundheitsgefühl, das durch eine ergonomisch gestaltete Umgebung entsteht, kann sich auch auf Dein Privatleben übertragen. Fühlst Du Dich bei der Arbeit wohl und kannst gesund und schmerzfrei arbeiten, wirkt sich das positiv auf Dein Lebensgefühl und Deine allgemeine Zufriedenheit aus. 

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3 starke Gründe für Arbeitgeber, in ergonomische Büroausstattung zu investieren

Rückenschmerzen sind in Deutschland die zweithäufigste Einzeldiagnose für Krankschreibungen und für ein Viertel aller Fehltage verantwortlich. [2] Hier sind die Top 3 Gründe, wie Du als Arbeitgeber von ergonomischen Arbeitsplätzen profitierst.

Wirtschaftlicher Nutzen durch weniger Fehltage 

In einer DAK-Umfrage gaben 2003 noch 55 Prozent der Berufstätigen an, mindestens einmal im Jahr unter Rückenbeschwerden zu leiden, während es 2018 bereits 75 Prozent waren.[3] Erschreckend, nicht wahr?

Bietest Du Deinen Mitarbeiter ein ergonomisches Arbeitsumfeld, förderst Du eine gesunde Arbeitsweise, wodurch Rücken- und Nackenbeschwerden oder andere Muskel-Skelett-Erkrankungen gezielt minimiert werden. Dies führt zu weniger krankheitsbedingten Fehltagen und damit verbundenen Kosten für Dein Unternehmen.

Good-to-know: Die Investition in ergonomische Büromöbel refinanziert sich in unter einem Jahr selbst. Du willst mehr darüber erfahren? Dann schaue direkt mal unter Amortisation-Ergonomie vorbei.

Verbessertes Betriebsklima durch höhere Arbeitszufriedenheit 

Eine ergonomische Arbeitsumgebung setzt die Gesundheit und das Wohlbefinden des Mitarbeiters ins Zentrum. Dadurch fühlen sich Mitarbeiter wertgeschätzt, was wiederum die Verbundenheit zur Unternehmenskultur festigt. Bedenke immer, dass zufriedene und gesunde Mitarbeiter das Fundament für ein angenehmes Betriebsklima und großartige Unternehmenserfolge sind.

Starke Arbeitgebermarke durch integrierte Mitarbeiter-Vorteile 

Ein Unternehmen, das sich um das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter kümmert, kann ein positives Arbeitgeberimage schaffen, sich somit von Mitbewerbern abgrenzen und damit mehr qualifizierte Fachkräfte anziehen. 

Zusätzlich sind zufriedene Mitarbeiter meist loyaler, motivierter und tendieren eher dazu, länger in einem Unternehmen zu bleiben. Dies verringert die Fluktuation und damit verbundene Kosten für die erneute Personalsuche – also eine Win-win-Situation für alle. ;) 

Ergonomie am Arbeitsplatz: Anpassung der Arbeitsbedingungen an den Menschen

Ergonomie soll Arbeiten effektiver, gesünder und sicherer machen – auch bei langanhaltender Tätigkeitsausübung. Weshalb sie eine zentrale Rolle im Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit spielt.

Diese 2 Büromöbel sollten in keiner Büroausstattung fehlen 

Im folgenden Abschnitt zeigen wir Dir die zwei wichtigsten Büromöbel, die in keiner ergonomischen Büroausstattung fehlen sollten. 

Neben den richtigen Büromöbeln raten Ergonomie-Experten den Arbeitsplatz gemäß der „STA"-Methode zu gestalten. Dabei steht „STA“ für Stuhl, Tisch und Arbeitsmittel, und zwar genau in dieser Reihenfolge. Wie das genau aussieht, erklärt Dir Fitnesstrainer Markus im folgenden Video. 

Ergonomischer Bürostuhl für bequemes und schmerzfreies Sitzen

Ein bequemer Stuhl, der sich an Deine anatomischen Bedürfnisse anpasst, ist für gesundes und effektives Arbeiten essenziell. Das sind die wichtigsten Ergonomie-Eigenschaften eines ergonomischen Bürostuhls

  • Exakt verstellbare Synchronmechanik, die bewegtes Sitzen fördert

  • Flexible Lordosenstütze, die Deinen unteren Rücken gezielt entlastet und eine natürliche Sitzposition fördert 

  • 3D + Armlehnen für einen entspannten Schultern- und Armbereich

  • 2D Kopfstütze um Deinen Kopfbereich zu entlasten und Kopfschmerzen vorzubeugen

Good-to-know: Du brauchst noch mehr Tricks für eine ergonomische Arbeits- und Lebensumgebung? Dann schaue direkt mal unter Tipps Ergonomie am Arbeitsplatz vorbei - 144 Tipps, um gesund und produktiv zu arbeiten.

Ergonomischer Arbeitsplatz mit Frau die am Schreibtisch arbeitet

Höhenverstellbarer Schreibtisch für gesundes und produktives Arbeiten 

Ein höhenverstellbarer Schreibtisch ermöglicht den Wechsel zwischen Sitzen und Stehen und reduziert somit die negativen Folgen von zu langem Sitzen.

Gute Gründe höhenverstellbarer Schreibtisch im Überblick:

  • Abwechslung und Flexibilität in der Körperhaltung (schnell und einfach zwischen stehen und sitzen wechseln)

  • Beugt Rücken- und Nackenschmerzen gezielt vor

  • Steigert die Durchblutung und bringt den Kreislauf in Schwung

  • Erhöht die Konzentration und Produktivität

  • Weniger Müde und mehr Energie im Alltag

  • Unterstützt einen aktiv-gesunden Arbeits- und Lebensstil

Hinweis: Du willst Dein Büro oder Arbeitszimmer einrichten, bist Dir aber noch nicht sicher, ob Du in einen höhenverstellbaren Schreibtisch investieren möchtest? Dann lass Dich von diesen 12 erstaunlichen Steh-Tisch-Studien im Büro überzeugen! 

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Ein elektrisch höhenverstellbarer Schreibtisch lässt sich nicht nur auf die optimale Schreibtischhöhe anpassen, sondern besitzt auch zahlreiche weitere Zusatzfunktionen. So verfügt beispielsweise der Desktopia Pro X über eine erweiterte Memory-Funktion mit 9 Speicherplätzen, eine durchdachte Erinnerungsfunktion zum Wechseln der Haltung sowie eine innovative Erfolgs- und Stehzeitanzeige.

 4 Kriterien zur Bewertung und Gestaltung eines ergonomischen Arbeitsplatzes

Eine ergonomische Arbeitsumgebung zeichnet sich durch eine an den Bedürfnissen des Menschen orientierte Gestaltung.

Sie sollte:

  • Abwechslungsreiche und natürliche Bewegungsabläufe fördern

  • Verschiedene Körperhaltungen gezielt unterstützen

  • Alle 15–20 Minuten zum Haltungswechsel anregen

  • Komfort und Produktivität steigern

  • Äußere Störfaktoren auf ein Minimum reduzieren

Ergonomie lässt sich anhand dieser vier Kriterien bewerten: 

Sicherheit

Die Sicherheit der Mitarbeiter am Arbeitsplatz steht an oberster Stelle. Es gilt nicht nur, physische Gefahren zu minimieren, sondern auch gesundheitliche Beeinträchtigungen durch eine falsche Körperhaltung oder Bewegungsmangel zu verhindern. Hierzu zählt:

  1. Die korrekte Anordnung des Arbeitsplatzes,

  2. die sinnvolle Platzierung von Arbeitsmitteln sowie

  3. die Gestaltung der Aufgaben selbst. 

Effizienz

Effizienz bewertet, wie flüssig und ohne unnötige Ablenkungen Aufgaben erledigt werden können. Hier wird bewertet, wie zügig Tätigkeiten umgesetzt werden und wie viel Energie dafür nötig ist. Durch die Optimierung von Arbeitsabläufen und die richtige Positionierung von Arbeitsmitteln kann die Mitarbeitereffizienz erheblich gesteigert werden.

Komfort 

Komfort ist entscheidend für die Mitarbeiterzufriedenheit. Dies umfasst bequeme Bürostühle, ausreichend Beinfreiheit und individuelle Anpassungsmöglichkeiten an die eigenen Bedürfnisse. Auch die Körperhaltung und die körperliche Belastung während der Arbeitszeit werden hierbei berücksichtigt. 

Hinweis: Ein schönes und angenehmes Raumklima durch luftreinigende Pflanzen und die optimale Temperatur am Arbeitsplatz tragen ebenfalls zum Komfort und Wohlbefinden der Mitarbeiter bei.

BONUS: Gratis Guide fürs Büro oder Home-Office: In 10 Schritten zum idealen Arbeitsplatz

Leistung

Die Qualität der Arbeitsleistung und die Fähigkeit Deiner Mitarbeiter, ihre Aufgaben fehlerfrei und effizient zu erledigen, sind Indikatoren für die Leistung. Ein gut durchdachter Arbeitsplatz ermöglicht es Mitarbeitern, ihr volles Potenzial auszuschöpfen und die Gesamtleistung des Unternehmens positiv zu beeinflussen.

7 Sofort-Tipps für mehr Ergonomie am Arbeitsplatz inkl. Checkliste zum Herunterladen

Du weißt jetzt, was Ergonomie ist und welche Vorteile eine ergonomische Arbeits- und Lebensweise mit sich bringt. Im Folgenden findest Du sieben einfache und sofort umsetzbare Tipps für mehr Ergonomie am Arbeitsplatz. 

Lärm reduzieren und Ablenkungen vermeiden 

Ein ruhiger Arbeitsbereich ist essenziell für maximale Konzentration und Produktivität. Hier sind drei Tipps, um Lärm und Ablenkungen erfolgreich zu minimieren:

  1. Akustische Maßnahmen: Nutze schallabsorbierende Materialien, stylische Vorhänge, flauschige Teppiche oder Akustikplatten. Diese reduzieren nicht nur den Haushaltslärm, sondern können auch für ein gemütliches Ambiente sorgen.

  2. Ohropax und Kopfhörer: Wenn es mal besonders laut ist, können Ohropax helfen. Alternativ dazu kannst Du noise cancelling Kopfhörer nutzen, um beruhigende Klänge wie Wellen oder Regengeräusche anzuhören, die Dich in eine ruhige Arbeitsstimmung versetzen.

  3. Benachrichtigungen verwalten: Schalte unnötige Benachrichtigungen auf Deinen Geräten aus oder stelle sie während konzentrierter Arbeitszeiten stumm.

Das optimale Beleuchtungskonzept

Die optimale Beleuchtung am Arbeitsplatz kann nicht nur die Konzentration und Produktivität steigern, sondern auch für ein angenehmes Arbeitsambiente sorgen. Hier sind drei hilfreiche Tipps:

  1. Natürliches Licht priorisieren: Positioniere Deinen Arbeitsplatz nahe an einem Fenster, um ausreichend Tageslicht zu nutzen. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass sich natürliches Licht positiv auf die Produktivität und das allgemeine Wohlbefinden auswirken kann. [4]

  2. Richtige Farbtemperatur wählen: Je nachdem, welche Arbeitsatmosphäre Du schaffen möchtest, kann die Farbtemperatur einen Unterschied machen: Während kühles, weißes Licht (ca. 5000K) zur Steigerung der Konzentration beitragen kann, sorgt warmes Licht (2700-3000K) für ein entspanntes Raumambiente.

  3. Gleichmäßige Beleuchtung des Arbeitsplatzes: Es ist wichtig, den gesamten Arbeitsbereich ohne Schattenbildung zu beleuchten. Das verhindert eine übermäßige Anstrengung Deiner Augen und kann Ermüdungserscheinungen entgegenwirken.

Der richtige Bildschirmabstand

Der Abstand zwischen Dir und Deinem Monitor ist entscheidend für Deine Augengesundheit und Konzentration. Ein zu nah platziertes Display kann Deine Augen strapazieren, während bei einem zu weit entfernten eine ungesunde Haltung entstehen kann.

Drei Sofort-Tricks für die richtige Position Deines Monitors:

  1. In der Regel sollte der Abstand zum Bildschirm zwischen 45 und 70 cm liegen, was ungefähr einer ausgestreckten Armlänge entspricht. Dein Arm sollte den Monitor beim Ausstrecken gerade so erreichen können.

  2. Der oberste Rand des Monitors sollte entweder auf Augenhöhe oder leicht darunter liegen. Dies ermöglicht es Dir, den Kopf leicht abzusenken, wodurch Dein Nackenbereich entlastet wird.

  3. Stelle sicher, dass Dein Bildschirm so ausgerichtet ist, dass keine störenden Reflexionen durch Lichtquellen wie Fenster oder Leuchten entstehen.

Im folgenden Video gibt Dir Ergonomie-Spezialist Andreas weitere wertvolle Tipps für Deine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung.

Das ideale Raumklima für gesundes Arbeiten

Ein angenehmes Raumklima ist der Schlüssel für effizientes, gesundes und konzentriertes Arbeiten. Dies umfasst:

  • Temperatur: Idealerweise sollte diese zwischen 20 und 22 Grad liegen, um bestmögliche Arbeitsbedingungen zu schaffen.

  • Luftfeuchtigkeit: Ein Wert zwischen 40 - 60 % kann das Austrocknen Deiner Schleimhäute verhindern und das Infektionsrisiko minimieren.

  • Frische Luft: Durch regelmäßiges Lüften oder sogenanntes Stoßlüften erhältst Du eine optimale Luftqualität, die für einen klaren Kopf sorgt.

Grüne Farbtupfer für ein angenehmes Arbeitsambiente

Grüne Pflanzen sind mehr als nur dekorative Elemente; mit ihren satten Grüntönen und lebendigen Blättern können sie eine beruhigende Arbeitsumgebung schaffen. Außerdem sorgen sie für:

  1. Verbesserte Luftqualität: Pflanzen wird nachgesagt, dass sie die Luft von Schadstoffen befreien und den Sauerstoffgehalt verbessern. Dies fördert nicht nur eine gesündere Atemumgebung, sondern sorgt auch für einen klaren Kopf an langen Arbeitstagen.

  2. Weniger Stress und mehr Wohlbefindens: Es heißt, dass die Nähe zur Natur und das Betrachten von Pflanzen Stress reduzieren kann. Inmitten eines hektischen Arbeitstages können sie Dir ein kurzes Gefühl der Ruhe und Entspannung geben.

Ergonomischer Arbeitsplatz mit einem höhenverstellbaren Schreibtisch und grünen Pflanzen

Moderne Technik spart Zeit und Energie 

Ein reibungsloser Arbeitsablauf hängt stark von einer zuverlässigen Technik ab. Hier sind sechs technische Geräte für einen produktiven Arbeitsplatz:

  • Leistungsstarker Laptop mit ausreichend Speicherplatz für anspruchsvolle Programme und große Dateien.

  • Externer Monitor mit passenden Anschlüssen wie HDMI.

  • Schnelles Internet für reibungsloses Arbeiten, anstehende Videokonferenzen oder Cloud-basiertes Arbeiten.

  • Drucker und Scanner für die Handhabung von physischen Dokumenten und Unterlagen.

  • Eine ergonomische Tastatur und Maus können das Risiko von Muskel-Skelett-Beschwerden minimieren und die Präzision erhöhen.

  • Kopfhörer/Headset für eine klare Kommunikation und weniger Ablenkungen durch laute Geräusche.

Passende Farbgestaltung für mehr Inspiration und Kreativität

Da Farben Deine Emotionen und Gefühle beeinflussen können, solltest Du Dir vorher über die richtige Auswahl für Dein Home-Office im Klaren sein. Diese drei Aspekte können Dir dabei helfen:

  1. Beruhigende Farben: Helle Töne wie Weiß, Beige, Hellgrau oder Pastell schaffen eine entspannte Atmosphäre und können optisch den Raum vergrößern.

  2. Emotionale Wirkung: Während Blau zur Konzentration beiträgt, kann Gelb Optimismus und Kreativität fördern. Überlege Dir, welche Stimmung und Wirkung Du beim Arbeiten erzielen möchtest und passe die Farbauswahl entsprechend an.

  3. Harmonische Kombinationen: Stelle sicher, dass die ausgewählte Wandfarbe mit den übrigen Raumelementen harmoniert, um ein ästhetisches Gesamtbild in Deinem Arbeitszimmer zu erzeugen.

CHECKLISTE: Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung im Überblick
  1. Bestimme einen ruhigen Bereich für Deinen Arbeitsplatz, der von den restlichen Alltagsräumen isoliert ist. 

  2. Setze auf qualitativ hochwertige Büroeinrichtungen wie ein elektrischer Stehtisch und einen ergonomischen Bürostuhl

  3. Priorisiere die ergonomische Anordnung Deiner Arbeitsgeräte, insbesondere den Bildschirm, die Tastatur und Maus. 

  4. Erwäge die Anschaffung einer Arbeitslampe, die das natürliche Tageslicht (750 bis 1.000 Lux) imitiert.

  5. Sorge für eine angenehme Raumtemperatur und ausreichend frische Luft. 

  6. Entscheide Dich für Wandtöne, die Deine Stimmung positiv beeinflussen und Kreativität fördern. 

  7. Stelle sicher, dass Deine technischen Ressourcen effizient und reibungsfrei funktionieren. 

  8. Organisiere und optimiere den Platz für all Deinen Bürobedarf. Integriere persönliche Deko-Elemente und grüne Pflanzen, um eine inspirierende und gemütliche Umgebung zu kreieren.

Bonus-Tipp: Benutzt Du einen höhenverstellbaren Schreibtisch, kannst Du auch die 40-15-5-Regel in Deinen Arbeitstag integrieren. Mit dieser Regel arbeitest Du 40 Minuten im Sitzen, 15 Minuten im Stehen und 5 Minuten gehst Du kurz spazieren oder streckst Dich ausgiebig.

BONUS: Guide fürs Büro oder Home-Office: In 10 Schritten zum idealen Arbeitsplatz

Unsere Empfehlung: Ergonomische Büromöbel von Ergotopia

Du möchtest Deine Arbeitsumgebung optimal einrichten und langfristig ergonomisch und beschwerdefrei arbeiten? Dann bist Du bei Ergotopia genau richtig: Von ergonomischen Premium-Bürostühlen über höhenverstellbare Schreibtische bis hin zu praktischen Alltagshelfern – finde genau das richtige für Deinen Bedarf. 

Unverbindlich beraten lassen

Du bist Firmenkunde und willst Deinen Mitarbeitern ein ergonomisches, zukunftsfähiges und modernes Büro schaffen? Dann melde Dich komplett unverbindlich auf unserer Ergotopia Firmenkundenseite zu einem Erstgespräch an oder kontaktiere uns direkt unter: 06262/ 8542-977. 

Fragen und Antworten zum Thema Ergonomie 

Im folgenden Abschnitt beantworten wir Dir nochmal alle wichtigen Fragen rund um das Thema Ergonomie. 

Was ist Ergonomie?

Ergonomie ist eine Fachrichtung mit dem Ziel, Arbeitsbereiche optimal zu gestalten. Dabei steht im Fokus, dass die Arbeitssituation den Anforderungen, Fähigkeiten und Einschränkungen des Menschen entspricht – und nicht andersherum.

Neben erhöhter Effektivität und Sicherheit am Arbeitsplatz kann Ergonomie maßgeblich zu einer besseren Gesundheit und mehr Wohlbefinden beitragen. Aus diesem Grund sollte Ergonomie von besonderer Bedeutung sein.

Welche Arten von Ergonomie gibt es?

  1. Physiologische Ergonomie: Betrifft körperliche Aspekte der Arbeit und die Gestaltung von Werkzeug und Umgebung (Bürostühle).

  2. Kognitiv-Ergonomie: Befasst sich mit den geistigen Prozessen wie Wahrnehmung und Gedächtnis in Bezug auf die Interaktion mit Maschinen und Aufgaben (nutzerfreundliche Software-Oberflächen).

  3. Organisatorische Ergonomie: Optimiert Arbeitsabläufe und Kommunikation (Flexible Arbeitszeiten). 

  4. Umgebungs-Ergonomie: Fokussiert sich auf optimale Arbeitsumgebungen (Beleuchtung und Lärmreduktion).

  5. Makro-Ergonomie: Analysiert große Systeme und deren Einfluss auf das Wohlbefinden (Verkehrssysteme).

Warum ist Ergonomie am Arbeitsplatz so wichtig?

Ergonomie am Arbeitsplatz geht über den puren Komfort hinaus; sie betrifft direkt die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter. Ein ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz kann:

  • Das Risiko von Arbeitsverletzungen sinken 

  • Zivilisationskrankheiten wie Rücken- und Nackenschmerzen vorbeugen 

  • Das allgemeine Wohlbefinden und damit die Zufriedenheit steigern

  • Die kognitive Leistungsfähigkeit verbessern 

  • Die Arbeitszufriedenheit und Mitarbeiterbindung erhöhen

Warum solltest Du ergonomisch arbeiten?

Ein ergonomisch eingerichteter Arbeitsplatz kann Belastungen für den Körper minimieren, den Folgen von Bewegungsmangel entgegenwirken und Schmerzen gezielt vorbeugen. Dies führt nicht nur zu mehr Gesundheit, einer höheren Lebensqualität, sondern letztlich auch zu einer verbesserten Work-Life-Balance. 

Was braucht man für einen ergonomischen Arbeitsplatz?

Da der menschliche Körper nicht dafür gemacht ist, längere Zeit in derselben Position zu verharren, sind ergonomische Büromöbel darauf ausgerichtet, Bewegung und Flexibilität im (Arbeits-)Alltag zu fördern.

Experten im Bereich Gesundheit und Ergonomie raten dazu, den Arbeitsplatz gemäß der „STA“-Methode zu gestalten. Dabei steht „STA“ für Stuhl, Tisch und Arbeitsmittel, und zwar genau in dieser Reihenfolge:

  1. Ein ergonomischer Bürostuhl oder Sitz-Steh-Hocker, der das aktiv-dynamische Sitzen unterstützt.

  2. Ein höhenverstellbarer Schreibtisch, der das Arbeiten im Wechsel zwischen Sitzen und Stehen ermöglicht.

  3. Ergonomische Arbeitsutensilien wie eine verstellbare Bildschirmhalterung, eine ergonomische Maus und eine Dokumentenhalterung.

Was heißt „ergonomisch geformt“?

Der Begriff »ergonomisch geformt« bezieht sich auf die Anpassung von Gegenständen und Arbeitsumgebungen an die Form und Funktion des menschlichen Körpers. Ziel ist es, das Risiko von Belastungen und Verletzungen zu minimieren. 

Ergonomie Beispiele: Ein ergonomischer Bürostuhl unterstützt die natürliche Krümmung der s-förmigen Wirbelsäule, während eine ergonomische Maus das Handgelenk beim Tippen in einer neutralen Position hält. 

Welche Vorteile hat ein ergonomischer Bürostuhl?

Ein ergonomischer Bürostuhl bietet zahlreiche Pluspunkte für den Nutzer, unter anderem: 

  • Bequemes Sitzen und ein angenehmes Arbeitsgefühl

  • Fördert dynamisches Sitzen und eine gesunde Körperhaltung

  • Reduziert Rücken- und Nackenschmerzen

  • Steigert die Produktivität und Leistungsfähigkeit

  • Erhöhtes Wohlbefinden und weniger Müdigkeit

Welche Eigenschaften sollte ein ergonomischer Bürostuhl besitzen?

Das sind die wichtigsten Eigenschaften eines hochwertigen, ergonomischen Bürostuhls:

  • Innovative Synchronmechanik

  • Individuell verstellbare Lordosenstütze

  • 3D-verstellbare Armlehnen 

  • Verstellbare Kopf- und Nackenstütze 

Ist ein ergonomischer Bürostuhl Pflicht? 

Angesichts der vielen Stunden, die Büroarbeiter am Schreibtisch verbringen, ist die Wahl des richtigen Bürostuhls von entscheidender Bedeutung. Viele Unternehmen erkennen dies und setzen daher auf ergonomische Arbeitsbedingungen – wobei ein qualitativ hochwertiger Stuhl essenziell ist. (Hier zu „Ist ein Arbeitgeber verpflichtet, ergonomische Büromöbel zur Verfügung zu stellen?“ springen)

Es geht also nicht nur um Komfort, sondern um eine nachhaltige Investition in Gesundheit. Ob ein ergonomischer Bürostuhl Pflicht ist, sollte daher jede Person für sich selbst entscheiden.

Was sind ergonomische Hilfsmittel bzw. ergonomische Arbeitsmittel?

Ergonomische Hilfsmittel bzw. Arbeitsmittel sind dafür konzipiert, dass sie den Arbeitsalltag erleichtern. Sie sollen den menschlichen Körper gezielt unterstützen und mögliche Belastungen, Fehlhaltungen oder Verletzungen am Arbeitsplatz reduzieren. 

Diese können ganz unterschiedlich aussehen. Oft sind es schon kleine Anschaffungen wie eine Anti–Ermüdungs-Matte oder ein praktische Laptophalterung, die einen großen Unterschied für den Komfort und die Gesundheit am Arbeitsplatz machen können.

Was ist eine ergonomische Tastatur?

Eine ergonomische Tastatur sorgt dafür, dass die Hände beim Tippen natürlich liegen. Das heißt, die Handgelenke knicken weder seitlich noch nach oben oder unten ab. Es gibt verschiedene Tastaturdesigns, manche sogar mit einer extra Auflage für die Handballen.

Fazit 

Ergonomie ist nicht nur im Arbeitsschutzgesetz verankert, sondern stellt einen entscheidenden Faktor für Gesundheit, Sicherheit und Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz dar. Dabei betrifft Ergonomie nicht nur physische, sondern auch psychische Aspekte – da beide die Arbeitsqualität maßgeblich beeinflussen. 

Und nicht nur das: Ob beim Kochen, Bügeln oder Tadeln auf dem Tablet – Ergonomie ist zu einem festen Bestandteil in sämtlichen Lebensbereichen geworden.

Welches ergonomische Produkt oder praktischer Alltagshelfer darf an Deinem Arbeitsplatz nicht fehlen?

Bildcredits: AndreyPopov/Depositphotos.com, ArturVerkhovetskiy/Depositphotos.com

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